CDU-Politiker Gregor Golland: Gewalt gegen Einsatzkräfte stärker bestrafen

Nach der gestrigen Landtagsdebatte über die zunehmende Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungssanitäter fordert der nordrhein-westfälische CDU-Abgeordnete Gregor Golland (siehe Foto) eine härtere Bestrafung von Personen, die Einsatzkräfte attackieren. HP-Header-Gregor_15

Laut einer Studie der Ruhr-Universität Bochum wurden 98 Prozent der Rettungskräfte in NRW schon im Einsatz bedroht und beleidigt. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, im Dienst angegriffen worden zu sein. Attacken auf Polizistinnen und Polizisten geschehen nach Berechnungen der Gewerkschaft der Polizei alle 67 Minuten.

Golland erklärt: „Die CDU-Landtagsfraktion hat bereits Mindeststrafen für die Täter gefordert, aber bis heute wurde dies von der Landesregierung abgelehnt. Rot-Grün hat aber selbst nichts unternommen.“

Nachdem der Abgeordnete bereits eine Übersicht über Delikte gegen Einsatzkräfte im Jahr 2015 erhielt, fragt er jetzt nach aktuellen Zahlen und möchte wissen, wie die Landesregierung zu schärferen Mindeststrafen steht. Der Innenminister soll außerdem über Ursachen der steigenden Gewaltbereitschaft und sinnvolle Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung Auskunft geben.

Weitere Infos:
Kleine Anfrage (Drucksache 16/12005)

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/gewalt-gegen-einsatzkraefte-muss-haerter-bestraft-werden-1040.php


Hungrige Kätzchen sorgen für Feuerwehralarm

Hungrige Kätzchen haben am gestrigen Mittwochvormittag im bayerischen Immenstadt im Allgäu einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, drang aus einer Wohnung Rauch, deren Bewohner auf Urlaubsreise waren. Nachdem Nachbarn die Feuerwehr gerufen hatten, zeigte sich den Rettungskräften eine verwüstete Küche, von deren Herd Rauch ausging.

Ein Nachbar war von den Urlaubern mit dem Füttern der Katzen beauftragt worden. Damit die Tiere keinen ungehinderten Zutritt zur Küche, und somit zum Katzenfutterlager, hatten, schloß er die Küchentür vor dem Verlassen der Wohnung.

Die Stubentiger schafften es jedoch, die Tür zu öffnen und sprangen auf den Herd. Dabei machten sie eine der Herdplatten an, auf der ein Korb mit der Katzenfutterdose stand. Der Korb ist geschmolzen und die Dose explodierte. Das Futter lag dementsprechend in der ganzen Küche verteilt. Ein offenes Feuer entstand jedoch nicht. Die Katzen blieben unverletzt.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur