Palästinensische Fußballer würdigen Mörder

Spieler einer palästinensischen Fußballmannschaft haben vergangene Woche für ein Foto mit einem Transparent posiert, auf dem der palästinensische Angreifer, der am 9. Oktober zwei Israelis in Jerusalem getötet hat, als „Märtyrer“ und „Held“ verehrt wird. Der Angreifer war von israelischen Sicherheitskräften getötet worden. Bsp-7

Einige der Spieler lächeln auf dem Foto, das nur zwei Tage nach dem tödlichen Angriff im Faisal Al-Husseini International Stadium in al-Ram im Westjordanland aufgenommen wurde. Auf dem Transparent ist Mesbah Abu Sabih, ein ehem. Bewohner von al-Ram, zu sehen neben den Worten: „Der Hilal al-Quds Fußballverein betrauert den Verlust des Löwens von al-Aqsa, des Märtyrers und Helden Mesbah Abu Sabih.“

Abu Sabih hatte am 9. Oktober in Jerusalem die 60-jährige Israelin Levana Malihi und den Polizisten Yosef Kirma, 29, erschossen, bevor er bei einem Schusswechsel mit der Polizei starb.

Nach Angaben der israelischen Nachrichtenseite ynet gedachte die Mannschaft Abu Sabihs auch mit einer Schweigeminute.

Das Foto war auf der von Fans verwalteten Facebook-Seite des Vereins zu sehen. Mittlerweile wurde es auf Bitten des Vereins entfernt, da es gegen die FIFA-Regularien verstößt.

Quellen: Times of Israel / israel. Botschaft


Fußballer Jérôme Boateng ist gläubiger Christ

Der Profifußballer Jérôme Boateng ist einer der Stars der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern München; der evangelische Christ betet vor jeder Partie um Bewahrung im Spiel. Beim Interview mit „SportBild“ verrät er, was ihm sein Glaube bedeutet: flyerstralsund2

Heute findet es der Abwehrspieler am schönsten, wenn er allein in einer Kirche sitzt; er schätzt „diese Stille und Ruhe, um in mich zu gehen und nachzudenken“.  – Zu Gottesdiensten nimmt der 28-Jährige öfter seine Töchter Lamya und Soley mit.

Boateng sagt weiter: „Ich spreche für mich ein kurzes Gebet vor der Abfahrt zum Spiel und bevor ich den Rasen betrete.“  – Der Sportler bittet z.B. darum, „dass meine Mitspieler und ich nicht verletzt werden“.

Nach Toren und Einwechslungen zeigt er mit seinen Händen nach oben zum Himmel, um seinen Dank auszudrücken. Boateng bekräftigt: „Der Glaube gibt mir Kraft.“

Quelle und FORTSETZUNG der Nachricht hier: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/jerome-boateng-vor-jedem-spiel-ein-gebet-97898/


Fußballer David Luiz empfiehlt, mit Sexualität bis zur Ehe zu warten

Der 28-jährige brasilianische Fußballer David Luiz lebt offenbar enthaltsam. Er sagt: Sexuelle Intimitäten gehören in die Ehe.

Der Sportstar unterstützt damit die christlichen Bewegung «Eu escohli esperar» («Ich habe beschlossen zu warten»), die junge Menschen ermutigt, bis zur Heirat abstinent zu leben. marchavida300x600 - Kopie

«Die Kampagne soll Erwachsene, junge Menschen und Eltern fördern, stärken und eine Orientierungshilfe geben. Sie soll Mut machen, auf den richtigen Partner zu warten und Sex im Zusammenhang mit Liebe und Treue zu leben, also in der Ehe», so der Sprecher der Bewegung, Nelson Júnior.

«Als ich mit David Luiz in Kontakt trat, hat er unser Projekt gleich in seinen sozialen Netzwerken bekannt gemacht – und das, obwohl das Thema ‚Abstinenz‘ in Fussballkreisen nicht unbedingt akzeptiert wird.»

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.livenet.de/themen/leben/zusammenleben/singles/259477-es_ist_gut_mit_sex_bis_zur_ehe_zu_warten.html



Kurioses Medientheater: Bestimmen Fußballer jetzt die politischen Themen?

Mathias von Gersdorff

Die „GroKo“ bzw. Große Koalition führt einen völlig neuen politischen Stil in Deutschland ein: Fußballer bestimmen die politischen Themen. 

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Manuela Schwesig, die neue Bundesfamilienministern, fordert die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Der Grund für ihren Schritt: Ein Fußballer hat vor wenigen Tagen in der Öffentlichkeit erklärt, er sei homosexuell.
Nicht nur die Forderung ist grotesk und absurd, auch die Vorgehensweise nimmt einem die Spucke weg.

Dass das „Outing“ eines ehemaligen Fußballers zu einer dermaßen gravierenden politischen Forderung führt, das zeigt, dass Manuela Schwesig als Politikerin völlig ungeeignet ist.

Das Fatale daran ist, dass sich wohl kaum ein Politiker beschweren wird, jedenfalls nicht aus der eigenen Partei, der SPD.

Was wäre passiert, wenn z.B. Willy Brandt die Anerkennung der DDR verlangt hätte, weil sich ein Fußballer zum Kommunismus bekennt?   

Wie hätte man reagiert, wenn Helmut Schmidt die westlich-atomare Abrüstung und die Verschrottung der Pershing-Raketen gefordert hätte, weil sich ein Fußballer als Pazifist artikulierte?

Wie hätte die Öffentlichkeit auf die Ankündigung Gerhard Schröders reagiert, den Kosovo-Krieg zu beenden, weil sich ein prominenter Kicker als proserbisch outete?

Die Reaktionen der Medien auf das „Coming Out“ des Fußballers sind von einer aberwitzigen Übertreibung geprägt. Offensichtlich handelt es sich um eine inszenierte Kampagne.

Dass sich Politiker an einem solchen stupiden Spektakel beteiligen, dokumentiert eindringlich, wie verkommen das geistige Niveau und die politische Kultur hierzulande ist.

Mathias v. Gersdorff ist kath. Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

HINWEIS auf einen bemerkenswerten Kommentar zu diesem Thema in der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/coming-out-die-rocky-horror-hitzlsperger-show-12744517.html


Der Fußballer Michael Rensing und sein christlicher Glaube

Der katholische Profi-Fußballer Michael Rensing von Bayer-Leverkusen antwortete in einem Interview wie folgt auf die Frage, warum er als Jugendlicher auf einer Klosterschule war:

Ich wusste nicht sicher, was mich erwarten würde. Aber ich wusste, dass die Schule christlich orientiert war. Ich war schon immer ein sehr gläubiger Mensch, daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Deshalb hatte die Klosterschule schon etwas Beruhigendes für mich.

Ich hatte wunderschöne Jahre am Leoninum. Ich konnte unglaublich viel lernen und genoss es sehr, dass die Schule so am Glauben orientiert war. Ich bin zwar nicht streng christlich erzogen worden, aber habe einige Werte mit auf den Weg bekommen. Ich glaube an Gott, er gibt mir Kraft, Stärke und Halt.“
  
Außerdem berichtet der Sportler, wie er mit der Schule zum Jakobsweg nach Santiago pilgerte:

„Wir sind dort mit der Schule gepilgert und haben gezeltet. Man hat nichts dabei ausser einem Rucksack, kein Handy  –  und pilgert durch die pralle Sonne. Irgendwann liegt alles hinter einem  –  und man macht sich über die wichtigen Themen im Leben Gedanken. Man braucht ja nicht viel, um glücklich zu sein.“

Quelle: www.jesus.ch