Es begegnen einander Huld und Treue

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 85 (84),9.11-12.13-14:

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der HERR seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
.
Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.
Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Gerechtigkeit und Friede küssen sich!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 85
(84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.


MARIA ist die PFORTE zu unserem HERRN

POSTER aus unserem  ECCLESIA-Plakatdienst: 

Dieses PLAKAT kann bei uns bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (bitte vorweg Briefmarken beilegen), 4 Stück davon nur 6 € inkl. Porto. – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de


Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 85 (84),9.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.
Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Gerechtigkeit und Friede küssen sich

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 85 (84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der HERR dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

 


Für mich bedeutet ADVENT: Ankommen bei GOTT und meine Heimkehr zu CHRISTUS

Von Dennis Riehle

Schon bald feiern wir wieder 1. Advent. „Ankunft“, dieses Wort hat für mich in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung gewonnen. Ich bin wieder angekommen, zurück in der evangelischen Kirche. Doch es geht nicht in erster Linie um die Institution.

Viel eher bin ich wieder angekommen bei Gott. Nach fünf Jahren Abkehr vom christlichen Glauben, aber einem stetigen Ringen mit den existenziellen Fragen des Lebens, habe ich wieder Heimat gefunden.

Die Kirche hat mir die Türen geöffnet und mich willkommen geheißen. Obwohl und gerade, weil ich manches Mal über sie geflucht habe, weil mich zwischenmenschliche Enttäuschungen hadern ließen und weil ich ernstlich gefragt habe „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, gerade deshalb scheint mich die Kirche mit offenen Armen begrüßt zu haben.

So empfand ich es zumindest. Sie würdigte die Ehrlichkeit, mit der ich um die „Theodizée“-Frage gerungen habe. Sie anerkannte, dass ich mich verlassen gefühlt hatte, von Gott, von der Kirche, von meinen Mitgläubigen. Und sie respektierte, dass ich eine Auszeit brauchte, um meine Gedanken, meinen Glauben neu ordnen zu können.

Und dieser Tage frage ich mich, ob ich das alles schon abgeschlossen habe, ob ich wirklich um meinen Willen, meine Überzeugung und meine Seele weiß. Ob ich in mir aufgeräumt habe, alles sortiert ist, wenn ich mich in den nächsten Wochen auf das Kommen des Herrn vorbereite.

Da rollt eine gewaltige Aufgabe auf uns zu, so singen wir bereits: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, eu’r Herz zum Tempel zubereit‘“, heißt es im ersten Lied des ev. Gesangbuchs bei Georg Weissel 1642.

Ja, ist denn mein Herz wirklich schon so weit, dass ich Türen und Tore bedenkenlos für ihn öffnen kann?

In den letzten Wochen des Jahres sieht es bei Vielen von uns nicht danach aus, als wäre alles geregelt. Im Gegenteil: Wir hasten dem nach, was noch zu tun ist, um den Jahresabschluss zurechtzubiegen. Nebenbei sollen noch Geschenke gekauft, Weihnachtsfeiern gefeiert und Postkarten geschrieben werden. Zweifelsfrei, wenn uns ein Gast ins Haus steht, dann wird es schon einmal hektisch.

Doch für Gottes Sohn müssen wir nicht staubwischen, die Gläser nicht polieren, keine Kleidung bügeln. Viel eher müssen wir bereit sein, uns seiner Ankunft zu stellen. Und noch mehr: Wir dürfen bereit sein, ihn in unser Leben zu lassen. Doch was braucht es dafür, dass wir uns in Losgelöstheit zurücklehnen können, seine Gnade anzunehmen?

Ich mache es so, wie es die Kirche getan hat, als sie mich zurücknahm. Unvoreingenommen, zugeneigt, vertraut sein. Tatsächlich bemerkte ich aber auch bei ihr eine gewisse Unsicherheit. Denn als ich mich langsam heranwagte, wiedereinzutreten, da arbeitete ich mich vorsichtig bis zu meiner Heimatgemeinde vor, tastete den Weg ab und erkannte bei vielen Menschen, mit denen ich aus früheren Zeiten in der Kirche noch eng verbunden war, eine gewisse Zurückhaltung.

„Wie soll ich dich empfangen und wie begegne ich dir?“ – Paul Gerhardt dichtete so 1653. Und es ist wirklich nicht einfach, sich auf jemanden vorzubereiten, mit dem aus ganz verständlichen Gründen Berührungsängste bestehen. Mit Jesus ist es genauso. Da kommt ein König, er zieht bei uns ein – und wir wissen eigentlich nicht, was wir ihm bieten können. Plätzchen, Glühwein, ein paar Nüsse?

Die Kirche hat mir Zuwendung geboten. Sie schenkte mir ein offenes Ohr, sie würdigte meine Bedenken, meine Furcht, meine Unrast. Aber sie ermutigte mich auch in meiner Neugier, in meinem Herzblut, in meiner Leidenschaft für den Glauben. Christus als der, mit dem wir über unser Zweifeln, über unsere Unzufriedenheit mit dem Leid der Welt ins Gespräch kommen können. Mit dem wir aber auch dankbar beten können für all das, was uns Gutes getan wird. An Trost, an Liebe, an Fürsorge.

Geben wir auch Jesus die Chance, seine Verkündigung auf uns wirken zu lassen.

Christus kommt in unsere Herzen, um Frieden zu stiften. Er ist der Friedefürst. Und er will uns versöhnen. Ich habe mich in diesem Jahr mit der Kirche versöhnt. Und  nicht nur deshalb habe ich das Gefühl, dass ich gut auf die Ankunft des Gottessohnes vorbereitet bin. Denn ich habe versucht, auch andernorts Versöhnung zu suchen. Sei es mit manch einem Freund, mit dem schon seit längerem Stillschweigen herrschte. Mit manch einer Entscheidung, die ich getroffen habe, mit der ich im nachhinein aber nicht zufrieden war.

Oder auch mit meinem Leben ganz allgemein. Neue Gelassenheit zu finden, das täte uns auch in den Adventswochen gut. Innerlich brodelnde Konflikte aufzutun und sie zu lösen, zumindest es zu versuchen. Nein, das kann nicht sofort gelingen. Und Jesus nimmt es uns auch nicht übel, wenn wir eben noch nicht völlig frei sind bei seiner Ankunft. Wenn wir noch nicht fertig sind, unser Chaos entwirrt zu haben.

„Sein Szepter ist Barmherzigkeit“, so schreibt es Weissel in der 2. Strophe. Gott ist nachsichtig mit uns, doch er lädt uns ein, die Adventszeit auch dafür zu nutzen, unser Seelenheil zu finden. Endlich einen Schlussstrich zu ziehen unter manch eine Vergangenheit.

All das kann nur funktionieren, wenn wir gleichzeitig auch unsere Geste des Vergebens üben. Sich Zeit nehmen, um nachzudenken, wo vielleicht ein zwischenmenschlicher Kontakt noch gekittet werden kann.

Wenn wir die Vorbereitung auf die Ankunft Jesu dafür verwenden, Versöhnung zu leben, dann können wir ganz gewiss sein, dass alles bereitet ist. Setzen wir Zeichen des Friedens in unserem eigenen, kleinen Kreis, damit Friede werde hier auf Erden. Ich fühle mich erleichtert, dass ich 2017 einen solchen Schritt getan habe. Und nein, ich bin noch lange nicht am Ziel. 

Immer wieder bringt Christus diese Ermutigung mit sich: Vergebt einander, wie auch er vergeben hat! Diese Worte sollen uns begleiten – ob im Advent oder dann, wenn die Tannen schon wieder auf der Straße landen.

Gelegenheit für Liebe ist jederzeit. Vertrauen wir darauf, dass Gott sie uns schenkt.

Unser evang. Gast-Autor Dennis Riehle wohnt in Konstanz und hat folgende Homepage: http://www.Dennis-Riehle.de

 


Evangelikaler ABC-Kreis veranstaltete Christustag in Bayern mit 1700 Besuchern

Sächsischer Landesbischof Rentzing betont Christusglaube

Friede mit Gott ist nur im Glauben an Jesus Christus zu finden. Diese Botschaft stand im Mittelpunkt des vierten bayerischen Christustags, der vom Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) organisiert wurde. 

Der sächsische Landesbischof Dr. Carsten Rentzing machte als Hauptredner beim Christustag in Bayreuth deutlich, dass die entscheidende Frage nicht sei, was Christen glauben, sondern an wen sie glauben: Jesus Christus. Er sagte: „Der Glaube an ihn ist allmächtig, weil ich glauben kann und darf, dass er in allem mächtig ist.“

Auf die Frage, warum die Kirchen immer leerer würden, antwortete der sächsische Landesbischof, er fürchte, viele Christen seien schläfrig geworden: „Wir können von den jungen Kirchen lernen, die von einer großen Leidenschaft für Christus geprägt sind.“ 

Der ABC-Vorsitzende Dekan Till Roth rief beim Christustag in Lauf an der Pegnitz dazu auf, die Glaubensvermittlung ins Zentrum allen kirchlichen Handelns zu stellen: Gemeindemitglieder müssten gestärkt und dazu ausgebildet werden, um in ihrem persönlichen Umfeld vom Glauben zu sprechen. Evangelistisch begabte Menschen seien aber auch als Hauptamtliche in der Kirche wichtig.

Den Glauben in den Alltag hineinzunehmen – dazu rief in Wieseth im Dekanat Feuchtwangen der mittelfränkische Polizei-Vizepräsident Roman Fertinger auf.

Der Generalsekretär der  Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, ging in seinem Vortrag auf den Anschlag in Las Vegas ein. Der tiefe Grund für Streit, Hass und Krieg liege darin, dass der Mensch seine Mitte, die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, verloren habe. Darum sei es geradezu verrückt, das Kreuz als Symbol dafür, dass Gott mit den Menschen Frieden gemacht habe, aus der Öffentlichkeit zu verbannen.

Der ehemalige Sprecher des ABC, Dr. Wolfhart Schlichting, betonte bei seiner Predigt in der Regensburger Neupfarrkirche, der reformatorische Gedanke, dass der Friede allein im Glauben an Jesus zu finden sei, sei nicht abgrenzend zu verstehen, denn in Christus werde das Trennende überwunden. 

Auf diesen Aspekt machte beim Christustag in München auch Pastor Igor Swiderski von der Messianisch-Jüdischen Gemeinde aufmerksam: Im Neuen Testament werde deutlich, dass der Glaube an Jesus Juden mit Nichtjuden verbinde, weil Jesus selbst der Friede in Person sei.

Der Tübinger Theologieprofessor Dr. Hans-Joachim Eckstein, der in Bayreuth und Lauf sprach, ging u.a. auf die Frage nach dem Verhältnis von Glaube und Erfahrung ein. Ein Glaube, der sich an Gottes Liebe orientiere, frage weniger nach der eigenen Erfahrung als vielmehr danach, wie der eigene Glaube für andere erfahrbar gemacht werden könne. Insofern zeige sich ein starker Glaube vor allem darin, sich Schwachen zuzuwenden, auf Fragende einzugehen Zweifelnde zu begleiten und Unsichere zu ermutigen.  

Der Christustag Bayern fand zum vierten Mal nach 2012, 2014 und 2015 statt. Zu den Veranstaltungen an den fünf Veranstaltungsorten kamen rund 1.700 Besucherinnen und Besucher, die meisten davon nach Bayreuth (rund 600) sowie nach Wieseth im Dekanat Feuchtwangen (rund 500). In Wieseth fand auch ein gut besuchter Kinder-Familien-Mitmach-Gottesdienst mit dem Liedermacher und Pfarrer Johannes Roth statt.