„Seherin“ Vicka (Medjugorje) wurde durch einen Finger-Test entlarvt

Rätselfrage: Ließ die Madonna das Christkind herunterfallen?

Ein Info-Video von Prof. Belanger ist aufschlußreich hinsichtlich der Bewertung der „Echtheit“ von Medjugorje, wo die Gottesmutter angeblich seit über 30 Jahren einigen weiblichen und männlichen Visionären über 40.000-mal erschienen sein soll.

Vicka, eine der Medjugorje-Seherinen beim Austeilen des Toronto-Segens

Obwohl die Visionäre behaupten, sich während der „Erscheinung“ in Ekstase zu befinden und nichts von ihrer Umgebung wahrzunehmen, ist die bekannteste Medjugorje-„Seherin“ Vicka spontan zurückgezuckt, als jemand seinen Finger schnell in Richtung ihrer Augen bewegte.  

FOTO: Vicka legt Pilgern die Hände auf…

Dabei wird die Glaubwürdigkeit des Medjugorje-Phänomens nicht einmal so sehr durch diesen „Test“ infrage gestellt, sondern noch mehr dadurch, daß ein Franziskanerpater danach im Beisein der „Seherin“ versuchte, Vickas zurückzuckende Reaktion damit zu erklären, daß die Madonna das Christkind in ihren Armen getragen hätte und Vicka es habe auffangen wollen, weil sie glaubte, es würde herunterfallen.

Wäre das Thema nicht so ernst, könnte man darüber lachen.

Abgesehen davon, daß diese „Erklärung“ ohnehin an den Haaren herbeigezogen wäre, erfüllt sie nicht mal das ABC der Logik, denn wäre es wirklich so gewesen, dann hätte Vicka sich nach v o r n e  bewegen müssen, um das „Christkind“ aufzufangen, sie zuckte aber beim Finger-Test nach  h i n t e n .

Diese unaufrichtige „Erklärung“ ihres Versagens erscheint uns noch entlarvender als das Mißlingen des Tests selbst.

Lügen haben kurze Beine, bei „Visionen“ haben sie keine!

Dann sieht es nämlich  noch ärger aus, denn von „Sehern“ muß man ein besonders hohes Maß an Glaubwürdigkeit erwarten dürfen.

Übrigens hat auch die Medju-Seherin Marija den „Finger-Test“ nicht geschafft: http://gloria.tv/media/keFAGXeM3FW

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster