ASTA-Attacken gegen Prof. Paul Cullen bedrohen die Freiheit der Wissenschaft

Von Felizitas Küble

Bereits seit einigen Wochen läuft von ultralinker Seite eine verbissene Kampagne gegen den aus Irland stammenden Molekularbiologen und Labormediziner Dr. Paul Cullen. Der Professor (siehe Foto) ist zugleich Vorsitzender der „Ärzte für das Leben e.V.“.

Sein Einsatz gegen Abtreibung dürfte das wichtigste Motiv der ideologischen Angriffe sein, die weiteren „Gründe“ sind offensichtlich vorgeschoben.

So wird dem Lebensrechtler z.B. vorgeworfen, daß er Abtreibung als „Tötung“ bezeichnet und das „Selbstbestimmungsrecht“ der Frau nicht respektiere, was „fundamentalistisch“ und „antifeministisch“ sei usw.

Solange die linken Kreise sich nur in ihrer eigenen Sektiererecke bewegten, waren diese haltlosen Attacken gegen Cullen nicht sonderlich bedeutsam.

Nun haben die Diffamierungen aber mittlerweile die Regionalpresse erreicht, denn am vergangenen Montag berichteten die „Westfälischen Nachrichten“ über die Vorwürfe des ASTA und einer „kritischen“ Mediziner/innen-Gruppe. Immerhin gab die Zeitung Professor Cullen die Chance, hierauf zu antworten.

Würde die linke Jagdgesellschaft sich auf ihren unsinnigen Anschuldigungen beschränken, wäre dies zu vernachlässigen. Doch ASTA und Co. verlangen allen Ernstes vom Dekan der WWU (Westf. Wilhelms-Universität Münster), Paul Cullen die Professor an der Hochschule zu entziehen.

Dr. Cullen bezeichnete diese Forderung als „absurd“, zumal er sich in seinen Vorlesungen nur mit dem medizinischen Fachgebiet Diabetes befasse.

Daß er als „katholisch geprägter Ire“ für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder eintrete, entspreche einer kulturellen Vielfalt, wie sie an Universitäten „durchaus üblich“ sei.

Die anhaltende Verunglimpfung eines qualifizierten Arztes bedroht nicht nur den guten Ruf dieses Mannes, sondern beinhaltet einen fanatischen Angriff auf die Freiheit der Wissenschaft, auf die Freiheit von Forschung und Lehre und auf die grundgesetzlich geschützte Meinungsfreiheit.

Durch die sog. Cancel Culture werden diese demokratischen Werte immer stärker eingeengt. Kürzlich haben 70 Forscher ein überfälliges Netzwerk für die Wissenschaftsfreiheit gegründet: https://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=99700

Für Fairneß, Vielfalt und das Recht auf freie Meinungsäußerung tritt in der Causa CULLEN auch eine Petition ein, die von Studierenden der Universität Münster gestartet wurde, wobei der Aufruf bereits ca. 1400 Unterzeichner gewinnen konnte:

https://www.change.org/p/studierende-der-wwu-statement-f%C3%BCr-freie-meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung-und-kulturelle-diversit%C3%A4t-an-der-wwu

In einem weiteren Artikel gehen wir demnächst näher auf die Vorwürfe ein, die von linker Seite gegen Professor Cullen erhoben werden.

HIER einer unserer Beiträge über Dr. Cullens Vortrag zum Themenbereich Bioethik/Gentechnik: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/13/rheine-professor-paul-cullen-spricht-ueber-gentechnische-chancen-und-irrwege/


Skandalöse Ereignisse an der Uni Hamburg: Die Freiheit der Wissenschaft ist gefährdet

Pressemeldung der LKR (Liberal-konservative Reformer):

Linksextreme Schreihälse haben heute die Durchführung der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Bernd Lucke an der Universität Hamburg verhindert.

Entgegen anderslautenden Berichten wurde die .Veranstaltung nicht nach einer Stunde abgebrochen. Bernd Lucke (siehe Foto) hat erst mit dem zeitlichen Ende der Vorlesung den Hörsaal verlassen.

Organisiert wurde dieser Anschlag auf die Freiheit der Wissenschaft vom AStA der Uni Hamburg unter dem dreisten Motto „Lucke lahmlegen – keine Lehre am rechten Rand“.

Unterstützt wurde der AStA dabei von der sogenannten „Antifa“, zu der offenbar enger Kontakt besteht. Hunderte Demokratiefeinde brüllten eine Stunde lang „Hau ab!“ bis hin zu „Nazi-Schweine raus aus der Uni!“

Die Kampagne des AStA gegen die Wiederaufnahme der Professur von Bernd Lucke ist unerhört. Wir müssen nach den heutigen Vorgängen feststellen, dass die Freiheit der Wissenschaft an der Universität Hamburg nicht mehr uneingeschränkt gewährleistet ist.

Skandalös sind auch die Äußerungen des AStA-Vorsitzenden Karim Kuropka bereits zuvor auf einer eher mäßig besuchten, friedlich verlaufenen Kundgebung:

Der ganze AStA stehe dahinter, dass Bernd Lucke nicht lehren dürfe. Lucke habe „auch in der LKR konservative Politik gemacht“ und stehe für wirtschaftsliberale Prinzipien, die entschieden abzulehnen seien. „Solche Leute haben an der Uni nichts zu suchen.“

Er kenne Artikel zwei der Menschenrechtserklärung (Diskriminierungsverbot aufgrund politischer Ansichten), aber das spiele hier keine Rolle.

Dieser Rundumschlag gegen Toleranz, Liberalität, die grundlegenden Prinzipien unserer Demokratie und alles, was auch nur annähernd mit einer offenen Gesellschaft zu tun hat, muss jeden Demokraten alarmieren. Statt eines vernunftgeleiteten Diskurses wird Hass gepredigt und Hass geschürt.

Wer der Meinung ist, dass konservative und wirtschaftsliberale Positionen nicht an eine deutsche Universität gehören befindet sich auf der geistigen Wellenlänge eines Kim Jong Un.

Zu den Grundprinzipien eines Liberal-Konservativen gehört der aufrechte Gang des Menschen. Wir werden uns niemals den Brüllaffen beugen.

Wir erwarten, dass Gleiches auch für das Präsidium der Universität und die etablierten Parteien und Fraktionen gilt, deren demokratische Solidarität mit Bernd Lucke wir bislang vermissen und auf deren zukünftige Haltung wir überaus gespannt sind.

Liberal-Konservative Reformer, Mühlenstraße 8a in 14167 Berlin
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