Starker GOTT und Fürst des Friedens

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 9,1-6:

Foto: KOMM-MIT-Verlag

Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. 
Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird.
Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.
Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.
Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, sein Vater ist ewig, Fürst des Friedens.
Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten.
Der leidenschaftliche Eifer des HERRN der Heerscharen wird das vollbringen.

Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jesaja 9,1-6:

Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.

Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. media-372742-2

Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.

Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.

Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Sein Vater ist ewig, Fürst des Friedens.

Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht ER über sein Reich; ER festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten.

Der leidenschaftliche Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies vollbringen.


Universale Versuchung: Der „Fürst dieser Welt“ kämpft gegen den „Fürst des Friedens“

Im Kampf zwischen Gott und dem Bösen, der die Lesungen zum Ende des Kirchenjahres bestimmt, gibt es eine große Verführung. Papst Franziskus hat sie bei seiner Morgenpredigt am Donnerstag (28.11.) als die „universale Versuchung“ bezeichnet. afc127c26a

Auch Christus sei in seinem Leben Versuchungen ausgesetzt gewesen, er sei beleidigt und geschmäht worden, bis hin zum Kreuz. Aber in der Auferstehung habe der Fürst dieser Welt den Kampf gegen den „Fürst des Friedens“ verloren.

Der Kern der letzten Prüfung für die Christenheit sei die Schändung des Glaubens, das Verbot der Anbetung Gottes:

„Man darf nicht mehr über Religion reden, es ist eine Privatsache, nicht wahr? Öffentlich spricht man nicht darüber. Die religiösen Zeichen werden entfernt. Man muss der Ordnung gehorchen, die von den weltlichen Mächten stammt.

Und wenn das alles geschieht, dann kommt auch ER: „Und sie werden den Menschensohn auf einer Wolke herabsteigen sehen voll Macht und Gnade.“  –  Die Christen, die Zeiten der Verfolgung erleben, Zeiten des Verbots der Anbetung sind eine Prophezeiung für das, was uns allen geschehen wird.“

„Großer Abfall vom Glauben“

Dann sei es für Christen Zeit, das Haupt zu erheben, denn der Sieg Jesu Christi rücke näher:

„In dieser Woche denken wir besonders an diesen großen Abfall vom Glauben, in dem das Anbeten verboten ist und fragen uns: Bete ich Jesus Christus, den HERRN, an? Oder bin ich eher mal so, mal so  –  und spiele das Spiel des „Herrn der Welt“?

Anbeten bis zum Ende, mit Vertrauen und Treue: Das ist die Gnade, um die wir in dieser Woche bitten müssen.“

Quelle: Radio Vatikan