Linksradikale Übergriffe gegen Lebensrechtler sind an der Tagesordnung

Herzogin Pilar von Oldenburg

Die Öffentlichkeit wurde in den letzten Tagen durch linke Intoleranz und Gewaltbereitschaft aufgeschreckt. Die Uni Hamburg erteilte dem FDP-Chef Christian Lindner Redeverbot.

VWL-Professor Dr. Bernd Lucke konnte keine Vorlesung halten, weil er von linksradikalen Chaoten niedergeschrien wurde. Er wurde als „Nazi-Schwein“ beschimpft.

In Göttingen schafften es 100 Chaoten, einen Vortrag des ehem.Bundesinnenministers Lothar de Maiziere zu verhindern. 

Dazu berichtete Bild-Online am 22. Oktober 2019: „Doch statt der Lesung erwartet sie eine aggressive Gruppe linker Pöbler – darunter auch Aktivisten der Klima-Bewegung „Fridays for Future“. Rund 90 Aktivisten versperren beide Eingänge zum Alten Rathaus und beschimpfen de Maizière als „Kriegsminister“. Die Stimmung: angespannt!.

Bei einem Angriff auf das Wahlkreisbüro des Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler wurden die Schaufensterscheiben zerstört.

Die Angriffe auf AfD-Politiker sind so zahlreich, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann.

Selbstverständlich darf man keine Schadenfreude empfinden. Trotzdem hat es einen gewissen Nutzen, wenn Politiker sehen, zu welchen Exzessen linksradikale Chaoten fähig sind.

Denn gegen Menschen, die sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzen, sind solche Ausschreitungen schon fast normal geworden.

• Das Büro von SOS LEBEN war schon zweimal Ziel von Farbanschlägen.
• Keine Straßendemo von Lebensrechtler verläuft ohne Blockaden oder Störungen.
• Medien hetzen gegen Lebensrechtler hemmungslos und berichten über sie, als ob sie die Inkarnation des Bösen seien.
• Vor wenigen Tagen brachen Abtreibungsaktivisten in eine Pro-Life Beratungsstelle von Pro-Femina in Berlin ein und vandalisierten sie.
• Am internationalen Tag der Frau im Jahr 2019 wurden mindestens sechs Lebensrechtsgruppen angegriffen.

Im Jahr 2010 wurden allein in Frankfurt am Main vier Immobilien, die mit Lebensrecht im Zusammenhang stehen, attackiert, darunter ein CDU-Büro und das Haus eines stadtbekannten CDU-Politikers.

Wir dürfen auf keinen Fall akzeptieren, dass der Kampf für das Lebensrecht in dieser Weise in den Schmutz gezogen wird.
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Deshalb bitte ich Sie, unseren Appell „Stoppen Sie den Terror und die Hetze gegen die Lebensrechtler“ an Bundesinnenminister Horst Seehofer mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen:
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Wir müssen unser Recht verteidigen, in friedlicher und legaler Form für ein Grundrecht in der Öffentlichkeit eintreten zu können.
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Die linksradikalen Chaoten sollen aber wissen: Niemals werden wir aufhören, uns für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder einzusetzen!
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Frankfurt: Pater Tom – ehem. Dschihadisten-Geisel – erhielt den Stephanuspreis

Die Stephanusstiftung für verfolgte Christen hat am Sonntag in Frankfurt ihren diesjährigen Stiftungspreis an Tom Uzhunnalil, einen indischen Pater des Salesianerordens vergeben.

Die Verleihung erfolgte „in Anerkennung seines Mutes, angesichts höchster Gefahr, seinen Glauben, seine Nächstenliebe und seine Hoffnung in die Verwandlung der Herzen bewiesen zu haben“.

Laudator Michael Blume, Religionswissenschaftler und Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg, betonte, der Preisträger habe sich nicht dazu verleiten lassen, die Täter zu hassen, die ihn am 4. März 2016 von dem Gelände eines Altenpflegeheims der Mutter-Teresa-Schwestern in der südjemenistischen Stadt Aden entführten.

Die Dschihadisten ermordeten bei dem Überfall 16 Menschen, darunter auch vier der Schwestern.

18 Monate dauerte die Geiselhaft bei einer radikal-islamischen Gruppe. Im Juli und Dezember 2016 tauchten im Internet Videos mit flehentlichen Appellen des Paters auf, sich für seine Freilassung einzusetzen.

Die Entführer hatten ihn zu den Aufnahmen gezwungen. Sie rechneten vielleicht nicht mit der überwältigenden Resonanz. Weltweit beteten Menschen und setzten sich mit Appellen an verschiedene Regierungen für ihn ein. Schließlich kam er wohl auf Vermittlung des Sultanats Oman am 12. September 2017 frei.

BILD: Michaela Koller überreichte Papst Benedikt während seiner Amtszeit eines ihrer Bücher

Die Stiftungsvorsitzende Michaela Koller betonte: „Ohne seine Besonnenheit hätte er wohl nicht überlebt und zeigen können: Der Einsatz für die Verfolgten lohnt sich.“

Pater Tom Uzhunnalil kündigte in seiner Dankesrede an, den Preis den „Missionarinnen der Nächstenliebe“ von Mutter Teresa widmen zu wollen.


Frankfurt: Ehem. Dschihadisten-Geisel erhält den Stephanuspreis am 15. September

Islamisten haben am Karfreitag einen indischen Priester im Bürgerkriegsland Jemen gekreuzigt“, berichteten irrtümlich viele Medien weltweit Ende März 2016.

Glücklicherweise hat der entführte Pater des Salesianerordens, Tom Uzhunnalil, 18 Monate Geiselhaft überlebt und wurde am 12. September 2017 freigelassen. Ziemlich genau zwei Jahre nach seiner überraschenden Freilassung kommt der 59-jährige Priester am 13. September nach Deutschland.

Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen in Frankfurt ehrt ihn mit ihrem diesjährigen Stephanuspreis.

Die dschihadistischen Täter ermordeten bei dem Überfall auf ein Altenpflegeheim am 4. März 2016 in der südjemenitischen Stadt Aden 16 Menschen, darunter vier Schwestern des Mutter-Teresa-Ordens.

Pater Tom Uzhunnalil verschleppten sie an einen unbekannten Ort. Erst im Juli und nochmals im Dezember 2016 tauchten Videos mit seinen flehentlichen Appellen auf, sich für ihn einzusetzen. Weltweit schrieben Menschen Appelle und beteten für seine Rettung.

Er wird über die Bedeutung des Einsatzes für die Verfolgten sprechen.

Der Pater nimmt die Auszeichnung für verfolgte Christen am Sonntag, 15. September ab 16 Uhr in einem Festakt im Rittersaal des Deutschordenshauses in Frankfurt (Brückenstrasse 3, Zufahrt zwischen Elisabethstrasse 14 und 16) persönlich entgegen.

Um 15 Uhr wird Pater Tom in der Deutschordenskirche im Rahmen einer Andacht ein Glaubenszeugnis über seine Erfahrungen und die Kraft des fürbittenden Gebets geben.

 


Schwarz-Grün in Hessen erwägt eine Bannmeile gegen Lebensrechts-Aktionen

Mathias von Gersdorff

Am 20. Dezember 2018 präsentierten CDU und Grüne ihren Koalitionsvertrag für die nächsten fünf Regierungsjahre. Beide Parteien wollen nach der hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018 ihre Koalition fortsetzen.

Auch die Demonstrationen der Initiative „40 Tage für das Leben“ vor Beratungsstellen von „Pro Familia“ wurden in den Koalitionsgesprächen offenbar erörtert. 

Zur Erinnerung: In den Jahren 2017 und 2018 organisierte die Aktion „40 Tage für das Leben“ in Frankfurt am Main jeweils in der Fastenzeit und im Herbst 40-tägige Gebetsaktionen vor Beratungsstellen der abtreibungsfreundlichen Pro Familia. Auch in Wiesbaden fanden solche Mahnwachen statt. 

Diese Aktionen führten zu erhitzten Debatten im Stadtparlament. Vor Ort organisierten radikalfeministische Gruppen fast täglich Proteste gegen die Gebetsaktionen.

Wichtigste politische Forderung der Abtreibungsbefürworter war die Errichtung einer Bannmeile von 150 Metern. Dieses Ansinnen wurde von den Frankfurter Grünen unterstützt. Im Falle Frankfurts würde dies dazu führen, dass die Beter außer Sichtweite von der Beratungsstelle stehen müssten.

Die CDU lehnte die Forderung ab, nicht zuletzt aufgrund erheblicher juristischer Bedenken. Eine Bannmeile würde das Versammlungsrecht der Lebensrechtler einschränken. Ohnehin dürfe eine solche Regelung  – wenn schon –  nicht für eine spezifische Gruppe gemacht werden, sondern müsse generell gelten. 

Entsprechende gerichtliche Aussagen gibt es bereits. Beispielsweise liegt ein Beschluss des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vor, das über einen identischen Fall in Pforzheim geurteilt hat. Die Richter erklärten: „Die Versammlung hat vielmehr das Recht, unter den geltenden Auflagen vor der Beratungsstelle abgehalten zu werden.“

Aufgrund der Aussichtslosigkeit zog die dortige Niederlassung von Pro Familia ihren Antrag zur Schaffung einer Bannmeile schließlich zurück.

Das scheint den Koalitionären in Hessen egal zu sein. Im Koalitionsvertrag haben sie nun den Willen bekundet, eine Bannmeile von 150 Metern rund um Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen einzurichten.

Eine solche Maßnahme wäre ein direkter Angriff auf die Versammlungsfreiheit von Lebensrechtlern und eine klare Privilegierung von Abtreibungsaktivisten. 

Quelle und FORTSETZUNG des Berichts hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/2018/12/hessen-schwarz-grun-geht-gegen.html


Anschlag auf Haus der Politikerin Steinbach

Von Dr. David Berger

Das Wohnhaus der bekannten Politikerin Erika Steinbach wurde gestern Abend Ziel einer Farb-Attacke. Das von der ehem. CDU-Parlamentariern veröffentlichte Foto zeigt die mit orangenen Farbspritzern beschädigte Wohnungstür des Hauses in Frankfurt am Main. .

Die Frankfurter Polizei bestätigte den Vorfall, der Staatsschutz ermittelt.

„Glauben Sie nur nicht, dass Sie mich mit diesem Farbanschlag von heute Abend auf mein Haus einschüchtern können!“, so die Ansage von Erika Steinbach an die wahrscheinlich dem linksextremen Antifa-Lager zuzuordnenden Kriminellen.

Eine Gruppe, die sich „die Farbeibrigade“ nennt, gestand auf der linksradikalen Interneseite Indymedia, die Attacke verübt zu haben. Man wolle damit die Hessen vor einer Wahl der AfD warnen: „Es sind nur noch wenige Tage bis zur hessischen Landtagswahl, bei der die AfD auch in den Landtag einziehen wird. Das finden wir scheiße!“

Steinbach ist Präsidentin der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Der Vorfall reiht sich in eine Vielzahl ähnlicher Attacken auf AfD-Politiker ein.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://philosophia-perennis.com/2018/10/25/farbanschlag-auf-haus-von-erika-steinbach/


Frankfurt: Lesben- und Schwulenverband Hessen verliert gegen Prof. Gerhard Amendt

Presse-Erklärung der AG Familienkonflikt:

Am 6. September 2018 hat die Pressekammer des Landgerichts Frankfurt auf Antrag von Prof. Dr. Gerhard Amendt den Lesben- und Schwulenverband (LSVD), Hessen, zur Unterlassung rechtswidriger Äußerungen verurteilt.

Der LSVD hatte behauptet, Prof. Amendt sei ein „Homosexuellen-Therapeut“ und arbeite für das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG), dem unterstellt wird, solche Therapien zu fördern.

Der LSVD hat das Urteil im einstweiligen Verfügungsverfahren mittlerweile als endgültige Regelung akzeptiert.

Die Entscheidung betrifft eine rufschädigende Kampagne, die ihren Anfang im März 2018 genommen hat im Vorfeld des Internationalen Kongresses „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ an der Universität Frankfurt.

Ausgangspunkt der Kampagne war ein Artikel auf der Seite Merkurist.de über Prof. Dr. Amendt als wissenschaftlicher Leiter des Kongresses. Diese Berichterstattung wurde anschließend von zahlreichen weiteren Medien und sogar etablierten Fraktionen im Römer aufgegriffen und der Ruf des anerkannten Wissenschaftlers und Soziologen schwer beschädigt.

Im Rahmen des Kongresses an der Goethe Universität kam es dann vom 13. bis 15. April 2018 zu Demonstrationen und gewalttätigen Störungen der Veranstaltung, die letztlich unter Polizeischutz stattfand.

Der Großteil der an der Kampagne beteiligten Medien hat inzwischen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben oder eine einstweilige Verfügung von Herrn Prof. Dr. Amendt zugestellt bekommen. Sie sind damit verpflichtet, die unwahren und rufschädigenden Behauptungen nicht mehr zu wiederholen.

Das Urteil der Pressekammer Frankfurt gegen den Lesben- und Schwulenverband (LSVD), Hessen, hat Prof. Dr. Amendt vollständig rehabilitiert.

Demnach kann den Publikationen und der Arbeit von Prof. Dr. Amendt als Soziologe nicht entnommen werden, dass dieser ein „Homosexuellen-Therapeut“ sei. Diese Behauptung ist unwahr und darf daher nicht wiederholt werden. Andernfalls droht die Zahlung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000 Euro.

Allerdings ist die Verunglimpfung des Frankfurter Kongresses keineswegs ein Einzelfall. Gegen eine solche Behinderung der Wissenschaftsfreiheit ist dringend mit den Mitteln des Rechtsstaates Widerstand zu leisten.

Andernfalls weitet sich ein Zustand aus, der mit sprachlosem Terror und Falschbehauptungen nicht nur Personen und Veranstaltungen stört, wenn nicht verhindert, sondern das Recht auf freie Meinungsäußerung und Wissenschaftsfreiheit in eklatanter Weise einschränkt. 

Solch eine Entwicklung gefährdet die Laufbahn von jungen Wissenschaftlern, sie verhindert die Erforschung wichtiger gesellschaftlicher Probleme und sie zwingt Studenten in dumpfe Loyalitätsbezeugung gegenüber „politisch korrekten Meinungen“. 

Quelle und vollständige Meldung hier: https://familyconflict.eu/urteil-lesben-und-schwulenverband-hessen-muss-persoenlichkeitsrecht-achten/

 


Deutschjüdischer Historiker Wolffsohn erhält den Franz-Werfel-Preis in Frankfurt

Der Geschichtswissenschaftler und Schriftsteller Prof. Dr. Michael Wolffsohn aus München hat am heutigen Sonntag (21.10.) den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis in Frankfurt am Main erhalten.

Die Ehrung wird alle zwei Jahren vom „Zentrum gegen Vertreibungen“ in der Paulskirche verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Preis geht u.a. auf eine Initiative von Erika Steinbach zurück, frühere CDU-Parlamentarierin und ehem. Präsidentin des BdV (Bund der Bertriebenen).

Gewürdigt werden mit dem Franz-Werfel-Preis besonders jene Persönlichkeiten, die sich gegen Vertreibungen und sonstige Völkerrechtsverletzungen aussprechen und für Menschenrechte einsetzen.

Der deutschjüdische Historiker Wolffsohn (siehe Foto) hat in seinen Publikationen stets betont, daß die Verbrechen der NS-Diktatur nicht als Rechtfertigung oder Verharmlosung für die Vertreibung von Millionen Deutschen aus dem Osten herhalten dürfen.

Zudem lobte er die deutschen Heimatvertriebenen für ihre Gewaltlosigkeit und Friedensliebe, die nicht selbstverständlich ist, bedenkt man etwa Terror und Aggression von Palästinensern oder Kurden.

Der bekannte Schriftsteller Franz Werfel war ein deutscher Jude, der vor den Nazi-Schergen floh und dem Christentum nahestand (siehe sein Roman „Das Lied der Bernadette“ über Lourdes). Durch seine Buch „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ erinnerte er an den Völkermord, den das türkische Regime an den christlichen Armeniern verübte.

HIER geht es zur Dankrede Wolffsohns anläßlich der Preisverleihung: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article182440456/Menschenrechte-sind-in-Deutschland-in-der-Defensive.html

Foto: Michaela Koller