Französische Linke und Pädosex-Skandale

Vor genau einem Jahr war ans Licht der Öffentlichkeit gekommen, dass der Schriftsteller Gabriel Matzneff Kinder und Jugendliche missbraucht hatte. Matzneff verteidigte in seinen Schriften und Fernsehauftritten seit den siebziger Jahren die körperliche Liebe zu Jungen und Mädchen bis ins Kindesalter und feierte dies als Errungenschaft einer neuen sexuellen Befreiung.

Zugleich wurde deutlich, wie linke Künstler- und Politikerkreise über sexuellen Missbrauch in den 70er und 80er Jahren systematisch hinwegsahen.

Wie der Figaro berichtet, beschuldigt Camille Kouchner in dem soeben in Frankreich erschienenen Buch „La Familia grande“ ihren Stiefvater, den Politologen und sozialistischen Politiker Olivier Duhamel, Ende der Achtziger ihren damals 13- oder 14-jährigen Zwillingsbruder vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft von Paris habe nach der Veröffentlichung von Auszügen des Buches der Juristin eine Untersuchung wegen „Vergewaltigungen und sexueller Übergriffe“ eröffnet. 

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/neuer-paedophilieskandal-erschuettert-die-franzoesischen-medien;art315,215013


Erzbischof Moussa warnt Europa vor weiterer islamischer Migration und „Destabilisierung“

Unter den Einwanderern, die versuchen, von Syrien über die Türkei nach Europa zu gelangen, seien tausende „Dschihadisten“ mit dabei, also radikal-islamische Kämpfer. Dies erklärte Najib Mikhael Moussa, seit 2018 Erzbischof der altorientalischen chaldäischen Kirche von Mossul (Irak).

Der katholische Oberhirte wurde im Oktober 2020 zur Preisverleihung ins Europäische Parlament eingeladen und sagte, er sei „besorgt“ über das, was in Europa und insbesondere in Frankreich geschieht. Migration sei wie der Terrorismus nicht nur ein islamisches Problem, sondern werde geopolitisch von jenen Kräften vereinnahmt, die Europa „destabilisieren“ wollen.

Der Erzbischof griff den Inhalt seiner Rede vor dem National Catholic Register auf und erklärte:

„Ich war viele Male in der Türkei und habe die Flüchtlingslager besucht. Die Türkei hält alle diese Menschen in dem Wissen, dass sie ihre Türen öffnen kann, wann immer sie will. Das Problem der Migranten ist nicht nur ein humanitäres, sondern auch ein politisches. Sie werden für politische Zwecke benutzt.

Natürlich gibt es religiös-islamische Motive hinter den Anschlägen, aber diese sind nur ein Teil des Problems. Viele Länder sind davon überzeugt, dass sich der Islam leichter ausbreiten kann, wenn der Westen in Bezug auf die Sicherheit destabilisiert ist.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://unser-mitteleuropa.com/erzbischof-warnt-dschihadisten-infiltrieren-europa/


Türkische „Graue Wölfe“ bald verboten?

Beatrix von Storch

Was am turbulenten Mittwoch dieser Woche kaum Erwähnung fand: Die Altparteien folgen unserem AfD-Antrag auf Verbot der „Grauen Wölfe“.

In Frankreich wurde das Verbot bereits durchgesetzt – im Kampf gegen den „Islamofaschismus“, wie das Kabinett in Paris die Auflösung der „Grauen Wölfe“ begründete. Jetzt könnte diese rechtsextreme türkische Organisation auch in Deutschland verboten werden.

Die AfD hatte als erste Bundestagsfraktion ihren Antrag für die Prüfung eines Verbots für diese Sitzungswoche auf die Tagesordnung des Bundestags gesetzt.

Die Altparteien haben danach die Tagesordnung geändert und der AfD-Antrag wurde zum Tagesordnungspunkt der Union dazugestellt.

Meine Rede zu unserem Verbotsantrag finden Sie HIER


INSA: Mehrheit sieht Terroranschläge als Angriff auf Europas christliche Identität

56 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die islamistischen Anschläge in Frankreich und Österreich auf Europas christliche Identität zielen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts „INSA “, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

16 Prozent sind gegenteiliger Ansicht; 18 Prozent  wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Von den katholischen Befragten sind 61 Prozent der Meinung, die Anschläge nehmen Europas christliche Identität ins Visier. 13 Prozent sind gegenteiliger Ansicht, 17 Prozent der Katholiken wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Größte Zustimmung von allen Konfessionsgruppen kommt mit 69 Prozent von den protestantischen Befragten. Nur zehn Prozent von ihnen sehen die Anschläge nicht als Angriffe auf Europas christliche Identität. Freikirchliche wie Konfessionslose stimmen ebenso mehrheitlich zu (50 und 57 Prozent).

Muslime sind jedoch nur zu acht Prozent dieser Meinung und sehen mit 51 Prozent mehrheitlich keine Anschläge auf Europas christliche Identität.

Während AfD-Wähler zu 78 Prozent die Ansicht teilen, dass die islamistischen Anschläge in Frankreich und Österreich auf Europas christliche Identität zielen, sind auch 71 Prozent der Union-Wähler und 66 Prozent der FDP-Wähler dieser Meinung. Mehrheitlich kommt auch von Wählern der SPD Zustimmung (57 Prozent). Linke- und Grünen-Wähler stimmen jeweils mit 49 bzw. 46 Prozent zu.

Quelle: Pressemeldung der DT: www.die-tagespost.de


Frankreich: Priester in Lyon angeschossen

​Ein bislang Unbekannter hat in Lyon einen Priester mit einer Faustfeuerwaffe lebensgefährlich in den Bauch geschossen. Der griechisch-orthodoxe Geistliche sei am Samstag-Nachmitag um ca. 16 Uhr damit beschäftigt gewesen, seine Kirche zu schließen.

Wie die französische Presseagentur AFP mitteilte, sei der Täter geflüchtet. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte sind vor Ort, der Tatort wurde abgeriegelt. „Meiden Sie das Gebiet und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden“, schrieb das französische Innenministerium auf Twitter.

Das Verbrechen an dem 52-jährigen Priester ereignete sich nur wenige Tage nach dem Attentat in Nizza, bei dem ein islamischer Terrorist aus Tunesien in einer Kirche drei Menschen mit einem Messer ermordet hatte.

Der französische Regierungschef Jean Castex rief die höchste Terror-Warnstufe für das Land aus. Staatschef Macron kündigte an, die zum Schutz von Kirchen und Schulen abgestellten Soldaten von 3000 auf 7000 zu erhöhen.


Bischöfe in Frankreich: „Das Krebsgeschwür des Terrorismus stoppen“

Einige Stunden nach dem islamistischen Attentat, bei dem am 29. Oktober in der Basilika Notre-Dame in Nizza drei Menschen ermordet wurden, äußerte die französische Bischofskonferenz in einer Erklärung ihr tiefes Bedauern und bekräftigte, dass „die Katholiken sich trotz des Schmerzes weigern, sich von der Angst überwältigen zu lassen“.

Weiter heißt es: „Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern, den Verwundeten, ihren Familien und Angehörigen. Diese Menschen wurden angegriffen und getötet, weil sie sich in der Basilika aufhielten. Sie waren Symbol für etwas, das bekämpft werden soll.“

Die katholischen Oberhirten erinnern in diesem Zusammenhang die Ermordung von Pater Hamel, der am 26. Juli 2016 von zwei Islamisten am Altar seiner Kirche in Saint-Étienne du Rouvray ermordet wurde.

Sodann erklären sie weiter:
„Dieser Terrorismus zielt darauf ab, Angst in unserer gesamten Gesellschaft zu erzeugen. Es ist dringend erforderlich, dieses Krebsgeschwür zu stoppen, genauso wie es notwendig ist, sich um die unverzichtbare Geschwisterlichkeit zu bemühen, die uns alle angesichts dieser Bedrohungen vereint“.

Quelle: Fidesdienst


Frankreich verlängert die Abtreibungsfristen

Das französische Parlament will die Frist für vorgeburtliche Kindstötungen von 12 auf 14 Wochen verlängern. Die Nationalversammlung verabschiedete dazu Ende vergangener Woche eine entsprechende Gesetzesvorlage. Laut Medienberichten stimmten 86 Abgeordnete für den Gesetzentwurf, 59 dagegen. Sieben enthielten sich ihrer Stimme.

Der Gesetzentwurf muss noch vom Senat bestätigt werden. Beobachter weisen daraufhin, die konservative Mehrheit im Senat könnte dort noch zahlreiche Änderungen vornehmen.

Die Befürworter der Gesetzesvorlage argumentierten, dass in Frankreich derzeit nur rund drei Prozent der Gynäkologen Abtreibungen durchführten. Dadurch komme es zu langen Wartezeiten. Um zu vermeiden, dass Abtreibungen nur deshalb nicht durchgeführt würden, weil die Frist für Straffreiheit abgelaufen sei, müsse sie verlängert werden.

Derzeit reisten viele Schwangere nach Spanien, Großbritannien oder in die Niederlande, wo Abtreibungen bis zur 22. Woche erlaubt seien. Seit 2001 werden in Frankreich pro Jahr rund 230.000 vorgeburtliche Kindstötungen vorgenommen. Damit endet etwa jede vierte Schwangerschaft tödlich.

Quelle: ALfA-Newsletter


Auch „Kathpedia“ hängt am Tropf der charismatischen „Mystikerin“ Marthe Robin

Von Felizitas Küble

Das Portal „Kathpedia“ ist ein Ableger der erscheinungsbewegten katholischen Nachrichtenseite „Kathnet“, die seit jeher von Medjugorje schwärmt und auch sonst kaum eine Erscheinung ausläßt, die vorschnell propagiert wird. Auch charismatische Phänomene werden gerne ungeprüft hochgejubelt.

BILD: Eine der zahlreichen Jubel-Biografien über Robin – hier vom Stift Heiligenkreuz herausgegeben

Ein typisches Beispiel für diese un-nüchterne, wundersüchtige Haltung ist das euphorische Kathpedia-Lebensbild der französischen Pseudo-Mystikerin und Betrügerin Marthe Robin: http://www.kathpedia.com/index.php/Marthe_Robin

Offenbar hat es sich noch nicht bis zur dortigen Redaktion in Linz herumgesprochen, daß die Neuoffenbarungen dieser 1981 verstorbenen Visionärin nicht von „oben“ stammen, sondern größtenteils per geistigem Diebstahl zusammengestückelt wurden (meist der mystischen Literatur des 19. Jahrhunderts entnommen).
Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/10/06/historiker-kritisiert-geistigen-diebstahl-durch-die-visionarin-marthe-robin/

Treudoof-naiv heißt es auf Kathpedia, Robin habe die „Wundmale Jesu“ empfangen und sich 50 Jahre lang „nur von der hl. Eucharistie ernährt“ – zweifellos wäre allein das schon ein Phänomen sondergleichen für sensationsgierige (Aber-)Gläubige.

Zudem habe sie – was freilich stimmt – mittelbar in vielfältiger Weise eine „Erneuerung der Kirche angeregt“ (gemeint ist die Entstehung schwärmerischer Bewegungen), die als ein „neues Pfingsten“ (!) mehr und mehr spürbar werde. – Anscheinend ist das Portal noch nicht ganz in der Gegenwart angekommen?!

Robins Sendung sei es, so heißt es weiter, die „Mission der „kleinen Thérèse“ im 20. Jahrhundert fortzuführen, zumal sie schon früh Marienerscheinungen erlebt habe und 50 Jahre ihres Lebens krank im Bett verbracht habe, wobei sie ihren „Leidensweg“ Jesus aufgeopfert habe (also die übliche spirituelle „Karriere“ einer sog. „Sühneseele“).

Sodann schwärmt Kathpedia von ihrem Hingabegebet an Gott, in welchem es u.a. heißt: „Nimm meinen Willen ganz und gar, ich lösche ihn für immer in Deinem Willen aus.“

Niemand hat die „Vollmacht“, den eigenen Willen mittels einer Anrufung gleichsam „auszulöschen“ in den Willen Gottes hinein.

Weiter wird mehrfach ihr jahrzehntelanger Seelenführer Père Georges Finet positiv erwähnt, der sich aber unlängst als Missbrauchstäter herausstellte (was Kathpedia freilich unerwähnt läßt): https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/25/die-foyers-de-charite-distanzieren-sich-von-marthe-robins-seelenfuehrer-george-finet/

Natürlich wurde der Visionärin die „Gnade der Schauung“ zuteil – bis hin zur sog. „Herzensschau“ (in Wirklichkeit ein Hellseher-Phänomen), die in der Heiligen Schrift als Gabe des Hl. Geistes überhaupt nicht vorkommt.

Als die „Begnadete“ am 6.2.1981 stirbt, strömen zu ihrer Beerdigung – und das ist in solchen „wundersamen“ Fällen typisch – sechs Bischöfe, hunderte Priester und etwa 7000 Menschen aus aller Welt….

Ja – und wie zutreffend „Kathpedia“ weiter feststellt:

„Marthe Robin trug wesentlich zum Entstehen neuer, geistlicher (Ordens-) Gemeinschaften bei. Sie ist vor allem in Frankreich sehr bekannt und gilt als Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts in der Glaubenserneuerung Frankreichs und Europas.“

Hinsichtlich der von ihr inspirierten Bewegungen werden sodann aufgezählt:

Bei der charismatischen „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ und der Johannes-Gemeinschaft sind sexuelle Affären bzw. Missbrauchstaten der Gründerpersönlichkeiten inzwischen erwiesen.


Frankreich: Brand in der Kathedrale von Nantes und tägliche Attacken auf Kirchen

Nach drei Stunden war das Feuer in der Kathedrale von Nantes unter Kontrolle. Danach war großes Aufgebot zur Stelle:

Der Premierminister Jean Castex, sein Innenminister und die Kulturministerin besichtigten die Kathedrale von Nantes, begleitet von einem Tweet des Staatspräsidenten Macron, der den Feuerwehrleuten dankte, weil  sie „große Risiken auf sich genommen haben, um dieses gotische Juwel der Fürstenstadt zu retten“.

Es gab drei Brandherde, weshalb die Polizei von Brandstiftung ausgeht, und zwar unter der Orgel im Hauptschiff sowie in jedem der beiden Nebenschiffe.

Anfang des Monats brannte die Pauluskirche in Corbeil-Essonnes, im elsässischen Munster wurde die evangelische Kirche Saint Leger beschmiert, in Whir-au-Val eine Marienfigur geköpft, im normannischen Avranges die Basilika Saint Gervais verwüstet, in Tours die Basilika des heiligen Martin beschmiert.

BILD: Vandalismus gegen Kirchen und christliche Statuen sind auch in Deutschland inzwischen an der Tagesordnung (hier ein geköpftes Christkind in Dülmen)

Schon seit Jahren werden Woche für Woche Dutzende von Kirchen in Frankreich geschändet, beraubt und eben auch angezündet. 

Die offiziell registrierte Zahl der Angriffe auf christliche Kirchen und Gräber stieg von 878 im Jahr 2017 auf über tausend im vergangenen Jahr. Es gibt auch Zahlen, die eher dafür sprechen, daß es sich um drei Kirchen pro Tag handelt, die einem Angriff zum Opfer fallen. Die Zahlen steigen dramatisch seit etwa zehn Jahren.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/brennende-kirchen-blitz-und-regen-sind-nicht-das-problem/


Vom Höhenflug der Grünen in Frankreich

Von Peter Kiefer

Ende Juni gingen in Frankreich die Kommunalwahlen zu Ende, bei denen Macron’s Partei einen gehörigen Denkzettel verpasst bekam. Ganz ähnlich wie in Deutschland erlebten aber die Grünen einen imposanten Zuwachs, so dass Großstädte wie Lyon, Marseille, Bordeaux, Grenoble und nun auch Straßburg zukünftig von einem grünen ‚Maire‘ regiert werden.

Und wie in Deutschland scheinen auch in Frankreich die Grünen aus besonderem Holz geschnitzt zu sein.

So hat Madame Jeanne Barseghian, die mit 41 % in ihr neues Amt gewählt wurde, angekündigt, als eine ihrer ersten Amtshandlungen den Klimanotstand auszurufen.

BILD: Europawahlkampf-Plakat der Grünen in Münster 2019

Dabei hat die Dame nicht nur Umweltrecht studiert, sondern auch eine Ausbildung zur Umweltberaterin abgeschlossen. Eigentlich müsste sie dann wissen, dass ‚Klima‘ ein statistischer Mittelwert ist, der sich logischerweise nie im ‚Zustand gegenwärtiger Gefahr für rechtlich geschützte Interessen‘ (so ist nämlich Notstand definiert!) befinden kann.

Das heißt, dass der Begriff ‚Klimanotstand‘ per se unsinnig ist. Speziell für Grüne ist das natürlich kein Grund, auf ihn zu verzichten. Leider haben ihn auch Personen anderen Geschlechts und politischer Parteien-Zugehörigkeit schon okkupiert.

So traute ich meinen Augen nicht, als ich lesen musste, dass auch Basel, die wunderschöne Stadt am Rheinknie, den Klimanotstand ausgerufen hat; nun, der Rhein führt ab und zu mal Hochwasser, so dass die Schifffahrt vorübergehend eingestellt werden muss.

In Konstanz ist es dramatischer, denn der Bodensee könnte entweder von einem Tsunami heimgesucht werden oder aber austrocknen. Beides wäre ein Notstand und deswegen konnte der Oberbürgermeister, ein der CDU verbundener Unternehmensberater, seinen Stadtrat überzeugen, den Klimanotstand auszurufen.

Zurück nach Straßburg; dort könnte die neue Oberbürgermeisterin tatsächlich Gutes tun für die Umwelt.

Das Europaparlament hat seit der letzten Wahl (2019) 751 Sitze – eigentlich bescheiden, verglichen mit den 709 Sitzen im Bundestag, denn während die MdBs ca. 83 Millionen Einwohner repräsentieren, sind es in der EU ca. 500 Millionen – aber diese 571 Parlamentarier pendeln zwischen Brüssel und Straßburg hin und her.

Plenartagungen finden in Straßburg statt, die parlamentarischen Ausschüsse treten in Brüssel zusammen, und um es für den europäischen Steuerzahler möglichst preiswert zu gestalten, ist der Sitz des Generalsekretariats des Parlaments in Luxemburg angesiedelt.

Vielleicht sollte die neue Oberbürgermeisterin doch andere Prioritäten setzen.

Die Wahlbeteiligung in Straßburg betrug übrigens erbärmliche 35 % und das heißt, sie wurde tatsächlich von nur 14,35 % der Wahlberechtigten in ihr Amt gewählt.