Fulda: Bischof Algermissen gegen die Einführung eines islamischen Feiertags

Der Bischof von Fulda, Heinz-Josef Algermissen, hat sich zur aktuellen Debatte über eine mögliche Einführung eines islamischen Feiertages in Deutschland kritisch geäußert.

Gegenüber der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ (DT) fragte der Bischof kritisch: „Wie würden islamische Staaten reagieren, wenn katholische Christen dort versuchten, etwa das Fest Fronleichnam mit einer Prozession zu feiern? Oder Weihnachten und Ostern in islamischer Öffentlichkeit?“ 

BILD: Bischof Algermissen (Mitte) und DT-Redakteurin Regina Einig (links) auf dem Kongreß „Freude am Glauben“

In Deutschland gebe es dank seiner christlichen Prägung einen anderen Tolerenzbegriff als in muslimischen Ländern. Darum könne man hierzulande mehr zulassen als dort. Doch mahnt der Bischof dazu an: „Indes darf das nicht bis zum Verlust unserer Identität und Prägung und bis zur Selbstaufgabe führen.“

Darum sei er gegen die Einführung eines islamischen Festes in Deutschland.

Die Debatte war auslöst worden durch Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) und des ZdK-Präsidenten Dr. Thomas Sternberg; dieser sprach sich für eine Berücksichtigung der muslimischen Festkultur in den Regionen aus, wo es viele Muslime gebe.

Quelle: http://www.kathnews.de/nein-zum-muslimischen-feiertag

HINWEIS: Auch die CSU hat sich vehement gegen einen allgemeinen islamischen Festtag geäußert und das ZdK scharf kritisiert: https://charismatismus.wordpress.com/2017/10/18/csu-entschieden-gegen-muslimische-feiertage-scheuer-aeussert-scharfe-kritik-am-zdk/

Foto: Felizitas Küble


Juble, Tochter Zion, jauchze, Jerusalem, denn der HERR ist in deiner Mitte!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Zefanja 3,14-17:

Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich, und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! TochterZion
Der HERR hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der HERR, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten.

An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Lass die Hände nicht sinken! Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. ER freut sich und jubelt über dich, ER erneuert seine Liebe zu dir, ER jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag.

 


Jom Kippur: wichtigster Feiertag der Juden

Erklärung der Israelischen Botschaft zum Versöhnungstag:

Jom Kippur, der Versöhnungstag und wichtigster Festtag im jüdischen Jahr, wird in diesem Jahr von Sonnuntergang des Dienstag, 22. September an begangen. An Jom Kippur wird nach jüdischer Tradition das Urteil über den Menschen, das am Neujahrstag, dem Tag des Gerichts, gefällt wurde, besiegelt und bekommt damit Gültigkeit. 100714052333-b1-

Der Versöhnungstag soll dazu dienen, den Menschen zu entsühnen, ihn die göttliche Verzeihung für seine Missetaten erlangen zu lassen. So ist der Versöhnungstag ein Tag der Reue, der Buße und Umkehr. Dieser Tag ist ein strenger Fasttag und zwar von Beginn des Festes am Abend bis zu seinem Ausgang am nächsten Abend. Weder Essen noch Trinken sind erlaubt; auch Körperpflege ist untersagt.

Fast unmittelbar folgt darauf der Beginn des Laubhüttenfestes, Sukkot am 15. Tischri bzw. am Sonntag, den 27. September 2015.