„Alternative für Deutschland“ (AfD): Chancen für Einzug ins Parlament steigen

Rund zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl sind die Chancen der Alternative für Deutschland (AfD) auf einen Parlamentseinzug gestiegen.

Die im Februar 2013 gegründete Partei kam in einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und der Illustrierten Stern auf vier Prozent. Damit verbesserten sich die Euro-Kritiker im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt. Es ist ihr bislang höchster Wert in einer Forsa-Umfrage.

Die Union büßte dagegen einen Prozentpunkt ein und erzielte 40% Die FDP verharrte bei 5%. Zweitstärkste Partei wurde die SPD, die sich um einen Punkt auf 23% verbessern konnte. Die Grünen blieben bei 11%. Die Linkspartei verlor einen Punkt und kam auf 9%. Die Piraten würden wie in der Vorwoche mit 3% den Einzug in den Bundestag verpassen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Unter dem Linkhttp://wahl-o-meter.com/Willkommen.html#.UihW6j-kP2k befindet sich ein Institut, das Tweets, politische Ereignisse, online-Verhalten etc. auswertet. Demnach läge die AfD sogar schon bei 10,8%.


Forsa-Ergebnisse zu Familienpolitik und Ehegattensplitting

Eine deutliche Mehrheit der Eltern in Deutschland ist für die Beibehaltung des Ehegattensplittings. 81 Prozent der Befragten sprachen sich in einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschriften Eltern und Eltern Family für die Beibehaltung der Regelung aus.

91 Prozent der befragten Eltern finden es zudem gut, daß der nicht berufstätige Ehepartner in der Krankenversicherung des arbeitenden Elternteils mitversichert werden kann.

Befragt nach den Zielen und Wünschen in der Familienpolitik finden 89 Prozent, der Staat solle benachteiligte Familien stärker fördern. 88 Prozent gaben an, die Erhöhung der Geburtenrate müsse das vordingliche Ziel staatlicher Familienpolitik sein.

74 Prozent sprechen sich dafür aus, Eltern für ihr Kind das Betreuungsmodell frei wählen zu lassen, das ihren Bedürfnissen am besten entspreche. Dabei zögen es immerhin 42 Prozent der befragten Eltern vor, ihre Kinder bis mindestens zum Alter von drei Jahren zu Hause zu betreuen.

Quelle: Wochenzeitung Junge Freiheit