Münster: Bischof Genns spezielle Vorstellung von seinen Weihe-Kandidaten

Von Felizitas Küble

Am 27. September 2018 berichtete die Tagespost online bereits in ihrem Titel über folgende Merkwürdigkeit: „Bischof Genn: „Vorkonziliare klerikale Typen weihe ich nicht“

Weiter heißt es, der Münsteraner Oberhirte habe während einer Pressekonferenz in Fulda wörtlich erklärt: „Ich kann ihnen dezidiert sagen: Vorkonziliare klerikale Typen möchte ich nicht und werde sie auch nicht weihen.“

Die Bemerkung ist umso erstaunlicher, als sich zuvor Paul Metzlaff von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz darüber äußerte, viele junge Leute seien heute „traditional-postmodern“, was bedeutet, daß sie traditionelle Frömmigkeitsformen schätzen, darunter auch die alte Messe – sprich: „die außerordentliche Form des römischen Ritus“, wie die überlieferte Liturgie amtlich heißt.

Hinsichtlich der Aussage von Bischof Dr. Felix Genn (siehe Foto) verwundert sowohl der Inhalt wie die Form („…klerikale Typen“). 

Dies umso mehr, als derselbe Kirchenmann am kommenden Sonntag, dem 25. November, einen leitenden Reproduktionsmediziner im St.-Paulus-Dom (siehe Foto) zum Ständigen Diakon weihen möchte: Prof. Dr. Stefan Schlatt aus Altenberge.

Der Biologe ist Direktor des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CERA) an der Universität Münster: https://www.medizin.uni-muenster.de/cera/

Laut einem Bericht der Westfälischen Nachrichten wird der Professor im Zivilberuf bleiben und sein Diakonenamt nebenberuflich bzw. ehrenamtlich ausüben.

Nun gehört aber zu dem von ihm geleiteten CERA auch das „Kinderwunschzentrum“ der Universität: https://ukm-kinderwunschzentrum.de/index.php?id=kinderwunschzentrum-therapie

Wie zu erwarten, wird dort fleißig die IVF (In-Vitro-Fertilisation) angewandt, also die Reagenzglas-Befruchtung. 

Nun lehnt aber die katholische Kirche grundsätzlich jede künstliche Befruchtung ab – zunächst rein grundsätzlich moraltheologisch, weil der eheliche Akt und die Fruchtbarkeit nicht getrennt werden sollen, weil – vereinfacht gesagt – Leben und Liebe zusammengehören.

Dazu kommt eine konkrete ethische Problematik bei der IVF, weil keineswegs alle Embryonen in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt werden, zumindest nicht sofort; überzählige Embryonen (also befruchteten Eizellen als der kleinsten Erscheinungsform des menschlichen Lebens) werden eingefroren und später eingesetzt  – oder auch nicht, wobei sie dann in Stickstofftanks „verwaisen“.

Selbst wenn keine Vernichtung erfolgt: Wie läßt sich das Einfrieren von Embryonen überhaupt sittlich rechtfertigen und mit der Menschenwürde vereinbaren? Ganz zu schweigen von einer „Entsorgung“. (Näheres hier: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/kuenstliche-befruchtung-was-passiert-mit-eingefrorenen-embryonen-15180750.html)

In der Webpräsenz des Münsteraner Kinderwunschzentrums heißt es: „Unser Team führt ca. 600 Behandlungszyklen im Jahr mit den verschiedenen Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung durch.“

Somit handelt es sich dabei um eine alltägliche Arbeit dieser universitären Abteilung, die zu dem von Prof. Schlatt geleiteten CERA gehört.

Wie läßt sich dieser Sachverhalt nun mit dem kirchlichen Nein zur Reagenzglas-Befruchtung vereinbaren? Wie steht es sodann mit jener Selbstverständlichkeit, wonach sich ein für die Weihe vorgesehener Kandidat zur Lehre der Kirche bekennen sollte?

Immerhin ist Bischof Genn sehr wählerisch, wenn es um „vorkonziliare klerikale Typen“ geht. Wo bleibt aber seine Sorgfalt, wenn das klare Zeugnis der Kirche in bioethischen Anliegen gefragt ist?

Übrigens befürworten fast alle der am Sonntag zur Weihe vorgesehenen sieben Männer eine Einführung des Frauen-Diakonats (keine Gegenstimme, nur eine zögerliche Enthaltung) – siehe Video in der Kirchenzeitung-online: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sieben-neue-diakone-fuer-das-bistum-muenster/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag in Münster und das Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Theologin Müllner zur Causa Wucherpfenning: Der Streit um Bibel und Homosexualität

Von Felizitas Küble

Seit Wochen hält die Debatte um Jesuitenpater Ansgar Wucherpfenning an. Dem Neutestamentler wurde durch den Vatikan das Rektorenamt für die Hochschule St. Georgen verwehrt, weil er sich nicht im Sinne der kirchlichen Lehre zur Homosexualität äußerte, sondern gleichgeschlechtliche Beziehungen billigte.

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Ausgerechnet auf der Webseite „Katholisch.de“ der Deutschen Bischofskonferenz verteidigt die katholische Theologin Ilse Müllner aus Kassel nun die Positionen von Professor Wucherpfennig in einem Interview, das Madeleine Spendier mit ihr führte: https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/an-keiner-stelle-verurteilt-die-bibel-homosexualitat
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Unter dem Titel „An keiner Stelle verurteilt die Bibel Homosexualität!“ wurde dieses Plädoyer für den Frankfurter Jesuiten am 16. Oktober veröffentlicht. 
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Frau Prof. Müllner startet gleich mit der Behauptung, aus der Bibel lasse sich „überhaupt nicht ableiten, wie man sich heute als Christ oder als Christin mit Blick auf das Thema Homosexualität positionieren muss“.
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Bekanntlich hat sowohl das AT wie das NT homosexuelle Handlungen deutlich verurteilt, z.B. Levitikus 18,22 und Römer 1,26-27.
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Doch das ficht die Theologin nicht an. In typischer Manier modernistischer Exegese erklärt sie, jene biblischen Aussagen müsse man in ihrem kulturellen und „sozio-historischen“ Zusammenhang verstehen und auslegen.
Bei der damaligen Verurteilung gleichgeschlechtlicher Praktiken sei es allein um das Machtgefälle gegangen, nämlich um Abhängigkeitsverhältnisse, so etwa von älteren zu jüngeren Männern usw.; sie fügt hinzu: „Die Vorstellungen von einer homosexuellen Partnerschaft gab es damals noch nicht. Davon spricht man erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts.“

Einmal abgesehen von dieser überraschenden Auskunft widerspricht sich die Theologin selbst, wenn sie am Ende des Interviews nahelegt, zwischen David und Jonathan habe es eine homosexuelle Liebesbeziehung gegeben.

Auf die Frage „Gibt es Bespiele für eine homosexuelle Beziehung in der Bibel?“ erwähnt sie außerdem Rut und Noomi; in beiden Fällen seien die „Lebensbeziehungen von großer Tiefe und Verbindlichkeit“. Um diesen Gedanken zu untermauern, fügt sie hinzu: 

„Interessant ist, dass Zitate aus der Rut-Erzählung gerne in der Hochzeitsliturgie verwendet werden: „Wohin du gehst, dahin gehe auch ich, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.“ Das verspricht eine Frau einer anderen, das sagt die Schwiegertochter zu ihrer Schwiegermutter, die wenigsten wissen um diesen Zusammenhang.“

Die Exegetin läßt erstens den Zusammenhang unerwähnt, daß die nichtjüdische Schwiegertochter mit ihrer hebräischen Schwiegermutter ins Heilige Land zog, daß sie zweitens bald danach geheiratet hat, daß diese Geschichte ingesamt nicht den geringsten Anhaltspunkt für das Thema „gleichgeschlechtliche Lebensbeziehungen“ liefert.

Die biblisch-christliche Botschaft ist klar und aus sich heraus logisch: Sexualität gehört allein in die Ehe zwischen Mann und Frau. Diese Schöpfungsordnung Gottes, bereits im Paradiese gestiftet, hat einen doppelten Sinngehalt, nämlich Leben und Liebe, Fruchtbarkeit und gegenseitige Hilfestellung.

Selbst wenn nun homosexuelle Handlungen nicht allein zur Lustbefriedigung erfolgen, sondern im sogenannten „Kontext einer Lebensbeziehung“ (was hierbei ohnehin die Ausnahme darstellt), so kann diese „Partnerschaft“ nicht der Fortpflanzung dienen; zudem geht es dabei nicht um den göttlichen Schöpfungsplan einer gegenseitigen Ergänzung von Mann und Frau.

An diesem schlichten Sachverhalt ändern auch die pseudo-exegetischen Sprünge und Ausflüchte der Theologin Müllner nichts, die sie auf dem Portal der Bischofskonferenz (!) widerspruchslos ausbreiten kann.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Besorgniserregende Abnahme männlicher Fruchtbarkeit durch immer mehr Östrogene

Von Dr. med. Edith Breburda

Allzu oft geraten wir in eine Sackgasse und stehen vor unlösbaren Aufgaben, wenn wir versuchen, in Gottes Schöpfung und seinen Auftrag „Seid fruchtbar und mehret euch“ einzugreifen.

Mit Entsetzen beobachtet man seit einigen Jahren die abnehmende Fruchtbarkeitsrate von Männern. Nicht nur der israelische Major der Armee, Hagai Levine, war zutiefst besorgt. Zudem nimmt seit 1980 die Rate von Gonaden-Tumoren rapide zu. Das Schlimme daran ist, dass bisher keiner die Ursache dafür enthüllen konnte.

Wenn unfruchtbare Paare eine Reproduktionsklinik aufsuchten, sah man vor einigen Jahren noch sehr selten die Ursache beim Mann.

Heute sind in Israel  –  einem der wohlhabendsten Länder der Welt  –  die Hälfte der Männer unfruchtbar. Mehr als woanders vertrauen hier kinderlose Paare in die In-Vitro-Fertilisation. Und öfter als in anderen Ländern sind mehrere IVF-Behandlungen notwendig, um die Zahl der Geburten zu steigern.

Major Levine, führender Epidemiologie der israelischen Verteidigungsarmee, ist sich bewusst, dass die Abnahme der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und die damit verbundene drastische Zunahme der Sterilität bei Männern nicht nur in seiner Heimat vorkommt.

Seine 2017 publizierten Studie über den Stand menschlicher Samenzellen erweckte weltweites Aufsehen  – obwohl die Franzosen bereits über ähnliche Beobachtungen im Zeitraum von 1989 bis 2005 berichteten. Die Zeitschrift LeMonde redete zwar nicht von einem totalen Kollaps, aber immerhin von einer ernstzunehmenden Krise.

2008 bemerkte China, dass mit der Samenqualität etwas nicht mehr stimmt – und 2012 warnte Indiens Gesundheitsminister vor einem Anstieg der Unfruchtbarkeit bei Männern. Malaysia schrieb dem 43%igen Verlust einer durchschnittlich vorhandenen Spermienanzahl dem zunehmenden Arbeitsstress und anderen Faktoren der Lebensführung zu.

Erst im September 2018 fragte sich die US-Zeitung Newsweek, wer für den Tod von Amerikas Spermien verantwortlich sei. Vox publizierte sieben Fragen, die wir uns wohl aus Angst bisher nicht klarzumachen getrauten.

Professor Shanna Swan von der Icahn School of Medicine des Mount-Sinai-Hospitals in New York, schrieb: „In den letzten 40 Jahren wurde die Spermienzahl um die Hälfte reduziert.“

Die Gefahr, dass wir deshalb nicht mehr auf natürlichem Wege Kinder bekommen könnten, liegt zwar nach wie vor in weiter Ferne, trotzdem liefert die männliche Fruchtbarkeit ein Indiz für seine Gesundheit: jene mit der geringsten Spermienqualität hatten die höchste Wahrscheinlichkeit, bald zu sterben. Was auch immer die Fruchtbarkeit des Mannes eindämmt, ist damit auch für einen zu frühen Tod desselben verantwortlich.

Levine sagte: „Männer werden wahrscheinlich über kurz oder lang vom Aussterben bedroht sein. Zwar sind wir noch nicht so weit, aber wir hätten die Zeichen erkennen sollen. Stattdessen blieben sie unbeachtet. Die Welt, die wir kennen, wird sich total verändern. Wir wissen zwar nichts Genaueres, trotzdem steht fest, die Männlichkeit wird existentiell bedroht.“

Der bekannte Youtube-Blogger Joe Biggs scheint darüber nicht erstaunt: „Das ist nichts Neues, ebenso berichtete Alex Jones und InfoWars schon sehr lange davon.“

Eine Feminisierung schreitet seit den letzten zehn Jahren fort. Alpha-Männchen gibt es nicht mehr. Stattdessen tragen sie enganliegende Jeans, einen Haarknoten und benehmen sich zunehmend wie kleine Mädchen. Echte Männer sind am Aussterben und Frauen wollen sich nicht mehr mit weibischen Männern abgeben.

Genaugenommen heißt das: Unsere westliche Zivilisation stirbt aus, weil sie an der Erfüllung des Schöpfungsauftrags schlichtweg scheitert.

Eigentlich beobachtet man den Schwund der Spermienanzahl bereits Anfang der 1990. Ob es ein Zufall ist, dass wir in diesen Jahren damit anfingen, unsere Feldfrüchte genetisch zu manipulieren, sei dahingestellt. In den 70iger und 80iger Jahren lagen Atom- und andere krebserzeugende Umweltgifte im Fokus der Forschung.

Der Zoologe Theo Colborn interessierte sich als erster für die gesundheitlichen Auswirkungen von Umwelthormon-Stoffen, die sich störend auf das Hormonsystem von Menschen und Tieren auswirkten. Im Verdacht standen Pestizide und Abwässer aus Industrie, Landwirtschaft und Städten, welche genotoxische oder östrogene Wirkungen hervorrufen können.

Plötzlich fand man Fische und Amphibien, denen man nicht eindeutig ein Geschlecht zuweisen konnte. Die Fruchtbarkeit in Vögeln, Fischen, Säugetieren ging zurück. Nicht nur Colborn stellte sich die Frage, was passieren könnte, wenn menschengemachte Umweltgifte eine geschlechtsverändernde Wirkung aufweisen.

Das 1996 erschienenen Buch Silent Spring mit einem Vorwort on Al Gore postuliert, dass wir Menschen unsere eigene Fruchtbarkeit durch chemische Umweltgifte bedrohen.

BILD: Eines der bioethischen Sachbücher von Dr. Breburda

Colborn ruft auf, etwas zu unternehmen. Spermien werden weiterhin degenerieren, während die Flut von Östrogenen steigt. Colborn hatte mit 20 anderen Wissenschaftlern das Wort Endokrine Disruptoren geprägt, wobei Östrogen an erster Stelle steht.

Richard Sharpe von der Universität Edinburgh untersucht seit Jahren den Anstieg der Unfruchtbarkeit bei Männern. Seit über 50 Jahren (seitdem es auch die Pille gibt) werden männliche Ungeborene steigendenden Hormonkonzentrationen ausgesetzt.

Synthetische Östrogene stammen aus der Tierhaltung. Phytoöstrogene kommen vor allen in Soja, aber auch Hopfen (Bier) vor. Östrogenähnliche Chemikalien finden wir in Pestiziden und Plastikprodukten. Zudem kann man östrogenhaltige Verhütungsmittel bzw. Pillenhormone nicht aus den Kläranlagen herausfiltern, womit wir es mit unserem Trinkwasser konsumieren.

Wir leben in einem „See voller Östrogene“, sagen die Wissenschaftler. Allen voran Colborn, der als erster vor genitalen Missbildungen sprach, die bereits vorgeburtlich entstehen und in einer lebenslangen Verminderung der Spermienqualität resultieren. Das bedrohende, schnell verbreitende Übel besteht in einer Überflutung von Östrogenen, welche die darin ertrinkenden Männer am Ende feminisieren.

Wem man auch immer die Schuld zuschreibt, seien es unsere Handys, die ansteigenden Temperaturen, die Landwirtschaft, Pille oder Petrochemie: Fest steht, in 2017 sind in Amerika 3,85 Millionen Babys geboren worden. Der Kindersegen ist mit sechs Geburten in 100 gebärfähigen Frauen so niedrig wie schon lange nicht mehr.

Automatisch denkt man, dass dies den zunehmend gebildeten Frauen zur Last gelegt wird, die den Kindersegen auf spätere Jahre vertagen oder die einfach nicht mehr heiraten wollen. Selten kommt uns in den Sinn, dass das Problem auch auf Seiten der Männer liegen könnte [i].

[i] Engber D.: Why is everybody freaking out about sperm counts? New York Magazine, 1. Oktober 2018

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin, Schriftstellerin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA.  – Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/


Regensburger Bischof betrachtet die Furcht vor Islamisierung nicht als „Hirngespinst“

Bei der traditionellen Wallfahrt katholischer Donauschwaben nach Altötting hielt der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto) am 8. Juli eine ausführliche Predigt, worin er die geschichtlichen Verdienste und das kulturell-christliche Erbe der Donauschwaben würdigte. (Näheres dazu HIER in unserem CF.)

Zugleich äußerte sich der Oberhirte zum aktuellen Thema Islam(isierung) – wir zitieren die entsprechenden Abschnitte vollständig:

„Ihre Vorfahren waren einst die Donau hinabgezogen, um das Land zu besiedeln, und auch, um einen kulturellen und religiösen Schutzschild für Europa zu bilden. Wenn man all das aus der Perspektive der Gegenwart betrachtet, erkennt man erst, welche Katastrophe die Entwicklungen des 20. Jahrhunderts letztendlich bedeuten.

Die Perspektive der Gegenwart: Viele sehen heute die Gefahr einer drohenden Islamisierung Mitteleuropas, nicht durch kriegerische Eroberung und Besatzung, sondern durch Asylgewährung und Fruchtbarkeit.

Sie wissen wahrscheinlich, dass ich diese Befürchtungen nicht für ganz unberechtigt oder gar für krankhafte Hirngespinste halte. Der Islam ist von seinem theologischen Wesen her der Widerspruch zum Christentum, und von daher ist kulturell allenfalls ein Nebeneinander möglich.

Dennoch meine ich, dass der große Orient-Kenner Peter Scholl-Latour Recht hatte: Der Westen muss nicht in erster Linie Angst haben vor der Bedrohung von außen, liebe Schwestern und Brüder, sondern von innen, vor der eigenen Glaubensschwäche und vor der eigenen Unlust an der Zukunft, die sich auch ausdrückt in einer Unlust an Nachkommenschaft, was von vielen Menschen in den anderen Kontinenten ja nur als eine Einladung verstanden werden kann, zu uns zu kommen und die Lücken zu schließen.“

Quelle: https://www.bistum-regensburg.de/news/ein-vereintes-europa-auf-der-basis-des-christentums-6153/


Mann und Frau im Schöpfungsplan Gottes

Von Christa Meves

Der neue Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts (1) enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden. Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit  –  jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen  –  gar nicht gibt.

Die bisherige Rechtsprechung stellte wahrheitsgemäß in Rechnung, dass es der Schöpfer aller Dinge offensichtlich vorgesehen hat, dass der Mensch seit seiner Zeugung von IHM sowohl als unwiederholbares Individuum wie als künftiger Mann oder als künftige Frau geschaffen wurde. (Die entschlüsselte DNA hat das wissenschaftlich nachgewiesen).

Dem Schöpfer ist diese seine Vorgabe so zentral wichtig, dass die Heilige Schrift mit den Worten beginnt: „Als Mann und als Frau schuf ER sie“ –  und ER fügte hinzu: „Seid fruchtbar und mehret euch.“

Diese Zuweisung enthält den göttlichen Willen, dass sich der Mensch eigenständig für seine Erneuerung entscheide. Heute können Hirn- und Hormonforschung bestätigen: Auf Zukunft ist der Mensch durch die vorausgegangene Vereinigung eines Mannes mit einer Frau  vom Schöpfer gewissermaßen geradezu programmiert! Und wie viele hormonelle Vorbereitungen tragen dem Rechnung. 

Ja, hinter diesem göttlichen Willen steht sogar noch mehr Wahrheit als diese Tatsache allein: Es entsteht so ein Elternpaar, das im besten Fall natürlicherweise diesen Winzling nach seiner Geburt mit einem tief erschütterten Erstaunen in Empfang nimmt – mit einem hochsprühenden Impuls, es mit opferbereiter Liebe zu beschützen und aufziehen zu wollen.

Daraus ergibt sich – so lässt es sich heute nachweisen – die Möglichkeit, dass sich in das noch ganz unausgereifte Gehirn die spätere Qualität, ein liebes- und arbeitsfähiger Erwachsener zu werden, geradezu vorprägt. Und das bleibt als ein Depot der Entfaltungsvorgaben sogar lebenslänglich erhalten! (Leider allerdings auch als ein eingeprägter Mangel, wenn diese Erfahrung im Kind ausbleibt.)

Wer als Eltern bei ihrer verantwortungsschweren Erziehungsaufgabe Erfolg haben will, setze also – zwingend gestützt durch eine staatliche Konstituierung der Familie – auf die Liebe! Und das lässt dankbare Eltern sogar als Konsequenz zu der biblischen Aussage vordringen: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen und mit deiner ganzer Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lk 10,27)

Gottes Inkarnation in Jesus Christus macht diesen Sinn unseres Geschaffenseins mithilfe seiner Opfertat und seiner Auferstehung als die zentrale Wahrheit unseres Seins erkennbar. Die Familie mit liebevollen Eltern (samt Großeltern und Paten) ist – als ein zentraler Träger dieser Sinngebung – deshalb das unaufgebbare Mittel Gottes zur Realisierung und Ausgestaltung von Menschlichkeit.

Noch niemals war der Mensch so zentral und so maßlos unverfroren, durch Missachtung der natürlichen Schöpfungsvorgänge, besonders durch seine Versuche, die Familie abzuschaffen, seinem Schöpfer die Zunge geradezu herauszustrecken. Damit erhebt sich der Mensch über seinen Kreator hinaus, offenbar in der Vorstellung, ohne Gott das Leben allein bewältigen zu können.

Aber mit grausiger Konsequenz führt das dazu – wie Gott das bereits dem ersten Menschenpaar warnend zugerufen hat – dass er sich damit über kurz oder lang als Individuum wie auch als Gesellschaft Unglück und Niedergang, ja schließlich den Tod einhandelt. Wie viele Beweise dafür kann uns bis heute die Weltgeschichte lehren!

Der Beschluss einer Richterschaft  –  ohne erkennbare Einsicht in diese Gefahr –  ist deshalb eine Entscheidung, die die Schutzfunktion wahrer Rechtsprechung vermissen lässt.

Möchten wir deshalb angesichts dieser Bedrängnis in unserer Gesellschaft situationsentsprechend unaufhörlich Gottes Erbarmen erflehen!

(1) http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/10/rs20171010_1bvr201916.html;jsessionid=40C856279F6DA9EFE12574BC581482B3.2_cid370

Unsere Autorin Christa Meves ist Psychagogin und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, auf dessen Webseite sich weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


Münster: Freckenhorster Kreis wünscht Homo-Segnung – Bistumsblatt reagiert wohlwollend

Von Felizitas Küble

Wie nicht anders zu erwarten, setzt sich der liberal-katholische Freckenhorster Kreis für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ein.

Es handelt sich dabei – eigenen Angaben zufolge – um eine „Reformbewegung“ im Bistum Münster. Die Gruppierung wurde 1969 gegründet, zunächst von einigen dutzend progressiven Priestern, später kamen Laien dazu; die meisten von ihnen sind bereits im vorgerückten Alter.

Der Freckenhorster Kreis schreibt in seiner Stellungnahme vom 3. Oktober 2017, der kirchliche Segen werde „in verschiedenen Lebenssituationen zugesprochen“.  – Sodann heißt es: „In jedem Fall geht es darum, etwas Neues zu beginnen und diesen Anfang „in Gottes Namen“ zu wagen.“

Es gibt in Wirklichkeit durchaus auch Segnungen ohne Neuanfang, wenn zB. eine Silber- oder Goldhochzeit gefeiert wird.

Zudem erläutert die Erklärung, gleichgeschlechtliche Paare wollten mittels einer Segnung „ihren Glauben bezeugen“, dem sie „in ihrer Partnerschaft Raum geben“ und auf den sie ihre Beziehung „gründen“ möchten.

Sündhafte Verhältnisse kann man aber nicht auf den Glauben „gründen“, geschweige kann  man ihn damit „bezeugen“. Das gilt für alle sexuellen Kontakte außerhalb der Ehe, sei es Ehebruch, vorehelicher Hetero-Sex oder gar gleichgeschlechtliche Beziehungen.

Die erwähnte „Reformbewegung“ denkt freilich auf einer ganz anderer Wellenlänge; sie stellt die rhetorische Frage: „Wer maßt sich an, darüber urteilen zu wollen und einen Segenswunsch in dieser Situation verweigern zu wollen?“

Das „maßt“ sich Gott selber an, der die Ehe von MANN und FRAU im Paradies gestiftet und damit seinen allerersten Auftrag an die Menschen verknüpfte: „Wachset und mehret euch!“ 

Durch Christus wurde die Ehe zur Würde eines Sakramentes erhoben, zu einem heiligen Zeichen, das Gottes Gnade und Huld wirksam vermittelt; damit hilft dieses Sakrament den Eheleuten, in ihrer Liebe und Treue zu wachsen, sich also gegenseitig zu „heiligen“.

Zur theologischen Begründung seines „reformerischen“ Unterfangens schreibt der Kreis: „Denn biblisch segnet Gott Menschen. Und diese geben mit ihrem Leben Antwort, weil sie den Segen Gottes miteinander teilen und so Bild der Liebe Gottes sind.“

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist ein „Bild der Liebe Gottes“, nicht jedoch homosexuelle Beziehungen, die zudem gegen die Schöpfungsordnung Gottes verstoßen.

Überdies ist die Ehe auf Fruchtbarkeit angelegt  –  so wie auch die Liebe des Allmächtigen fruchtbar ist, nicht zuletzt durch seine Schöpfung. Die Ehe ist ein wirksames Zeichen der Liebe zwischen Christus und der Kirche – und auch diese Liebe ist fruchtbar, nämlich durch Mission und Apostolat.

Nun wundert man sich beim Freckenhorster Kreis über nichts, schon gar nicht über diese zeitgeistliche Stellungnahme. 

Vielsagend ist allerdings die Reaktion von „Kirche und Leben“, der amtlichen Bistumszeitung von Münster in ihrem Online-Artikel vom 11. Oktober: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/freckenhorster-kreis-fuer-segnung-homosexueller-paare/

Mit dem großen Bild eines lesbischen Paares, das sich in Frankreich kirchlich-protestantisch segnen läßt, wird schon die Richtung gewiesen. Auch die  beiden Titel und die Zwischenüberschrift wirken auf den Leser denkbar freundlich. Der Beitrag von Markus Nolte berichtet insgesamt unkritisch bis wohlwollend über diese Freckenhorster Erklärung; es wird ihr nirgends widersprochen.

Darin liegt der springende Punkt: Nicht so sehr die Freckenhorster Stellungnahme ist das Problem, sondern die Streicheleinheiten der offiziellen Bistumszeitung, deren Herausgeber Bischof Dr. Felix Genn ist.

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz, Archiv, Evita Gründler


Die „Ehe für alle“ ist ein Aufstand gegen die Schöpfungsordnung Gottes

Von Klaus Moshe Pülz

Viele Theologen unserer Tage haben die Wahrheit und Ordnung Gottes gegen die Lüge und Verehrung und Dienst der Schöpfung eingetauscht, anstatt sich der Schöpfungsordnung  zu unterwerfen mit dem Ergebnis, daß sie das Ungebührliche lehren und tun.

Als Folge dieser Fehlhaltung zählt der Apostel Paulus einen ganzen Lasterkatalog auf, wie er auch aus 1.Kor. 6,9-10; Gal. 5,19-21; 2.Tim. 3,2-5; Offb. 21,8 und 22,15 ablesbar ist.

Da ist von Mord, Neid, Ehrabschneiden, Verleumden, Ungehorsam gegenüber Eltern, von Lieblosigkeit, fehlendem Respekt und Erbarmungslosigkeit die Rede; sozusagen als Folgeerscheinungen von Sitten- und Werteverfall. Denn der Mensch ohne Gott ist ein Egoist und Egozentriker, was man vor allem bei machtgierigen Politikern beobachten kann.

Ja, all jene, die in dieser Endzeit dem hedonistischen Ungeist die Bahn brechen, gleichen jenen Hebräern, die  –   gerade aus ägyptischer Gefangenschaft befreit  – am Fuße des Berges Horeb/Sinai einem Goldenen Kalb huldigten und orgiastische Tänze vollführten; sie endeten in der Vernichtung durch den gleichen Gott, der auch sie in die Freiheit geführt hatte.

Und so ist eine „Ehe für alle“ nur eine Konsequenz aus dem Ungehorsam des Menschen gegenüber der Ordnung Gottes. Daß dabei Theologen führend dabei sind, verstärkt noch die Verführung. 

Die evang. Theologieprofessorin Magdalene L. Frettlöh aus Bern sowie der Kieler Theologieprofessor Hartmut Rosenau befürworten die Segnung gleichgeschlechtlicher Partner. Auch der Dekan der Evangelischen Fakultät der Universität Tübingen, Professor Jürgen Kampmann, sowie der Jurist Heinrich de Wall aus Erlangen erklären zur Einführung von Trauungen homosexueller Partnerschaften, es gäbe keine Gründe, eine bestimmte Lebensform zum Leitbild zu erheben. Jede sei zu tolerieren, sofern sie mit dem Grundrechten und der Würde der Menschen vereinbar sei.

Es gebe angeblich keine durchschlagenden theologisch-ethischen Argumente gegen eine prinzipielle moralische und kirchenrechtliche Gleichstellung von Hetero- und Homosexuellen. Gleichgeschlechtlichen Partnern den Segen in einem öffentlichen Gottesdienst vorzuenthalten, sei eine „problematische und revisionsbedürftige Praxis“.

Für den Leiter der Freien evangelischen Gemeinden in Norddeutschland, dem Hamburger Pastor Spinke, sollte man beim Thema „Ehe für alle“ ohnehin „mehr Gelassenheit“ an den Tag legen und nicht zum  „Wutbürger“ werden.

Verstoß gegen das Gesetz der Natur und des Geistes

Dass das Leitungsgremium der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) die entsprechende Entscheidung des Bundestages begrüßte, scheint die Basis der protestantischen Christenheit kaum zu beeindrucken. Glaubensabfall ist angesagt, obschon jedermann wissen müßte, daß es neben den Naturgesetzen auch Geistesgesetze gibt, die man offenbar meint, ignorieren zu können.

Aber dieser verhängnisvolle Fehler wird der Mehrheit der Menschen das ewige Leben kosten. So dürfte der 30. Juni, an dem der Bundestag dieses Gesetz verabschiedet hatte, zu einem schwarzen Tag nicht nur für die deutsche Demokratie, sondern vor allem für das ehemalige Zentrum des christlichen Abendlandes geworden sein.

Gott läßt seiner nicht spotten, wenn mutwillig und vorsätzlich gegen Seine Geistesgesetze verstoßen wird, was sich nicht als Segen für die Menschen auswirken wird. Denn nun wurde mit diesem verhängnisvollen Schritt der „heilige Bund der Ehe“ nicht nur profanisiert, sondern regelrecht geschändet, denn was Gott ursprünglich zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden oder gar entarten.

Der unselige Zeitgeist will GOTT vom Thron stoßen

Dieses neue Gesetz, das sogar die Adoption anderer Kinder möglich macht, ist eine Schande für unsere Gesellschaft und für Deutschland, denn es gilt als Aufstand gegen Gottes heilige Ordnung. Denn die „Ehe für alle“ führt letztlich auch dahin, daß noch weniger Kinder gezeugt werden als bereits durch die Promiskuität der heutigen Heterosexuellen.

Es ist auch hier der unselige Zeitgeist, der die Gesetze schafft und damit Gott vom Thron stößt – und die Kirchentheologen schauen diesem letzten Akt tatenlos zu, obschon es eine Ehe außer der zwischen Mann und Frau nicht geben kann. Einst existierte noch die Polygamie, damit sich der Kindersegen „wie der Sand am Meer“ oder „wie die Sterne am Himmel“  einstellt (vgl. 1. Mo 22,17; 2. Mo 32,13; 5. Mo 1,10; 26,4). Doch mit einem solchen Gesetz erleben wir eine Umkehr des gottgewollten Kindersegens.

Was man einst in der Gesellschaft an sexueller Abnormität tunlichst verschwieg, wenn man schwul oder seiner Frau untreu war, ist nunmehr zum Regelfall mit gesetzlichem Segen geworden. Wenn dies keine Schande für Deutschland ist, dann weiß ich nicht mehr, was noch geschehen muß, um das christliche Erbe unserer Ahnen und jenes des Alten Bundes zu vergewaltigen.

Es ist dies die Konsequenz der Christopher-Street-Day-Inszenierungen, die übrigens sogar in Jerusalem stattfinden. Die Zeichen der Endzeit sind damit unübersehbar geworden und sie werden damit zu einer massiven Herausforderung für den Schöpfergott, der darauf mit Seinem Zorn reagieren wird, wie ER auch Israels Sünden nicht unwidersprochen ließ. Diese Erfahrungen haben die Kirchentheologen noch nicht gemacht, aber die Offenbarung Gottes verdeutlicht, daß der Glaubensabfall längst seine Eigendynamik entwickelt hat (vgl. Mt 24,22).

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Journalist und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet die “Messianische Bekenntnisgemeinschaft” sowie den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 

Siehe hierzu die Worte des hl. Apostels Paulus an die Römer (Röm 1,24-32):

„Darum hat sie Gott dahingegeben in den Begierden ihres Herzens an die Unreinheit, daß entehrt wurden ihr Leib an ihnen selbst, weil sie vertauscht haben die Wahrheit Gottes gegen die Lüge und weil sie Verehrung und Dienst der Schöpfung erwiesen haben anstatt dem Schöpfer, der da ist gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Darum hat sie Gott dahingegeben den schändlichen Leidenschaften: denn ihre Frauen vertauschen den natürlichen Geschlechtsumgang mit dem widernatürlichen. Ebenso auch die Männer; sie gaben den natürlichen Geschlechtsumgang mit der Frau auf und entbrannten in ihrer Begierde, indem Männer an Männern die Schamlosigkeit vollbringen und den gebührenden Lohn für ihre Verirrung an sich selbst empfangen.

Und dementsprechend, wie sie es nicht für wert erachten, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat sie Gott dahingegeben an einen wertlosen Verstand, zu tun das Ungebührliche: erfüllt von jeder Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, Trug, Verschlagenheit.  Ehrabschneider, Verleumder, Gottesleugner, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, erfinderisch in Bosheiten, den Eltern ungehorsam, unverständig, unbeständig, lieblos, erbarmungslos. Sie kennen die Rechtsforderung Gottes, daß die, die dergleichen vollbringen, den Tod verdienen. Doch sie tun es nicht nur, sondern spenden noch Beifall denen, die es so betreiben.“