Honduras eröffnet Handelsbüro in Jerusalem

Der Präsident von Honduras, Juan Hernández, und seine Frau werden in der nächsten Woche Israel besuchen, um ein Handelsbüro in Jerusalem einzuweihen, das diplomatischen Status haben wird.

Die israelische Regierung begrüßt die Eröffnung dieses diplomatischen Büros und betrachtet sie als wichtigen Schritt in Richtung einer zukünftigen Verlegung der Botschaft Honduras nach Jerusalem und der Eröffnung der israelischen Botschaft in der Hauptstadt von Honduras.

„Dies spiegelt die engen Beziehungen unserer beiden Länder und die herzliche Freundschaft unserer Völker wider“, erklärte das israelische Außenministerium in einer Stellungnahme.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Neues Treffen zwischen Netanyahu und Putin

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu traf gestern (27.2.) Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau. Der jüdische Regierungschef lud Putin zur Eröffnung eines Denkmals für die Opfer der Leningrader Blockade in Jerusalem ein, die dieser annahm.

Premierminister Netanyahu sagte zu Beginn des Treffens:

„Herr Präsident, wir haben uns seit September 2015 elfmal getroffen. Die direkte Verbindung zwischen uns ist ein vitaler Bestandteil, um Risiken und Spannungen zwischen unseren Militärs zu vermeiden und trägt zur Sicherheit und Stabilität in der Region bei.

Die größte Gefahr für die Stabilität in der Region geht vom Iran und seinen Handlangern aus. Wir werden weiterhin entschlossen handeln gegenüber dem Iran, der zu unserer Zerstörung aufruft und versucht, sich militärisch in Syrien festzusetzen.

Ich möchte darüber mit Ihnen sprechen, aber auch über unsere exzellenten bilateralen Beziehungen, auch dank der über 1 Million russischsprachigen Israelis, die sehr viel zu Israel beigetragen haben, ein Teil von uns geworden sind und die russische Kultur zu einem Teil der israelischen gemacht haben. (…)

Ich danke Ihnen für Ihre Freundschaft und die direkte, offene und ehrliche Art, mit der wir die Verbindung zwischen Russland und Israel pflegen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premierminister-Netanyahu-trifft-Praesident-Putin-in-Moskau.aspx


Israel: Fünf deutsche Partnerstädte in Haifa

Gleich fünf deutsche Partnerstädte hat die israelische Hafenstadt Haifa  –  und deren Oberbürgermeister waren vom 18. bis zum 21. Juni zu Gast in der Küstenstadt. 

Die Gäste aus Mainz, Düsseldorf, Mannheim, Bremen und Erfurt erwarteten drei spannende Tage: Gespräche mit Bürgermeister Yona Yahav und Vertretern der Industrie- und Handelskammer standen ebenso auf dem Programm wie Besuche in einem Kindergarten und einem Kinderkrankenhaus, Treffen im Technion und vieles mehr.

Auch der deutsche Botschafter in Israel, Dr. Clemens von Goetze, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste aus Deutschland willkommen zu heißen.

Die Stadt Haifa hat einen zehnminütigen Film zu den Beziehungen mit ihren deutschen Partnerstädten produziert, der in hebräisch und deutsch zu sehen ist. Dabei wird die deutsch-israelische Freundschaft und Verbundenheit anhand des Beispiels Haifa gewürdigt.

Der Film ist flott aufgemacht, zwei deutsche Grundschulmädchen hüpfen gleichsam fröhlich durch die Sendung.

Quellen: Israelitische Botschaft in Deutschland und Deutsche Botschaft in Israel, Felizitas Küble


TRAUER um „Pater Bonni“ (Prof. Albert Mock)

Von Felizitas Küble

Am vergangenen Samstag, dem 24. März, ist unser guter Freund und Mitstreiter Prof. Dr. Dr. Albert Mock im Krankenhaus Gerolstein verstorben. Ich war jahrelang mit ihm im freundschaftlichen Kontakt. Der Geistliche war Arnsteiner Pater mit dem Ordensnamen Bonifatius; ich sprach ihn mit „Pater Bonni“ an – er nannte mich „Flitzi“.

Der Geistliche ist im katholischen Eichsfeld aufgewachsen – dort stehen die Katholiken einem starken protestantischen Umfeld gegenüber. Dazu kam die Unterdrückung erst durch die NS-Diktatur, später durch den „DDR“-Kommunismus.

Pater Bonifatius wurde am 29. Juli 1956 zum Priester geweiht. 1964 wurde er Doktor der Psychologie, 1971 zum Professor in Köln ernannt. Zudem erteilte der Geistliche bis 198o Vorlesungen an der Ordenshochschule in Simpelveld.

Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit lagen ihm seine seelsorglichen Aufgaben sehr am Herzen, zB. am Pantaleonsstift in Köln. Auch in seinem Ruhestand in Birgel kümmerte er sich pastoral um die umliegenden Pfarrgemeinden.

Leider konnte ich in den letzten Jahren wegen seiner Schwerhörigkeit kaum noch mit ihm telefonieren. Auch der Mailkontakt ließ nach, weil bei „Pater Bonni“ krankheitsbedingt die Kräfte schwanden. Dennoch wußten wir uns im Geiste und Gebet miteinander verbunden, auch auf brieflichem Wege.

Pater Bonifatius gehörte zu jenen Geistlichen, die Glaube und Vernunft miteinander vereinbarten. Für Professor Mock, der sich selber als theologisch konservativ verstand, war es ein großes „Elend“, daß so viele fromme Katholiken diversen unsinnigen „Privatoffenbarungen“ auf den Leim gingen. Er wandte sich kritisch gegen Erscheinungs-Fixiertheit, Wundersucht und einen schwärmerischen Enthusiasmus.

Auch in dieser Hinsicht hat er mich in meiner Tätigkeit stets ermutigt und unterstützt. Als ich mich in der Zeitschrift „Theologisches“ vor über zehn Jahren kritisch mit den kirchlich strikt abgelehnten „Marienerscheinungen“ in Heroldsbach befaßte und diese Phänomene Punkt für Punkt auseinandernahm, führte dies damals im erscheinungsfrommen Lager teils zu heller Aufregung und großem Entsetzen. 

Pater Bonifatius hat mir bei jenen Turbulenzen „eisern“ zur Seite gestanden (ebenso wie der Vorstand der Zeitschrift und ihr damaliger Chefredakteur, Dr. David Berger). „Pater Bonni“, der zur „Fördergemeinschaft Theologisches“ gehörte,  hat meine Argumente durch seine psychologischen Studien ergänzt und bekräftigt; auch diese Ausführungen erschienen in „Theologisches“ und später hier im CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/26/meine-begegnung-mit-heroldsbach/

Der Tod von „Pater Bonni“ ist für mich ein herber Verlust, zumal er in seiner bescheidenen und unkomplizierten Art stets „auf Augenhöhe“ mit mir umging und weit entfernt von jeder „klerikalen“ oder „professoralen“ Arroganz war. Unsere Freundschaft war von gegenseitiger Wertschätzung, Glaubensverbundenheit und Sympathie geprägt – und dieser glaubensstarke Priester war und bleibt für mich ein großes Vorbild.

Leider kann ich ihm wegen meiner Grippe-Erkrankung nicht die letzte Ehre erweisen bzw. nicht an der Beisetzung am Gründonnerstag teilnehmen. Noch wichtiger ist für uns Gläubige freilich das fürbittende Gebet für unsere lieben Verstorbenen und das dankbare Gedenken an sie – auch für all das Gute, das wir von ihnen lernen und erfahren durften.

Zugleich wissen wir als Christen, daß der Tod das Tor zum Leben ist, der Geburtstag für die Ewigkeit. So verbinden sich Trauer und Wehmut mit der Zuversicht der ewigen Glückseligkeit und eines frohen Wiedersehens im Himmel: R.I.P.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und ehrenamtlich auch das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

HINWEIS auf einen sehr lesenswerten Nachruf von Dr. David Berger: https://philosophia-perennis.com/2018/03/27/albert-mock-amp/

Erstes Foto: http://arnsteiner-patres.de/index.php?id=startseite

 

 

 


Ausschreibung: Shimon-Peres-Preis für gelungene deutsch-israelische Projekte

Jahrzehntelang hat der israelische Staatspräsident Shimon Peres sich für die Stärkung der deutsch-israelischen Beziehungen eingesetzt. Im Jahre 2010 betonte er vor dem Deutschen Bundestag die einzigartige Freundschaft zwischen Deutschland und Israel.

Wie von Bundespräsident Steinmeier in seiner Rede in Jerusalem im Mai 2017 angekündigt, wird das deutsche Außenministerium in Kooperation mit der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum zukünftig einen mit 2 x 10.000 Euro dotierten Preis vergeben.

Diese Auszeichnung im Andenken an Shimon Peres und in Verantwortung für die besondere Freundschaft zwischen unseren Ländern wird jährlich an deutsche und israelische Fach- und Führungskräfte vergeben, die sich um die Ausgestaltung der deutsch-israelischen Beziehungen besonders verdient gemacht haben.

Ausschreibung:
Mit der Vergabe des Shimon-Peres-Preises würdigen das Auswärtige Amt und die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum Preisträger/innen, die sich mit ihrer Arbeit im deutsch-israelischen Kontext besonders um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verdient gemacht haben. Wir suchen Individuen oder Organisationen, die mit Blick auf die Zukunft an gemeinsamen Herausforderungen gearbeitet und dabei konkrete Ergebnisse erzielt haben. Das können wissenschaftliche Kooperationen ebenso sein wie künstlerische Kollaborationen oder deutsch-israelische Austauschprojekte.

Der Preis ist mit zwei Mal 10.000 Euro dotiert, die an jeweils einen deutschen und einen israelischen Preisträger vergeben werden.

Alle weiteren Infos zur Ausschreibung auf der Seite der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum [WEITERLESEN]


Israelischer Regierungschef bekräftigt die Freundschaft mit den USA und die Feindschaft mit dem „militanten Islam“

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich per Videobotschaft an die AIPAC Policy Conference gewandt. In seiner Rede sagte er:

„Liebe Freunde, Israel hat keinen größeren Freund als Amerika und Amerika hat keinen größeren Freund als Israel.  Für die Sicherheit sowohl Israels als auch der Vereinigten Staaten müssen wir sicherstellen, dass die Kräfte des militanten Islam besiegt werden. Wir werden nicht zulassen, dass sie die Menschheit von  dem Versprechen einer lichten Zukunft in das Leid einer dunklen Vergangenheit zerren. 

Wie Sie wissen, hatte ich im vergangenen Monat ein außerordentlich warmherziges Treffen mit Präsident Trump. Ich möchte dem Präsidenten für seine starke Unterstützung Israels danken.

Ich möchte Vizepräsident Pence für seine warmen Worte für Israel gestern Abend danken. Die US-Regierung zeigt ihre Verpflichtung zu Israel, indem sie Worte in Politik umsetzt. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass die US-Botschafterin bei den UN, Haley, bei den Vereinten Nationen dafür eingestanden ist, was richtig für Israel und wahr ist.

Sie sehen es in dem Haushaltsvorschlag von Präsident Trump. Es belässt die militärische Unterstützung in ihrer vollen Höhe, obwohl der fiskalische Gürtel enger geschnallt wird. Und das schätzen wir. 

Donald Trump und Benjamin Netanyahu

In Israel sind wir sehr dankbar für die großzügige Unterstützung des Präsidenten, des Kongresses und des amerikanischen Volkes. Wir wissen, wie Sie auch, dass diese Unterstützung eine Investition in unsere gemeinsame Sicherheit und unsere gemeinsame Zukunft ist. Weil wir denselben Feinden gegenüber stehen und dieselben Werte verteidigen.

Unsere offenen Gesellschaften, unser Respekt für den Rechtsstaat und die vielen Freiheiten, die wir zu Recht hochhalten – dies sind die Dinge, die Amerikaner und Israelis zusammenbringen.

Und dies gilt auch für den Wunsch nach Frieden. Israels Hände und auch meine Hand sind all unseren Nachbarn zum Frieden hin ausgestreckt. Wir lehren unsere Kinder den Frieden. Und es ist an der Zeit, dass die Palästinensische Autonomiebehörde dasselbe tut.  Israel ist der gemeinsamen Arbeit mit Präsident Trump an einem Frieden mit den Palästinensern und all unseren Nachbarn verpflichtet.

Ich glaube, dass die gemeinsamen Gefahren, denen Israel und viele unserer arabischen Nachbarn jetzt gegenüberstehen, eine seltene Gelegenheit bieten, Brücken in eine bessere Zukunft zu bauen – eine Zukunft, die glücklicher, sicherer, friedlicher sein wird. Und um diese Zukunft zu erreichen, wird Israel immer wachsam sein, niemals unsere Sicherheit aufs Spiel setzen, immer bereit sein, sich selbst zu verteidigen.

Wir werden uns selbst nicht nur auf dem physischen Schlachtfeld verteidigen, sondern auch auf dem moralischen. Wir werden uns gegen Verleumdung und Boykotte verteidigen. Wir werden klar unsere Stimme gegen Antisemitismus aus jeder Ecke erheben. 

Vielen Dank dafür, dass Sie an der Seite Israels stehen. Danke dafür, dass Sie für Israel einstehen.“

Zum Videomitschnitt »

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Sohn von Ex-Kanzler Helmut Kohl übt scharfe Kritik an Angela Merkel

Walter Kohl, ältester Sohn von Hannelore und Helmut Kohl, erhebt schwere Vorwürfe gegen die CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel:

„Für mich hat Frau Merkel einen nicht unerheblichen Anteil am Tod meiner Mutter“, so Kohl in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des ZEITmagazins. Vor über 15 Jahren hat sich Hannelore Kohl das Leben genommen. Merkel

Der Vorwurf betrifft die Parteispendenaffäre von 1999, Angela Merkel war damals CDU-Generalsekretärin. Völlig überraschend und in ungewöhnlicher Form – per Gastbeitrag in der FAZ – hatte sich Merkel damals scharf vom langjährigen Partei- und Regierungschef Helmut Kohl distanziert, weil der die Herkunft illegaler Spenden an die CDU nicht preisgab.

„Als Politikprofi wusste Frau Merkel, dass sie eine Lawine lostritt, die unsere Mutter und unsere Familie schwer beschädigen würde“, sagt nun Walter Kohl. Merkel habe sich „schäbig“ verhalten und „im Machtkampf in der CDU das Leid meiner Mutter einfach als Kollateralschaden hingenommen“.

Hannelore Kohl litt damals an einer schweren Lichtallergie. Obwohl seine Mutter mit der CDU-Affäre nichts zu tun gehabt habe, sei sie nach Merkels Distanzierung öffentlich „auf übelste Art geschmäht, sogar als ,Spendenhure beschimpft“ worden, sagt Walter Kohl und fährt fort: „Sie wurde zur Unperson. Für sie war das alles umso schmerzhafter, weil sie sich sich von Angela Merkel verraten fühlte.“

Beide seien einmal eng befreundet gewesen: „Die beiden haben sich häufig getroffen und viel miteinander gesprochen. Von meiner Mutter weiß ich, dass sie sich gegenseitig sehr persönliche Dinge anvertraut haben.“

Hannelore Kohl habe „diesen Verrat an ihrer Freundschaft nie verkraftet.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://kathstern.net/2017/02/23/walter-kohl-angela-merkel-hat-anteil-am-tod-meiner-mutter/