Die Rettung der Gerechten kommt von Gott

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36),3-4.18-19.27-28ab.39-40ab.

Vertrau auf den HERRN und tu das Gute,
bleib wohnen im Land und bewahre Treue!
Freu dich innig am HERRN!
Dann gibt ER dir, was dein Herz begehrt.

Der HERR kennt die Tage der Bewährten,
ihr Erbe hat ewig Bestand.
In bösen Zeiten werden sie nicht zuschanden,
sie werden satt in den Tagen des Hungers.

Meide das Böse und tu das Gute,
so bleibst du wohnen für immer.
Denn der HERR liebt das Recht
und verlässt seine Frommen nicht.

Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.

.


Meine Füße gehen auf dem Weg deiner Gebote

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 17 (16),1-2.3ab.5.6-7.8b.9a.15.

Höre, HERR, die gerechte Sache,
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil;
denn deine Augen sehen, was recht ist.

Prüfst du mein Herz,
suchst du mich heim in der Nacht und erprobst mich,
dann findest du an mir kein Unrecht.
Auf dem Weg deiner Gebote gehn meine Schritte,
meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.

Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
Wunderbar erweise deine Huld!
Du rettest alle, die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen
.

Birg mich im Schatten deiner Flügel,
vor den Frevlern, die mich hart bedrängen.
Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an dir, wenn ich erwache.

.


Die Schritte der Frevler leitet Gott in die Irre

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 146 (145),1-3.5-6.7-8.9.

Halleluja!
Lobe den HERRN, meine Seele!
Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen,

solang ich auf Erden bin.
Verlasst euch nicht auf Fürsten,
auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt.

Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf den HERRN setzt.
ER hat Himmel und Erde erschaffen,
das Meer und alle Lebewesen;
ER hält ewig die Treue.

Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.
ER öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.

Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.

.


Der HERR öffnet den Blinden die Augen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 146 (145),1-2.7.8-9ab.9cd-10.

Lobe den HERRN, meine Seele!
Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen,

solange ich da bin.

Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.

ER öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.
Der Herr ist König auf ewig,
dein Gott, Zion,

herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.

.

.


Tue das Gute und vertrau auf den HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36),3-4.5-6.23-24.39-40ab.

Vertrau auf den HERRN und tue das Gute,
bleib wohnen im Land und bewahre Treue!
Freu dich innig am HERRN!
Dann gibt ER dir, was dein Herz begehrt.

Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue ihm;
ER wird es fügen.
ER bringt deine GerePschtigkeit heraus wie das Licht
und dein Recht so hell wie den Mittag.

Der HERR festigt die Schritte des Mannes,
ER hat Gefallen an seinem Weg.
Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin;
denn der HERR hält ihn fest an der Hand.

Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.


Vom Mutterleib an ist GOTT mein Beschützer

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 71(70),3ab.3d-4a.5-6ab.16-17.

Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Denn du bist mein Fels und meine Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers!

HERR, mein Gott, du bist meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer.

Ich will kommen in den Tempel Gottes,
deine großen und gerechten Taten allein will ich rühmen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.


Der HERR kennt den Weg der Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des HERRN,
über sein Gesetz nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut, wird ihm gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.


Unser GOTT ist groß im Verzeihen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 55,6-9:

Sucht den HERRN, solange ER sich finden lässt, ruft ihn an, solange ER nahe ist.
Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne.
Er kehre um zum HERRN, damit er Erbarmen hat in ihm, und zu unserem Gott; denn ER ist groß im Verzeihen.
.
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des HERRN
So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.
Foto: Felizitas Küble

Ich weiche nicht ab von Gottes Wegen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),29.43.79-80.95.102.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit!
Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide.
 

Mir sollen sich alle zuwenden, die dich fürchten und ehren
und die deine Gebote kennen.
Mein Herz richte sich ganz nach deinen Gesetzen;
dann werde ich nicht zuschanden.
 

Frevler lauern mir auf, um mich zu vernichten;
doch mein Sinn achtet auf das, was du gebietest.
Ich weiche nicht ab von deinem Weg,
du hast mich ja selbst unterwiesen.


Der Frevler verfängt sich in den Ränken, die er selbst ers(p)onnen hat

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 9 (9B),1-2.3-4.7-8.14.

HERR, warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.
 

Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust,
er raubt, er lästert und verachtet den HERRM.
Überheblich sagt der Frevler:
«Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.»
So ist sein ganzes Denken.
 

Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat;
auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
Er liegt auf der Lauer in den Gehöften
und will den Schuldlosen heimlich ermorden;
seine Augen spähen aus nach dem Armen.
 

Du siehst es ja selbst;
denn du schaust auf Unheil und Kummer.
Der Schwache vertraut sich dem HERRN an;
ER ist den Verwaisten ein Helfer.