Oberschwaben: Bergatreuter Festmesse bei traditioneller Wallfahrt zu „Maria vom Blut“

Von Alexander Hepp

Das Wallfahrtsfest zu Maria Heimsuchung konnte bei bester Witterung am Dienstag, dem 2. Juli, in der oberschwäbischen Pfarrgemeinde Bergatreute mit 333-jähriger Tradition begangen werden:

An diesem besonderen Tag können sich öffentliche Einrichtungen sowie Schule und Kindergarten einer festtäglichen Verschnaufpause erfreuen. Schon früh um sechs Uhr erklingt das Tagwachspiel der örtlichen Musikkapelle. Spätestens dann wissen die Bewohner, dass im Ort der höchste Feiertag neben den kirchlichen Hochfesten des Jahreskreises anbricht.

Hunderte Besucher und Pilger drängen sich in die barocke Kirche und verfolgen die Festmesse, die auch auf den Kirchplatz übertragenen wird.

Das in der Wallfahrtskirche verehrte Gnadenbild „Maria vom Blut“ kam 1686 aus der böhmischen Stadt Klattau nach Bergatreute und findet seither große Verehrung bis weit über die Grenzen des Landkreises hinaus.

Dekan Peter Müller aus Bad Saulgau, dessen elterliche Wurzeln im Bergatreuter Ortsteil Engenreute liegen, hat sich als Festprediger auf die altehrwürdige und mit rotem Samt geschmückte Schmuzer-Kanzel gewagt:

Im Pluralis Majestatis erinnerte er an die jüngst an die Diözesen und Dekanate verteilten Worte von Papst Franziskus, der zur Neuevangelisierung in den Gemeinden auffordert.

Der Geistliche nahm die zwölf Sterne Marias als Eckpunkte der Neuevangelisierung und wandte sich besonders an die jüngere Generation: Man möge sich nicht vom großen Strom leiten lassen, sondern sich zu seinem Glauben uneingeschränkt bekennen; der Christ solle sich trotz Kirchenkrise und Meinungsmache der Liebe Gottes anvertrauen und darin seine Heimat finden.

Ein gut gelebter Glaube zeichne sich durch Ecken und Kanten und auch durch eine recht verstandene Offenheit aus; eine Offenheit, die aber nicht in alle Richtungen gehen solle.

Den Älteren legte der Prediger die heilbringende Botschaft ans Herz, lieber einmal am Tag die Bibel zur Hand zu nehmen und darin zu lesen, als nur in der morgendlichen Presse die Todesanzeigen zu studieren:

Das helfe, eine andere Sicht auf das Leben zu gewinnen, den eigenen Gottesglauben zu reflektieren und vor allem den Schlüssel zur Himmelstür, zum ewigen Leben zu finden.

In seiner fast halbstündigen spritzigen Predigt wurde es nicht langatmig; vielmehr wurden die Gläubigen von seiner Verkündigung gefesselt und im festen Vertrauen auf die Gottesmutter gestärkt.

Die Festmesse wurde vom Kirchenchor Bergatreute mitgestaltet, so daß sich die Wallfahrer an der von Joseph Haydn komponierten Johannismesse erfreuen konnten.

Seit Mitte der 1970er Jahre wird die Prozession mit dem Bergatreuter Gnadenbild gefeiert. Das vom Hochaltar genommene Bild wird auf einer Sänfte unter einem Baldachin getragen.

Eine lange Schlange von Pilgern zieht zu Gesängen der Lauretanischen Litanei zusammen mit Priestern, Diakonen und Ordensschwestern sowie den Erstkommunionkindern und Vereinen durch den Ort hinaus in die Flur.

Ein festlich geschmückter Altar und liebevoll gestalteter Blumenteppich bilden die Kulisse für eine kurze Andacht. Der sakramentale Segen wurde von Dekan Peter Müller abschließend allen Gläubigen in der Wallfahrtskirche gespendet.

Das Gotteshaus ist geschmückt mit schönsten Blumen  –  gleich dem vom Prediger erwähnten Sternenkranz Marias. Schließlich verleiht die liturgische Schönheit dem Fest den Glanz und das Gepräge der Heimsuchung Marias bei ihrer Verwandten Elisabeth.

Fotos: Franz-Anton Blank


Bergatreute in Oberschwaben: 333 Jahre Wallfahrtsort „Maria vom Blut“ am 2. Juli 2019

Von Alexander Hepp

Seit 1686 und somit in diesem Jahr zum 333. Mal begeht die Pfarrgemeinde Bergatreute die Wallfahrt am Fest der Heimsuchung Marias als besonderen Feiertag am kommenden Dienstag, dem 2. Juli 2019.

Ehrengast an diesem Tag ist der Festprediger Dekan Peter Müller aus Bad Saulgau.

Das in der barocken Wallfahrtskirche verehrte Gnadenbild (siehe Foto) kam 1686 aus der böhmischen Stadt Klattau in den oberschwäbischen Ort und findet seither große Verehrung bis weit über die Grenzen des Landkreises hinaus.

Das Bild wurde im 15. Jahrhundert im oberitalienischen Re populär, als es durch einen Frevler geschändet und tags darauf mehrfach Blut geschwitzt hat. Ein gleiches Wunder hat sich an dem Abbild in der böhmischen Stadt 1685 wiederholt.

Durch verwandtschaftliche Beziehung des Bergatreuter Pfarrers Mietinger nach Klattau gelangte schon ein Jahr später eine Bildkopie ins Schwäbische. Seither kommen viele Pilger, besonders am 2. Juli nach Bergatreute.

Den Charakter eines eigenen Feiertages erhielt das Fest schon im frühen 18. Jahrhundert: So sind in Bergatreute an diesem besonderen Tag, ähnlich wie am Blutfreitag in Weingarten, sämtliche öffentliche Einrichtungen und Geschäfte geschlossen.

Die Häuser und Straßen werden besonders geschmückt und herausgeputzt, weil als besonderer Höhepunkt das im Hochaltar der Kirche verehrte Gnadenbild abgenommen und in einer Prozession durch den Ort und die Fluren getragen wird.

Ablauf des Festes am 2. Juli:

Um 9 Uhr beginnt das feierliche Hochamt in der Wallfahrtskirche Bergatreute (siehe 2. Foto). Der Kirchenchor Bergatreute wird die Missa Brevis von Joseph Haydn (Johannismesse) vortragen. Solistin Christine Geray wird das Panis angelicus zusammen mit Streichern und Orgel aufführen.

Festprediger Dekan Peter Müller wird traditionell von der Schmuzer Kanzel (die bis 1761 in der Basilika Weingarten war) predigen. Die hl. Messe wird über Lautsprecher auch auf den Kirchvorplatz übertragen, wo ebenso Sitzgelegenheit geboten ist.

Anschließend findet gegen 11 Uhr die feierliche Prozession statt, bei welcher das Gnadenbild auf einer Sänfte mitgetragen wird.

Am Stationsaltar beim Pfaffenberg ist eine kurze Andacht, ehe die Prozession zur Kirche zurückkehrt.

Nach dem feierlichen Te Deum („Großer Gott, wir loben Dich“) findet im Anschluss im und um das Pfarrgemeindehaus Bergatreute ein Gemeindefest statt, bei dem sich die Pilger mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen stärken können.

Nachmittags wird ab 12.30 Uhr das Wallfahrtsmuseum im Chörle der Pfarrkirche geöffnet sein. Es ist wohl das kleinste Museum im Landkreis und birgt dennoch zahlreiche Kunstwerke, die an die reiche Vergangenheit und Blüte der Wallfahrt in Bergatreute erinnern.

Der Festtag endet um 17.25 Uhr in der Wallfahrtskirche mit dem gemeinsamen Rosenkranzgebet und anschließender feierlicher Vesper. Nach dem sakramentalen Schlusssegen wird das Salve Regina („Sei gegrüßt, o Königin“) den Feiertag beschließen.

Unser Autor Alexander Hepp aus Wolfegg hat ein wissenschaftlich fundiertes Werk über die traditionsreiche Wallfahrt zur „Maria vom Blut“ verfaßt. – Näheres dazu in unserer Besprechung:  https://charismatismus.wordpress.com/2013/03/21/die-europaweite-wallfahrt-zum-gnadenbild-maria-vom-blut/

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz, Archiv

 


Regensburg: Bischof würdigt Glaube und Kultur der vertriebenen Donauschwaben

„Das Kreuz gehört in den öffentlichen Raum“

Anlässlich der 59. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben hat Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Basilika St. Anna in Altötting am Sonntagvormittag eine Pontifikalmesse gefeiert. Während der sehr ermutigend wirkenden Predigt bat der Regensburger Bischof die zahlreich Anwesenden, die Sonntagskultur stark zu halten, das Kreuz im öffentlichen Raum wertzuschätzen und die Marienverehrung zu pflegen.

Er erinnerte an die große Bedeutung der Donauschwaben sowie überhaupt der Lebensleistung der vertriebenen Gläubigen innerhalb Europas – bis heute und gerade angesichts der Lage des Kontinents in dieser Zeit.

Der Bischof, der von der Herkunft seiner Mutter aus dem Sudetenland sehr geprägt wurde, sagte: „Es bewegt mich tief, zu erleben, mit welcher Hingabe Sie die geerbten Traditionen pflegen.“

Angesichts des zunehmenden Einflusses des Islam in Europa betonte der Regensburger Bischof die Notwendigkeit, den christlichen Glauben zu leben und zu bekennen. Er forderte dazu auf, die Sonntagskultur zu leben, denn mit dem staatlichen Schutz sei es nicht getan. Zu den Formen einer zeitgemäßen Sonntagskultur gehöre nicht zuletzt die Tracht. Zahlreiche Donauschwaben waren in ihrer traditionellen Tracht zu diesem Gottesdienst erschienen (siehe Foto).

Außerdem erklärte Bischof Dr. Voderholzer, dass zu den Grundlagen des christlichen Europa das Kreuz gehört. „Das Kreuz gehört in den öffentlichen Raum: Ich verstehe es nicht, wenn der Bayerische Ministerpräsident sogar aus kirchlichen Reihen heraus kritisiert wird, weil er das Anbringen von Kreuzen in öffentlichen staatlichen Räumen angeordnet hat.“ 

Das Kreuz stehe für die vor-staatlich religiösen Wurzeln unserer Gesellschaft und für ein Fundament, das sich der Staat nicht geben kann und das er nicht garantieren kann. Allerdings werde auf die Dauer auch ein Erlass nicht helfen, wenn es nicht Menschen gibt, die die Religion des Kreuzes von innen her leben und lieben, erklärte der Bischof.

Schließlich erinnerte der Regensburger Oberhirte auch an die große Bedeutung der Marienverehrung. Wallfahrtswege seien die Pulsadern des christlichen Europa und die Marienwallfahrtsorte seien Knotenpunkte der christlichen Vernetzung.

Bischof Voderholzer würdigte die Tatsache, dass die Wallfahrt die Donauschwaben nach Altötting führt. Abschließend stellte er fest: „Die Vertriebenenverbände und Volksgruppen sind prädestiniert, Förderer eines vereinten Europas auf der Basis des christlichen Glaubens zu sein. Niemand weiß mehr um die Bedeutung und die Notwendigkeit eines vereinten Europas auf der Basis des Christentums als Sie!“

Die Donauschwaben sind eine Gemeinschaft mit einer besonderen gemeinsamen Geschichte: Aus deutschen Ländern kamen sie ab dem Ende des 17. Jahrhunderts aufgrund von gewährten Privilegien in Gegenden an der Donau, die heute in den Staaten Ungarn, Rumänien und Serbien liegen. Die österreichische Kaiserin Maria-Theresia u.a. hatte sie gerufen, um das Land zu kultivieren, das im Zuge der Türkenkriege verwüstet worden war. Bald brachten sie die Gegenden durch handwerkliches wie auch landwirtschaftliches Geschick zur Blüte.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs sowie nach Kriegsende flohen sie zum Teil. In großer Zahl wurden Donauschwaben, die geblieben waren, aber auch interniert, vertrieben oder zu vielen Tausenden in fürchterlichen Massakern ermordet. Schon immer spielte der katholische Glaube bei den Donauschwaben eine große Rolle, auch und gerade bei den Überlebenden, die diesen ihren Glauben bei ihrer Flucht und Vertreibung nach Österreich, Deutschland, weitere Länder Europas sowie überhaupt in die ganze Welt mitnahmen. 

Quelle (Text/Fotos): https://www.bistum-regensburg.de/news/sonntag-kreuz-maria-bei-der-christlichen-praegung-europas-haben-die-donauschwaben-eine-besondere-aufgabe-6151/


Münster: Hat der Bischof den Pfingstmontag als gebotenen Feiertag abgeschafft?

Von Felizitas Küble

Eines der fünf Kirchengebote lautet, daß die Gläubigen an allen Sonntagen und gebotenen Feiertagen an der hl. Messe teilnehmen sollen (sofern es ihnen möglich ist).

Zu jenen Feiertagen, die in Deutschland „kirchlich geboten“ sind, bei denen also die sogenannte „Sonntagspflicht“ gegeben ist, gehört nebem dem 2. Weihnachtstag und dem Ostermontag auch der Pfingstmontag. Es handelt sich bei diesen Zweitfeiertagen um eine Spezialität im deutschen Sprachbereich. Diese Tradition wurde von der Bischofskonferenz in einem Beschluß vom 20.9.1994 ausdrücklich bestätigt.

BILD: Pfingstmontag heute in Münster auf dem Domplatz: Ökumene mit Festivalcharakter

Umso verwunderlicher ist es, daß der Pfingstmontag im Bistum Münster schon lange von oberster Stelle liturgisch praktisch ausgehebelt wird. Wodurch?  –  Weil an diesem Feiertag bereits unter Bischof Dr. Reinhard Lettmann auf dem Domplatz ein „ökumenischer Festgottesdienst“ stattfand und unter seinem Nachfolger Dr. Felix Genn weiter stattfindet   –  und zwar ohne heilige Messe wohlgemerkt. 

Damit nicht genug: In den meisten Pfarreien von Münster fallen die Vormittagsmessen aus, man kann allenfalls vereinzelt noch zu einer Frühmesse gehen. Dadurch soll erreicht werden, daß möglichst viele Gläubige zum Gottesdienst auf den Domplatz kommen, um dort die Predigt des Bischofs anzuhören, obwohl es sich lediglich um einen Wortgottesdienst handelt.

In den Einladungen und Plakaten ist von einem ökumenischen „Festgottesdienst“ am Pfingstmontag die Rede, so daß viele Katholiken meinen, es handle sich um eine Festmesse, wozu auch Evangelische eingeladen sind  – und sich dann auf dem Domplatz nicht wenig wundern, daß dem nicht so ist.

BILD: Evang. Präses Annette Kurschus bei ihrer Predigt

In diesem Jahr war alles noch „bunter“ bzw. gewöhnungsbedürftiger, denn die Festpredigt am heutigen Pfingstmontag hielt nicht der katholische Bischof, sondern Annette Kurschus, Präses der evangelischen Kirche von Westfalen.

Der Protestantin kann man freilich keinen Vorwurf machen, schließlich geschieht all dies auf Wunsch des katholischen Oberhirten unter dem oberökumenischen Motto „Zusammen wachsen“.

Die katholischen Bischöfe setzen sich gerne  – und zu Recht – für die Feiertagskultur ein, wenn es darum geht, daß Einkaufsläden am Sonntag geschlossen bleiben. Wo aber bleibt die Einhaltung der Meßpflicht für kirchlich gebotene Feiertage, wenn der Bischof selber seine „Schäflein“ dazu animiert, am Pfingstmontag lediglich einen Wortgottesdienst zu besuchen? Kann er seine ökumenischen Festivals nicht an einem anderen Tag organisieren, zum Beispiel am 1. Mai?

Übrigens: Nicht nur die Predigt bei diesem Ökumene-Fest auf dem Domplatz war protestantisch, auch die Kollekte diente evangelischen Interessen und galt einem Projekt der Waldenserkirche in Italien. Auch hierbei kann man sich nicht über Protestanten beschweren, schließlich trägt doch der Bischof von Münster die Verantwortung für den Ablauf der Dinge. Gewiß zwingt ihn kein evangelischer Vertreter, auf eine Festmesse am Pfingstmontag zu verzichten.

Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Regensburg: Weihnachts-Festmesse mit Bischof und Domspatzen

Die Klarheit der Botschaft – heute ist Gott in einem Kind Mensch geworden – Gott spricht auch unser Herz an – machen Weihnachten aus: Das ist die Stimmung, in der Bischof, Weihbischöfe, die Mitglieder des Domkapitels und die vielen Gläubigen das Hochfest der Geburt Jesu Christi am Donnerstagvormittag im Regensburger Dom gefeiert haben. Weihnachten im Dom Domspatzen entzünden

Der mystische Halbdämmer in der Kathedrale war schöner Abglanz der heiligen Nacht selbst. Gleichzeit drückten die wesentlichen Messtexte auf Latein die Verbundenheit mit Papst Franziskus in Rom und mit der ganzen Weltkirche aus.

Die Domspatzen formten die unbegreifliche und doch so einfach-eingängige Botschaft zu Weihnachten in schönste Töne und Harmonien, die auf ihre Art die Herzen berührten. Vor allem aber entzündeten die Domspatzen gleich neben Kreuz und Altar die Kerzen des Weihnachtsbaumes, an dem Äpfel und Strohsterne hängen. Das sind die Äpfel und die Strohsterne, die an den Sündenfall wie auch an die Erlösung durch die Menschwerdung Jesu Christi im Stroh erinnern.
 
Die Weihnachtsbotschaft in behutsame Worte fasste Bischof Rudolf Voderholzer in seiner Predigt: Wehrlos, bedürftig und arm spreche das göttliche Wort im unmündigen Kind zu uns Menschen, das Wort Gottes zunächst noch ohne Wort  –  das sei das Paradoxe an Weihnachten.

Quelle (Text/Fotos): Bistum Regensburg

 


Der Katholikentag in Wort und Bild – 1. Teil: Eröffnungsmesse mit Andacht und Regen

Der diesjährige Katholikentag in Regensburg, der Ende Mai begann und an dem auch unser Christoferuswerk (CHR) aus Münster mit einem Infozelt vertreten war, zeigte sich von seiner erfreulichen Seite. 014_10A

Wir kennen einige Katholikentag, an denen wir  – das Team vom CHR  –  in den letzten Jahrzehnten teilnahmen, wobei uns das Regensburger Glaubensfestival  am besten gefallen hat,  wenngleich das Wetter sowohl am Mittwoch-Abend (dem Auftakt) wie auch am ersten großen Feier-Tag (Christi Himmelfahrt) ganz und gar nicht mitspielen wollte. 009_5A

Diese beiden verregneten Tage konnten aber das Interesse und den Eifer so vieler Teilnehmer nicht trüben – auch nicht die Andacht, mit der die Festmesse an Christi Himmelfahrt begangen wurde, die von 17.000 Gläubigen besucht wurde. 018_14A

Es wimmelte dort natürlich „open air“ (im Freien) von Regenschirmen und gelben Schutzcapes, die vor dem Beginn des Eröffnungsgottesdienstes verteilt wurden. 

Das erste Foto ganz oben zeigt Priester, Ministranten und vor allem viele Kinder , die zur Gabenbereitung vor den Altarraum gelangten und die zuvor in einer eigenen Kinderkatechese waren.

Auf dem zweiten Bild sehen wir die Damen, welche den Gehörlosen durch die Gebärdensprache geholfen haben, den biblischen Lesungen, der Predigt von Bischof Rudolf Voderholzer und der feierlichen Liturgie zu folgen. 017_13A

Das dritte Foto zeigt Rollstuhlfahrer in der ersten Reihe bei dieser Eröffnungsmesse an Christi Himmelfahrt, links über ihnen das Katholikentags-Symbol. Für Behinderte gab es zahlreiche Vergünstigungen, praktische Hilfen, weitgehende Barrierefreiheit und ein eigenes Katholikentagsprogramm-Heft in „leichter Sprache“, also sehr verständlich verfaßt.

Das vierte Bild zeigt Priester und Ministranten nebst ein paar Kindern nach dem eucharistischen Hochgebet. Kurz darauf (siehe fünftes Foto) wurden die Kelche an die Priester gereicht, welche die hl. Kommunion an versammelte Gläubige austeilten. Erfreulich war, daß es keine Laien-Austeiler gab, sondern allein die Geistlichkeit mit der Spendung des Altarsakramentes beauftragt wurde. 100_1139

024_20ADas Kirchenvolk nahm trotz Regen regen Anteil am Festgottesdienst, erkennbar auch an diesem Bild mit dem Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer: er ist von Regenschirmen, aber auch von der Sympathie zahlreicher Gläubigen umgeben.

In seiner Predigt erinnerte der Oberhirte die Christen an ihren missionarischen bzw. apostolatischen021_17A Auftrag, den sie durch Taufe und Firmung erhalten haben.

Das 6. Foto zeigt unsere ehrenamtliche MITarbeiterin Cordula Mohr (zweite von links) neben einigen Malteser-Helfern während der hl. Messe. 022_18A

Auf unseren beiden letzten Fotos dieser würdig gefeierten Festmesse sehen wir Bischöfe und Priester beim Auszug während des Schlußlieds.

Fotos: Felizitas Küble, Leonhard Mohr

 

 

 


Regensburg: Prälat Georg Ratzinger wurde 90 Jahre alt / Festmesse am Sonntag

Das Bistum Regensburg gratuliert Domkapellmeister Georg Ratzinger herzlich zu seinem Geburtstag und wünscht ihm Gottes Segen. xRatzingerGeorgBruderJosephKardinalInternet_jpg_pagespeed_ic_sYUwr3Ogwy

Prälat Ratzinger konnte am vergangenen Mittwoch sein 90. Lebensjahr beginnen; er verbrachte seinen Ehrentag bei seinem Bruder Joseph: Papst em. Benedikt XVI.

Am Sonntag, den 19. Januar 2014, feiert Bischof Rudolf Voderholzer anläßlich des Geburtstags von Prälat Georg Ratzinger um 10 Uhr ein Pontifikalamt im Regensburger Dom St. Peter.

Alle Gläubigen sind herzlich zur Mitfeier eingeladen.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg