AfD: Das Massaker in Paris bestätigt die Sorgen der PEGIDA-Bewegung

Zum Anschlag auf die Redaktion des islamkritischen Magazins „Charlie Hebdo“ erklärt der stellv. Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Alexander Gauland: logo-afd-small

Dieser Gewaltakt ist niederträchtig und durch nichts zu rechtfertigen. Die französische Regierung muss nun entschlossen gegen den islamistischen Terrorismus im eigenen Land vorgehen.

Diese Tat ist ein Anschlag auf Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit. Sie zeigt aber auch, wie virulent die Gefahr des islamistischen Terrors nach wie vor in Europa und der Mitte unserer Gesellschaft ist.

All diejenigen, die bisher die Sorgen vieler Menschen vor einer drohenden Gefahr durch den Islamismus ignoriert oder verlacht haben, werden durch diese Bluttat Lügen gestraft.

Das Massaker von Paris zeigt auch, wie fragil und schutzbedürftig die Grundwerte unserer Gesellschaft sind. Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht.

Die Altparteien sollten sich sehr gut überlegen, ob sie bei ihrer Haltung, die Menschen von Pegida weiterhin zu diffamieren, bleiben wollen.


Prof. Bernd Lucke zur Eurokrise und dem Rücktritt der französischen Regierung

„Wie eine Hydra hebt die Eurokrise erneut ihr Haupt“, kommentiert Prof. Dr. Bernd Lucke den Rücktritt der gesamten französischen Regierung. Der Bundessprecher der liberal-konservativen Partei AfD (Alternative für Deutschland) fügt hinzu:  AFD_EU_Abgeordnete - Kopie

„Hier muss die Regierung unseres größten Partnerlandes eingestehen, dass sie der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der steigenden Staatsverschuldung machtlos gegenübersteht.“

Prof. Lucke verweist darauf, dass erst in der letzten Woche Bundeskanzlerin Merkel von mehreren Wirtschafts-Nobelpreisträgern aufgefordert wurde, den Euro zu beenden bzw. die schwächeren Länder aus der gemeinsamen Währung ausscheiden zu lassen.

Die Nobelpreisträger Sims und Mirrlees hatten der Bundeskanzlerin ins Gesicht gesagt, dass eine Erholung der Eurozone mit dem Euro in seiner jetzige Form nicht möglich sei.

„Dass die französische Regierung jetzt kapituliert hat, bestätigt dies eindrucksvoll“, so Lucke. „Das ist das, was die AfD schon immer gesagt hat. Die Eurokrise ist völlig unbewältigt. Mit Frankreich hat sie jetzt die zweitwichtigste Wirtschaftsmacht in der EU erfasst.“

Die französische Industrie schrumpfe seit Jahren, weil sie nicht mehr wettbewerbsfähig sei, die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich liege bei fast 30 Prozent, Frankreich bekomme seine exzessive Neuverschuldung nicht in den Griff und die neuesten Wachstumszahlen seien so enttäuschend, dass das Abgleiten in die Rezession befürchtet werden müsse.