Norwegen: Politiker der Fortschrittspartei wünscht Friedensnobelpreis für Trump

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Laut einer Meldung des „Tagesspiegel“ aus Berlin vom 9. September 2020 hat ein norwegischer Parlamentarier den amerikanischen Präsidenten Donald Trump für den Friedensnobelpreis nominiert.
Christian Tybring-Gjedde erklärte, er sei zwar „kein großer Trump-Befürworter“, aber dessen Einsatz für ein Friedensabkommen zwischen Israel und den VAE (Vereinigten arabischen Emiraten) sei zu würdigen.
Der Politiker aus der konservativen „Fortschrittspartei“ fügte hinzu:„Ich denke, er hat mehr getan, um Frieden zwischen Nationen zu stiften, als die meisten anderen Friedensnobelpreis-Nominierten.“

Tybring-Gjedde gehört bereits zum vierten Mal dem norwegischen Parlament an und ist Vorsitzender der norwegischen Delegation in der NATO-Versammlung.

Ex-Präsident Barack Obama war bereits zu Beginn seiner Amtszeit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden, wobei damals selbst Anhänger seiner Demokraten-Partei ihre Verblüffung nicht verbergen konnten.

Quelle für die Zitate: https://www.tagesspiegel.de/politik/von-norwegischem-parlamentsmitglied-trump-ist-fuer-den-friedensnobelpreis-nominiert/26171328.html

Sieg für die Konservativen in Norwegen

Bei der Parlamentswahl in Norwegen hat der bisherige sozialdemokratische Ministerpräsident Jens Stoltenberg eine Wahlniederlage hinnehmen müssen und zahlreiche Stimmen an die Konservativen verloren.

Erna Solbergs Parteienallianz Høyre erhielt die Mehrheit der Abgeordnetenmandate. Auch die rechtsliberale Fortschrittspartei wird im neuen Storting (Parlament) stark vertreten sein und wurde drittstärkste Kraft; sie will die Einwanderung begrenzen.

Vermutlich bildet die 52-jährige Erna Solberg  eine bürgerliche Regierung aus Konservativen, Fortschrittspartei und christlicher Zentrumspartei.

Die „eiserne Erna“ (wie sie im Volk seit langem wegen ihrer unbeugsamen Haltung bezeichnet wird) hatte im Wahlkampf die Privatisierung von Staatseigentum sowie Steuersenkungen angekündigt. Sie warf den beiden regierenden Linksparteien vor, sie hätten den vor allem durch die Öl-Produktion verursachten  Wirtschaftsboom verpuffen lassen.