Regensburg: Pfadfinder bringen das Licht aus Bethlehem in den Dom

Die Hände nicht zur Faust ballen, sondern sich zum Friedensgruß reichen – das war die Botschaft von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der mit hunderten Pfadfinder/innen aus dem gesamten Bistum einen Gottesdienst im Regensburger Dom gefeiert hat.

Anlass war die Ankunft des Friedenslichtes aus Bethlehem, das von dieser Feier aus als Symbol des Friedens in die ganze Diözese ausgesandt wurde.

Noch tags zuvor hatte auf dem Domplatz eine politische Demonstration stattgefunden, bei der sich Palästinenser-Freunde sowie Unterstützer des Staates Israel gegenübergestanden hatten – getrennt von zahlreichen Polizeikräften. „Jetzt aber sind viel mehr Menschen in den Dom gekommen, um friedlich zusammen zu sein“, erklärte der Regensburger Bischof.

Noch in dem Gotteshaus wurde das Feuer auf Kerzen sowie in Laternen weitergegeben.

Aufgrund der Renovierung des Obermünsters fand die Übergabe des Friedenslichtes in diesem Jahr im Hohen Dom St. Peter statt. Bischof Voderholzer nannte während seiner Predigt den Stall von Bethlehem und die Krippe einen Ort des Friedens. „Woher soll der Friede in der Welt kommen, wenn nicht von diesem Mensch gewordenen Gottessohn? Ich weiß es nicht!“ sagte er weiter.

Die Feier im Dom mit der Verteilung der Flammen nannte Dr. Voderholzer ein Bekenntnis zu Christus als Quelle wahren Friedens.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Friedenslichts aus Bethlehem mit dem Regensburger Bischof am 15. Dezember

Jedes Jahr im Dezember holen Vertreter der deutschen Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Bethlehem in Wien ab. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird daraufhin am dritten Adventswochenende an Pfadfindergruppen aus ganz Europa gegeben. Friedenslicht_Plakat_2013

Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug in mehr als 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Pfarreigruppen gegeben, die es zu Weihnachten an die Gläubigen weiter reichen.

Die Übergabefeier im Bistum Regensburg mit Bischof Rudolf Voderholzer findet am Sonntag, den 15.12.2013 in der Obermünsterruine, Obermünsterplatz um 16 Uhr statt. Das Jahresmotto für 2012 lautet: „Recht auf Frieden“.

Alle Kinder, Jugendliche und Erwachsenen sind eingeladen, an der Feier teilzunehmen.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität  –  unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Es wird an alle Menschen verteilt,  die sich Frieden wünschen.

In diesem Jahr steht die Aktion Friedenslicht aus Bethlehem in Deutschland unter dem MottoRecht auf Frieden“. Damit möchten die Pfadfinder die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aufgreifen, die in diesem Jahr seit 65 Jahren besteht. Dort wird darauf hingewiesen, dass alle Menschen die gleichen Rechte auf “Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt” haben. Im 2. Artikel wird ausgeführt, dass “jeder Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand”, hat.

Weitere Infos sehen Sie unter www.friedenslicht.de. Dort finden Sie Kontaktadressen zu regionalen Vorbereitungsgruppen in beinahe allen großen Städten.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Das „Friedenslicht aus Bethlehem“ ist heute im Bistum Regensburg angekommen

Pfadfinder und Jugendliche versammelten sich in der Obermünster-Ruine

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist heute über Wien in die Diözese Regensburg gekommen. In der Obermünster-Ruine in Regensburg trafen sich mehr als 700 Pfadfinder und zahlreiche Jugendliche aus den Pfarreien, um das Symbol des Friedens aus den Händen von Diözesanadministrator Dr. W. Gegenfurtner zu empfangen (siehe Foto). Friedenslicht DA Gegenfurtner 2

Die jungen Gläubigen tragen das Feuer in die Pfarrgemeinden, um es dann wiederum an alle Gläubigen weiterzugeben.

Im Rahmen einer Gottesdienstfeier ermutigte Prälat Gegenfurtner die Mädchen und Jungen in ihrem Einsatz bei den örtlichen Pfadfinderstämmen: In der Schule könne jeder entscheiden, ob er allein im Mittelpunkt stehen möchte oder Rücksicht auf andere nimmt. Die Pfadfinderschaften seien von diesem Gedanken geprägt.

Im Anschluß entzündete der Prälat mit dem Friedenslicht einen Feuerkorb, von dem er zusammen mit Jugendpfarrer Thomas Helm und weiteren Vertretern des bischöflichen Jugendamtes das Friedenslicht an die versammelten Jungen und Mädchen weitergab.

Die jungen Gläubigen hatten dazu eigens verschieden große Laternen mit in die Obermünster-Ruine gebracht, damit das Licht bis zur Ankunft in der Heimatpfarrei nicht erlischt.

Hintergrund:

Das entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventssonntag an Pfadfindergruppen aus ganz Europa gegeben. Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Pfarreigruppen gegeben.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden am Heiligabend in zahlreichen Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften und Gefängnissen leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft. Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Regensburg: Übergabe des Friedenslichts in der Obermünster-Ruine am Sonntag (16.12.)

Am Sonntag, dem 16. Dezember 20012, holen Vertreter der deutschen Pfadfinderverbände das „Friedenslicht aus Betlehem“ in Wien ab.

Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfindergruppen aus ganz Europa gegeben. IMG_0607

Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Pfarreigruppen gereicht, die es zu Weihnachten an die Gläubigen weitergeben.

Die Übergabefeier im Bistum Regensburg mit Diözesanadministrator Dr. Gegenfurtner findet am Sonntag, dem 16.12.2012 in der Obermünster-Ruine am Obermünsterplatz um 16 Uhr statt.

Hintergrund:

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden am Heiligabend in zahlreichen Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften und Justizvollzugsanstalten leuchtet. Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft. Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein Zeichen setzen.

Weitere Infos zur Aktion sehen Sie unter www.friedenslicht.de. Dort finden Sie Kontaktadressen zu regionalen Vorbereitungsgruppen in beinahe allen großen Städten.

Quelle:
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