Frauentag am 8. März: Film zu Golda Meir

Anlässlich des Internationalen Frauentags am Montag, den 8. März, lädt das israelische Generalkonsulat in München zu einer Vorführung des Films „Golda“ ein:

Kurz vor ihrem Tod wurde Golda Meir für das israelische Fernsehen interviewt. Nachdem das Interview beendet war, liefen die Kameras weiter und zeichneten ein intimes Gespräch mit der ersten und bisher einzigen Frau an der Spitze Israels auf.

Sie war von 1956 bis 1965 Außenministerin und von 1969 bis 1974 Ministerpräsidentin Israels.

Neben Zeugenaussagen von Unterstützern und Gegnern und seltenem Archivmaterial, spricht Meir, in diesem nie zuvor gesehenen Material, frei über ihre Amtszeit als Premierministerin – fünf turbulente Jahre, die ihr ihren Platz in der Geschichte des Nahen Ostens sicherten, wenn auch zu einem hohen persönlichen Preis.
Julie Grimmeisen gibt außerdem eine Einführung in den Film und die Thematik.

Montag, 8. März 2021, 19 Uhr (virtuelle Einführung und Gespräch), anschließend Filmvorführung

Anmeldung bis 7. März 2021 an das Israelische Konsulat in München erforderlich unter: consul-sec@munich.mfa.gov.il

Bei Zusage werden Ihnen die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung zugesendet. Der Film läuft im Anschluss an die Einführung.

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/JOKgTO7xEwE4YfEwNfE2-H9yL5-Wyxpk2K8pviffWlbJsw3UJeqcVg


Lebensrechtler-Film „Unplanned“ erfolgreich

Der US-Spielfilm «Unplanned» (Ungeplant) zur Abtreibungsproblematik war 2020 in Deutschland der mit Abstand bestverkaufte Film im christlichen Spektrum.

Wie der Verlag Gerth Medien mitteilte, liege die Zahl der in Deutschland bisher verkauften DVDs «deutlich im fünfstelligen Bereich». Auch im säkularen Bereich verkaufe sich der Film «sensationell gut».

Der Film erzählt die wahre Geschichte der heute 40 j. Abby Johnson, die zur Leiterin einer Abtreibungsklinik aufstieg. Im Herbst 2009 assistierte sie bei einer Abtreibung und sah auf dem Ultraschallbild, wie ein 13 Wochen altes Baby um sein Leben kämpfte, abgesaugt und zerstückelt wurde. Daraufhin kündigte sie und wurde zur Lebensrechtlerin.

Trotz heftiger Kritik in den Medien und Bombendrohungen von links blieb «Unplanned» auch in den USA ein Erfolg und spielte an den Kinokassen rund 20 Millionen Dollar ein.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.jesus.ch/magazin/kultur/film/385006-unplanned_in_deutschland_verkaufsschlager.html


Wie der spanische Einsiedler Ramón Pané als erster die „Indianer“ evangelisierte

Im April 1493 kehrte Kolumbus von seiner ersten Reise nach Amerika zurück und traf die spanische Königsfamilie im Kloster „Cenobio de La Murtra”.

Dort lebte ein junger Einsiedler namens Ramón Pané. Kolumbus berichtete von seinen Entdeckungen und vor allem von den indigenen Stämmen in Tainos, die damals von ihm als „Indianer“ bezeichnet wurden, weil er glaubte, in Indien gelandet zu sein.

Als er von diesen Menschen in weiter Ferne erfuhr, nahm Ramón Pané Gottes Ruf wahr, ihnen das Evangelium zu verkünden.

Ramón Pané war daher bei der zweiten Reise von Kolumbus dabei, als dieser am 28. November 1493 in Puerto Plata in der heutigen Dominikanischen Republik ankam, wo die erste christliche Kirche gebaut wurde.

Er nahm am 6. Januar 1494 an der ersten hl. Messe auf dem Kontinent teil. Ramón freundete sich mit dem Eingeborenen Guaticaba und seiner Familie an und erlernte ihre Sprache.

Nach zweieinhalb Jahren, am 21. September 1496, erhielt Guaticaba zusammen mit 16 Mitgliedern seiner Familie die Taufe unter dem Namen Juan Mateo; er war fortan Ramons treuer Begleiter bei der Evangelisierung des Landes.

Juan Mateo und seine ganze Familie wurden wegen ihrer Bekehrung ermordet. Ramon erzählt in seinem kurzen Buch vom Martyrium von Juan Mateo, und berichtet, dass dieser sagte, als sie ihn umbrachten: „Ich bin der Diener Gottes“.

Johannes Paul II. bezeichnete ihn und seine Angehörigen im September 1994 in einem Schreiben zum 500. Jahrestag der ersten Taufe als „die ersten Märtyrer für den christlichen Glauben in Amerika“.

Der Persönlichkeit von Ramón Pané widmete die nach ihm benannte Stiftung einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Der erste Evangelisierer Amerikas: Ramón Pané“. Der Film wurde am 10. Dezember bei YouTube, Facebook und Twitter (Ramón Pané Foundation) veröffentlicht.

Trailer zum Dokumentarfilm -> https://bit.ly/3gxQxg4
Quelle: Fidesdienst


ARD strahlt „Gott“ aus: Auf Leben und Tod

Von Felizitas Küble

Am heutigen 12. November sendet die ARD den Spielfilm „Gott“, der auf einem Theaterstück des bekannten Schriftstellers und Juristen Ferdinand von Schirach beruht.

Dort geht es um den – wie es in der Fachsprache heißt – ärztlich assistierten Suizid, also um Selbstmord mit Hilfe von Medizinern bzw einem von ihnen bereitgestellten Todescocktail. Abschließend können die Zuschauer „abstimmen“, wie sie selber darüber denken.

Am Ende des Films argumentiert zwar ein Bischof gegen den Suizid, womit er immerhin das Schlußwort spricht, doch der erwähnte Autor von Schirach hat das verhängnisvolle Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020 öffentlich gewürdigt, obwohl die Karlsruher Richter sogar die geschäftsmäßige „Sterbehilfe“ erlaubten, die bis dahin gesetzlich verboten war, so daß entsprechende Vereine von Kusch und Co. höchst erfreut auf diese überraschende Entscheidung reagierten.

Das vom Bundestag verabschiedete, durchaus nicht niet- und nagelfeste Schutzgesetz von 2015 wurde somit von den Richtern kassiert und für ungültig erklärt, was die juristische Situation noch weiter verschlimmert hat.

Das Verfassungsgericht setzte das sogenannte Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen letztlich absolut, indem es soweit ging, eine medizinische Suizid-Beihilfe nicht nur Sterbenden und Schwerkranken zu ermöglichen, sondern allen „Lebensmüden“ unabhängig von Alter und Gesundheitszustand.

Zwar gibt es bei uns gottlob noch keine legale „Tötung auf Verlangen“ wie in den Niederlanden, wobei der Unterschied darin besteht, daß dort der Arzt dem Sterbewilligen eine Giftspritze geben kann, was hierzulande verboten ist, weil der Selbstmörder nur selber handeln darf, also den vom Arzt angebotenen Giftbecher eigenhändig zum Mund zu führen hat usw.

Bei der Debatte über das vermeintliche „Selbstbestimmungsrecht“ wird aber nicht „nur“ der christliche Grundgedanke verdrängt, wonach GOTT allein der HERR über Leben und Tod ist, sondern es werden auch die Anliegen und Rechte des nächsten Umfelds „übersehen“:

Oder hinterläßt nicht jeder Selbstmörder meistens Angehörige, Verwandte und Freunde, die seelisch unter diesem Geschehen leiden? Darf Freiheit grenzenlos und beliebig rücksichtslos sein?! Gibt es kein Sittengesetz mehr, das die Willkür des Einzelnen regelt und beschränkt?!

Immerhin heißt es in Art. 2,1 des GG: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“

Somit bildet das SITTENGESETZ laut unserer Verfassung eine elementare Schranke der „Persönlichkeitsentfaltung“. Der große Philosoph Immanuel Kant nannte es das allgemeingültige „moralische Gesetz“ – somit darf das „Selbstbestimmungsrecht“ keineswegs absolut gesetzt werden.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts war ein fataler Schritt in die falsche Richtung einer uferlosen Freiheit und damit Willkür, die in der Selbstvernichtung endet.


Warum der Spielfilm „Unplanned“ ebenso glaubwürdig wie erschütternd ist

Von Cordula Mohr

Der amerikanische Spielfilm „Unplanned“ (Ungeplant) ist ergreifend und erstaunlich gut gemacht. Ich kenne bereits die Biographie LEBENSLINIE, die diesem neuen Streifen zugrundeliegt (siehe dazu meine Besprechung: https://charismatismus.wordpress.com/2012/10/15/buch-tip-fur-lebensrechtler-lebenslinie/).

Hier gilt, was sonst selten der Fall ist: Der Film kann dem Buch durchaus das Wasser reichen.

Die hier erzählte Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, nämlich der Bekehrung von Abby Johnson (siehe Foto), die eine Abtreibungsklinik in den USA leitete, sich dann mit Grau(s)en davon abwendet und zum katholischen Glauben findet.

Es wird niemand als Person verurteilt (die teiweise traurigen Gesichter der Schwangeren nach einer Abtreibung werden freilich gezeigt), aber die Fakten um die Tötung ungeborener Kinder und das Geschäft mit der Abtreibung sind total glaubwürdig dargestellt.

Abby hat selbst in diese entmutigten Gesichter geschaut. Das wird im Buch noch viel deutlicher beschrieben. Abby Johnson verschweigt nichts und der ganze Film ist authentisch. Man spürt, dass eine wahre Geschichte zugrundeliegt.

Zum Schluss, als Abby zu den Pro Lifern (Lebensrechtlern) herüberwechselt, sagt sie zu ihnen bei einer Mahnwache: „Betet an dem Zaun weiter. Immer, wenn ihr gebetet habt, sind einige Frauen nicht zu ihrem Abtreibungstermin gekommen.“

Es sollte uns weiter ermuntern, auch in Deutschland vor den Abtreibungskliniken zu beten, wie dies etwa durch die Initiative Europrolife in einigen Großstädten seit Jahrzehnten geschieht.  

Abby Johnson (siehe Foto) war wohl nur kurze Zeit Leiterin einer solchen Klinik von Planned Parenthood (der Mutterorganisation von Pro Familia, die eigentlich Anti-Familia heißen müßte). Sie erhält diese leitende Stellung und zögert zunächst damit, weil sie dabei zugleich die Abtreibungszahlen erhöhen soll, zumal ein neues größeres Gebäude in Planung ist, das finanziert sein will. Dennoch nimmt sie den Posten an, zumal sie damals noch unbekehrt ist.  

Im Buch wird etwas besser als im Film beschrieben, wie Abby in den Gottesdiensten und Kirchen ein schlechtes Gewissen bekommt und eine Kirchengemeinde ihre Anwesenheit eigentlich nicht wünscht bzw. allenfalls duldet.

Der Anfang von „Unplanned“ beginnt mit einer Abtreibung, die auf Ultraschall mit einer exakten Auflösung zu erkennen ist. Man sieht: Das Rückgrat des Babys ist schon klar ausgebildet. Auch den Herzschlag des ungeborenen Kindes hört man deutlich.  

Im Buch wird diese Szene, in welcher Abby den Ultraschallkopf halten sollte, auch sehr anschaulich beschrieben. Im Film sagt der Abtreibungsarzt, als das ungeborene Kind in einer größeren Saugkanüle zerstückelt wurde, noch beiläufig: Beam me up, Scotty!  

Manches erinnert an den Dokumentarfilm „Der stumme Schrei“ von Dr. Nathanson, einem ehem. Abtreibungsarzt, der sich ebenfalls bekehrte und später ein bekannter Lebensrechtler und katholischer Christ wurde. Durch die moderne Technik ist nun aber vieles genauer zu sehen.  

Zum Geschäftsaspekt der Abtreibung in der PP-Klinik: Abby war mitlerweile so weit, dass sie einigen Frauen in finanziellen Nöten empfahl, möglichst schnell ihr Baby abzutreiben, weil der Preis an der Größe des kindlichen Kopfes gemessen wurde. Je kleiner der Kopf, desto günstiger die Abtreibung.

Um festzustellen, dass alle Körperteile des Babys abgesaugt worden sind, wird das zerstückelte Embryo durch Angestellte in separaten Räumen gleichsam wieder zusammengelegt und nachgeschaut, ob nichts in der Gebärmutter zurückgeblieben ist.

Zeitgleich saßen die Ex-Schwangeren narkotisiert im Aufwachraum; gäbe es „vermißte“ Körperstücke ihres Babys, dann hätte man diese Frauen erneut ins Behandlungszimmer gebracht. Eine andere Szene beschreibt eine ähnliche Situation: Der Abtreiber hatte die Gebärmutterwand präforiert und die Frau blutete infolgedessen stark.

Zuletzt berichten Film und Buch darüber, daß Abbys früherer Arbeitgeber PP rechtlich gegen sie geklagt hat, wobei sie den Prozeß im US-Bundesstaat Texas gewonnen hat.

Ich habe in den letzten Jahren noch keinen derart aktuellen und erschütternden Film zum Thema Abtreibung gesehen. „Unplanned“ muß möglichst breitflächig in unsere Kinos kommen und sollte alle Zuschauer/innen aufrütteln. Wir können den fast zweistündigen Film aber auch selber als DVD bestellen und sollten diese Chance nutzen.

Weitere Hinweise und Infos zum FILM hier: https://ja-zum-leben.de/unplanned_film/

Unsere Autorin Cordula Mohr ist dreifache Mutter und aktive Lebensrechtlerin; sie leitet den Münsterland-Regionalverband der ALFA (Aktion Lebensrecht für alle) und gehört zum Vorstand der CDL (Christdemokraten für das Leben) in NRW.

HIER ergänzend die Film-Besprechung des Medizin-Professors Dr. Paul Cullen aus Münster: https://charismatismus.wordpress.com/2020/09/07/film-unplannend-was-sie-sah-aenderte-alles/


Deutschlandpremiere des Anti-Abtreibungs-Filmes „Unplanned“ in Fulda

Zur Deutschlandpremiere von Unplanned, dem Film, der in den USA zu hitzigen Kontroversen und vollen Kinokassen führte, erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski:

Vieles wurde im Vorfeld unternommen, um den Erfolg des Films in den USA zu verhindern: Der Twitter-Account des Films wurde gesperrt, in den meisten großen TV- und Radiostationen durfte keine Werbung gebucht werden, der Film wurde mit „R“ bewertet, was bedeutet, dass Jugendliche unter 17 Jahren ihn nur in Begleitung Erwachsener sehen durften.

Morddrohungen gegen eine Kinokette in Kanada führten dazu, dass diese den Film wieder aus dem Programm nahm. All das konnte jedoch nicht verhindern, dass Unplanned zum drittgrößten Erfolg der Produzenten wurde.

Dass nun in Fulda die Deutschlandpremiere dieses Films stattfinden konnte und sämtliche Premierenkarten für den großen Kinosaal vergeben waren, ist ein großer Erfolg und spricht für die Botschaft, die der Film vermittelt.

Er erzählt die wahre Geschichte von Abby Johnson, der Leiterin einer Abtreibungseinrichtung, die selbst zwei Abtreibungen hatte und davon überzeugt war, mit ihrem Engagement den 22.000 Frauen, die sie beriet und bei ihren Abtreibungen betreute, zu helfen.

Ihr Arbeitgeber ernannte sie sogar zur Mitarbeiterin des Jahres, forderte sie aber ebenfalls dazu auf, ihre Abtreibungszahlen zu steigern, da dies dem Konzern viel Gewinn einbringen würde.

Sowohl diese Aussage wie auch die Tatsache, dass nun bis zum 6. Monat abgetrieben werden sollte, fand Abby Johnson absurd, arbeitete aber weiter – bis sie sah, was bei einer Abtreibung wirklich passiert.

Das sind keine schönen Bilder, aber „es sind die medizinischen Fakten,“ so ein Arzt aus Fulda nach der Vorführung:

„Ich habe Abby Johnson persönlich kennen gelernt, als ich bei einer Veranstaltung für sie gedolmetscht habe. Der Saal war mit über 400 Menschen besetzt, aber man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Abbys Lebensgeschichte ist spannend, berührend, schockierend. Der Film geht unter die Haut, öffnet Augen und berührt die Herzen – das war heute Abend deutlich spürbar“, so ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski (siehe Foto), die sich für die Premiere in Fulda eingesetzt hatte.

Veranstalter des Abends war der Bundesverband Lebensrecht, dem die ALfA angehört.


ARTE-Dokumentarfilm über das Blasphemie-Gesetz gegen Christen in Pakistan

Wenn man in Pakistan jemanden aus dem Weg räumen wolle, müsse man ihn nur der „Blasphemie“ (in diesem Fall: Islamkritik) bezichtigen, so eine Rechtsanwältin. Ihr jugendlicher Klient wird inhaftiert, nachdem ein anderer Jugendlicher ihn denunziert hat.

Das pakistanische Blasphemie-Gesetz sieht die Todesstrafe für Missachtung des Propheten vor. Es ist ein Machtinstrument und wird erbittert verteidigt.

Vor dem Hintergrund der pakistanischen Wahlen folgt dieser Film dem Aufstieg des mächtigen Geistlichen Khadim Hussain Rizvi.

Seine Mission ist es, die Blasphemiegesetze des Landes zu erhalten, die für die Missachtung des Propheten Mohammed ein obligatorisches Todesurteil und für die Schändung des Korans lebenslängliche Haftstrafen vorsehen.

Mit Millionen von Sympathisanten hält Rizvi das Land in seinem Bann und versucht, jeden zum Schweigen zu bringen, der versucht, das Gesetz zu ändern. Weil er auf mehr Macht drängt, beschließt Rizvi, bei den bevorstehenden Parlamentswahlen zu kandidieren.

Diejenigen, die der Blasphemie angeklagt sind oder sich den Blasphemiegesetzen widersetzen, werden zu den Feindbildern seiner Anhänger. Dazu gehören auch Patras Masih und Asia Bibi.

Zwei Christen, die verhaftet werden – Patras, weil er angeblich blasphemische Inhalte in sozialen Medien verbreitet habe, und Asia Bibi, weil sie während eines Streits mit anderen Feldarbeiterinnen über den Propheten gelästert haben soll. Bei ihren Prozessen stehen die Chancen für diese beiden im Vorfeld der Wahlen, wo selbst der gemäßigte Spitzenkandidat Imran Khan das Blasphemiegesetz zu unterstützen scheint, denkbar schlecht.

Doch trotz der politischen Strategie von Rizvi, Andersdenkende zu vernichten, erheben sich mutige Gegenstimmen. Trotz der Mordaufrufe gegen sie beschließt die Aktivistin Gulalai Ismail, die fälschlicherweise der Blasphemie beschuldigt wurde, ihren Ankläger zu verklagen: Das Justizsystem in Pakistan wird zum politischen Schlachtfeld.

Dokumentarfilm von Mohammed Naqvi (GB 2019, 76 Min)

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=rwLm-6_x5mQ


Neuer Film „Ein verborgenes Leben“ über den katholischen Märtyrer Franz Jägerstätter

Anfang der 1940er-Jahre gerät der tiefgläubige oberösterreichische Bauer Franz Jägerstätter in einen Gewissenskonflikt, als er für die Nationalsozialisten in den Krieg ziehen soll.

Trotz allem Unverständnis in seinem Dorf verweigert er den Eid auf Hitler und wird 1943 wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt.

Der bekannte US-amerikanische Filmemacher Terrence Malick verwebt diesen historischen Stoff zu einem leisen und bewegenden Bekenntnis für eine Ethik des Widerstands und des reinen Gewissens.
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Die zelebrierte Dorfidylle der Friedenszeit vor dem 2. Weltkrieg bewegt sich dabei zwar nahe am Bergkitsch, unterstreicht aber letztlich stimmig die Darstellung eines vom Bösen zerstörten Paradieses.
Der tiefkatholische Glaube des Blutzeugen Franz Jägerstätter kommt in dem Film leider kaum zum Vorschein. Dabei wurde 1997 der Seligsprechungs-Prozess für ihn eröffnet, 2007 erfolgte die Seligsprechung.
Trotzdem ist „Ein verborgenes Leben“ laut „Filmdienst“ sehenswert ab 16 Jahren.

Hier geht zur Rezension des Film-Dienstes

Ausführlicher Bericht von Thomas May über Märtyrer der NS-Zeit: https://charismatismus.wordpress.com/2018/05/25/bewegende-kurzportraets-ueber-katholische-maertyrer-und-bekenner-in-diktaturen/


Bayern: 1.400 Body-Cams für Polizisten

Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat den bayernweiten Einsatz von Body-Cams (Klein-Kameras, Videogeräte am Gürtel) bei der Bayerischen Polizei freigeben.

„Die Body-Cams haben sich während unseres einjährigen Pilotversuchs hervorragend bewährt“, erklärte Herrmann. Aufgrund der deutlich erkennbaren Videoaufzeichnung bestehe eine höhere Hemmschwelle, Polizeibeamte anzugreifen:

„Deshalb führen wir Body-Cams bayernweit im uniformierten Streifendienst sowie bei den Einsatzeinheiten der Polizeipräsidien und der Bayerischen Bereitschaftspolizei ein. Wir erhoffen uns durch die Nutzung von Body-Cams mehr Schutz für unsere Polizeibeamten.“

Insgesamt werden für rund 1,8 Millionen Euro fast 1.400 Body-Cams nebst den zugehörigen Halterungen, eine spezielle Auswertesoftware und eine besondere Server- und Speichertechnik angeschafft. Die Auslieferung an die Polizeidienststellen soll bis Anfang 2020 abgeschlossen sein.

Die Kamera werde nicht jedem Polizeibeamten persönlich zugewiesen, sondern im Rahmen einer Poollösung bei den Dienststellen verfügbar sein.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2019/mehr-schutz-fuer-polizisten/


Medjugorje will sich an Fatima dranhängen

Nachdem derzeit in einigen deutschen Städten der Film „Fatima – das letzte Geheimnis“ in den Kinos läuft, ruft die deutschsprachige Medjugorje-Webseite nunmehr eine alte „Botschaft“ in Erinnerung, welche die Gottesmutter Maria am 25. August 1991 an die „Seherin“ Marija überbracht haben soll:

…Ich rufe euch zur Entsagung für neun Tage auf, so daß mit eurer Hilfe alles verwirklicht werde, was ich durch die Geheimnisse, die ich in Fatima begonnen habe, verwirklichen möchte….“

Offenbar soll mit diesem Hinweis versucht werden, sich an eine kirchlich approbierte (genehmigte, gebilligte) Erscheinung wie Fatima dranzuhängen, um die eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen und sodann den Eindruck zu erwecken, Fatima sei nur der Anfang gewesen, Medjugorje bringe aber die eigentlichen Knüller – und sorge für die „Verwirklichung“ der sogenannten Geheimnisse von Fatima.

Allerdings bleibt in der erwähnten Medju-Botschaft offen, auf welches der drei Fatima-Geheimnisse sie sich bezieht. Vermutlich geht es um die Bekehrung Rußlands, denn die anderen Aspekte (Ausbreitung der kommunistischen Irrlehren, Kriege, Kirchenverfolgungen) sind bereits seit langem Geschichte.

Was jedoch viele Fatima-Anhänger (und erst recht die Medjugorje-Fans) nicht wissen:

Fatima-Hauptseherin Lucia erklärte am Ende ihres Lebens schriftlich, Rußland sei bereits bekehrt, weil dort der Kommunismus überwunden wurde.

Das mag manche überraschen, denn mit Bekehrung verbinden gläubige Katholiken weitaus mehr als eine politische Wende, mehr als nur das Ende des sowjetischen Systems.

Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/08/20/sind-die-verheissungen-von-fatima-erfuellt-hat-sich-russland-bereits-bekehrt/