Zunehmende Schleichwerbung für Inzest in Fernsehsendungen

Mathias von Gersdorff

Fernsehserien sind seit langem eines der wichtigsten Instrumente im ideologischen Kampf gegen Ehe und Familie. Nicht nur, dass stabile und moralisch vorbildliche Ehen und Familien praktisch nicht vorkommen. TV-Serien betreiben auch Propaganda für bizarre sexuelle Praktiken oder alternative „Partnerschaftsformen“, um sie salonfähig zu machen.

M. von GersdorffNach diesem Muster wurden beispielsweise in den sog. „Seifenopern“  –  ein besonders beliebtes Serien-Format   –  normale Ehen systematisch als krisenanfällig und gescheitert dargestellt, während homosexuelle Paare stets freundlich, hilfsbereit und von allen geschätzt daherkommen.

Nun ist die bundesweite Mattscheibe dabei, ein weiteres Tabu zu demolieren. Was noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre, kommt nun immer öfter in Fernsehserien vor: Der Inzest.

Im deutschen Fernsehen war der wohl bekannteste Inzest-Fall die Beziehung der Kunstfigur Jasmin zu ihrem eigenen Vater in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Monatelang sorgte dies für Schlagzeilen in Jugend- und Fernsehpublikationen. Doch dies war kein Einzelfall.

Liebesbeziehung zwischen Geschwistern findet man in „Games of Thrones“, in der Historienserie „Rome“, bei den „Borgias“, in „Another Period“, Weinberg, House M.D. und „Altes Geld“. In den Serien „Boston Legal“ und „American Horror Story“ haben Mutter und Sohn eine langjährige Affäre miteinander.

Beziehungen zwischen Onkel und Nichte gibt es in „Banshee“. Inzestuöse Beziehungen zwischen Vater und Tochter findet man in der Vampirserie „Angel“. In den „The X-Files“ gibt es gleich eine ganze Familie, die inzestuös lebt.

Einmal wieder zeigt sich, wie stark das Fernsehen als kulturrevolutionäre Waffe eingesetzt wird, um Ehe, Familie und die christlichen Grundlagen der Gesellschaft anzugreifen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“


Warum erschöpft sich das „Wort zum Sonntag“ in substanzloser Sozialkritik?

OFFENER BRIEF an Beauftragte der evang. und kath. Kirche über das „Wort zum Sonntag“

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahrzehnten gehört das „Wort zum Sonntag“ zu den Garanten im deutschen Fernsehen: Weiterhin sind jeden Samstag hunderttausende Zuseher vor den Geräten, mittlerweile auch an den digitalen Empfängern, um das „Wort zum Sonntag“ als einen Impuls für den bevorstehenden Feiertag mit in die Nacht zu nehmen. Riehle, Dennis_5

Auch ich gehöre zu diesen Interessierten, die sich regelmäßig einen christlichen Blick auf unser Zeitgeschehen wünschen. In einem ansprechenden Format, kurz und prägnant, modern und doch seriös – das sind die wesentlichen Eckpunkte einer mehrminütigen Sendung, die zeigen soll, welche Kultur und welche religiösen Traditionen unser Land auch im 21. Jahrhundert fortdauernd prägen.

Die Gedanken, die uns die evangelischen und katholischen Sprecher mit auf den Weg geben, sollen persönlich, aber auch für die Zuschauer in ihr jeweiliges Leben übertragbar sein. Sie sollen wirklichkeitsnah, aber eben nicht dem Zeitgeist hinterherrennend sein. Und sie sollen fundamental im besten Sinne, nämlich den Wurzeln lebendigen Christentums nah, sein.

Das geschieht am sinnvollsten durch die Bibel. Als Heilige Schrift ist sie das wesentliche Instrument, um Menschen zu erklären, was unsere Religion ihnen sagen möchte. Sie ist Grundlage für eine Existenz nach all unseren Werten, den Überzeugungen und den klaren Botschaften christlicher Verkündigung, die die Sendung sein soll:

Keine Kurzpredigt im dogmatischen oder belehrenden Verständnis, sondern ein ganz vitaler Anstoß, der freudig, aber eben nachdenklich machen soll, sich mit dem eigenen Glauben wieder neu kritisch und ermahnend gleichsam auseinanderzusetzen.

Doch wo ist dieses Werk geblieben? Wie oft fragte ich mich in der letzten Zeit, wodurch sich das „Wort zum Sonntag“ noch von dem Kommentar unterscheidet, den ich kuchristusrz davor in den „Tagesthemen“ sah. Denn von der Bibel war keine Rede. Viel eher ein recht weicher Meinungsbeitrag zu aktuellen Themen, dem es an jedwedem christlichen Inhalt fehlte.

Nein, Sozialkritik ist in einem Sendungsformat, das sich explizit mit dem religiösen Verständnis unserer Gegenwart befassen möchte, nicht möglich, solange es an einem Bezug zu einer biblischen Stelle fehlt. Friedensappelle werden in einem solchen Rahmen wertlos, wenn nicht Gottes Vergebung ihre Erwähnung findet. Und finanzpolitische Einordnungen bleiben dann unglaubwürdig, wenn sie im „Wort zum Sonntag“ ohne ein Gleichnis aus dem „Buch der Bücher“ auszukommen vermögen.

Standpunkte, Gutdünken oder Besserwisserei – für sie brauchen wir keine drei Minuten des Samstags. Sie können wir täglich in den sozialen Netzwerken, aber auch im Alltag erleben.

Das „Wort zum Sonntag“ ist viel zu wertvoll, um zu einem Sendeplatz zu verrohen, an dem substanzlose Einordnung dessen geschieht, was ohnehin schon jeder von uns weiß. Die Themen der Bibel, sie sind genauso präsent wie unser Heute – nutzen wir doch dieses Alleinstellungsmerkmal, das „Tagesschau“, Wissensmagazine und Talksendungen eben nicht zu bieten haben:

Die Betrachtung aus diesem Blickwinkel des Religiösen, des Christlichen, der eben doch einzigartig ist, wenn man die Chance nicht vergibt, ihn mit  geistlicher Nahrung jeden Samstag neu zu füttern und in Erinnerung zu rufen, wozu wir uns bekennen und worauf wir uns beziehen dürfen.

Mit dieser Ermutigung und den besten Segenswünschen
grüße ich Sie herzlich

Dennis Riehle, Martin-Schleyer-Str. 27 in 78465 Konstanz
Webpräsenz: http://www.Dennis-Riehle.de

 


US-Prediger Franklin Graham: Präsident Trump ist zwar rauh, aber aufrichtig

Bei der Wahl zum US-Präsidenten hatte Gott seine Hand im Spiel; das sei keine Frage. Diese Überzeugung äußerte der Chef der Billy-Graham-Gesellschaft, der bekannte evangelikale Prediger Franklin Graham, in einem Interview mit „Christian Today“.

Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu

Trump und der israelische Ministerpräsident Netanyahu

Graham zeigte sich überzeugt, dass der künftige Präsident das beste Team zusammenstellen werde, das die USA seit langem gesehen haben. Er kenne Trump seit acht Jahren persönlich. In dieser Zeit habe sich der Immobilienmogul gewandelt: „Er ist ein veränderter Mann.“

Vor drei Jahren sei er zum 95. Geburtstag des Evangelisten Billy Graham gekommen. Auch habe er in der Vergangenheit mehrfach dessen Predigten in New York besucht.

Der künftige US-Präsident sei privat genauso, wie er im Fernsehen erscheine. Viele Politiker lächelten in der Öffentlichkeit, seien hinter verschlossenen Türen aber völlig andere Menschen. Bei Trump wisse man, was man bekomme: „Er ist nicht poliert wie viele Politiker. Er ist ein wenig rau an den Rändern, meint aber, was er sagt.“

Zudem würdigte Graham den zukünftigen Vizepräsidenten Mike Pence: „Er ist ein Mann Gottes, ein starker Evangelikaler.“

Die vollständige IDEA-Meldung lesen Sie hier: http://www.idea.de/politik/detail/franklin-graham-zur-us-wahl-gott-hatte-seine-hand-im-spiel-98920.html

Trump will Lebensrecht der Ungeborenen besser schützen: http://www.kath.net/news/57462

HIER unser Artikel über Trumps VIZE-Präsident Mike Pence: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/10/der-neue-us-vizepraesident-mike-pence-christlich-konservativ-israelfreundlich/

HIER ein Bericht über ISRAELs Glückwunsch an Trump: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/10/israelischer-regierungschef-gratuliert-trump-ist-ein-wahrer-freund-des-staates-israel/

Foto: Israelische Botschaft


Kanadische Studie über seelisch-soziale Schäden des TV-Konsums bei Kindern

Kinder, die viel fernsehen, haben als Jugendliche stärkere Probleme im sozialen Umgang, so lautet das Ergebnis einer neuen kanadischen Studie.

Linda Pagani, Studienautorin und Professorin an der University of Montreal, erklärt: „Noch ist ungeklärt, in welchem Ausmaß Fernsehen im Kleinkindalter nachteilige Auswirkungen auf die soziale Interaktion hat“. Scannen0004

Die Leiterin der Studie erklärt weiter: „Im ersten Jahr der Mittelschule sind sie gefährdeter, antisoziales und aggressives Verhalten anzunehmen, als ihre Mitschüler. . . . Wir beobachteten auch, dass exzessives Fernsehen mit 13 Jahren die Situation noch schlimmer macht.“

BILD: Kreative Aktivitäten (hier eine Tanzgruppe) sind besser als das passive Fernsehen

Über einen Zeitraum von elf Jahren begleiteten die Forscher Eltern von rund 2000 Kindern: 991 Mädchen und 1.006 Jungen, die zwischen 1997 und 1998 geboren wurden. Die Eltern der damals Zweijährigen wurden am Anfang zu den kindlichen Fernsehgewohnheiten befragt. Zehn Jahre führten sie Gespräche mit den Kindern, vor allem über ihre Erfahrungen mit Gleichaltrigen, ihren Umgang in der Gruppe. Eine besondere Rolle spielten Zugehörigkeitsgefühl und Freundschaft.

Es wurde darauf geachtet, dass die Ergebnisse von anderen Variablen  –  wie etwa einer belastenden Familiensituation  –  getrennt werden.

Die besorgniserregenden Ergebnisse verwundern kaum. In der frühkindlichen Entwicklung wird das Fundament für emotionale Intelligenz und soziale Kompetenzen, etwa die Fähigkeit zu Teilen und Dankbarkeit, angelegt. Starker Fernsehkonsum erschwert die Aneignung dieser „sozialen Kompetenzen“.

Studienautorin Pagani dazu: „Im Kleinkindalter ist die Wachzeit der Kinder noch sehr begrenzt. Je mehr Zeit sie vor dem Fernseher verbringen, desto weniger Zeit haben sie für das freie und kreative Spiel, für Interaktion und andere bedeutende kognitive Erfahrungen.“
Quelle: Webseite „Kultur und Medien online“ der Aktion „Kinder in Gefahr“

Harald Schmidt: Wir sind nur Gast auf Erden!

Der Kabarettist und Moderator Harald Schmidt bezieht aus seinem Glauben an Gott „eine große Gelassenheit und Beruhigung“. Das sagte der Katholik in einem Interview mit dem „Domradio“ in Köln. Er bete regelmäßig, vor allem das Vaterunser. Er glaube auch an das ewige Leben.   Kreuzkuppel

Zu seinen Lieblings-Chorälen gehöre „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden, der ewigen Heimat zu“. Er liebe auch die Choräle „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ und „Ein Haus voll Glorie schauet“.  

Der 57-Jährige war mit Sendungen wie „Schmidteinander“ und der „Harald-Schmidt-Show“ erfolgreich. Im vergangenen Jahr verabschiedete er sich aus dem deutschen Fernsehen.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Petrusbruderschaft


Massive Manipulation über die Causa Limburg im WDR-Fernsehen

Flapsige Polemik statt fairer Berichterstattung

KRITIK an folgender WDR-Sendung aus deren Mediathek: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle_stunde/videobischoftebartzvanelstisback100_size-L.html?autostart=true

HIER dokumentieren und kommentieren wir diesen TV-Beitrag:

Sprecherin: Es war eine Vermutung. Jetzt ist sie offiziell bestätigt. Problembischof Tebartz-van Elst ist tatsächlich zurück. Zumindest einige Tage im Monat verbringt er an alter Wirkungsstätte in Limburg in seinem Designeramtssitz.

Sprecher I: Dessen Umbau ja dermaßen aus den finanziellen Fugen geraten war, dass Tebartz-van Elst vom Papst persönlich eine Auszeit verordnet bekam und die sollte er eigentlich, bisschen schlichter als gewohnt, in einem Kloster in Niederbayern verbringen. 1_0_745851

>>> Anmerkung: Der Papst hat sich nicht geäußert, wo und unter welchen Umständen er sich (außerhalb seiner Diözese) aufhalten soll.

Sprecherin: Nun schaut er aber wohl hin und wieder in Limburg nach dem Rechten. Ob das den Menschen dort recht ist?

Sprecher II (filmbegleitend): Was für eine Überraschung. Bischof Bling-Bling ist wieder da. Mal kucken, wie’s so läuft im 31 Millionen-Euro-Haus. Warum auch nicht?

>>> Anmerkung: Was hat die verhöhnende Bezeichnung „Bischof Bling Bling“ mit sachlicher Berichterstattung zu tun?

(div. Statements von Passanten)

Sprecher II (filmbegleitend): Ach stimmt. Da war ja was. Der Papst persönlich hatte Tebartz-van Elst quasi kalt gestellt. 500 km weg von Limburg in der bayerischen Pampa sollte Tebartz-van Elst sich eine Auszeit gönnen. Aber das ist ja schon drei Monate her. Da kann man’s ja mal wieder probieren.

>>> Anmerkung: Der Bischof „probiert“ nichts. Er hält sich privat in seinen Privaträumen auf. Dies ist sein gutes Recht. Ein Aufenthalt in seiner Wohnung oder in Limburg ist ihm nicht untersagt.

Stefan Schnelle (Bistumssprecher Limburg): Ich weiß, dass er gelegentlich in Limburg ist, um private Dinge zu erledigen. Und das ist ihm auch zugestanden. Ihm wird ja nur eine Zeit außerhalb der Diözese gewährt, d. h. er ist nicht im Exil oder in der Verbannung. Sprecher II filmbegleitend: Genau so sieht es Tebartz-van Elst offenbar auch. Er soll sogar in der bischöflichen Privatkapelle eine Messe gefeiert haben. Ein mehr als deutliches Zeichen.

Foto: Hans Martin Schmidt

>>> Anmerkung: Jeder Bischof feiert selbstverständlich jeden Tag die Heilige Messe. Hätte er die Messe öffentlich im Dom gefeiert, hätte man dies als Zeichen werten können. Wie man die Feier in der Privatkapelle unter Ausschluß der Öffentlichkeit und ohne öffentliche Bekanntgabe skandalisieren kann, ist nicht nachvollziehbar.

BILD: Teil des Gebäude-Ensembles auf dem Limburger Domberg (Foto: Hans Martin Schmidt)

Theo Dierkes (WDR-Kirchenexperte): In dieser Kapelle einen Gottesdienst zu feiern, das bedeutet jetzt: „Ich bin wirklich zurück und ich stehe zu diesem Bau. Ich finde, das ist ein Wichtiges und ein Richtiges, was da entstanden ist. Ich halte einen Fuß in der Tür und will hierhin zurück.

>>> Anmerkung: Der Bischof ist nicht zurück und hat dies auch nicht behauptet oder signalisiert. Dies kann man unter anderem daran erkennen, daß sich der Bischof an die Vereinbarung hält, sich nicht öffentlich zu äußern.

Sprecher II (filmbegleitend): Rückblick: Im September 2013 beantragt die Staatsanwaltschaft Hamburg Strafbefehl gegen Tebartz-van Elst. Er hatte versucht, einen Erste-Klasse-Flug zu vertuschen, räumt vor Gericht dann seine Eidesstattliche Falschaussage ein und zahlt 20.000 Euro Strafe. Außerdem verheimlichte er allen Kontrollstellen die massive Kostenexplosion beim Bau seines Luxushauses. Kurz: Der Mann hat ganz schön was auf dem Kerbholz. Sein schnelles Comeback daher – ganz schön dreist.

>>>Anmerkung: 1. Bischof Tebartz-van Elst hat zu keinem Zeitpunkt eine falsche eidesstattliche Versicherung eingeräumt.
2. Ein Richter des AG Hamburg riet zur Einstellung des Verfahrens, weil nach seiner Prüfung des Sachverhaltes keine Schuld des Bischofs zu erkennen war.
3. Er hat keine Strafe bezahlt. Die Einstellung eines Verfahrens gegen Geldauflage ist weder ein Schuldeingeständnis, noch eine Strafe. Es ist ein legitimer Vorgang um eine mental belastende Situation zu beenden.
4. Es handelt sich nicht um ein “Luxushaus” des Bischofs. Es sind verschiedene Dienstgebäude: unter anderem: Schwesternhaus, Diözesanes Zentrum, Bischofsbüro, Archiv, Bibliothek,  Außenstelle der Domsakristei. Die Wohnung des Bischofs ist nur ein kleiner Teil der gesamten Anlage.
5. Ob es eine Kostenexplosion gab, ist reine Spekulation. Die unterschiedlichen Zahlen, die kursieren entbehren jeder sachlichen Grundlage. Erst der Bericht der Prüfungskommission wird belegbare Zahlen liefern. 6. Ob der Bischof Kontrollstellen getäuscht hat, klärt der Prüfbericht, den der Bischof von der DBK erbeten hat. Die Behauptung, daß der Bischof getäuscht hätte, wird bisher hauptsächlich von denen in die Welt gesetzt, die ein Interesse haben könnten, von eigenem Fehlverhalten abzulenken. Diese unbewiesenen Vorwürfe als Tatsachen darzustellen widerspricht den elementaren Grundätzen des seriösen Journalismus.
 
QUELLE und FORTSETZUNG dieses Berichts HIER beim Lebensrechts-Verein DURCHBLICK: http://www.verein-durchblick.de/index.php/component/content/article/17-aktuelles/1056-manipulation-im-wdr

Evangelische Kritik an Fernseh-Attacken gegen die katholische Kirche

OFFENER BRIEF an das TV von Jörgen Bauer zur „Show 2013 – Das Quiz“ mit Frank Plasberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte einen weiteren Vorschlag für das Ratequiz zum Jahresende. Wie wäre es mit folgender Frage: Warum wird in den Medien so viel gelogen?

Mögliche Antworten:

A: Weil wir Pressefreiheit haben und hinzufügen und weglassen können was wir wollen.
B: Weil wir schlampig recherchieren und allen Mist glauben, der uns vorgesetzt wird.
C: Weil wir Zuschauer und Leser anspitzen wollen, um Einschaltquoten und Auflagen zu steigern.
D: Weil wir unliebsamen ZeitgenossInnen eine(n) reinwürgen wollen. 

Richtige Antwort: D

Zufälligerweise habe ich mich gerade zu dem Zeitpunkt in die Sendung eingeschaltet, als Bischof Tebartz van Elst wegen seines Erste-Klasseflugs nach Indien “dran” war und man raten mussten, was er als Grund für seinen Nobelflug angegeben hat.

Foto: PRO

Foto: Medienmagazin PRO

Ist der ARD eigentlich immer noch nicht bekannt, dass der Bischof den Aufpreis von der Businessklasse zur 1. Klasse selbst bezahlt, aber nicht deshalb, weil er auf Kosten der Kirchensteuerzahler in Sekt und Kaviar schlemmen wollte?

Gegen besagten Bischof liefen im übrigen insgesamt sieben Verleumdungskampagnen, wobei auch das mit Flug aufgebauscht und wahrheitswidrig dargestellt wurde.

Ein weiteres Märchen hält sich ebenso hartnäckig: Das mit dem Vergewaltigungsopfer, das angeblich von einer katholischen Kölner Klinik abgewiesen wurde. Besagtes Opfer wurde natürlich erstversorgt. Allerdings nicht in besagter katholischer Klinik. Es ging hier um die Beweissicherung.

In Köln gibt es eine verbindliche Regelung, wonach für die Beweissicherung nur ganz bestimmte Krankenhäuser infrage kommen, die dafür entsprechend eingerichtet sind. Die katholische Klinik gehört nicht dazu.

Ich bin nicht katholisch. Von daher könnte mir das egal sein. Ich bin aber für Fairness und eine saubere, wahrheitsgemäße Berichterstattung  –  und das ohne Ansehen der Person oder Institution  –  und es ärgert mich, wenn dreist gelogen wird.

Da dies leider keine Einzelfälle sind, versuche ich  –  im Gegensatz zu den Medien  –  selbst den Sachverhalt herauszufinden.

Wundern muss ich mich auch über Herrn Plasberg, der ja sonst so viel Wert auf Fairness legt. Natürlich haben sich auch die anderen Teilnehmer des Quiz blamiert. 

Mit freundlichen Grüßen!

JÖRGEN BAUER   –  Am Jagdschlössle 15  –  89520 Heidenheim   –  Tel. 07321 / 739115