Zur Geschichte und Gründung Israels: Wem gehört das Heilige Land?

Von Herbert Nowitzky

Immer wieder wird das Existenzrecht Israels nicht nur von den Arabern bestritten, sondern auch von Menschen, die man getrost als Antisemiten bezeichnen kann. Dabei hat Israel aufgrund des Völkerrechts, aber auch durch Beschluss der UNO vom 29.1.1947 (Resolution 181) das Recht, auf seinem uralten biblischen Territorium Judäa, Sam100714052333-b1-aria und Galiläa erneut einen jüdischen Staat zu etablieren. Wo sonst?

Die Römer bereiteten zwar dem Rest des ersten Judenstaates ein vorläufiges Ende, doch gab es seitdem eine ununterbrochene jüdische Einwohnerschaft im Lande – vor allem in den Städten Jerusalem, Tiberias, Hebron und Safed. Die Araber eroberten das Land 638 n. Chr., also sechs Jahre nach Muhammads Tod, und hielten es bis in die Kreuzfahrerzeit besetzt. Muhammad selbst besuchte Jerusalem nur im Traum, was von seiner Kindfrau Aisha im „Hadith“ bestätigt ist.

Nach der Kreuzfahrerzeit gab es wechselnde Oberherrschaften im Heiligen Land, bis schließlich unter Sultan Selim I. (1512-1520) und seinen Nachfolgern für Jahrhunderte die Gebiete bis Ägypten in den osmanischen Staat einverleibt wurden. Das  Osmanische Reich, im 1. Weltkrieg mit Deutschland verbündet, verlor erst nach der Niederlage seine Territorien im Nahen Osten, was zugleich auch das Ende des Osmanischen Reiches im Oktober 1918 bedeutete.

Die arabischen Gebiete und „Palästina“ (eine geographische Bezeichnung für ein bestimmtes Gebiet westlich und östlich des Jordan) standen zunächst unter dem Mandat der Siegermächte. Es folgten neue Staatsgründungen der Araber (u.a. Syrien, Libanon) und der neue Staat „Transjordanien“, das spätere Jordanien, wurde von „Palästina“ abgetrennt. 1426245_577880468934571_1029821405_n

Zuvor war die „Balfour-Deklaration“ (2.11.1917) erfolgt, welche  –   unterstützt von der britischen Regierung  – die „Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk“ vorsah. Eine verstärkte jüdische Einwanderung nach „Erez Israel“ folgte, vor allem nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland.

Kein Geringerer als Mark Twain besuchte auf seinen ausgedehnten Reisen am Ende des 19. Jahrhunderts auch das Heilige Land und beschreibt es als heruntergekommene dünn besiedelte Einöde, die von Beduinen mit ihren Herden durchzogen wurde. Nur die wenigen Städte waren etwas mehr bevölkert.

Herkunft des Namens „Palästina“: Philisterland

Die „Philister“, von denen sich der Begriff „Palästina“ ableitet, waren übrigens Bewohner der griechischen Ägäis, die sich schon im ersten Jahrtausend v. Chr. vor allem in fünf „Philisterstädten“ an der Küste Kanaans niedergelassen hatten und bis zum siebten vorchristlichen Jahrhundert ein Dorn im Fleische Israels waren. Sie gingen zusammen mit dem „Nordreich“ Israels 622 v.Chr. unter, als diese Gebiete von den Assyrern besiegt und eingenommen wurden. Dr. Pelz.

Übrig blieb das „Südreich“ Juda mit der Hauptstadt Jerusalem, das Jahrhunderte später nach der römischen Eroberung zur Provinz „Syria-Judäa“ wurde. Übrig blieb aber auch der von den Philistern abgeleitete geographische Begriff „Palästina“.

Die Araber, die sich heute als „Palästinenser“ bezeichnen, haben nie einen eigenen Staat mit einer eigenen Hauptstadt gebildet. Ihre Sprache, Religion und Kultur unterscheidet sich in nichts von den übrigen arabischen Stämmen – im Gegensatz etwa zu dem Volk der Kurden, dem ein eigener Staat vorenthalten wird.

Der Anspruch der „palästinensischen“ Araber auf ein eigenes „Staatsgebiet“ auf israelischem Territorium ist absurd. Ebenso absurd ist die Idee, Jerusalem mit der heiligsten Stätte Israels, dem Tempelberg, zur Hauptstadt eines solchen Staates etwa so groß wie das Saarland, machen zu wollen.

Selbst der Koran spricht das Hl. Land den Israeliten zu

Interessanterweise, aber kaum beachtet, hat auch Muhammad (Mohammed) das Land westlich und östlich (!) des Jordan als das „heilige Land der Kinder Israel“ bezeichnet (Sure 5,21 und 7,137) – allerdings diesen von seinem Gott „Allah“ gegeben. Der Koran erwähnt übrigens Jerusalem nicht ein einziges Mal, während in der Bibel Jerusalem mehr als 800mal erscheint und von Jesus Christs als die Stadt des „großen Königs“ bezeichnet wird.  IMG_1056

Nach der Staatsgründung (1948) griffen fünf arabische Staaten Israel an. Etwa 750.000 Araber werden durch diesen Krieg zu Flüchtlingen – gleichzeitig werden wenigstens 800.000 Juden aus arabischen Ländern vertrieben und fliehen ohne ihre Habe nach Israel.

Außerdem okkupieren die Jordanier entgegen den Beschlüssen der UNO die „Westbank“ und den Ostteil Jerusalems. Es werden alle 58 Synagogen zerstört und der Friedhof auf dem Ölberg geschändet. Der Ostteil wurde hermetisch abgeriegelt, alle für Juden und Christen heilige Stätten konnten nicht mehr aufgesucht werden. Der einzige Zugang war das Mandelbaumtor, das nur mit besonderer Genehmigung passiert werden durfte.

Araber verzichteten auf „palästinensische“ Staatsgründung

Von 1948 bis zum 6-Tage-Krieg 1967 besaßen die Araber nun genau das Gebiet, auf dem sie einen Staat „Palästina“ hätten errichten können. Diese Absicht hatten jedoch die arabischen Staaten niemals.davidstern (2)

Vielmehr kam es 1964 in Ägypten (Nasser) zur Gründung der Terrororganisation PLO, der sich später sechs weitere anschlossen – darunter die „Fatah“ (arab. „hataf“ = „schneller Tod“) – die alle das gleiche Ziel hatten: die Zerstörung Israels und die Rückgewinnung der einstigen islamischen Eroberung.

Die Führung der PLO übernahm schon bald der Ägypter Arafat, zuvor unehrenhaft aus der ägyptischen Armee ausgestoßen und später als „Bauingenieur“ in Kuwait tätig.

Selbst in der Gründungsakte der PLO vom Mai 1964, der „PLO-Charta“, ist weder von einem zu schaffenden Staat „Palästina“ noch von einer Hauptstadt Jerusalem die Rede. Das Ziel der Terrororganisation ist aber in Artikel 13 ausdrücklich festgeschrieben und gilt bis heute:

„Arabische Einheit und die Befreiung Palästinas sind zwei sich ergänzende Ziele und die Erreichung des einen erleichtert die Erreichung des anderen. Arabische Einheit führt also zur Befreiung Palästinas, und die Befreiung Palästinas führt zu arabischer Einheit. Die Tätigkeit für die Verwirklichung des einen Ziels geht einher mit der Tätigkeit für die Verwirklichung des anderen.“

Trotzdem hat Israel immer wieder seinen guten Willen gezeigt: Im Hebron-Abkommen (1997) überlässt Israel die Stadt Jericho und Teile von Gaza der sog. „Palästinensischen Autonomie“ (PA). Hebron – Israels erste Hauptstadt überhaupt und Grabstätte des Patriarchen Abraham sowie Isaaks und Jakobs – wird zum großen Teil geräumt.

Camp David II: Arafat lehnte israelisches Gebietsangebot ab

Im Juli 2000 verhandeln Präsident Clinton (USA) und Ministerpräsident Barak (Israel) mit dem Terroristenchef Arafat in Camp David (II) über einen zu gründenden „Palästinenser-Staat“. IMG_1016

Obwohl Barak 95 bis 97 Prozent der von den Arabern geforderten Fläche des israelischen Kernlandes (Judäa, Samaria, Gaza) sowie den Osten Jerusalems (!)  –  das 1980 zur „ewigen und unteilbaren Hauptstadt Israels“ erklärt worden war  –  anbot, lehnte Arafat mit Blick auf die PLO-Charta ab. Der enttäuschte Clinton sagte zu ihm: „You have been here 14 days and said no to everything.”

Nachdem Arafat 2004 an Aids gestorben war (vgl. “Jerusalem Post” Nr. 7/2007), zeigte Israel erneut seinen guten Willen. Ministerpräsident Sharon ließ gegen den Willen der jüdischen Siedler den Gazastreifen gewaltsam räumen. Statt der erhofften friedlichen Entwicklung intensivierte sich seitdem der arabische Raketenbeschuss von den nun näher gerückten Abschussrampen. Im Gazastreifen offenbart sich inzwischen das heillose Chaos einer islamischen „Verwaltung“, wie sie in anderen arabischen Regionen üblich ist.

Fakten zur Vertreibung von Arabern aus Israel

Abschließend noch ein Wort zur „Vertreibung“ von etwa 620.000 Arabern aus dem Kernland Israels. Selbst wenn es eine Vertreibung war  –  andere Quellen sprechen auch von Flucht, zu der diese Menschen von ihren eigenen Führern aufgerufen waren  –  so wurden im Gegenzug etwa 800.000 Juden unter Zurücklassung ihrer gesamten Habe aus den arabischen Ländern vertrieben, wo sie oft schon seit Jahrhunderten, wenn auch als Dhimmis (benachteiligte Bürger 2. Klasse), lebten. accumulator_default_img

Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, die arabischen Flüchtlinge in den Nachbarländern aufzunehmen. Immerhin haben die arabischen Länder, darunter die reichen Ölstaaten, eine Fläche, die größer ist als Europa.

Deutschland hat nach dem Krieg nicht nur mehr als ein Drittel seiner Fläche verloren, sondern nahm auch etwa 13,5 Millionen Vertriebene vor allem im westlichen Teilstaat auf und integrierte diese. Wäre von den Arabern ein wirklicher Friede im Nahen Osten gewünscht, so könnte auch dort die „deutsche“ Lösung ein nachahmenswertes Beispiel sein!

Gegen eine solche Lösung steht aber ein grundlegendes Gesetz des Islam: Ein Territorium, das einmal von Muslimen erobert wurde – ob für kurze oder längere Zeit – und wieder verloren ging, wird auch weiterhin als unaufgebbares Land Allahs betrachtet. Das gilt im übrigen nicht nur für das spanische Andalusien, sondern auch für jedes Stück Land, auf dem eine Moschee errichtet wurde!

Kein Gebiet erhielt und erhält noch immer soviel „Entwicklungshilfe“ wie die „Palästinensische Autonomie“ – in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Euro, die europäische und amerikanische Steuerzahler etwa je zur Hälfte aufbringen (müssen).

Was mit diesen Geldern geschieht, ist tagtäglich in den TV-Sendern zu sehen, der Rest fließt in die Taschen korrupter Clans. So zweigte allein Arafat 900 Millionen Euro „Entwicklungsgelder“ auf seine Privatkonten in der Schweiz ab, die nie zurückgefordert wurden.

 


Gaza-Rakete auf die israelische Stadt Sderot

Für die Bewohner der Stadt Sderot an der Grenze zum Gazastreifen war es ein böses Erwachen nach einer Periode der relativen Ruhe: Gegen 10.19 Uhr am Mittwochmorgen schlug eine im Gazastreifen abgefeuerte Rakete nahe einer Grundschule in der Stadt ein.  1403634115528

Die jungen Schüler waren gerade in der Pause, als die Sirene ertönte und sie aufforderte, so schnell wie möglich den Schutzraum der Schule aufzusuchen. „Es ist ein Wunder, dass niemand verletzt wurde“, so der Bürgermeister der Stadt, Alon Davidi. Ein 15-jähriges Mädchen und ein 60-jähriger Mann erlitten einen Schock und wurden medizinisch versorgt.

Später am Tag flog die israelische Luftwaffe Angriffe auf Ziele im Gazastreifen.

Quelle: israelische Botschaft


Palästinensischer Vater fordert israelische Soldaten auf, sein Kind zu töten

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu äußerte sich zu dem vor ein paar Tagen im Internet aufgetauchten Video, auf dem zu sehen ist, wie ein palästinensischer Vater seinen kleinen Sohn zu israelischen Soldaten schickt und diese auffordert, ihn zu ermorden:

„Ich habe gerade ein Video gesehen, das mich menschlich zutiefst erschüttert hat. In wenigen Sekunden zeigt es, warum unser Konflikt anhält.

Ein palästinensischer Vater schiebt seinen 4-jährigen Sohn vor. Er bittet die israelischen Grenzpolizisten, sein eigenes Kind zu töten. Er ruft ‚Erschießt diesen kleinen Jungen!‘   –   Er schiebt seinen kleinen Sohn vorwärts zu den Soldaten und schreit: ‚Tötet ihn! Erschießt ihn!‘

Der Junge stoppt. Er hat Angst. Jedes Kind hätte das. Er dreht sich um und sieht seinen Vater ratsuchend an.  Sein Hemd steckt ordentlich in seinen kurzen roten Hosen. Der Junge geht vorsichtig auf die Soldaten zu. Einer von ihnen reicht im freundschaftlich die Hand. Der Junge klatscht ab.

Es ist schwierig, einen 4-Jährigen zum Hassen zu bringen. Jemanden dazu zu ermuntern, ein Kind zu töten – noch dazu das eigene – ist wahrscheinlich das Unmenschlichste, das ein Mensch tun kann.

Was hat dieses Kind getan, dass es so etwas verdient? Die Antwort ist: nichts. Er ist unschuldig. Er sollte auf dem Spielplatz sein. 

Leider ist das Verbrechen dieses Vaters kein Einzelfall. Im Gazastreifen betreibt die Hamas Sommerferienlager, in denen Kindern beigebracht wird, den Tod mehr zu schätzen als das Leben – Selbstmordkindergartenlager. Das Palästinensische Erziehungsministerium hat kürzlich eine Veranstaltung für Schüler organisiert, bei der Terroristen geehrt wurden, die drei Zivilisten ermordet hatten.

Vor zwei Wochen hat die offizielle Zeitung der Palästinensischen Autonomie jugendliche Terroristen gelobt und geschrieben: „Der Tod als Märtyrer ist der Weg zu Stärke und Größe.‘ 
 
Kinder sind kein Kanonenfutter. Sie sind das Wertvollste, das wir haben. Ich bin sicher, dass palästinensische Eltern, viele von ihnen, genauso außer sich sind wie ich über dieses Video.

Und heute wende ich mich an jeden Vater und Mutter weltweit. Ich bitte sie, sich mir anzuschließen, in der Forderung nach einem Ende dieses Kindesmissbrauchs. Die palästinensische Führung muss aufhören, Kinder zum Töten zu ermutigen. Sie muss aufhören, palästinensische Eltern zu ermutigen, den Tod ihrer eigenen Kinder zu fordern. Das ist abscheulich. Schließen Sie sich mir an, alle Kinder zum Frieden zu erziehen.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Norwegischer Außenminister berät in Israel über Gaza-Wiederaufbau

„Demilitarisierung des Gazastreifens notwendig“

Israels neuer Staatspräsident Reuven Rivlin hat sich am Sonntag (7.8.) in Jerusalem bei einem Treffen mit dem norwegischen Außenminister Borge Brende zur Perspektive für den Gazastreifen geäußert.   ????????????????????????????????????????????????????????????

Rivlin dankte zunächst Außenminister Brende für sein Interesse an der Situation der Menschen in Israel und im Gazastreifen. Weiter sagte der Präsident:
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„Der Wiederaufbau des Gazastreifens liegt genauso in unserem Interesse wie in dem der ganzen feien Welt. Doch der Wiederaufbau sollte mit einer Demilitarisierung des Gazastreifens verbunden sein, weil wir sonst dem nächsten Konflikt entgegengehen.
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Die Leute der Hamas werden wieder alle Gelder, die von der Weltgemeinschaft für den Aufbau zur Verfügung gestellt werden, für ihre militärischen Zwecke und für ihre Angriffsmöglichkeiten gegen Israel verwenden. Wir kommen da in eine Sackgasse und könnten uns bald wieder in einer sehr ernsten Lage wiederfinden.“
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An den norwegischen Außenminister Brende gewandt, sagte Rivlin: „Ich schätze ihr Anliegen sehr, allen Menschen, die humanitäre Hilfe brauchen, zu helfen.“
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Außenminister Brende betonte die Wichtigkeit der Verhandlungen unter ägyptischer Leitung über eine andauernde Waffenruhe und nahm zudem Bezug auf die Gruppe IS und die Situation im Irak. Der norwegische Politiker erklärte:
„Wir können die israelisch-palästinensische Situation nicht diskutieren, ohne den weiteren Kontext mit in den Blick zu nehmen.“
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Quelle: israelische Botschaft  – Foto: GPO/Mark Neiman

Israel: Regierungschef Netanjahu zieht seine Bilanz der Gaza-Militäroperation

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (siehe Foto: am  Rednerpult) äußerte sich auf einer Pressekonferenz wie folgt zu den Militärschlägen im Gazastreifen und zu dem in Kairo ausgehandelten Waffenstillstand:  statment270814BIG

„Die Umsetzung der Waffenruhe ist ein großer militärischer und diplomatischer Erfolg für den Staat Israel.

Die Hamas wurde hart getroffen und keine einzige ihrer Vorbedingungen für eine Waffenruhe wurde erfüllt.

Als Ministerpräsident Israels trage ich die oberste Verantwortung für die Sicherheit der Bürger Israels und dies hat meine Kollegen  –  Verteidigungsminister Moshe Ya’alon und Generalstabschef Lt.-Gen. Benny Gantz  [beide: siehe Foto]   – und mich während jeder Phase der Operation Schutzlinie geleitet. (…)

Vom ersten Moment an hatten wir ein klares Ziel: wir wollten der Hamas und den anderen Terrororganisationen einen harten Schlag zu versetzen und damit eine anhaltende Ruhe für alle Bürger Israels zu erreichen.

Zuerst haben wir das Netzwerk aus Angriffstunneln zerstört, das sie über die Jahre aufgebaut hatte.. Dies war der Grund für den Einsatz der Bodentruppen.

Als die Operation abgeschlossen war, haben wir die Kräfte abgezogen, um der Hamas nicht die Möglichkeit zu geben, unsere Soldaten zu töten oder zu entführen – was die Hamas nur zu gerne erreicht hätte. (…)

Der Rückschlag, den die Hamas einstecken musste, ist seit ihrer Gründung beispiellos, ein sehr harter Schlag. Ich möchte anmerken, dass sie auch einen diplomatischen Treffer einstecken mussten.

Die Hamas hat Bedingungen an den Beginn einer Waffenruhe geknüpft. Wir haben der ägyptischen Initiative für eine Waffenruhe schon in den ersten Tagen zugestimmt, bedingungslos und ohne zeitliche Beschränkungen, während die Hamas Bedingungen aufgestellt hat. (…) Keine ihrer Bedingungen wurde erfüllt. (…)

Werden wir unser Ziel einer dauerhaften Ruhe erreichen?

Ich glaube, es ist noch zu früh, das zu wissen, aber der harte Schlag, den die Hamas und die Terrororganisationen einstecken mussten, sowie unsere Möglichkeit, durch Grenzkontrollen die Wiederbewaffnung zu verhindern, die Chancen verbessert haben, dass wir dieses Ziel erreichen.“

Quelle: Amt des israelischen Ministerpräsidenten


Dienstag (26.8.): 24 verletzte und zwei tote Israelis durch Hamas-Angriffe

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Am Dienstagabend, den 26. August, hat das ägyptische Außenministerium einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas verkündet, der um 19 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ = mitteleuropäischer Zeit) in Kraft getreten ist. hamasfires
 
Bis zum Inkrafttreten des Waffenstillstands ertönte überall in Israels Süden Raketenalarm.
Die Hamas übernahm die Verantwortung für eine Rakete, die auf Tel Aviv abgefeuert worden war.
Kurz vor 18 Uhr Ortszeit waren Ze’ev Etzion (55 J.) und Shachar Melamed (43) aus dem Kibbuz Nirim bei einem Mörsergranatenangriff auf die Region Eshkol getötet worden. Vier weitere Menschen wurden dabei verletzt.
 
Am Morgen waren bei einem Raketenangriff auf ein Wohnhaus in Ashkelon mehr als 20 der Bewohner verletzt worden, darunter sechs Kinder.
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Quelle: israelische Botschaft in Berlin

TERROR-Manifest: Charta der „Islamischen Widerstandsbewegung“ (HAMAS)

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Die Islamische Widerstandsbewegung (arabisch: Harakat Muqawama Islamiya)  –  bekannt unter dem Akronym HAMAS  –  ist eine extreme, gewaltverherrlichende Organisation und eine palästinensische Abzweigung der „Muslim-Bruderschaft“. 170814063037-b1-
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Die Ideologie der HAMAS verbindet islamisch-religiöse Grundsätze und panarabische Ideen mit Bestrebungen nach einem palästinensischen Staatswesen.
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Am 18. August 1988 gab die Islamische Widerstandsbewegung ihre Charta heraus. Sie ist ein umfassendes Manifest, das aus 6 separaten Absätzen besteht.
Die Charta propagiert als zentrales Ziel die totale Zerstörung des Staates Israel durch den Heiligen Islamischen Krieg (Jihad).

„Es ist unsere Pflicht, Juden zu töten“

Dem Motto der Charta folgend, forderte die Hamas ihre Anhänger im Oktober 1990 mit dem Flugblatt Nr. 65 zum Mord an Juden auf:  „Jeder Jude ist ein Siedler, und es ist unsere Pflicht, ihn zu töten.“
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Die lange Liste der Terror- und Mordanschläge im Westjordanland, Gazastreifen und im Kernland Israels unterstreicht die mörderische Kompromißlosigkeit, mit der HAMAS-Terroristen gegen Juden und auch gegen Israelo-Araber vorgehen.
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Nachfolgend Auszüge aus der HAMAS-Charta:
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Die Ziele der Hamas:
„Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine ausschließlich palästinensische Bewegung, die Allah die Glaubenstreue hält und deren Weg der Islam bestimmt. Sie strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten.“ (Artikel 6) media-govugWAzfG7-2
 
Die Zerstörung Israels:
„Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat.“ (Präambel)
 
Die muslimischen Ursprünge des Gebietes:
„Das Land Palästina ist ein Islamischer Waqf (Heiliger Besitz), der den kommenden Generationen der Muslime bis zum Ende der Zeiten als Vermächtnis gegeben wurde. Es darf weder darauf verzichtet werden, noch darf etwas davon abgetrennt werden.“ (Artikel 11)
 
„Palästina ist ein islamisches Land… Deshalb ist die Befreiung Palästinas für jeden Muslim die höchste persönliche Pflicht, wo immer er sich befindet.“ (Artikel 13)
 
Der Aufruf zum Jihad:
„Der Jihad ist die persönliche Pflicht jedes Muslims, seitdem die Feinde Teile des muslimischen Landes geraubt haben. Angesichts des Raubes durch die Juden ist es unvermeidlich, dass ein Banner des Jihad gehisst wird.“ (Artikel 15)
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Ablehnung von Friedensinitiativen:
„Friedensinitiativen und sogenannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen…Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung.“ (Artikel 13)
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Mißbilligung des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages:
„Ägypten wurde durch das verräterische Camp-David-Abkommen aus dem gemeinsamen Kampf (gegen den Zionismus) herausgelöst. Die Zionisten versuchen, die anderen arabischen Staaten in ähnliche Abkommen hineinzuziehen… Vom gemeinsamen Kampf gegen den Zionismus abzulassen ist Hochverrat; verflucht ist, wer eine solche Tat begeht.“ (Artikel 32)
 
Antisemitische Hetze:
„Das Jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Muslime nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: ‚Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm‘ und töte ihn.(Artikel 7)
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Quelle und Forsetzung der Auszüge hier:  Hamas-Doku