Bistum Regensburg: Schulungen für die Firmvorbereitung in den Pfarreien

Das Bischöflische Seelsorgeamt in Regensburg bietet für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der gemeindlichen Firmvorbereitung Schulungen an. IMG_4228

Zu diesen Seminaren sind Frauen und Männer eingeladen, die bei der Firmvorbereitung in der Gemeinde mitarbeiten, dies noch überlegen oder nach Anregungen für die Firmvorbereitung suchen.

Mögliche Bausteine und Elemente der Firmvorbereitung werden bei diesen Schulungen ausprobiert und besprochen. Es werden Informationen und Unterlagen zur Gestaltung von Gruppenstunden und Vorbereitungstagen gegeben.

Dieser Kurs wird inhaltlich gestaltet durch Pastoralreferentin Heidi Braun vom Seelsorgeamt/Gemeindekatechese. Die Teilnahmegebühren betragen pro Person 8 € (Kursmaterial und Kaffee).

Termine:

Fr., 30. Januar 2015, 14.30 – 18 Uhr im Exerzitienhaus Johannisthal, Windischeschenbach

Sa., 31. Januar 2015, 9 – 12.30 Uhr im Pfarrheim St. Josef, Dingolfing

Fr., 6. Februar 2015, 14.30 – 18 Uhr im Exerzitienhaus Maria-Hilf, Cham

Sa., 7. Februar 2015, 9 – 12.30 Uhr im Tagungshaus Kloster Rohr

Fr., 27. Februar 2015, 14.30 – 18 Uhr im Haus des guten Hirten, Ettmannsdorf/Schwandorf

Weitere Infos und Anmeldung bis jeweils eine Woche vor der Veransatltung bei Heidi Braun, Seelsorgeamt, Obermünsterplatz 7 in 93047 Regensburg, Tel.: 0941/597-2603, Fax 0941/597-2626, Mail: hbraun.seel@bistum-regensburg.de


Weihbischof Stefan Zekorn über die Vielfalt der Gottesdienstformen und faszinierende Wallfahrtsstätten im Münsterland

Im Februar 2011 wurde der Priester und Theologe Dr. Stefan Zekorn zum Bischof geweiht und als Weihbischof für die Region Münster-Warendorf eingesetzt.

Vorher war der 1959 in Datteln geborene Geistliche als Wallfahrtspfarrer in Kevelaer  –  nahe der holländischen Grenze –  tätig.  borMedia1859801

In einem Interview mit der Bistumszeitung Kirche und Leben (Nr. 33/2012) betont der Weihbischof, daß es in der Firmvorbereitung „entscheidend darauf ankommt, die Jugendlichen in Kontakt mit Jesus zu bringen“. 

Das Christentum sei keineswegs in erster Linie eine „soziologische Größe“, sondern vielmehr geprägt durch die „persönliche Verbindung zu Jesus Christus“.

Zudem erkärte Dr. Zekorn, wie wichtig es sei, in den Pfarrgemeinden die „Vielfalt der Gottesdienstformen neu zu entdecken“.

Das gelte nicht allein für neuere Gottesdienstformen junger Leute wie z.B. das Morgen- und Abendgebet in Früh- und Spätschichten, sondern auch für „wertvolle und tiefe überlieferte Gottesdienstformen, etwa den Rosenkranz oder den Kreuzweg.“

Der Weihbischof fügte hinzu: „Wir müssen manchmal vielleicht eine gewisse Schwelle überwinden: Nur weil etwas alt ist, ist es nicht unbedingt schlecht, sondern hat im Gegenteil einen tiefen Reichtum“.

Außerdem würdigt der Geistliche die Stadt Münster, das Münsterland und die dazugehörende Region Warendorf:

„Es lohnt sich, weil die Region in den Wallfahrtsorten und darüber hinaus viele kirchliche Schätze hat  –  und große landschaftliche Schönheiten.“  

Der Weihbischof empfiehlt, „einfach mal die Wallfahrtsorte anzusteuern“ –  und er erinnert an Buddenbaum, Freckenhorst, Herzfeld, Stromberg, Telgte, Vinnenberg oder Warendorf.