Unfallopfer und Tote fotografisch schützen

Bisher schützt das Strafrecht nur lebende Menschen vor entwürdigenden Bildern – nun soll laut einem Vorschlag des Justizministeriums auch das Fotografieren von toten Opfern als Straftat gewertet werden.

Künftig müssen Gaffer, die Unfallopfer filmen oder fotografieren, mit Strafen rechnen. Das Justizministerium will das „Herstellen und Übertragen einer Bildaufnahme, die in grob anstößiger Weise eine verstorbene Person zur Schau stellt“, als Straftat werten.

Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Justizministerium vor kurzem an Länder und Verbände zur Stellungnahme verschickt hat, auch an die Polizeigewerkschaft.

Nicht nur Unfallopfer, auch Opfer von Gewaltverbrechen würden durch dieses Gesetz geschützt. Bislang ist das nicht so – nur das Herstellen entwürdigender Bilder von lebenden Menschen steht unter Strafe.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/verbesserung-des-persoenlichkeitsschutzes-von-verstorbenen/


Rostock: Kunsthalle zeigt Fotografien von David Rubinger über Israel

Anlässlich des Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland vor 50 Jahren zeigt die Kunsthalle Rostock vom 29. Oktober bis 29. November 2015 Fotografien von David Rubinger.   deutschland-israel-flag-300x214

David Rubinger ist einer der wichtigsten Fotografen Israels, was die Dokumentation der israelischen Geschichte anbelangt und einer der bekanntesten Fotojournalisten weltweit. Die Ausstellung in Rostock vermittelt ein Bild der Geschichte Israels und bringt dem Publikum gleichzeitig einen bedeutenden Fotokünstler näher.

  • 29. Oktober bis 29. November 2015 
    Kunsthalle Rostock, Hamburger Straße 40 in 18069 Rostock
    Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossen