Forbes: Hamas ist unter den reichsten Terror-Organisationen der Welt

Nach einem Bericht von „Forbes“ (Israel) rangiert die Hamas auf Platz zwei der reichsten Terror-Organisationen der Welt, nach der Gruppe Islamischer Staat (ISIS) an erster Stelle.

Um ihre Aktivitäten zu finanzieren, greifen Terror-Organisationen dem Bericht zufolge zu ähnlichen Methoden wie kriminelle Vereinigungen  –  Drogenhandel, Raub und Erpressung  –  zugleich besorgen sie sich aber auch durch Charity-Veranstaltungen, Spenden und in manchen Fällen auch durch Regierungsorganisationen Geld.

Wie andere Organisationen verfügen sie über Geschäftsmodelle, einschließlich Gehaltszahlungen und Trainingsmaßnahmen, wie man an Waffen und Fahrzeuge gelangt.

Die reichste Terror-Organisation ISIS hat dem Bericht zufolge einen Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar. Bei der Hamas beläuft sich der Umsatz auf 1 Milliarde US-Dollar. Es folgen die kolumbianische FARC (600 Millionen), die Hisbollah (500 Millionen), die Taliban (400 Millionen) und Al-Qaida (150 Millionen US-Dollar).

Nach Schätzungen des US-Finanzministeriums verdient ISIS allein durch Öleinnahmen etwa 1 Million US-Dollar am Tag, Forbes zufolge beläuft sich diese Summe auf etwa 3 Millionen am Tag. Dank dieser Einnahmen kann ISIS seine Operationen im Mittleren Osten ausdehnen und ausländische Kämpfer rekrutieren und ausbilden.

Der Bericht beschreibt die Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas im Jahr 2007 als Wendepunkt und als Beitritt der Organisation in die „Liga der Großen“. Die Hamas ist seither nicht mehr nur auf Spenden angewiesen, sondern kann Steuern von Privatpersonen und Geschäftsmännern erheben.

Darüber hinaus erhält die Hamas dem Bericht zufolge einen Anteil aller Hilfszahlungen aus dem arabischen Raum und von anderen Ländern weltweit.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


2013 war ein Rekordjahr für den israelischen Technologie- und Internetsektor

Wie das Wirtschaftsmagazin Forbes anhand einer Analyse der Wirtschaftsprüfgesellschaft PWC berichtet, konnten im Jahre 2013 ca. 7,6 Milliarden US-Dollar durch Firmenkäufe und Börsengänge israelischer Tech-Unternehmen erwirtschaftet werden, was einen bisherigen Rekord darstellt. globe_germany

Der durchschnittliche Betrag, der für eine israelische Firma bezahlt wurde, betrug 170 Millionen US-Dollar; das ist der höchste Durchschnittwert der letzten zehn Jahre in diesem Bereich.

Diese Firmen-Exits beinhalteten M&A-Geschäfte, deren Wert um die 6,45 Milliarden US-Dollar lag, und ein jährliches Wachstum von 16 Prozent bedeutete, der Durchschnitt lag bei 859 Millionen US-Dollar (die drei größten Deals summieren sich auf 2,6 Milliarden US-Dollar).

Die Börsengänge belaufen sich auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Durchschnittlich spielte eine Erstemission 198 Millionen US-Dollar ein. Die führenden Wirtschaftsfelder waren Life Science und Internet.

Weitere Infos HIER: http://itrade.gov.il/germany/2013-war-rekordjahr-fur-israels-technologiesektor/#sthash.3ZCOPwhL.dpuf


Brasilien: Führende charismatische Leiter eines „Wohlstandsevangeliums“ sahnen Millionenbeträge ab

In Brasilien scheffeln einige protestantisch-charismatische Kirchenleiter angeblich Millionenbeträge in die eigene Tasche. Es handelt sich durchweg um Leiter von Pfingstkirchen, die ein umstrittenes „Wohlstandsevangelium“ predigen. In dem südamerikanischen Land schießen pfingstkirchliche Kreise seit Jahrzehnten wie Pilze aus dem Boden.

Charismatische Großveranstaltung

Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ aus New York veröffentlichte am 17. Januar 2013 einen Bericht über die reichsten Pastoren Brasiliens. Die betroffenen Prediger und Kirchenleiter laufen Sturm gegen den Bericht. Einer von ihnen will das Magazin, das sich auf Informationen der brasilianischen Finanzbehörden beruft, wegen Verleumdung und Verletzung des Steuergeheimnisses verklagen.

Pfingstler-Bischof: Vermögen von 708 Mill. Euro

Der reichste Pastor soll Edir Macebo, Bischof der „Universalen Kirche des Reiches Gottes“, mit einem Vermögen von umgerechnet 708 Millionen Euro sein. An zweiter Stelle steht Valdemiro Santiago (164 Millionen); der ehem. Pastor der „Universalen Kirche“ gründete die „Weltkirche der Kraft Gottes“.

Auf ihn folgt Silas Malafaia (112 Millionen); der frühere Pastor der pfingstkirchlichen „Versammlungen Gottes“ in Brasilien steht an der Spitze der Kirche „Sieg in Christus“. Das Vermögen des Musikers und Fernsehevangelisten Romildo Ribeiro Soares, Gründer der „Internationalen Kirche der Gnade Gottes“, wird auf 93 Millionen Euro geschätzt. Über 48 Millionen Euro soll das Ehepaar Sonia und Estevam Hernandes Filho verfügen, die an der Spitze der Kirche „Wiedergeboren in Christus“ stehen.  

Bei internationalen Zusammenschlüssen der evangelikalen Bewegung wie der weltweiten Evangelischen Allianz und der Lausanner Bewegung für Weltevangelisation stößt die charismatische Verkündigung eines „Gesundheits- und Wohlstands-Evangeliums“ seit langem auf harte Kritik. Es sei nicht mit der Botschaft Christi zu vereinbaren, erklären die bibel- und bekenntnistreuen Protestanten.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur http://www.idea.de