Inklusion in Rheine: Warum „GL“ keine gute Lösung für Förderschüler ist

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Seit Tagen gibt es in Rheine – der größten Stadt im nördlichen Münsterland  –  eine Debatte in Medien, Politik und Öffentlichkeit über das Thema Inklusion.
Darunter versteht man in der Praxis vor allem die Auflösung von Förderschulen, wobei die Behinderten stattdessen auf Regelschulen überwechseln sollen.
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Anlaß für die Kontroverse in Rheine ist der Plan, in der dortigen Elsa-Realschule die Inklusion einzuführen, auch GL (Gemeinsames Lernen) genannt.
Dabei gibt es bereits GL-Schulen in dieser  Stadt; zwei davon wollen mit der Inklusion offenbar aufhören, wobei sie jahrelang mit Fördermitteln speziell für GL eingerichtet wurden.
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In den Leserbriefspalten der Tageszeitung äußern sich betroffene Eltern und Politiker, um GL an der Elsa-Realschule zu verhindern. Vor allem die FDP in Rheine schließt sich ihrer Kritik an.
Am 1. Dezember erschien in der Münsterländischen Volkszeitung folgende Stellungnahme unserer Autorin Cordula Mohr (siehe Foto), die aus eigener Erfahrung als Mutter einer Tochter mit Handikap berichten kann:
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„Den kritischen Leserbriefen aus Bevölkerung und Elternschaft der Elsa-Realschule möchte ich mich anschließen.
Nun einmal ein anderer Blickwinkel – nämlich aus der Sicht von Förderkindern:
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Ich selbst habe eine lernbehinderte bzw. geistig leicht behinderte Tochter und konnte mich anfangs, als es hieß, sie sollte evtl. die Grüterschule in Rheine besuchen, nur schwer damit abfinden.   
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Man empfahl mir jedoch für die psychische Stabilität meiner Tochter die Christophorusschule Rheine (Förderschule mit Schwerpunkt geistige Entwicklung) als optimal.
Dort könne sie alle Therapien, die das Mädchen noch brauche, bekommen, z.B. Logopädie, Ergo und Krankengymnastik – und diese Entscheidung sei keine Einbahnstrasse.
Es wurde mir an der Christophorusschule versichert, wenn die Entwicklung gut vorangehe, könne meine Tochter die Schule wechseln.
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Nach aufopfernder Förderung, sogar Nachilfe für ca. 2 Jahre in Mathematik durch einen Realschullehrer, mussten wir feststellen, dass meine Tochter keine Regelschule besuchen kann. Sie geht seit 2012 in die WfBM (Werkstatt für behinderte Menschen).
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Ich muss aus dieser Erfahrung feststellen, dass die Schüler mit Förderbedarf auf diese Weise besser auf der schulischen Leiter hochklettern können, als wenn sie sich immer als von Sonderpädagogen und Therapien geprägte Menschen  unter leistungsstarken Schülern in der Regelschule erfahren und ständig diesen seelisch belastenden Vergleich aushalten müssen. Glücklich sein sieht anders aus.
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Ich habe die Inklusionsdebatten und Einführung der GL-Schulen immer auch als Sparmassnahme des Staates unter dem Vorwand des Kindeswohls empfunden.“
WEITERE zehn Artikel und Berichte zum INKLUSIONS-Thema hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/inklusion-in-regelschulen-kritik/

Thüringen: Christine Lieberknecht einstimmig zur CDU-Spitzenkandidatin gekürt

Die Thüringer Union hat auf ihrem 29. Landespartitag in Gera die regierende Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht einstimmig zur Spitzenkandidatin gekürt.

Die knapp 200 Delegierten folgten damit einer Empfehlung des ehem. CDU-Ministerpräsidenten Bernhard Vogel, der zuvor in einer emotionalen Rede für die Wahl Lieberknechts geworben hatte: 1385587661-EW38

„Wir müssen verhindern, dass Thüringen das erste Bundesland mit einem linken Ministerpräsidenten wird. Das ist die Alternative: Christine Lieberknecht oder Bodo Ramelow.“

Gleichzeitig machte Prof. Vogel deutlich: „Eine Partei die nicht geschlossen ist, kann keine Wahl gewinnen.“

Die sichtlich gerührte Lieberknecht danke den Delegierten für den „überwältigenden Vertrauensbeweis“ und versprach, den Wahlkampf mit vollem Einsatz zu führen. Sie warnte vor dem „Raubbau an unserer Heimat“ und vor einem Thüringen, das zu einem ideologischen Experimentierfeld werde, wenn es zu Rot-Rot käme.

Bildungspolitik mit Förderschul-Garantie

Als Regierungsziel nannte sie den Abbau der Schulden, eine verlässliche Bildungspolitik und eine mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik als Hauptziele.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Landesparteitags war ein Leitantrag des Landesvorstands zur Bildungspolitik. Das Papier unter dem Titel „Bildungsland Thürigen. beständig. chancenreich. leistungsstark“ wurde nach intensiver Diskussion einstimmig angenommen.

Die Partei setzt sichein für eine Förderschul-Garantie, die Einstellung von durchschnittlich 500 neuen Lehrern in den nächsten Jahren, die Festschreibung der Schulstrukturen und der Wahlfreiheit der Eltern im Rahmen einen Schulfriedens bis zum Jahr 2020 sowie eine Unterrichtsgarantie.

Quelle (Text/Foto): Webseite der CDU Thüringen