Abschiedsbrief einer Ex-Grünen an ihre Partei

Sehr geehrte, grüne Parteimitglieder,

voller Empörung über die aktuelle Politik wende ich mich an Sie, um Ihnen meine massiven Bedenken mitzuteilen. 

Bis zur Mitte der 90er Jahre haftete ich als große Natur- und Tierliebhaberin noch an Ihren Fersen. Als dann jedoch trotz  der Rot-Grün-Regierung die Anzahl der Tierversuche stieg, Blumen, Vögel und Insekten stark dezimiert wurden, begann meine Sympathie zu schwinden.

Statt nachhaltigen Naturschutz zu betreiben, verlegten die „Grünen“ ihr Interesse fast ausschließlich darauf, Migranten jedweder Art nach Deutschland zu holen.

Unabhängig von möglicher Verfolgung oder krimineller Energie wurde unter Fischers Motto „in dubio pro libertate“ jedermann  ins Land gelassen. Prostitution und vielfältige Kriminalität aus dem Osten über-schwemmten Deutschland und die EU-Nachbarn gleich mit.

Toll finde ich noch immer realistische Querdenker wie Kretschmar und Palmer, die mutig dem Mainstream entgegentreten, und es wäre ein Segen, wenn die grüne Partei stärker von deren Geist beseelt wäre. Eine vergleichbare Rolle spielt Sarah Wagenknecht bei der Linken. Auch deren Kritik verpufft im linken Einheitsbrei ihrer Partei.

Das einzig Positive an der Ära Rot-Grün war Schröders „Nein“ zum Irak-Krieg. Dies haben Sie und die SPD jedoch durch Rentenkürzung, Erhöhung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung, Banken-deregulierung und andere Ungeheuerlichkeiten wieder ausgeglichen. Sie scheuten sich nicht, einem Land wie Saudi Arabien, Wiege des Terrorismus, Panzer zu verkaufen. 

Ich frage mich, wieso ausgerechnet Ihre Partei sich als die Creme de la Creme der Gutmenschen geriert.

Unsere Insekten sind zu 75% ausgestorben, Nutztiere werden massenhaft gequält und ich höre keinen grünen Aufschrei. Obwohl die Grünen nun schon seit Jahrzehnten unsere Politik wesentlich mit prägen, ist die Umwelt verloren.

Wie wäre es mit einer Rückbesinnung auf Ihre eigentliche Aufgabe?

Ideologisch verblendet und voll und ganz im Merkel-Trend halten auch Sie an der „Willkommenskultur“ fest, weigern sich gegen Aufnahmestopps und dringend angesagte Abschiebungen. Sie übertreffen unsere Kanzlerin an krankhaftem Eifer und haben sich mitschuldig gemacht an zahlreichen Terrorakten und sonstigen Morden.

Laut Flüchtlingsbeauftragter kamen gerade mal 10% der sog. Flüchtlinge aus Syrien, nahezu ausschließlich junge Männer. Diese müssten eigentlich Frauen, Kinder und Alte vor der IS beschützen und jetzt ihr Land wiederaufbauen.

Stattdessen blockieren sie unseren knappen Wohnraum. Was wollen wir hier mit Egoisten, die zuallererst an sich selbst denken und ihre Schwächsten im Stich lassen?

Infolge weltweiter Propaganda ist das Flüchten nach Deutschland „zu Mutti“ Mode geworden. Wie finanzieren diese „armen Verfolgten“ eigentlich die Schlepper? Die wirklich Armen haben schon mangels finanzieller Mittel gar nicht die Möglichkeit zu fliehen. Denen muss man helfen, und zwar vor Ort!

Stattdessen haben wir nun ein Chaos hier bei uns. Insbesondere in Großstädten hat das Dealen unkontrollierbare Ausmaße angenommen und zusätzlich die Beschaffungskriminalität erst so richtig in Schwung gebracht.

Sexuelle Übergriffe, Mord, Raub und Rauschgifthandel sind als direkte Folge der Flüchtlingsflut exorbitant gestiegen. Der Asylmissbrauch war früher sehr hoch, heute übersteigt er alle Grenzen.

In zahlreichen Moscheen und Koranschulen wird zur Sharia gerufen und Christen- und Judenhass gepredigt. Auch ursprünglich harmlose Muslime werden häufig dort erst so richtig auf Touren gebracht.

Wie können Sie sich für Familiennachzug von Menschen einsetzen, die unsere Kultur bekanntermaßen meist sogar verachten? Wie können Sie sich gegen Ausweisungen von Kriminellen und Gefährdern wenden, nur weil denen in ihrem Land etwas passieren könnte? Das stellt das Recht auf den Kopf.

Wie können die Grünen es wagen, für Frauenrechte zu demonstrieren und gleichzeitig Frauen diskriminierende Männer zu ins Land zu holen und zu hätscheln? Gefährlich für unsere soziale Ordnung ist auch die Rolle der gläubigen Muslimin, die ihre Söhne zu Herrenmenschen erzieht.

Wofür haben unsere Urgroßmütter eigentlich gekämpft? Sie haben körperliche Unversehrtheit, gesellschaftliche Stellung und Freiheit für die Gleichberechtigung der Frau riskiert. Man meint, die grünen und linken Emanzen hätten dies vergessen!

Das christliche Kreuz wurde aus Schulen verbannt, das Kopftuch, Symbol der Unterdrückung, ist dagegen erlaubt! So etwas kann und muss man nicht verstehen.

Dient den Grünen nicht mal Frankreich als warnendes Beispiel? Massen unintegrierter Muslime lösen dort immer wieder Unruhen aus, die in bürgerkriegsähnlichen Zuständen gipfeln. An die zahlreichen Terrorakte muss ich wohl kaum erinnern.

Mit ein wenig psychologischem Verständnis müsste man wissen, dass Gewaltbereitschaft und Herrenmenschendenken ansteckend wirken, dass auch zunächst gutwillige Menschen durch militante Glaubenssätze leicht zu fanatisieren sind. Dass der Islam die Weltherrschaft anstrebt, wissen Sie sicher auch nicht!

Ausländerfeindlich? Nein, ich habe mehrfach im Ausland gelebt und kam mit den Menschen dort sehr gut klar. Habe Freunde aus der Ukraine, Albanien, Frankreich, Österreich, Kasachstan, der Türkei, Sri Lanka, aus England etc. Diese Menschen teilen meine Ansichten und die hier Lebenden möchten Deutschland gerne wieder verlassen, und auch ich entwickle mittlerweile Fluchtgedanken.

Trotz dieser Zustände sperren sich Grüne und Linke gegen Ausweisungen von kriminellen Migranten. In der Heimat könnte ihnen ja etwas geschehen! Das stellt die Moral auf den Kopf, pervertiert das Rechtsverständnis.

Bezogen auf unsere Kriminalstatistik spricht man im Ausland von „deutschen Verhältnissen“. Auch dürfen wir   den stolzen Titel „Bordell Europas“ führen, und unsere Nachbarn lachen über uns. Wer diese Politik kritisiert, wird von unseren „geistigen Vordenker“ und ihren Vasallen sogleich zum „Nazi“ abgestempelt. Man fragt sich, ob die überhaupt wissen, was ein ein „Nazi“ ist. 

Frau Claudia Roth demonstriert unter dem Motto „Deutschland verrecke“, und dieses Motto scheint zum Programm Ihrer Partei geworden zu sein. Daraus lässt sich folgender spannender Schluss ziehen:

Die Grünen haben ihren Ursprung in der 68er Bewegung, aus deren extremeren Strömungen dann die Bader-Meinhoff-Clique erwachsen ist. Auch sie hatten sich die Zerschlagung des Staates zum Ziel gesetzt.

Heute jedoch scheint eine Art „mittelbare Täterschaft“ angesagt. Man holt sich welche herein, die es dann schon richten werden. Dieses Handeln ist mittlerweile längst nicht mehr allein den Grünen anzulasten. Man könnte das Phänomen als konzertierte Aktion der Altparteien, geführt von einer unfähigen Kanzlerin, bezeichnen.

Es geht hier nicht um Menschlichkeit, es geht um Macht und Zerstörung. Auch Masseneinwanderung kann z.B. durch Lohndumping ein soziales Gefüge ins Wanken bringen und bis hin zu Bürgerkrieg führen.

Der deutsche Arbeiter verdient 20% weniger als seine EU-Kollegen. Nur so hält unser Land den Exportrekord. Den Erfolg unserer Wirtschaft büßen unsere EU-Nachbarn durch Ausfuhrdefizite und die deutschen Arbeitnehmer durch Niedriglöhne. Und zu allem Überfluss müssen sie auch noch unzählige „Flüchtlinge“ ernähren, kleiden und unterbringen. Denn dies überlässt die Politik als Förderer der Hochfinanz selbstverständlich den „kleinen Leuten“.

Da die Grünen längst die Partei der Reichen geworden sind, nützt Lohndumping durch Bevölkerungszuwachs ihren elitären Mitgliedern aus Industrie und Wirtschaft. So hätten wir denn auch eine zweite einleuchtende Erklärung für den manischen Einsatz der Grünen für Masseneinwanderung.

Diese Flüchtlingspolitik bringt uns auch gefährliche, ansteckende Krankheiten wie Tuberkulose, AIDs, Ebola etc. ins Land.  Da unsere Antibiotika infolge Immunisierung teils kaum noch Wirkung zeigen, bleibt die Frage, wie man damit fertig werden wird.

Übrigens wäre es endlich an der Zeit, sich von Mitgliedern wie „Kinderfreund“ Trittin samt Gefolge zu trennen. Er und seine Clique wollte Kindesmissbrauch straffrei stellen. Auch Leute wie Claudia Roth, Renate Künast, Kathrin Göring-Eckardt und Frau Hofreiter schaden Ihrer Partei durch Arroganz und Fanatismus und werden die Grünen weiterhin zahlreiche Stimmen kosten.

Bedenken Sie, dass wir Bürger unter Ihrer Politik leiden und dies ohne die Möglichkeit einer Mitsprache ausbaden müssen.

Der Name der Autorin ist unserer Redaktion bekannt

Advertisements

LEYLA BILGE: AfD-aktive Ex-Muslima, Frauenrechtlerin und Flüchtlingshelferin

Von Felizitas Küble

Die aus der Türkei stammende Kurdin Leyla Bilga war vor nicht langer Zeit ein gefeierter Medienstar  –  bis sie im Juni vorigen Jahres in die AfD eintrat.

Vorher wurde sie in der Presse gern gelobt, kam ins „Stern-TV“, paßte sie doch gut ins liberale Bild: eine hübsche junge Frauenrechtlerin, die sich für Flüchtlinge einsetzt, in Kriegsgebieten wirksame Hilfe leistet etc…

Vor allem für die vom IS bedrohten christlichen und jesidischen Syrer und Iraker hat die Ex-Muslima viel unternommen – vor allem direkt vor Ort.

Mit ihren Eltern war sie vor über dreißig Jahren wegen der Verfolgung von Kurden aus der Türkei nach Deutschland geflüchtet.

Die 35-Jährige war zuvor nie Mitglied in einer anderen Partei, die AfD ist ihr erstes direktes politisches Engagment.

Seit 2011 ist sie aktiv gegen Kindesmißbrauch und Pädosex, gegen die im Islam teils erlaubten Kinderehen und Beschneidung von Mädchen.

Das PLAKAT zeigt eine Einladung zu einem Vortrag von Bilge über „Islamismus – Kinderehen und Scharia“ am 28. Februar 2017 in Herford (Ostwestfalen); auch diese AfD-Veranstaltung wurde von Linksextremen massiv gestört. Die inzwischen verbotene Antifa-Plattform „linksunten.indymedia“ hatte Bilge und ihre Vorträgen ebenfalls verbal attackiert.

„Muslime bedrohen meine Existenz und Linksfaschisten diffamieren mich öffentlich und gefährden meine Person“, sagt die Kurdin, die sich zudem für Obdachlose in Deutschland einsetzt. 

Die engagierte Frau steht unter polizeilichem Schutz; ihren Aufenthaltsort hält sie aus Sicherheitsgründen geheim.

Weitere Infos über Leyla Bilge direkt von ihr: https://leylabilge.wordpress.com/ueber/

 

 


Laila Mirzo aus Syrien warnt vor dem Islam

„Jeder nur halbwegs vernünftig denkende Mensch, der den Koran gelesen hat, muss vor dem Islam warnen!“  – Dies sagt Laila Mirzo (siehe Foto) in einem Interview mit dem Wochenblick.laila-mirzo

Die 37-jährige Laila Mirzo (ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater Syrer) ist in Damaskus geboren und verbrachte ihre Kindheit in der Nähe der Golan-Höhen. 1989 kam sie mit ihrer Mutter nach Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Österreich und ist dort die einzige Pfeifenbauerin und zudem als Beraterin für interkulturelle Kommunikation tätig.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Laila Mirzo intensiv mit den Gefahren des radikal-politischen Islam. Wenn etwa österreichische Kinder von moslemischen Mitschülern als „Schweinefresser“ tituliert oder Frauen ohne Kopftuch hierzulande als Freiwild angesehen werden, bereitet das der Islamkennerin große Sorgen, denn für sie gründet sich die europäische Gesellschaft auf Humanismus und christliche Werte. Doch diese stehen im Gegensatz zum Islam.

Als hauptsächlichen Grund dafür sieht Laila Mirzo den Koran, den sie Handbuch des Terrors und der Intoleranz ablehnt, denn er akzeptiert keine anderen Gesellschaftsmodelle (z.B. rechtsstaatliche Demokratie) oder Angehörige anderer Religionen.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.unzensuriert.at/content/0021871-Islam-Kennerin-Laila-Mirzo-bezeichnet-den-Koran-als-ein-Handbuch-des-Terrors-und-der

Foto: https://tabakfabrik-linz.at/events/der-islamische-staat-und-der-buergerkrieg-in-syrien/


Türkei: Die erste christliche Bürgermeisterin des Landes wurde gefeuert

In den politischen Institutionen und Organisationen der Türkei kommt es zu weiteren Säuberungsmaßnahmen der Regierung gegen Mitarbeiter und Beamte, die verdächtigt werden, mit der Gülen-Bewegung in Verbindung zu stehen. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Der im Exil in den USA lebende türkische islamische Prediger wird von der Regierung in Ankara für den gescheiterten Putschversuch vom 15. Juli verantwortliche gemacht. Dasselbe gilt für Personen, die mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Verbindung stehen.

Von den Säuberungsmaßnahmen ist auch Februniye Akyol Benno betroffen, die als erste syrische Christin in der Türkei in das Amt des zweiten Bürgermeisters der Stadt Merdin gewählt wurde. Sowohl sie als auch der kurdische Amtskollege Ahmet Turk wurden ihres gemeinsamen Amtes enthoben, das nun „kommissarisch“ von einem Beauftragten der Regierung geführt wird.

Bei der Wahl am 30. März 2014, bei der die Partei des damaligen Premierministers Erdogan bestätigt wurde, hatten in verschiedenen Städten auch Frauen für das Amt des Bürgermeisters kandidiert.

In der im Südosten der Türkei an der Grenze zu Syrien gelegenen Stadt Mardin hatte der bewährte Politiker Ahmet Türk die Wahl gewonnen. In das Amt des zweiten Bürgermeisters wurde die junge syrische Christin Februniye A. Benno gewählt, die damals erst 25 Jahre alt war, und als erste Christin ein solches Amt innehatte. Frau Benno machte damals ein Masterstudium für syrische Sprache und Kultur an der Universität Artuklu in Mardin.

In ihren Interviews hatte die junge Wissenschaftlerin erklärt, sie werde sich für eine Reduzierung der Umweltverschmutzung einsetzen und häusliche Gewalt gegen Frauen in der vom Patriarchat geprägten Region bekämpfen.

Bisher wurden insgesamt 30 Bürgermeister ihres Amtes enthoben, die durch “kommissarischen Beauftragten” (so genannten “Qayyum”) ersetzt werden. Betroffen sind besonders viele Städte im Südosten der Türkei.

Quelle: Fidesdienst


Eichstätter Priester: Kirche war zu nachlässig beim Schutz für christliche Flüchtlinge

.
Auf „Katholisch.de“, dem Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, wurde am 15. März 2016 ein Interview mit dem griechisch-katholischen Priester Andreas Thiermeyer veröffentlicht; der Geistliche ist Flüchtlingsbeauftragter des Bistums Eichstätt.  76aa47d054
 .
Er kritisiert, daß die Kirche „viel zu lange“ zu den Übergriffen auf Christen in Flüchtlingsunterkünften „geschwiegen“ habe. Skeptisch äußert sich der Diözesanbeauftragte zudem über die Integrationsfähigkeit strenggläubiger Muslime.
.
Der Priester versteht sich nicht allein als Anwalt christlicher Flüchtlinge, sondern aller Asylbewerber. Allerdings erwähnt er ein wesentliches Problem:
 Es gibt Menschen, die aufgrund ihrer Prägung und ihrer Religion einfach nicht fähig für die Demokratie sind. Ihnen jetzt die erste Hilfe in der Not zu leisten, ist selbstverständlich, aber dauerhaft kann ihr Weg nicht nach Europa führen…

Wenn jemand ein strenger Muslim ist, dann tut er sich oft sehr schwer mit der Demokratie, mit einer Gleichberechtigung von Mann und Frau, dann tut er sich sehr schwer mit Religions- und Gewissensfreiheit.“

Auf die Frage nach der schwierigen Lage christlicher Flüchtlinge antwortet Pfarrer Thiermeyer:

„Wenn sie dezentral untergebracht sind, dann geht es schon. Aber wenn sie in Gemeinschaftsunterkünften leben, haben sie es oft schwer. 95 bis 98 Prozent der Bewohner sind Muslime. Und wer die Mehrheit hat, gibt den Ton an. Manche Christen getrauen sich nicht einmal, sich zu ihrer Religion zu bekennen, weil sie Angst haben, gemobbt zu werden.“Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie

Auf die Rückfrage nach konkreten Aussagen erläutert er:

„Ein Beispiel sind die Gemeinschaftsräume: Ein Christ ist für einen gläubigen Muslim ein „Ungläubiger“ und „Unreiner“. Er verunreinigt die Küche, wenn er sich darin betätigt.
Ich habe auch schon gehört, dass Frauen sich in der Nacht nicht trauen, zur Gemeinschaftstoilette zu gehen, weil sie Angst haben vor anderen Flüchtlingen. Sie haben irgendwo ein Töpfchen oder eine Dose und verrichten da ihre Notdurft.“
Die Reporter-Frage, ob es sich hierbei um die Regel oder um Einzelfälle handelt, beantwortet der Priester wie folgt:
„Ich kann nur das wiedergeben, was man mir anvertraut. Es gibt in dieser Hinsicht ja eine große Schamgrenze. Ich höre von einzelnen Fällen, aber es sind nicht wenige.“

Schutzräume für homosexuelle Flüchtlinge  – aber nicht für christliche?

Daher schlägt der Geistliche vor, Flüchtlinge nach Religionen und Ethnien getrennt unterzubringen.

Auf die Frage, ob seitens der Kirche ausreichend auf die erwähnten Übergriffe gegen Christen hingewiesen wurde, erklärt der Flüchtlingsbeauftragte:

„Nach Köln getrauen sich nun die Bischöfe, das Thema anzusprechen. Aber bis dahin wollte man eigentlich nichts hören. Es ist schon verrückt: Es werden Schutzräume eingerichtet für homosexuelle Flüchtlinge, aber für Christen getraut man sich das nicht.“

Mittlerweile hätten sich die Erzbischöfe Schick und Koch geäußert, Kardinal Woelki wolle im Erzbistum Köln ein Flüchtlingsheim speziell für Christen einrichten:
„Aber man war lange viel zu zurückhaltend. Das werfen uns unsere orientalischen Mitbrüder ja auch vor: Warum schweigen die europäischen Bischöfe zu dem Unrecht, das Christen hier und im Nahen Osten geschieht?“
 .

Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi beklagt Frauenunterdrückung im Islam

Die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi ist die bekannteste Menschenrechtsanwältin des Iran. In einer Videobotschaft für die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) stellt sie fest: Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

„Frauen in islamischen Ländern werden diskriminiert. Iran ist eines dieser Länder. (…) Zum Beispiel darf [eine Frau] nicht ohne die Erlaubnis des Ehemanns reisen. Zur Zeit hat der [iranische] Präsident Rohani zum ersten Mal eine Frau als Botschafterin ernannt, aber meine Frage lautet: Wenn diese Frau Botschafterin einen Streit mit ihrem Ehemann hätte und keine Reiseerlaubnis bekäme, was würde dann aus der iranischen Botschaft werden?

Maßnahmen wie die Benennung einer Botschafterin sind nur Fassade und lösen die Probleme der iranischen Frauen nicht. Gleiche Rechte für Frauen müssen in den Gesetzen verankert werden.“

[zum Video …] [zur Online-Kampagne …]
[mehr Infos zu Frauenrechten …] [mehr Infos zum Iran …]

Die Künstlerin Atena Farghadani ist eine politische Gefangene im Iran.

Die iranische Künstlerin Atena Farghadani (siehe Foto) ist für ihre Zeichnungen und für einen Protest gegen menschenunwürdige Haftbedingungen bereits zu 12 Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Nun drohen ihr und ihrem Anwalt zusätzlich 99 Peitschenhiebe – weil sie sich zur Begrüßung die Hand gegeben haben.


Flüchtlingsfrauen brauchen besonderen Schutz

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an FrauenRTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Am 25. November wird weltweit der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen begangen. Nach Auffassung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sind die Fortschritte auf diesem Gebiet in Deutschland völlig ungenügend.

„Gewalt gegen Frauen ist so verbreitet und wird vielfach auch so sehr verharmlost, dass jeder Tag ein Tag gegen Gewalt sein müsste“, fordert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

In den extrem patriarchalen Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens wird Gewalt gegen Frauen vielfach sogar völlig offen gerechtfertigt. Nach klassischer islamischer Rechtsauffassung hat der Ehemann ein „Recht“ auf sexuellen Gehorsam seiner Ehefrau und „darf“ sie schlagen, wenn er Ungehorsam befürchtet. DSC00254

Nach Ansicht der IGFM sei das Problem dabei weniger die tatsächlich vorhandene Überlieferung im Koran und in islamischen Rechtstexten, sondern die tiefe Verankerung dieses Denkens in den Köpfen vieler, sogar junger Menschen – auch von Menschen, die durch Krieg und Gewalt ihre Heimat verlassen mussten und eine neue Perspektive in Deutschland suchen.

„Die Flüchtlinge können gar nicht anders, als ihre gesamte Sozialisation mit nach Deutschland zu nehmen. Damit sie – Männer wie Frauen – überhaupt eine Chance bekommen, die Werte und Rechte unserer offenen Gesellschaft kennen zu lernen, muss Deutschland aktiv auf die Flüchtlinge zugehen“. Die IGFM sieht dabei vor allem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Pflicht.

Mehr Infos unter: www.menschenrechte.de/frauenrechte