Laila Mirzo aus Syrien warnt vor dem Islam

„Jeder nur halbwegs vernünftig denkende Mensch, der den Koran gelesen hat, muss vor dem Islam warnen!“  – Dies sagt Laila Mirzo (siehe Foto) in einem Interview mit dem Wochenblick.laila-mirzo

Die 37-jährige Laila Mirzo (ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater Syrer) ist in Damaskus geboren und verbrachte ihre Kindheit in der Nähe der Golan-Höhen. 1989 kam sie mit ihrer Mutter nach Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Österreich und ist dort die einzige Pfeifenbauerin und zudem als Beraterin für interkulturelle Kommunikation tätig.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Laila Mirzo intensiv mit den Gefahren des radikal-politischen Islam. Wenn etwa österreichische Kinder von moslemischen Mitschülern als „Schweinefresser“ tituliert oder Frauen ohne Kopftuch hierzulande als Freiwild angesehen werden, bereitet das der Islamkennerin große Sorgen, denn für sie gründet sich die europäische Gesellschaft auf Humanismus und christliche Werte. Doch diese stehen im Gegensatz zum Islam.

Als hauptsächlichen Grund dafür sieht Laila Mirzo den Koran, den sie Handbuch des Terrors und der Intoleranz ablehnt, denn er akzeptiert keine anderen Gesellschaftsmodelle (z.B. rechtsstaatliche Demokratie) oder Angehörige anderer Religionen.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.unzensuriert.at/content/0021871-Islam-Kennerin-Laila-Mirzo-bezeichnet-den-Koran-als-ein-Handbuch-des-Terrors-und-der

Foto: https://tabakfabrik-linz.at/events/der-islamische-staat-und-der-buergerkrieg-in-syrien/


Türkei: Die erste christliche Bürgermeisterin des Landes wurde gefeuert

In den politischen Institutionen und Organisationen der Türkei kommt es zu weiteren Säuberungsmaßnahmen der Regierung gegen Mitarbeiter und Beamte, die verdächtigt werden, mit der Gülen-Bewegung in Verbindung zu stehen. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Der im Exil in den USA lebende türkische islamische Prediger wird von der Regierung in Ankara für den gescheiterten Putschversuch vom 15. Juli verantwortliche gemacht. Dasselbe gilt für Personen, die mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Verbindung stehen.

Von den Säuberungsmaßnahmen ist auch Februniye Akyol Benno betroffen, die als erste syrische Christin in der Türkei in das Amt des zweiten Bürgermeisters der Stadt Merdin gewählt wurde. Sowohl sie als auch der kurdische Amtskollege Ahmet Turk wurden ihres gemeinsamen Amtes enthoben, das nun „kommissarisch“ von einem Beauftragten der Regierung geführt wird.

Bei der Wahl am 30. März 2014, bei der die Partei des damaligen Premierministers Erdogan bestätigt wurde, hatten in verschiedenen Städten auch Frauen für das Amt des Bürgermeisters kandidiert.

In der im Südosten der Türkei an der Grenze zu Syrien gelegenen Stadt Mardin hatte der bewährte Politiker Ahmet Türk die Wahl gewonnen. In das Amt des zweiten Bürgermeisters wurde die junge syrische Christin Februniye A. Benno gewählt, die damals erst 25 Jahre alt war, und als erste Christin ein solches Amt innehatte. Frau Benno machte damals ein Masterstudium für syrische Sprache und Kultur an der Universität Artuklu in Mardin.

In ihren Interviews hatte die junge Wissenschaftlerin erklärt, sie werde sich für eine Reduzierung der Umweltverschmutzung einsetzen und häusliche Gewalt gegen Frauen in der vom Patriarchat geprägten Region bekämpfen.

Bisher wurden insgesamt 30 Bürgermeister ihres Amtes enthoben, die durch “kommissarischen Beauftragten” (so genannten “Qayyum”) ersetzt werden. Betroffen sind besonders viele Städte im Südosten der Türkei.

Quelle: Fidesdienst


Eichstätter Priester: Kirche war zu nachlässig beim Schutz für christliche Flüchtlinge

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Auf „Katholisch.de“, dem Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, wurde am 15. März 2016 ein Interview mit dem griechisch-katholischen Priester Andreas Thiermeyer veröffentlicht; der Geistliche ist Flüchtlingsbeauftragter des Bistums Eichstätt.  76aa47d054
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Er kritisiert, daß die Kirche „viel zu lange“ zu den Übergriffen auf Christen in Flüchtlingsunterkünften „geschwiegen“ habe. Skeptisch äußert sich der Diözesanbeauftragte zudem über die Integrationsfähigkeit strenggläubiger Muslime.
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Der Priester versteht sich nicht allein als Anwalt christlicher Flüchtlinge, sondern aller Asylbewerber. Allerdings erwähnt er ein wesentliches Problem:
 Es gibt Menschen, die aufgrund ihrer Prägung und ihrer Religion einfach nicht fähig für die Demokratie sind. Ihnen jetzt die erste Hilfe in der Not zu leisten, ist selbstverständlich, aber dauerhaft kann ihr Weg nicht nach Europa führen…

Wenn jemand ein strenger Muslim ist, dann tut er sich oft sehr schwer mit der Demokratie, mit einer Gleichberechtigung von Mann und Frau, dann tut er sich sehr schwer mit Religions- und Gewissensfreiheit.“

Auf die Frage nach der schwierigen Lage christlicher Flüchtlinge antwortet Pfarrer Thiermeyer:

„Wenn sie dezentral untergebracht sind, dann geht es schon. Aber wenn sie in Gemeinschaftsunterkünften leben, haben sie es oft schwer. 95 bis 98 Prozent der Bewohner sind Muslime. Und wer die Mehrheit hat, gibt den Ton an. Manche Christen getrauen sich nicht einmal, sich zu ihrer Religion zu bekennen, weil sie Angst haben, gemobbt zu werden.“Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie

Auf die Rückfrage nach konkreten Aussagen erläutert er:

„Ein Beispiel sind die Gemeinschaftsräume: Ein Christ ist für einen gläubigen Muslim ein „Ungläubiger“ und „Unreiner“. Er verunreinigt die Küche, wenn er sich darin betätigt.
Ich habe auch schon gehört, dass Frauen sich in der Nacht nicht trauen, zur Gemeinschaftstoilette zu gehen, weil sie Angst haben vor anderen Flüchtlingen. Sie haben irgendwo ein Töpfchen oder eine Dose und verrichten da ihre Notdurft.“
Die Reporter-Frage, ob es sich hierbei um die Regel oder um Einzelfälle handelt, beantwortet der Priester wie folgt:
„Ich kann nur das wiedergeben, was man mir anvertraut. Es gibt in dieser Hinsicht ja eine große Schamgrenze. Ich höre von einzelnen Fällen, aber es sind nicht wenige.“

Schutzräume für homosexuelle Flüchtlinge  – aber nicht für christliche?

Daher schlägt der Geistliche vor, Flüchtlinge nach Religionen und Ethnien getrennt unterzubringen.

Auf die Frage, ob seitens der Kirche ausreichend auf die erwähnten Übergriffe gegen Christen hingewiesen wurde, erklärt der Flüchtlingsbeauftragte:

„Nach Köln getrauen sich nun die Bischöfe, das Thema anzusprechen. Aber bis dahin wollte man eigentlich nichts hören. Es ist schon verrückt: Es werden Schutzräume eingerichtet für homosexuelle Flüchtlinge, aber für Christen getraut man sich das nicht.“

Mittlerweile hätten sich die Erzbischöfe Schick und Koch geäußert, Kardinal Woelki wolle im Erzbistum Köln ein Flüchtlingsheim speziell für Christen einrichten:
„Aber man war lange viel zu zurückhaltend. Das werfen uns unsere orientalischen Mitbrüder ja auch vor: Warum schweigen die europäischen Bischöfe zu dem Unrecht, das Christen hier und im Nahen Osten geschieht?“
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Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi beklagt Frauenunterdrückung im Islam

Die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi ist die bekannteste Menschenrechtsanwältin des Iran. In einer Videobotschaft für die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) stellt sie fest: Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

„Frauen in islamischen Ländern werden diskriminiert. Iran ist eines dieser Länder. (…) Zum Beispiel darf [eine Frau] nicht ohne die Erlaubnis des Ehemanns reisen. Zur Zeit hat der [iranische] Präsident Rohani zum ersten Mal eine Frau als Botschafterin ernannt, aber meine Frage lautet: Wenn diese Frau Botschafterin einen Streit mit ihrem Ehemann hätte und keine Reiseerlaubnis bekäme, was würde dann aus der iranischen Botschaft werden?

Maßnahmen wie die Benennung einer Botschafterin sind nur Fassade und lösen die Probleme der iranischen Frauen nicht. Gleiche Rechte für Frauen müssen in den Gesetzen verankert werden.“

[zum Video …] [zur Online-Kampagne …]
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Die Künstlerin Atena Farghadani ist eine politische Gefangene im Iran.

Die iranische Künstlerin Atena Farghadani (siehe Foto) ist für ihre Zeichnungen und für einen Protest gegen menschenunwürdige Haftbedingungen bereits zu 12 Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Nun drohen ihr und ihrem Anwalt zusätzlich 99 Peitschenhiebe – weil sie sich zur Begrüßung die Hand gegeben haben.


Flüchtlingsfrauen brauchen besonderen Schutz

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an FrauenRTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Am 25. November wird weltweit der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen begangen. Nach Auffassung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sind die Fortschritte auf diesem Gebiet in Deutschland völlig ungenügend.

„Gewalt gegen Frauen ist so verbreitet und wird vielfach auch so sehr verharmlost, dass jeder Tag ein Tag gegen Gewalt sein müsste“, fordert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

In den extrem patriarchalen Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens wird Gewalt gegen Frauen vielfach sogar völlig offen gerechtfertigt. Nach klassischer islamischer Rechtsauffassung hat der Ehemann ein „Recht“ auf sexuellen Gehorsam seiner Ehefrau und „darf“ sie schlagen, wenn er Ungehorsam befürchtet. DSC00254

Nach Ansicht der IGFM sei das Problem dabei weniger die tatsächlich vorhandene Überlieferung im Koran und in islamischen Rechtstexten, sondern die tiefe Verankerung dieses Denkens in den Köpfen vieler, sogar junger Menschen – auch von Menschen, die durch Krieg und Gewalt ihre Heimat verlassen mussten und eine neue Perspektive in Deutschland suchen.

„Die Flüchtlinge können gar nicht anders, als ihre gesamte Sozialisation mit nach Deutschland zu nehmen. Damit sie – Männer wie Frauen – überhaupt eine Chance bekommen, die Werte und Rechte unserer offenen Gesellschaft kennen zu lernen, muss Deutschland aktiv auf die Flüchtlinge zugehen“. Die IGFM sieht dabei vor allem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Pflicht.

Mehr Infos unter: www.menschenrechte.de/frauenrechte


Christliche Ex-Muslima Sabatina James gegen unkontrollierte islamische Einwanderung

Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Scharfe Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik hat die pakistanisch-österreichische Buchautorin und Menschenrechtlerin Sabatina James (siehe Foto) geübt. Sie warnte in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vor den Folgen einer ungeregelten islamischen Einwanderung: „Wir müssen uns zwei Fragen stellen. Sollen in Deutschland die Menschenrechte erhalten bleiben? Soll Deutschland ein islamischer Staat werden?“ james_sabatina_606_pr12_f14faa4da0

Es sei eine „Politik gegen Menschenrechte“, wenn alle Flüchtlinge einen deutschen Pass erhielten, ohne dass vorher geprüft worden sei, „ob sie demokratietauglich oder gewaltbereit sind“, sagte die 33-Jährige. Wenn sich später herausstelle, dass es sich um gewalttätige Islamisten handele, könne man sie als Deutsche nicht abschieben.

Wenn in den nächsten Jahren bis zu zehn Millionen junge muslimische Männer nach Deutschland kämen, stellten sie in ihrer Altersgruppe die Mehrheit: „Das ist dann ein islamisches Deutschland.“  – Wenn die Flüchtlingsströme unvermindert anhielten, könne das durchaus der Fall sein.

Ferner kritisierte sie, dass gewalttätige junge Männer, die Christen, Jesiden und demokratische Muslime in den Asylbewerberheimen angriffen, in Deutschland bleiben könnten: „Sie müssen zurückgeschickt werden.“ Sie dürften kein Asylrecht erhalten.

Nach ihrer Ansicht kann Europa nicht voraussetzen, dass alle Flüchtlinge demokratische Werte teilten. Sie seien in ihren Herkunftsländern wie Syrien oder Afghanistan mit der Überzeugung aufgewachsen, „dass Frauen nicht gleichberechtigt und Nicht-Muslime keine im rechtlichen Sinne vollwertigen Menschen sind“.

Sabatina James wuchs in Pakistan auf und kam als Zehnjährige mit ihrer Mutter nach Österreich, wo ihr Vater arbeitete. Er wollte sie mit einem muslimischen Cousin verheiraten, der sie wiederholt sexuell missbrauchte. Sie tauchte unter und entschied sich mit 18 Jahren für den christlichen Glauben. Ihre eigene Familie bedrohte die Konvertitin daraufhin mit dem Tod.

Seit 2004 lebt sie in einem Opferschutzprogramm der Polizei. Sie gründete 2006 das Hilfswerk „Sabatina“, das zwangsverheirateten und unterdrückten muslimischen Frauen beisteht. Es gewährt den Opfern Zuflucht, Rechtsbeistand und psychosoziale Hilfe. James wird wegen ihrer Kritik am Islam stark angefeindet: „Ich habe Morddrohungen bekommen, deshalb habe ich auch Personenschützer.“

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/soll-deutschland-ein-islamischer-staat-werden-83568.html

 


IRAN: Entrechtung der Frauen, Christen-verfolgung, Hinrichtung Homosexueller

Islamische Diktatur contra Menschenrechte

Beispielhaft für die systematische Missachtung von Verträgen im Iran ist die Entrechtung von Frauen und Minderheiten. Der Iran hat völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge unterschrieben und ratifiziert – Verträge, zu deren Vertragsstaaten auch Deutschland gehört. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Die iranische Regierung brüstet sich mit diesen Abkommen. Teheran macht aber – inzwischen seit Jahrzehnten – nicht die geringsten Anstalten, sie auch nur ansatzweise einzuhalten, erklärt die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte).

Folter und Tod für christliche Ex-Muslime

Nichtmuslime werden im Iran systematisch diskriminiert. Angehörigen „geschützter Religionen“ – Christen, Juden und Zoroastrier – wird ein Existenzrecht „gewährt“. Ehemalige Muslime, die Christen wurden, sind praktisch rechtlos. 4077304320

Beispielhaft nennt die IGFM einen der international bekanntesten politischen Gefangenen im Iran: Pastor Saeed Abedini. Der 35-jährige Ex-Muslim ist zur Zeit in einer mit 80 Häftlingen vollgestopften, fensterlosen und unterirdischen Zelle eingesperrt, die für 20 Personen angelegt ist. Abedini ist für seine Arbeit als Pastor willkürlich verhaftet, misshandelt und gefoltert worden – obwohl er in keiner Weise gegen iranisches Recht verstoßen hat.

Durch die Tritte bei „Verhören“ erlitt er innere Verletzungen, die nach wie vor in seinen Magen bluten. Ärzte des Gefängnisses und eines Zivilkrankenhauses fordern seit über einem Jahr, dass er wegen der Misshandlungen operiert werden muss – doch die Behörden verweigern ihm die dringend notwendige Hilfe. Monatelang sah Abedini kein Sonnenlicht. In der Einzelhaft brannte das Kunstlicht in seiner winzigen Zelle Tag und Nacht.

Eine Matratze hatte er nur kurz, nachdem er nach einem „Verhör“ in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Als die Wärter ihn wieder abholten, schlugen und demütigten sie ihn vor dem schockierten Krankenhauspersonal. Seine Peiniger machen ihm immer wieder deutlich, dass es nur einen einzigen Weg in die Freiheit gäbe: Er muss wieder Muslim werden.

Systematische Entrechtung von Frauen

Nach Ansicht der IGFM ist vielen Europäern nicht klar, in welchem Ausmaß Frauen und Mädchen nach dem islamischen Recht diskriminiert und entrechtet werden„Recht“ auf sexuellen Gehorsam der Ehe-„Frau“Nach der im Iran geltenden Scharia hätten Ehemänner „das Recht“, ihre Frauen auch mit Gewalt zum sexuellen Gehorsam zu zwingen. Nach dieser „Rechts“-Logik kann es Vergewaltigungen in der Ehe „nicht geben“.  
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Auch häusliche Gewalt werde im Iran mit Verweis auf den Koran und islamische Überlieferungen gerechtfertigt. Der Ehemann dürfe seine Frau schlagen – wenn er „Ungehorsam fürchte“. Nach islamischem Recht stellten Schläge oder sexuelle Gewalt durch den Ehemann für die Frau auch keinen Scheidungsgrund dar.

Gleichzeitig könnten muslimische Ehemänner jederzeit ihre Ehefrauen verstoßen. Komme es zum Rechtsstreit, so gelte – mit Verweis auf das islamische Recht – die Aussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel wie die eines Mannes. In manchen Fällen wird die Aussage einer Frau überhaupt nicht zugelassen

Verheiratung weiblicher Kinder nach Mohammeds Vorbild

Besonders alarmierend ist die Verheiratung sehr junger Mädchen. Das reguläre Mindestheiratsalter für Mädchen liegt theoretisch bei 13 Jahren. Doch die Verheiratung von Mädchen unter 13 Jahren ist nach Angaben der IGFM in der Islamischen Republik möglich und gängige Praxis. Notwendig ist lediglich der Wille des Vormundes – in der Regel des Vaters – und eine richterliche Genehmigung, die problemlos erhältlich ist.
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Grundlage für diese Rechtspraxis ist nach Angaben der IGFM die Berufung auf das Vorbild des Propheten Mohammed, der im Alter von über 50 Jahren seine sechsjährige Lieblings-„Frau“ Aischa heiratete. Er „konsumierte“ die Ehe nach islamischer Überlieferung, als sie neun Mond-Jahre alt war, also etwa 8 2/3 heutiger (Sonnen-)Jahre. 

Der Staatsgründer der Islamischen Republik, Ayatollah Khomeini, stellte die offizielle Rechtslage der schiitisch-dschaf’aritischen Rechtsschule dar und formulierte eine noch heute gültige Rechtsentscheidung („hukm“): Danach ist es erlaubt, eine „Ehefrau“ zu haben, die jünger als neun Jahre alt ist.

Khomeini hält ausdrücklich fest, dass mit Vollendung des neunten Lebensjahrs die „Ehefrau“ entjungfert werden darf. Die „übrigen Genüsse“ seien aber auch vorher kein Unrecht, „selbst beim [weiblichen] Säugling“. Khomeini nennt als Beispiele „Berühren mit Begierde“ und ein Wort, dass oft mit Analverkehr über-setzt wird, aber wohl im Sinne von „Schenkelverkehr“ gemeint wurde, da Anal- und Oralverkehr in der Regel als nicht islamkonform angesehen werden.

Verfolgung und Hetze gegen Homosexuelle 

Die Islamische Republik dringt mit schwersten Sanktionen bis in die intimsten Bereiche des Privatlebens seiner Bürger ein. Im Iran kann nach dem dort geltenden islamischen Strafrecht einvernehmliche Sexualität zwischen Männern mit dem Tod bestraft werden, bei Frauen mit 100 Peitschenhieben.DSC00254

Ein offenes Leben gleichgeschlechtlicher Orientierung ist im Iran unmöglich. Homosexuelle Partnerschaften existieren im Iran nur in völliger Heimlichkeit. Bei einer Entdeckung werden die Opfer drangsaliert, willkürlich verhaftet und misshandelt, erklärt die IGFM. Vermutlich wurden im Iran bereits mehrere tausend Menschen allein wegen ihrer Homosexualität getötet.

Den bisherigen Gipfel der staatlichen Hetze markierte nach Auffassung der IGFM einer der bedeutendsten Geistlichen der Islamischen Republik.  Großayatollah Abdollah Javadi-Amoli erklärte am 16. April 2012 in der heiligen Stadt Qom bei einem Kongress islamischer Geistlicher, dass Homosexuelle ausgelöscht werden müssten. Homosexuelle seien nach dem Koran und der islamischen Überlieferung „minderwertiger als Hunde und Schweine“. Westliche Politiker, die Homosexualität entkriminalisierten, seien ebenfalls  „niedriger als Tiere“.

Quelle: http://www.igfm.de/ne/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=3008&cHash=7df231c6a3c98237c456dcd18040b3d4

Fotos: IGFM  – Gemälde: Evita Gründler