Burkina Faso (Afrika): Terror gegen Christen

Im Nordosten von Burkina Faso wurden seit Beginn dieses Jahres mindestens fünf Terroranschläge gegen christliche Gemeinschaften verübt.

Über 2000 Schulen wurden geschlossen. Seit 2012 mussten über 700.000 Menschen fliehen. Das Gebiet wird zunehmend von radikal-islamischen Banden kontrolliert bzw. beherrscht.

Das Ziel dieser terroristischen Gruppen ist es, in einer Gesellschaft, der Spannungen dieser Art sonst fremd sind, Feindseligkeit zu schüren (…).

Bereits im Sommer 2019 hatte der katholische Bischof von Dori, Laurent Birfuore Dabire, ein Waffenverkaufsverbot an dschihadistische Milizen gefordert. Islamisten, die Christen ermorden, dürften nicht unterstützt werden.

„Wenn die Welt weiter nichts unternimmt, werden diese Handlungen zum Verschwinden der christlichen Gemeinschaft in dieser Region und vielleicht mittelfristig im ganzen Land führen“, erklärte Bischof Dabire.

Mehr dazu bei „Omnis Terra“ -> http://omnisterra.fides.org/articles/view/14

Quelle: Fidesdienst