Rosenmontag in Donauwörth: 200 abgelehnte Asylanten blockieren den Bahnhof

Beatrix von  Storch

In Deutschland herrscht Asylchaos, und weder die neue Große Koalition noch die CSU in Bayern wollen daran etwas ändern.

Am gestrigen Rosenmontag veranstalteten 200 abgelehnte Asylbewerber aus Gambia in Donauwörth ihren ganz eigenen „Rosenmontagszug“:

Wegen ihrer Blockade-Aktion musste der Bahnhof Donauwörth für mehrere Stunden gesperrt werden und der Zugverkehr in großen Teilen Bayerns kam zum Erliegen. In den großen Nachrichtenportalen und Medien sucht man die Meldung vergeblich.

Es stellt sich die Frage, wieso die abgelehnten Asylbewerber überhaupt noch hier sind. Wer abgelehnt wird, hat nicht zu demonstrieren, sondern unser Land zu verlassen – und zwar so schnell wie möglich.

Auch ist es bezeichnend, dass 200 „Demonstranten“ den Bahnverkehr so behindern konnten, dass dieser Züge und Fahrten in ganz Bayern lahmlegt. Dem Ende und der Abschaffung von normaler Struktur und Ordnung dürfen wir nicht kritik- und tatenlos zusehen.


Jugendlicher Aslyant hält schwäbische Stadt mit Dauerkriminalität in Atem

Ein 20 Jahre alter Asylbewerber aus Gambia hält seit Wochen die Polizei in Wangen in Atem. Fast täglich falle der Mann in dieser Stadt im Allgäu mit Pöbeleien, Diebstählen, Bedrohungen oder Widerstand gegen Polizeibeamte auf, berichtet die „Schwäbische Zeitung“. PICT0141

Zuletzt schrie er grundlos eine Frau auf der Straße an und bedrohte sie mit einer Flasche, randalierte in einer Polizeizelle und durchtrennte Kabel in seiner Asylunterkunft. Immer wieder kommt der Afrikaner dennoch wieder auf freien Fuß. Die Polizei ist nach eigenen Angaben machtlos. „Viele Rechtsgrundlagen greifen nicht, er bewegt sich in einer Grauzone, die wir faktisch so hinnehmen müssen“, sagte Wangens Polizeipräsident Wolfgang Gerke.

Zwar habe der junge Mann mittlerweile Hausverbot in mehreren örtlichen Asylheimen, wegen seiner Kontakte kehre er jedoch regelmäßig in die Stadt zurück. Derzeit sei die Situation „unbefriedigend“, gab Gerke zu.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


GAMBIA: Islamischer Staat verhaftet Imam Baba Leigh, weil er die Todesstrafe ablehnt

Verfolgter Islamgelehrter setzte sich zudem für den Schutz der Mädchen vor Genitalverstümmelung ein

Im kleinen westafrikanischen Staat Gambia wird der Imam (islamischer Religionslehrer) Baba Leigh ohne Kontakt zur Außenwelt und ohne Anklage inhaftiert. 90% der Bürger Gambias sind Muslime, danach folgen Christen und Naturreligiöse.

Augenzeugen zufolge erschienen am 3. Dezember 2012 zwei Beamte des Geheimdienstes NIA (National Intelligence Agency) am Haus des Imams. Sie teilten ihm mit, sie würden ihn zu einer Vernehmung in ihre Zentrale bringen. Weitere Informationen erhielt er nicht, wie „Amnesty International“ berichtet.

Seitdem ist der Imam nicht mehr gesehen worden. Seine Familie glaubt, daß Baba Leigh in der Zentrale des NIA inhaftiert ist. Der NIA gibt an, keine Kenntnis über seinen Aufenthaltsort zu haben. Weder seine Familie noch ein Rechtsbeistand konnte Baba Leigh besuchen.

Die Inhaftierung des Imam widerspricht Artikel 19,3 der gambischen Verfassung, welcher das Recht garantiert, innerhalb von 72 Stunden einem Haftrichter vorgeführt zu werden. Zudem verstößt ein derartiges Vorgehen gegen internationale Menschenrechtsverträge.

Die Festnahme steht offenbar mit der öffentlichen Kritik des Bürgerrechtlers an der Todesstrafe im Zusammenhang.

Im August 2012 wurden in Gambia acht Männer und eine Frau hingerichtet, nachdem die Todesstrafe 27 Jahre lang nicht mehr vollstreckt wurde. Man hat den Familien weder die Leichen überbracht noch ihnen mitgeteilt, wo diese begraben worden sind. Nach massiver internationaler Kritik erklärte der Präsident, auf weitere Hinrichtungen zu verzichten, sofern die Kriminalitätsrate nicht weiter ansteige.

Imam Leigh hält seine Predigt jeden Freitag in der Moschee in der Ortschaft Kanifing, nahe der Hauptstadt Banjul. Im September 2012 hatte er die Wiederaufnahme der Hinrichtungen verurteilt und sie als „unislamisch“ bezeichnet. Er forderte von der Regierung, die Leichen der Hingerichteten an deren Familien zu überstellen. Der Islamgelehrte hat seine Kritik an der Regierung in den darauffolgenden Monaten in seinen Predigten fortgesetzt.

Leigh ist Mitglied des Menschenrechtsvereins GAMCOTRAP (Gambisches Komitee gegen traditionelle Praktiken, die die Gesundheit von Frauen und Kindern beeinträchtigen), deren Aktivisten wiederholt schikaniert wurden. So setzt er sich für den Schutz von Mädchen vor der fürchterlichen Genitalverstümmelung ein, die jedoch vom Staatspräsident befürwortet wird.

Quelle: www.akm-online.info