Die längste Salzgrotte der Welt ist in Israel

Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen von dem HERRN vom Himmel herab auf Sodom und Gomorrha […] und seine Frau [Lots] sah hinter sich und ward zur Salzsäule“ (Genesis 19:24-25)

Neben der biblischen Geschichte über Lots Frau, welche zu einer Salzsäule erstarrte, ist Israels Tote-Meer-Region nun für ein weiteres Salzphänomen bekannt:  Die Malham-Grotte, die weltweit längste Salzgrotte (siehe Foto).

Über 13 Jahre lang galt die iranische Salzgrotte auf Qeshm als die längste der Welt. Doch die Messungen einer internationalen Expedition kartographierten die Grotte am Toten Meer, die sich im Berg Sodom befindet, und vermassen die Grotte neu. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Die Grotte ist ganze zehn Kilometer lang und somit die erste bekannte Grotte, die eine Länge im zweistelligen Bereich aufweisen kann. Sie befindet sich 170 Meter unter dem Meeresspiegel und wird aufgrund des Wüstenklimas in der Negev-Wüste erhalten. 

Bereits 1980 war die Grotte von einer Expeditionsgruppe des Höhlenforschungszentrums der Hebräischen Universität entdeckt worden. Doch erst heute ist es mit Hilfe von neuster Technik einer neuen Expeditionsgruppe gelungen, den tatsächlichen Umfang der Grotte zu erfassen. 

Die internationale Forschungsgruppe wird von dem Höhlenforschungszentrum der Hebräischen Universität, dem „Israel Cave Explorers Club“ und dem bulgarischem „Sofia Speleo Club“ geleitet. Die Expeditionsgruppe setzt sich aus 80 Höhlenforschern aus insgesamt neun Ländern zusammen. Momentan werden die gesammelten Daten analysiert, um die Ergebnisse in einer elektronischen Karte der Öffentlichkeit zu präsentieren.  

Quelle: Hebräische Universität Jerusalem  – Foto: Ruslan Paul / Hebrew University Jerusalem


Die MEHR-Konferenz und der „Hammersegen“

Von Felizitas Küble

Allenthalben wird auf katholischen Webseiten   –  von der konservativen bis hin zur traditionellen Richtung  –  positiv bis begeistert über die charismatisch-ökumenische MEHR-Konferenz berichtet.

Personen und Gruppen, die sonst mit einem überschäumenden Ökumenismus eher wenig am Hut haben und überdies Wert auf eine gediegende liturgische „Form“ legen oder direkt der alten Messe anhängen,  lassen sich seit einiger Zeit in zunehmendem Maße von schwarmgeistigen Tendenzen beeindrucken. Charismatische Großveranstaltung

Ich frage mich, ob nicht einmal die Tatsache, daß im Gebetshaus Augsburg  –  dem Träger der MEHR-Konferenz  –  fleißig der Hammersegen propagiert und praktiziert wird, zum kritischen Nachdenken anregt.

Oder hält man etwa das sogenannte „Ruhen im Geist“ ernsthaft für eine Manifestation des Heiligen Geistes?

Handelt es sich bei diesem plötzlichen und tranceartigen Umkippen, wie MEHR-Leiter Dr. Johannes Hartl behauptet, um eine „Kraftbezeugung Gottes“? Vermittelt dieser „Toronto-Segen“ (wie er in protestantischen Kreisen genannt wird) neuerdings eine besondere Gotteserfahrung?

Wirkt unser HERR in solchen enthusiastischen Stimmungsmomenten auf ganz ungewöhnliche Weise? Zeigt er in der „Ohnmacht“ der Rückwärtskippenden seine außerordentliche „Macht“?

Mehr-Konferenz mit „Fallen im Geist“ inklusive

Daß auch in diesem Jahr auf der MEHR-Konferenz wieder  – wie dort üblich  –  munter der „Hammersegen“ erteilt wurde, wird von Fan-Seite selber geschildert, zB. hier unter dem bezeichnenden Motto Viel Spass und viel Segenhttp://mightymightykingbear.blogspot.de/2017/01/viel-spa-und-viel-segen-teil-1.html038_35

Daß es sich hierbei aber nicht um Ausrutscher oder Auswüchse am Rande dieser Mega-Veranstaltung handelt, ist für jeden klar, sich der sich der charismatischen Szenerie auskennt  –  einmal abgesehen davon, daß der katholische Theologe Dr. Johannes Hartl selber kein Geheimnis daraus macht, wie großartig er dieses Phänomen findet, das man aus der pfingstlerisch-protestantischen Bewegung seit über 100 Jahren kennt, seit einigen Jahrzehnten aber auch in katholisch-charismatischen Kreisen.

Dr. Hartl: „Meine aufregende Reise ins Gebet“

Dr. Hartl schreibt in seinem Buch „In meinem Herzen Feuer   –  Meine aufregende Reise ins Gebet“ im Kapitel „Heiliges Chaos“ (!), bei dem Fallen „im Geist“ handle es sich um eine „Kraftbezeugung Gottes“, die er bereits 1999 bei einem von ihm geleiteten Jugendwochenende beobachtet habe.

Während der üblichen Lobpreismusik ging es dort richtig rund – und dann kam ER (gemeint ist Gott): hartl-buch

„Doch während des 2. Liedes kommt er. Und übernimmt die Kontrolle…Ohne dass jemand sie berührt, beginnen Einzelne, umzufallen. Bum!…Die Betroffenen berichten, sie seien von der Kraft Gottes überwältigt worden….Im ganzen Raum fallen Jugendliche um und bleiben liegen….Einige liegen ganz ruhig am Boden und berichten hinterher, den Frieden und die Liebe Gottes auf tiefe Weise erfahren zu haben.

Andere beginnen laut zu weinen, weil Gott Bereiche intensiven Schmerzes in ihnen berührt. Andere lachen, weil sie Gottes Freude in sich spüren, andere haben Visionen der geistlichen Realität, einige sogar über lange Zeit hinweg.“

Dr. Hartl wird nun klar: „Jemand hat mir die Leitung aus der Hand genommen. In alledem jedoch die überwältigende Präsenz von etwas Heiligem. Von jemand Heiligem.“

Wirkt der Heilige Geist gegen Verstand und Bewußtsein?

Hierzu stellen wir fest:

  1. Der Heilige Geist wirkt grundsätzlich nicht gegen oder völlig ohne Verstand und Bewußtsein, sondern erleuchtet unsere Erkenntnis und unsere Vernunft mit dem Licht des Glaubens. Die Gnade baut auf der Natur auf –  aber er überwältigt sie nicht, er „wirft sie nicht um“, denn Gott ist ein Freund der menschlichen Freiheit, die ER selber uns verliehen hat. Herz-Jesu_01
  2. Als Katholiken sind wir überzeugt, daß uns durch das Sakrament der Firmung die Sieben Gaben des Heiligen Geistes (die zudem auch ausdrücklich biblisch bezeugt sind) schenkt, wobei wir diese Gnadengabe Gottes in unserem Leben fruchtbar machen sollen. Zu den „7 Gaben“ gehören interessanterweise auch die Gabe des VERSTANDES und der WISSENSCHAFT (Erkenntnis) sowie der WEISHEIT. Will jemand ernsthaft behaupten, beim quasi-ohnmächtigem Umkippen seien Verstand, Weisheit und Wissenschaft wirksam?
  3. Es ist in zweitausend Jahren nicht in einem einzigen Fall bezeugt worden, daß bei einem Sakrament, welches besonders den Heiligen Geist und seine Gaben vermittelt (Taufe, Firmung, Priesterweihe) jemals jemand „im Geiste geruht“ hat. Nun wissen wir aber im Glauben, daß bei der sakramentalen Begegnung mit Gott tatsächlich auch seine Gaben und wirksame Gnaden verliehen werden. Freilich kommt es hierbei aber keineswegs zu charismatischen Manifestationen wie dem Hammersegen, „Heiliges Lachen“, „Heiliges Weinen“, Zungenreden usw.
  4. Unser Glaube beruht nicht in erster Linie auf dem Gefühl, schon gar nicht auf ekstatischen, außer Kontrolle geratenen Emotionen oder Trance-Erfahrungen ähnlich wie bei Zen oder Yoga. Auch und gerade der Heilige Geist ist ein Gott der Ordnung, Besonnenheit und Nüchternheit, wozu beispielsweise der Apostel Paulus die damaligen Gemeinden in seinen Briefen häufig ermahnt.

Weitere Artikel von uns zur „Hammersegen“-Problematik:

https://charismatismus.wordpress.com/2012/08/22/charismatik-pur-pater-ivo-pavic-und-der-hammersegen/
https://charismatismus.wordpress.com/2013/02/18/warnung-vor-dem-philippinischen-heiler-und-charismatiker-corsie-legaspi/
https://charismatismus.wordpress.com/2016/10/04/warnung-vor-dem-ruhen-im-geist-warum-der-hammersegen-nicht-von-oben-kommt/
https://charismatismus.wordpress.com/2014/10/05/der-hammersegen-ist-keine-taufe-im-geist/
https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/03/warnung-vor-medjugorje-2/

Kritische evangelische Information über diesen Toronto-Segen: http://www.relinfo.ch/toronto/kurz.html

HIER sechs weitere Artikel über die MEHR-Konferenz und das Gebetshaus Augsburg: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/gebetshaus-augsburg-j-hartl/

 

 

 


ELIAS – ein Prophet wie Feuer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes Sir 48,1-4.9-11:

In jenen Tagen stand Elias auf, ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen. Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl. Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen. bibel

Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elias, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen. Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts.
Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.

Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.

 


Verheerende Feuer-Intifada in Israel – wo bleibt die Hilfe aus Deutschland?

In Israel haben in den vergangen drei Tagen an verschiedenen Orten große Brände gewütet  –  vor allem im Norden und Zentrum des Landes.
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Mehr als 75.000 Menschen wurden aus Haifa evakuiert. Große Gebiete der Stadt sind ohne Strom. Als Ursache für die Brände wird teilweise von Brandstiftung ausgegangen. Mehrere Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen.
 
Hilfe erhielten die israelischen Behörden aus Griechenland, Kroatien, Zypern, der Türkei, Russland, den Palästinensischen Autonomiegebieten, Bulgarien und Rumänien. Sie haben zur Bekämpfung der Feuer. Löschflugzeuge, Löschfahrzeuge und Feuerwehrleute entsandt.
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Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin
Hier Infos über die TERROR-Hintergründe der Brände: http://journalistenwatch.com/cms/eine-neue-stufe-des-arabischen-terrors-gegen-israel/

Wer kann bestehen, wenn der HERR erscheint?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mal 3,1-4:

So spricht Gott, der HERR: Seht, ich sende meinen Boten; ER soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der HERR, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, ER kommt!, spricht der HERR der Heerscharen. Kreuzkuppel

Doch wer erträgt den Tag, an dem ER kommt? Wer kann bestehen, wenn ER erscheint? Denn ER ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.
ER setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: ER reinigt die Söhne Levis, ER läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN die richtigen Opfer darbringen.

Und dem HERRN wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.

 


Erzbischof Johannes Dyba und sein brennendes Herz für den Glauben!

Von Gaby Kaudel

Es war der 4. September 1983, als ich unseren Erzbischof Johannes Dyba bei der Amtseinführung in Fulda das erste Mal gesehen habe.

Ich war damals Ministrantin, und hatte gerade mit meiner Ausbildung begonnen, als sich in meiner Geburtsstadt etwas bewegte. Nachdem ich im „Bonifatiusboten“ die Bekanntgabe ,,Fulda hat einen neuen Bischof“ entdeckte, war mein Interesse für einen Menschen geweckt, dessen Bild in mir einen so tiefen Eindruck hinterlassen  hat: Johannes Dyba! dein_reicher_Segen

Ich war gespannt auf seine Stimme  –  und wie er zu uns sprechen würde. Als nun endlich der ersehnte Tag kam, wurde mir mit jedem Augenblick klarer: Dieser Bischof ist echt  –  und genau der Richtige für Fulda!

In all den Jahren, die er wirkte, brach er nie den Schwur, den er als neuer Oberhirte abgelegt hatte. Bis zu seinem Ende hatte er den aufrechten Gang und klare Worte, und ließ sich vom Feuer des Glaubens verzehren, ohne Rücksicht auf sich selbst zu nehmen.

Ja, sein Herz stand in Flammen für den einzig wahren Glauben an Gott, unserem HERRN. Und er wollte uns alle damit anstecken. Wie ein afrikanisches Buschfeuer sollte sich der Glaube mehr und mehr verbreiten.

Es lag ihm so sehr am Herzen, daß wir alle zum Heiland finden. Und es tat ihm sicherlich weh, daß viele ihn nicht verstehen wollten und angifteten, bis sein Herz schließlich am Morgen des 23. Juli 2000 brach.

Wir hatten unseren Hirten verloren: Er, der nur unser Bestes wollte, war nun nicht mehr bei uns. Dieser Schmerz war kaum zu ertragen.

Für mich steht felsenfest: Er war der würdigste Nachfolger des Hl. Bonifatius ! In ihm ist Bonifatius gleichsam zurück in unsere Zeit gekommen!

Ich bin so froh, daß ich Johannes Dyba kennenlernen durfte, und daß ihn der liebe Gott in meine Geburtsstadt Fulda gesandt hat. Für mich ist er schon lange selig. Sein liebend Herz, sein reicher Segen wird uns nimmermehr genommen!

Foto: Gaby Kaudel


Hat je ein Volk einen Gott mitten aus dem Feuer im Donner gehört?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 4,32-34.39-40:

Moses sprach zum Volk: Forsche doch einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde schuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum anderen Ende: P1020947

Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses, und hat man je solche Worte gehört? –  Hat je ein Volk einen Gott mitten aus dem Feuer im Donner sprechen hören, wie du ihn gehört hast, und ist am Leben geblieben?

Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie es der HERR, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen?

Heute sollst du erkennen und dir zu Herzen nehmen: Jahwe ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst. Daher sollst du auf seine Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, achten, damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt für alle Zeit.