Trump erreicht neuen Durchbruch in Nahost: Marokko anerkennt Israel

Präsident Donald Trump hat soeben einen neuen Etappensieg in seiner Nahost-Friedenspolitik errungen:

Nach den von Trump vermittelten Abkommen zwischen Israel und den VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten), danach mit Bahrain und kürzlich sogar mit dem Sudan will nun auch Marokko die Beziehungen zu Israel normalisieren und den jüdischen Staat diplomatisch anerkennen.

BILD: Trump mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu

Der amerikanische Präsident schrieb hinsichtlich der neuen Vereinbarung auf Twitter von einem „historischen Durchbruch“. Im Gegenzug wollen die USA Marokkos Hoheitsrecht über die Westsahara anerkennen.

„Unsere beiden großartigen Freunde Israel und das Königreich Marokko haben sich auf volle diplomatische Beziehungen geeinigt – ein massiver Durchbruch für den Frieden im Nahen Osten!“, erklärte Trump.

Die amerikanische Regierung teilte mit, dass Trump mit Marokkos König Mohammed VI. telefoniert habe. In dem Gespräch habe der König zugesagt, die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Israel wieder aufzunehmen, erläuterte ein Sprecher des Weißen Hauses.

Trump hatte mehrfach erklärt, das Friedensabkommen mit den VEA werde noch weitere Nachfolger finden, womit er recht behalten sollte.


„Welt am Sonntag“ würdigt Trumps Politik

Johannes Boje, seit dem Vorjahr Chefredakteur der WELT AM SONNTAG (WamS), lobt in seinem Wort an die Leser (Ausgabe vom 25.10.) die Politik des US-Präsidenten Donald Trump, besonders seine „Errungenschaften“ in der Außenpolitik.

„Der Nahe Osten wird in seinen Beziehungen zu Israel friedlicher“, stellt er fest. Nicht nur zwischen dem jüdischen Staat und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Bahrain gab es Friedensabkommen, sogar mit dem islamischen (Nord-)Sudan entspannten sich die Beziehungen. Dies ist in erster Linie ein Erfolg Trumps, was auch die israelische Regierung mehrfach dankbar betont hat.

Die „Jüdische Rundschau“ forderte daher schon vor Monaten den Friedensnobelpreis für Trump. Indes wird die Friedenspolitik Trumps in deutschen Medien totgeschwiegen oder kleingeredet.

Dies ist auch der Eindruck des WamS-Chefredakteurs: „Vielen deutschen Journalisten und Politikern scheint es nicht zu passen.“ – Er fügt hinzu, einige Medienvertreter seien „unglücklich“ über die neuen Fortschritte in der Nahostpolitik: „Auf Twitter stellt das zuständige Korrespondentenbüro der ARD zunächst fest, daß sich die „palästinensische Führung verraten“ fühle.

Boje erinnert daran, daß eine führende Chefkorrespondentin noch im Januar behauptet habe, Trump lege die „Lunte ans Pulverfaß in Nahost“.Aber zum Glück sei es anders gekommen, als von den Bedenkenträgern vorausgesagt.