Männerwelt hochbewegt von Fußball-WM

Das WM-Fieber grassiert und wird laut Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Apotheken-Umschau in Deutschland vor allem Männer innerlich bewegen: von ihnen verfolgen 71,1 Prozent derartige Sportereignisse mit „viel Anteilnahme und Emotionen“. Bei den Frauen tun dies mit 36,2 Prozent hiervon etwa die Hälfte.

Wie wichtig die WM für die Männerwelt ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Mehr als jeder zehnte Mann (14,8 Prozent) zählt den Sieg seiner Fußball-Nationalmannschaft bei einer WM zu jenen Ereignissen, die ihn bislang mit am meisten positiv bewegt haben; bei den befragten Frauen sind es lediglich 3,5 Prozent.

Erhebungsdaten: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1013 Frauen und 973 Männern ab 14 Jahren.

Quelle: Apotheken-Umschau


Mittelfeld-Fußballer beschwört Neuauflage deutscher Tugenden bei der DFB-Elf

Der Mittelfeldregisseur der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Bastian Schweinsteiger, ist der Ansicht, dass sich die DFB-Elf auf die deutschen Tugenden zurückbesinnen sollte. be2004_38_551

„Wenn wir einen guten Teamgeist entwickeln, dazu unsere fußballerische Qualität abrufen und auch wieder die typisch deutschen Tugenden einbringen, dann werden wir ein sehr gutes Turnier spielen. Der Wille, den Titel zu holen, ist nicht nur bei mir, sondern auch bei den anderen Spielern vorhanden“, sagte Schweinsteiger im Gespräch mit der „Bild-Zeitung“.

Die anderen Nationen beneideten die deutsche Nationalmannschaft für die physische Stärke ihrer Fußballer und dafür, dass die deutschen Nationalspieler bereit seien, „uns füreinander zu quälen“, so der 29-Jährige weiter:

„Diese physische Stärke haben wir in der jüngeren Vergangenheit jedoch etwas verloren. Wir sollten uns deshalb auf unsere Tugenden zurückbesinnen. Es wäre schade, diese einfach liegen zu lassen.“

Die Weltmeisterschaft in Brasilien werde „ein Turnier der Willenskraft“, erklärte Schweinsteiger: „Wir müssen deshalb Lauf- und Kampfbereitschaft in unser Spiel mit einstreuen.“

Quelle: dts-Nachrichtenagentur