Gabun: Zahl der magisch-rituellen Verbrechen nimmt zu – Katholische Bischöfe antworten mit Protest-Prozessionen

Prozessionen gegen sog. „rituelle Verbrechen“ wurden am 11. Mai 2013 in allen Bistümern Gabuns veranstaltet. Es handelt sich um eine Initiative der katholischen Bischöfe des afrikanischen Landes.

Rituelle Verbrechen sind in Gabun weit verbreit. Dabei wird von Anhängern einer magischer „Hexerei“ das Blut aus bestimmten Organen (Augen, Ohr, Gehirn) von Opfern entnommen. Oft sind dies Kinder oder Jugendliche, die für derlei okkulte Riten mißbraucht werden.

Zweck der kriminellen Praktiken sind finanzielle oder andersartige Vorteile.

Wie aus dem jüngsten Bericht eines Verbands gegen rituelle Verbrechen (ALCR) hervorgeht, wurden in vier von insgesamt neun Provinzen des Landes im Jahr 2010 insgesamt 34 rituelle Verbrechen gemeldet. 2011 waren es bereits 62. 

Quelle: kath. Fidesdienst