Oberhausen: „Wunder der Natur“ ist die erfolgreichste Sonderausstellung im Jahr 2016

Besuchermagnet „Künstliche Erde“ verlängert bis 30. Nov. 2017

Einmal wie ein Astronaut um die Erde kreisen und die irdische Pracht der wandernden Jahreszeiten bestaunen. Seit März 2016 können Besucher des Gasometers Oberhausen dieses Schauspiel erleben. S143_TWF0694_Gasometer-Oberhausen_20-Meter-Erde_Wunder-der-Natur_Copy_Gasometer_Oberhausen_l

Insgesamt 750.000 Menschen strömten im vergangenen Jahr in das 100 Meter hohe Industriedenkmal und haben die „Wunder der Natur“ zur erfolgreichsten Einzelausstellung des Jahres 2016 in Deutschland gemacht und gleichzeitig einen Besucherrekord am Gasometer aufgestellt.

„Die vielen Besucher machen die Faszination für die Erdbeobachtung deutlich“, sagt Nils Sparwasser vom Dt. Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Insgesamt 1,5 Millionen Bilder erzeugten die Forscher, um die Schönheit der Erde zu zeigen und gleichzeitig einen Blick aus dem All auf unseren Heimatplaneten zu ermöglichen.

Das Ergebnis: Eine Erdkugel mit einem Durchmesser von 20 Metern, auf der sich aufwendig projiziert Tag und Nacht abwechseln oder auch Wolkenbänder die Luftströmungen um die Erde sichtbar machen.

Den besonderen außerirdischen Blick auf unseren Heimatplaneten bietet eine Fahrt im gläsernen Panorama-Aufzug auf das Dach des Gasometers. Unter der künstlichen Erde können die Besucher die Facetten des Lebens bestaunen. 

Aufgrund des anhaltend großen Besucherechos wurde die Ausstellung bereits im Herbst bis zum 30. November 2017 verlängert. 

Hintergrund: Am Anfang der künstlichen Erde standen Datensätze von verschiedensten Satelliten, mit und ohne Wolkenbedeckung, bei Tag und Nacht und auch mit Phänomenen, die das menschliche Auge selbst nicht wahrnehmen kann.

„Für uns war es eine große Herausforderung aus dieser Datenmenge ein einheitliches Bild entstehen zu lassen und daraus die bestmögliche Animation der Erde zu erstellen“, erklärt Nils Sparwasser vom DLR.  Aus einzelnen Stücken und Informationen der Fernerkundungsdaten von Radarsatelliten, der SRTM-Mission bis hin zu Messungen der Wettersatelliten, wurde so nach und nach das große Ganze.

Alle Puzzleteile wurden aufeinander abgestimmt und zusammengesetzt, bis sich schließlich das nun zu bestaunende 3D-Abbild der Erde ergab. Insgesamt 115 Tage rund um die Uhr rechneten die Computer, um die Animation mit einer Auflösung von 58 Millionen Pixeln zu erstellen.

Vollständiger Artikel mit Bildern und Video: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20599/#/gallery/25406


Panoramablick auf die Erdkugel ab 11. März im Gasometer Oberhausen

Normalerweise sitzen Wettersatelliten in der ersten Reihe, wenn es um den besten Blick auf die Erde geht. Im Gasometer Oberhausen kann allerdings ab dem 11. März 2016 jeder diesen ganz speziellen Blick auf den blauen Planeten werfen: S143_TWF0694_Gasometer-Oberhausen_20-Meter-Erde_Wunder-der-Natur_Copy_Gasometer_Oberhausen_l

Im mächtigen, 100 Meter hohen Turm des Industrie-Denkmals schwebt für die neue Ausstellung „Wunder der Natur“ als Highlight eine Erdkugel mit 20 Metern Durchmessern. Aus Satellitendaten hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Stück für Stück und Schicht für Schicht eine Animation erstellt, die von zwölf Projektoren auf die Erdkugel gespielt wird.

„Unser Ziel ist es, zum einen die Schönheit der Erde zu zeigen und zum anderen den Blick wie aus dem All zurück zur Erde zu ermöglichen“, sagt Nils Sparwasser vom Earth Observation Center des DLR.

1,5 Millionen Bilder erzeugten die Forscher dafür. Das Ergebnis: Eine Erdkugel, auf der sich Tag und Nacht abwechseln oder auch Wolkenbänder die Luftströmungen um die Erde sichtbar machen. Wer mit dem Panorama-Aufzug an der Innenwand des Gasometers in die Höhe fährt, blickt umgerechnet aus 36.000 Kilometern Entfernung auf den Erdball.

Zudem zeigt der Gasometer Oberhausen 150 großformatige Fotos von Tieren und Pflanzen von namhaften Fotografen wie Frans Lanting, Rob Kesseler, Tim Flach oder Anup Shah.

„Mir ist keine größere künstliche Erde in dieser Form bekannt“, erläutert Nils Sparwasser vom DLR: „Am Anfang allerdings standen Datensätze von den verschiedensten Satelliten, mit und ohne Wolkenbedeckung, bei Tag oder auch bei Nacht und auch mit Phänomenen, die das menschliche Auge selbst nicht wahrnehmen kann. Die Herausforderung war es, diese Daten zusammenzubringen und daraus die bestmögliche Animation zu erstellen.“

Aus einzelnen Stücken und Informationen der Fernerkundungsdaten, aus Radarsatelliten der SRTM-Mission bis hin zu Messungen der Wettersatelliten, wurde so nach und nach das große Ganze. Alle Puzzleteile wurden aufeinander abgestimmt und zusammengesetzt – „und das alles ergab eine 3D-Abbild der Erde“.

Quelle und vollständiger Artikel mit Video über die Produktion der Erdkugel: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-17109/#/gallery/22338