Katholikentagswerbung: Geht es um den Frieden Christi oder den Kampf des Adlers?

Von Hanna Jüngling

Man hat sich an vieles gewöhnt oder besser gesagt: Man wundert sich inzwischen über einiges nicht mehr. Die neueste negative Überraschung ist die Einladung zum 101.Deutschen Katholikentag 2018 in Münster unter dem Leitwort „Suche Frieden“.

Eine Website gibt Auskünfte über Motto und Ambitionen und ruft zur Mitarbeit auf: https://www.katholikentag.de/

Ich stöbere darin und mein Befremden wächst und wächst:

Altbackene Peace-Worker-Parolen

Die Erklärung des Leitwortes durch den Bochumer Neutestamentler Thomas Söding befremdet aufgrund ihrer Oberflächlichkeit und Banalität. Allerdings wundere ich mich darüber auch nicht, denn seiner Ansicht nach ist die Mission der Kirche, die sie erkennen müsse, eine „Friedenszone zu schaffen“:

„Man stelle sich vor, an einem Schwarzen Brett in einem Institut der Universität Münster ist ein Zettel angepinnt, auf dem steht „Suche Frieden“  – neben anderen Zetteln mit „Suche WG“ oder „Suche Job während der Semesterferien“.

Wer könnte diesen Zettel „Suche Frieden“ geschrieben haben?“ Ein Student, der nach 14 Semestern auch die letzte Chance für einen Studienabschluss vertan hat und deshalb verzweifelt auf verlorene Jahre seines Lebens zurückschaut? Eine aus Syrien geflüchtete Frau, die im Bürgerkrieg nicht nur ihren Ehemann und alles Hab und Gut, sondern auch jede Hoffnung auf eine Zukunft für sich und ihre Kinder verloren hat? Oder eine Frau aus meiner Nachbarschaft, die nicht die Kraft findet, aus einer zerrütteten Ehe auszubrechen?

Ein aus dem Kongo stammender junger Mann, der die Traumata seiner Erlebnisse als Kindersoldat nicht überwinden kann? Vielleicht eine alte Frau, die seit Jahren im Streit mit ihren Kindern lebt? Oder jemand, der jeden Glauben an Gott und an das Gute in dieser Welt verloren hat?.“

Abgesehen davon, dass die wirklich Traumatisierten, die hier immerhin auch genannt werden, ganz gewiss keine solch albernen Zettel anpinnen würden, denn das ist etwas für Stuhlkreispädagogik, sind die meisten genannten „Schicksale“ keine Problematik fehlenden Friedens.

Man kann im weitesten Sinnen sagen, dass all diese Beispiele einer „Heilung“ bedürfen. Und wenn man sie als „Friedensproblem“ auffassen will, wäre das Friedenskonzept zu klären, das zugrunde liegen soll. Aber außer Spesen ist auch hier nichts gewesen. Man fischt gern im Trüben.

Banaler und ärgerlicher Kreativ-Moralismus

Zum Einschlafen war er von Anfang an, dieser friedensbewegte Kreativ-Moralismus, der mein Leben seit mindestens 1970 begleitet und an der Eskalation weltweiten Unfriedens buchstäblich nichts ändern konnte und vermutlich auch nicht ernsthaft wollte.

Heute aber ist solches Gelaber nur noch ein fahrlässiges Ärgernis. Was nützt der Welt die Beschwörung eines Origami-Friedens im Patchwork-Design mit „Diversity“-Phrasen, der tausend Papiertauben fliegen lässt und später doch wieder seine eisernen Adler verkauft? Oder wenigstens ebenso viele Gründe ersinnt, die ganz konkrete Politik der Eliten dann doch nicht fahrlässig zu finden, die so viele Menschenleben verschleudert, so viel „Manpower“, wie man inzwischen zynisch sagt, zu tabuisieren?  

Und was soll überhaupt dieses flickwerkige Diversity-Gedöhns, wenn man doch andererseits so tut, als hätten alle nur ein und dasselbe im Sinn? Die real existierende „Diversity“ der Menschen und Völker ist nicht nur das Ergebnis friedlicher Entfaltungen im Blut-und-Boden-Idyll, das diesem Denken verdeckt zugrunde liegt, sondern harter Auseinandersetzungen, geistiger Zerwürfnisse und scharfer Ausgrenzungen.

Söding erwähnt die Jahre 1618 (Westfälischer Frieden) und 1918 (Ende des 1. Weltkrieges), aber er fasst diese Themen nur mit abgespreiztem kleinem Finger an: 

„Jeder Mensch sehne sich nach Frieden. Seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen sei die denkbar kürzeste Formel für einen Willkommensgruß der Friedensgruß: „Pax – Shalom – Salam. In der Bibel begegnet einem keine Formulierung so oft wie „Der Friede sei mit Dir“ oder „Der Friede sei mit Euch“, so Söding.“

Warum muss ich da nur an den unsäglichen Friedensgruß im Novus Ordo (reformierter Meßritus) denken, diesem missalen „Lasst hundert Blumen blühen“-Klamauk, der dennoch nicht dazu führen kann, dass man sich vor der Kirchentür wenige Minuten später noch kennt.

Sendung der Christen bedeutet m e h r  als Friedenswünsche

Einst wurde man mit dem „Ite missa est“ als Apostel und Apostelin des Priestertums aller Gläubigen gesendet, aber die Hierarchie unterdrückte diese Sendung so oft, machte aus klaren Worten eine Farce und ein triumphales Zeichen ihres Herrschaftsanspruches, der sich die kontrollierte Aufzucht vieler Zofen und Tagelöhner als Zeichen seiner Macht leisten kann.

Zu Recht wollte man die verengten und entgleisten kirchlichen Verhältnisse wieder zurechtrücken. Ist es gelungen? Man wird nicht mehr gesendet, sondern es heißt „Gehet hin in Frieden“. Und das war’s dann auch.

Frieden ist einfach ein gutes Wort. Aber ein euphorischer Kirchentagskommentar sollte berücksichtigen, dass hier eine Begriffsklärung nötig wäre. Und dass der Zusammenhang zwischen „Frieden“ und „apostolischer Sendung“ einmal geklärt gehörte nach den jahrhundertelangen klerikalen Verwirrungen politischer Art.

„Friede“ ist für den Muslim schon prinzipiell etwas anderes als für den Juden oder Christen, und die Christen heute wissen in aller Regel nicht mehr, was der christliche Friedensbegriff überhaupt meint.

Islamischer „Friede“ ist nur im „Haus des Friedens“, im „Daressalam“, schlicht in der bereits islamisierten Weltregion. Frieden bedeutet hier: Unterwerfung unter den Islam. Jede Weltregion, die nicht islamisiert ist, ist „Haus des Krieges“, das „Daralharb“. Was ist demgegenüber die „Pax christiana“?

Politzungen-Gerede ist öde und destruktiv

Wir sollten also unsere Begriffe schärfen und nicht nur bei Kerzenschein und Fairtrade-Tee von „Friedenssehnsucht“ lallen. Solche Politzungenrede ist überflüssig und destruktiv. Ihr Moralismus stinkt zum Himmel.

Im Blick auf zwei Schriftstellen aus dem AT und NT, die vom Frieden reden, fällt Söding offenbar nur ein, dass wir daraus lernen, dass Frieden „keine Illusion“ ist. Man könne außer dem Ideal  —  nur wie sieht das eigentlich aus?  —  auch konkrete Fragen beantworten:

„Welche Kriege müssen beendet sein? Welche Friedenspläne können geschmiedet werden? Wer ist auf der Suche nach Frieden?“

Nun kennt unser Glaube kein „Friedensideal“. Auch ist „Friede“ in unserem Glauben an sich kein „Gut“ oder „Geschenk“, das man „hat“, sondern wir haben einen HERRN, der der Friede Gottes selbst ist. Aus diesem HERRN, der unser Friede ist, fließt Friedfertigkeit in die Seelen, die ihn durch die Taufe aufnehmen.

Der Hl. Geist wirkt in Gläubigen den übernatürlichen Frieden, „den die Welt nicht gibt“, wie Jesus sagte. Dass die falschen Propheten dieser Welt am liebsten von „Frieden“ reden, berichtet uns eindrucksvoll das Buch Jeremia im AT, das mit der Verschleppung der Israeliten endet. Und wie kann man danach fragen, „wer auf der Suche nach Frieden ist“, wenn man weiter oben noch proklamiert hat, dass doch „jeder“ den Frieden ersehnt?!

Oder etwa die Frage „Welche Kriege müssen beendet werden?“ Das ist hoffentlich nur ein unbewusster Zynismus. Dem Autor ist gar nicht klar, wie unsinnig und friedlos alleine diese Frage schon klingt: Denn die Antwort ist selbstverständlich klar: Alle Kriege müssen beendet werden! Alle! Oder wollen wir gute und schlechte Kriege unterscheiden? Richtig gefragt wäre: Welche Kriege haben eine realistische Chance auf baldige Beendigung, und was können wir dafür tun?

Friedenskitsch löst keine wirklichen Konflikte

Der wache Zeitgenosse weiß jedoch, wie unberechenbar postmoderne Kriege geworden sind. Wir kennen Jahrzehnte von Friedensverhandlungen hier und da, und viele davon haben dennoch nicht zum Frieden geführt. Der Friedensnobelpreis wurde so oft an Personen vergeben, unter denen Kriege noch mehr eskalierten. Das letzte Beispiel ist Präsident Obama.

Und warum dies so ist, kann nicht im Kirchentags-Hauruck beantwortet werden. Ein Plaudertreffen zum Friedenskitsch sollte angesichts der Verheerungen unserer Tage unterlassen werden, wenn wir nicht einmal mehr sicher wissen, was dem konkreten Frieden wirklich dient. Haben wir nicht erlebt, dass fast alle Konzepte ins Leere liefen oder das Gegenteil dessen erreichten, was sicher wohlwollend dabei beabsichtigt war?

Wir brauchen keine soundsovielste Neuauflage bürgerlicher Peace-Maker-Spielchen!

Es ist symptomatisch für den Text Södings, dass er über die persönliche Friedlosigkeit des einzelnen mit Gott, die ein Seinszustand ist, den man durch „Action“ und Gelaber nicht auflösen kann, als Auslöser von Unfrieden und Hass kein Wort verliert. „Frieden“ versteht er als Gegenteil von „Krieg“. Unfrieden mit Gott sieht er tatsächlich vordringlich als das Empfinden, Gott stehe in einem kriegerischen Verhältnis zu einem selbst!

Die bußfertige Erkenntnis, dass wir als Einzelne und als Menschheit es sind, die Gott den Krieg erklärt haben, wendet er in ein unspezifisch-kollektives Gottspielenwollen hinsichtlich der Natur und Umwelt. Die innere Läuterung des Einzelnen als einziger und wesentlicher Quell des Frieden unter den Menschen findet bei ihm keinerlei Erwähnung.

Zum Frieden gehört die Umkehr des Menschen

Die „Friedenssuche“ ist in einer solchen Diktion nicht mit Buße und Umkehr verbunden, sondern ein gefühltes, materiell einklagbares „Gut“ geworden, das man aber nicht mehr als persönlichen, christlichen Seinszustand auffasst. Das einzige, was traditionell anmutet, ist sein verstohlen kurzer Satz „Nach Ps 34 und 1 Petr 3 wächst der innere Friede dort, wo Gott die Ehre gegeben wird.“ Hier wäre es erst interessant geworden! Aber ab hier schweigt der Autor.

Noch erschütternder aber ist, dass Söding nichts mehr davon weiß, dass Frieden von Gott vor allem anderen erbeten werden muss. Er spricht von „Geschenk“, aber er erklärt nicht, warum und inwiefern das ein Geschenk ist. Es hätte nur eine Antwort gegeben: Das Geschenk unseres restaurierten Friedens ist das Opfer auf Golgotha — es wäre angemessen gewesen, jetzt in der Fastenzeit daran zu erinnern. Ohne den geopferten und auferstandenen Christus und ohne die persönliche Annahme seines Todes gibt es keinen Frieden!

Das Wort „Gebet“ ist ihm eine kurze Randbemerkung wert. Und das, was am meisten bestürzt, ist, dass der Name Jesu nicht einmal fällt.

Dass wir Christen eigentlich auf das zweite Kommen Jesu warten und bekennen, dass dieses Äon aus sich heraus keinen Frieden erreichen wird — davon meint man heute auch in der Kirche nicht mehr reden zu müssen, wenn man es denn überhaupt noch vor Augen hat.

Drei Plakate: Der Adler hat die Taube gefressen

Entsprechend öde, düster und ideologisch sind die drei Katholikentags-Plakate, die gleich auf der ersten Seite vom ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg als ein großer Wurf, als „Hingucker“ gepriesen werden. Es werden Folgeplakate angekündigt, die ebenso „widerspenstig“ wirken wollen.

Das erste Plakat zeigt eine farbige Frau, die sich gewaltfrei übermächtig und finster anrückenden Polizeieinheiten entgegenstellt. Die weißen Männer treten hier wie eine Inlandsarmee in Schwarz und im Stahlhelm-Outfit auf. Ich habe mich sofort gefragt, ob dieses Plakat nicht volksverhetzend ist.

Die Polizei wird als Aggressor dargestellt, der gegen wehrlose Frauen, im weiteren Sinne „Leute“ auftritt, und eine Rassismus-Assoziation wird in dieser Montage durchaus aufgebaut. Rassistisch ist es insofern, als der weiße Mann assoziativ so dargestellt wird, als trete er in Mannschaften gegen wehrlose einzelne schwarze Frauen auf.

Angesichts wachsender Opferzahlen auch unter der Polizei, angesichts des tapferen und wirklich tollen Polizei-Einsatzes heuer in der Silvesternacht in Köln, und angesichts der 2000 „farbigen“ männlichen Aggressoren, die auch diesmal wieder anrücken wollten, um weiße Frauen zu berauben und sexuell zu nötigen, überfällt mich Brechreiz, wenn ich ein solches Plakat sehe.

Rechtsstaatliche Polizei wird unfair an den Pranger gestellt

Diese plakative Schwarzweißmalerei, die der Polizei, die ein Verfassungsorgan ist, in den Rücken fällt, können wir in der angespannten Lage innerer Unsicherheit nicht auch noch gebrauchen! An dieser Stelle sei des gestern von einem islamischen Täter erstochenen Polizisten in London gedacht. Von den zahlreichen Angriffen auf Polizisten vor allem durch linksradikale „Antifaschisten“ und rechtsradikale Schlägertrupps in unserem schönen Land will ich erst gar nicht weiter reden…

Das nächste Plakat zeigt uns zwei Personen im „Hair“-Outfit, die sich nach einer misslungenen Anti-Pipeline-Demo heulend in die Arme fallen. Meine Flower-Power-Kindheit hört offenbar nie auf. Wie alt bin ich jetzt?

Sind das wirklich die „Friedensprobleme“ der Welt, ob irgendwo eine Pipeline gebaut wird? Man mag den konkreten Bau von Pipelines aus triftigen Gründen ablehnen, aber ein Plakat mit dieser Aussage scheint nicht nur pauschal, sondern auch hetzerisch.

Die Assoziation zum Thema „Frieden“ führt zur Stammtisch-Behauptung, „die USA“ würden all ihre Kriege ja nur „wegen dem Öl“ führen. Irgendwie hätte man ein paar Umwelttränen ins Foto montieren sollen und noch ein supersytlisches Mega-Windrad. Das hätte wenigstens Pepp gehabt. Aber so fielen mir immer nur diese Plattenbauten in Prager Vorstädten ein, deren billig-friedliche Hässlichkeit mich als Jugendliche so angeödet hat…

Adler in Angriffspose weckt negative Erinnerungen

Rechtsradikale Assoziationen löst dagegen das letzte Plakat aus: ein (deutscher) Adler greift eine spacige Drohne an. War den Machern dieses „Hinguckers“ wirklich nicht klar, auf welches Niveau sie sich damit begeben?

Dieser Adler in Angriffspose lässt sofort an SA-Embleme denken. Er stürzt sich auf die Drohne, die man nach den vorigen Plakaten assoziativ ebenfalls den Amerikanern zuordnet. Man hört als Leitwort den alten Spruch 1939 „Ab heute wird zurückgeschossen“ im Hinterkopf, triumphale Musik, das penetrante und eisenharte Klatschen des Flügelschlags, der scharfe Blick des Raubvogels und das hektische Übersurren der Drohne und ihren nachfolgenden trudelnden Absturz.

Es ist eine echte Glanzleistung, aus der guten alten Friedenstaube nun einen angreifenden Adler zu machen. Peng! Und wieder was für den Weltfrieden getan…

Wer ist hier was? Was ist hier wer? Im schummrig-psychologischen „Telos“ dieser Serie sind die Friedlichen schwarz, kollektivistisch, Frauen und im Geiste des Adlers. Das Totemtier als Symbol der Treue und Wahrheitsliebe vermixt mit teutonischen Kraft-durch-Adler-Phantasien…

Farblich alles Grau in Grau. Erinnert an die Öde faschistischer und sozialistischer Protzbauten in Rom, Berlin, Peking und Moskau, an Alexanderplätze in aller Welt und Friedensaufmärsche unibraunblaugrau gekleideter „Brüder“ unter roten Fahnen mit und ohne weitere Symbole drauf. Eine sozialfaschistische Idealwelt tritt hier gegen eine nur-faschistische Heillosigkeit an. So wirkt es, tut mir Leid, und ich habe keinerlei Idee, was das eigentlich mit dem christlichen Glauben zu tun haben soll.

Plakatmotive sind um Jahrzehnte zurückgeblieben

Aber wenn wir schon rein weltlich-politisch denken wollen (warum auch nicht), dann möchte ich mal wissen, ob die Katholikentagsplaner nicht doch samt der Kirche „aus der Zeit gefallen sind“.

Bischof Genn von Münster (siehe Foto) behauptet allen Ernstes, die Kirche beweise mit einem solchen Erscheinungsbild, dass sie „nicht aus der Zeit gefallen“ sei, und Söding konnte natürlich die altbackene Leerformel von „den Zeichen der Zeit“, die man hier „erkenne“, nicht unterlassen.

Vielleicht sollte man diesen Leuten mal ein paar Zeitungsabos oder ein Tablet mit Internetzugang schenken, damit sie sich wieder „aggiornieren“. Sind die alle in den Seventies steckengeblieben?

Die tatsächlichen politischen Probleme scheinen sie einfach noch nicht mitbekommen zu haben, so etwas wie weltweite, sehr starke  Christenverfolgungen, wachsende „failed states“, globalen islamischen Terror und keine deutliche Abgrenzung der Islamgelehrten davon, verheerende Kriegsbilanzen der USA, zuletzt durch Hillary Clinton, eine unberechenbare Macht-Politik Putins, den Vorabend zu einem Ermächtigungsgesetz in der Türkei, in der jetzt schon 40.000 Menschen als angebliche Regimegegner gefangen gehalten werden ohne rechtlich relevanten Grund, darunter auch deutsche Staatsbürger, Friedlosigkeit durch die türkische Regierung auf unseren Straßen, randalierende Linksradikale, überdurchschnittlich hohe Kriminalitätszahlen unter viel zu vielen unkontrollierbaren „Flüchtlingen“ und hysterische Rechtsradikale, dies alles aber nach einer verheerend planlosen Migrationskrise durch die Regierung Merkel, die auch die EU an Abgrund gewirtschaftet hat und ein Amerika, das sich distanziert und aus der militärischen Beschützermacht zurückziehen will…

Fazit: Diese Werbung für den Katholikentag 2018 ist  —  geistig und geistlich gesehen  —  nicht katholisch, sondern für mein Empfinden eine Nostalgie-Veranstaltung im Geiste der linken Bewegungen in den Sixties und Seventies mit deutlich aggressiven, rassistischen und hetzerischen Untertönen. Anachronistisch also und postfaktisch sowieso!

Weitere tiefschürfende Artikel unserer Autorin, der Musikerin und Künstlerin Hanna Jüngling, finden Sie auf ihrem Blog: http://zeitschnur.blogspot.de/


„Strategische“ Fasten-Aktion des Gebetshauses Augsburg zur „Rettung Europas“

Von Hanna Jüngling

Wir befinden uns schon mitten in der Fastenzeit. Das „Gebetshaus“ in Augsburg mit Johannes Hartl (siehe Foto) an der Spitze hat einen Fastenaufruf gestartet, den man sich einmal genauer ansehen sollte.

Allerdings sage ich gleich, dass ich  – wieder nicht –  nicht in der Lage bin, in das Halleluja-Schreien auszubrechen, das offenbar alle angesichts dieser Aktion befallen hat. Da nun schon die ARD und alle großen katholischen Medien Lobeshymnen auf das Gebetshaus singen, gehöre ich offenbar zu den Spielverderbern und Bedenkenträgern.

Doch zunächst möchte ich nachvollziehen, was Hartl will:

Bekehrung eines Kontinents durch Hungerstreik?

Hartl will durch eine massenhafte Fastenbewegung die Errettung Europas herbei… ja, was eigentlich? Herbeibeten? Herbeihungern? Herbeiverzichten? Herbeizwingen? Herbeibitten? Herbeiflehen?

Er spricht von einer „Strategie“, von „strategischem Fasten“ — also weiß er, was man tun muss, um die Herzen 100 Millionen anderer zu lenken, nämlich eisern 40 Tage lang fasten. 

Klingt irgendwie nach Voodoo und weniger nach demütigem Bitten. Warum stellen wir nicht 100 Millionen stellvertretender Püppchen auf und durchbohren sie mit kleinen Kreuzen, damit ihre lebendigen Gegenstücke sich „christlich“ bekehren?

Ja, ich weiß, das klingt provokativ und wird manche treffen, aber ich bitte einen Moment um Nachdenklichkeit und Unterscheidungswillen:

Wer „strategisch“ fastet, macht es tatsächlich wie die Schamanen, die die rechten Zaubersprüche, Tanzschritte und Opfergaben zu platzieren wissen, um eben „strategisch“ Regen, Fruchtbarkeit oder Erfolg von den Göttern zu erringen.

Allein dass Hartl bezüglich des Fastens, das doch eigentlich eine persönliche Einkehr vor Gott ist und dessen Ziel der Läuterung des Fastenden hin zu einer heiligen Selbstlosigkeit dienen soll, die keinem bestimmten „Zweck“ gilt, als „Strategie“ auffasst, lässt mich zurückweichen:

Um auf völlig unbeteiligte, eben diese bislang noch namenlosen 100 Millionen zu bekehrenden Menschen einzuwirken, will er 10.000 „Berufene“ finden, die zu diesem Behufe fasten.

Ich finde das sehr magisch gedacht…
Und überhaupt: welche Rettung? Rettung wovor und wozu? Und warum gerade jetzt?
Und warum ausgerechnet 100 Millionen Menschen? Warum nicht 1 Milliarde oder am besten alle?

Antworten gibt uns die Website des Gebetshauses https://gebetshaus.org/ (6.3.2017)

Der „Quer“-Leib Christi?

„Quer durch den Leib Christi verbreitet sich Hoffnung und Menschen auf der ganzen Welt hören vom Herrn, dass dies eine besondere Zeit für Europa ist. Im letzten Jahr trafen sich Propheten, Evangelisten und Leiter großer Dienste aus der ganzen Welt, um sich über das auszutauschen, was Gott auf diesem Kontinent vorhat.“ 

Quer durch den Leib Christi… wo ist das, dieses „quer“? Eine „Quer“-Szene also auch im Leib Christi… Aber dort sollten doch alle eins sein. Klar — sie sind es nicht bzw. die Kirche hat bis mindestens zu Pius XII. behauptet, die „anderen“, also alle, die nicht zur römisch-katholischen Kirche gehören, aber getauft sind, gehörten nicht dazu und seien abgeschnitten vom mystischen Leib Christi (Pius XII., Mystici corporis, 1943)…

Ja, in der Kirche muss eine große Vielfalt und gewiss ein immer wieder überraschendes Laienapostolat sichtbar sein, denn ohne ein solches ist ein nur auf die Hierarchie fixierter Leib Christi wirklich tot. Aber es muss nach der Güte dessen gefragt werden, was da eingewurzelt werden soll, und ob es zur Kirche und zu Jesus passt.

Man möge mir verzeihen, aber diese Frage darf nicht einfach kurz mal abgehakt werden und kann an sich auch nicht durch einen Johannes Hartl und seine Orakel in aller Welt bestimmend beantwortet werden, die ja zumeist völlig selbstbestimmten charismatischen oder pfingstlerischen Freikrichen entstammen.

Gibt es ein globales Orakel-Kollektiv?

Ein nicht weiter erklärtes „Wir“ um Hartl hört offenbar direkt „vom Herrn“, und dies „weltweit“, dass der etwas Großes mit Europa vorhat  –  und zwar demnächst.

Es trafen sich irgendwelche nicht näher genannten „Propheten“ und „Evangelisten“ und „Leiter großer Dienste“ der ganzen Welt, um sich darüber auszutauschen, was Gott aktuell in Europa vorhat.

Woher wissen die das alles? Wie können sich Menschen „darüber austauschen, was Gott (konkret demnächst) vorhat“? Hatten die Herren kollektive Eingebungen oder schwebten Briefchen vom Himmel? Oder brachten sie sich gegenseitig einfach in Stimmung, wurden enthusiastisch und ihnen deuchte, Gott habe nun mit Europa etwas Großartiges vor?

Ist das eine Kaste von Supervisionären, Orakeln und frommen Schamanen, die Dinge wissen, die selbst der Papst in Rom nicht wissen oder beurteilen kann, weil er offenbar zu den Propheten, Evangelisten und Leitern großer Dienste nicht dazugehört? Warum nennt Hartl nicht Ross und Reiter? Wer sind diese Leute, die einen außerordentlichen Einblick in Gottes Pläne zu haben vorgeben?

Und irgendwie fällt mir da die erfolglose römische Anstrengung zur „Neuevangelisierung“ seit 1985 ein. Was hat Rom samt den Bischofssitzen falsch gemacht, was Johannes Hartl und sein Quer-Propheten- und Orakelkabinett besser wissen?

Den vollständigen Artikel unserer Autorin Hanna Jüngling finden Sie hier: http://zeitschnur.blogspot.de/2017/03/europe-shall-be-saved-hungerstreik-fur.html


GOTT gab meiner Seele große Kraft!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 138 (137),1-2ab.2cd-3.7cd-8.

Ich will dir danken aus ganzem Herzen,
dir vor den Engeln singen und spielen;
ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin
und deinem Namen danken für deine Huld und Treue.

Denn du hast die Worte meines Mundes gehört,
deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.
Du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief;
du gabst meiner Seele große Kraft.

Du streckst die Hand aus gegen meine wütenden Feinde,
und deine Rechte hilft mir.
Der HERR nimmt sich meiner an.
HERR, deine Huld währt ewig.
Lass nicht ab vom Werk deiner Hände!

 


AT: „Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jesus Sir 35,1-15:

Viele Opfer bringt dar, wer das Gesetz befolgt;
Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält;
Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist;
Dankopfer spendet, wer Almosen gibt:
Abkehr vom Bösen findet das Gefallen des HERRN:
als Sühne gilt ihm die Abkehr vom Unrecht.

Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem HERRN,
denn das alles muss geschehen, weil es angeordnet ist.
Die Opfergabe des Gerechten macht den Altar glänzend von Fett,
und ihr Wohlgeruch steigt zum Höchsten auf.

Das Opfer des Gerechten ist angenehm,
sein Gedenkopfer wird nicht vergessen werden.

Freigebig ehre den HERRN, nicht gering sei die Gabe in deinen Händen.
Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht,
und weihe deinen Zehnten mit Freude!

Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch ihm, freigebig und so gut, wie du kannst.
Denn ER ist ein Gott, der vergilt, siebenfach wird ER es dir erstatten.

Versuche nicht, ihn zu bestechen, denn ER nimmt nichts an;
vertrau nicht auf Opfergaben, die durch Unterdrückung erworben sind.
ER ist ja der Gott des Rechts, bei ihm gibt es keine Begünstigung.

 


Islam: Tägliches Gebet mit ständiger Abwehrhaltung gegenüber Andersgläubigen

Nur wenige wissen, was ein gläubiger Moslem täglich betet. Er betont nicht nur, was er glaubt, er erwähnt auch ständig, was er nicht glaubt und wogegen er ist: nämlich gegen alle „Ungläubigen“. burka

„Leite uns den rechten Pfad, den Pfad derer, denen Du gnädig bist, nicht derer, denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen.“

In die Irre gehen nach islamischer Auffassung Christen, Juden und alle Polytheisten.

„Wahrlich, der Mensch ist in einem Zustand des Verlusts, außer denjenigen, die glauben.“

Also sind alle außer den Muslimen in einem Zustand des Verlusts.

„Er ist Allah, der EINE, Allah, der Immerwährende, ER zeugt nicht.“

Das ist eine explizite Ablehnung des christlichen Dogmas von der Gottessohnschaft Jesu. Warum hat ein Moslem das nötig? Reicht ihm sein Glaube nicht? Muss er ausdrücklich Andersgläubige im täglichen Gebet herabwürdigen? 

Quelle und vollständiger Text von Adorján F. Kovács hier: http://www.freiewelt.net/blog/trumps-einreiseverbot-konsequent-und-nicht-antimuslimisch-10069971/


Die MEHR-Konferenz und der „Hammersegen“

Von Felizitas Küble

Allenthalben wird auf katholischen Webseiten   –  von der konservativen bis hin zur traditionellen Richtung  –  positiv bis begeistert über die charismatisch-ökumenische MEHR-Konferenz berichtet.

Personen und Gruppen, die sonst mit einem überschäumenden Ökumenismus eher wenig am Hut haben und überdies Wert auf eine gediegende liturgische „Form“ legen oder direkt der alten Messe anhängen,  lassen sich seit einiger Zeit in zunehmendem Maße von schwarmgeistigen Tendenzen beeindrucken. Charismatische Großveranstaltung

Ich frage mich, ob nicht einmal die Tatsache, daß im Gebetshaus Augsburg  –  dem Träger der MEHR-Konferenz  –  fleißig der Hammersegen propagiert und praktiziert wird, zum kritischen Nachdenken anregt.

Oder hält man etwa das sogenannte „Ruhen im Geist“ ernsthaft für eine Manifestation des Heiligen Geistes?

Handelt es sich bei diesem plötzlichen und tranceartigen Umkippen, wie MEHR-Leiter Dr. Johannes Hartl behauptet, um eine „Kraftbezeugung Gottes“? Vermittelt dieser „Toronto-Segen“ (wie er in protestantischen Kreisen genannt wird) neuerdings eine besondere Gotteserfahrung?

Wirkt unser HERR in solchen enthusiastischen Stimmungsmomenten auf ganz ungewöhnliche Weise? Zeigt er in der „Ohnmacht“ der Rückwärtskippenden seine außerordentliche „Macht“?

Mehr-Konferenz mit „Fallen im Geist“ inklusive

Daß auch in diesem Jahr auf der MEHR-Konferenz wieder  – wie dort üblich  –  munter der „Hammersegen“ erteilt wurde, wird von Fan-Seite selber geschildert, zB. hier unter dem bezeichnenden Motto Viel Spass und viel Segenhttp://mightymightykingbear.blogspot.de/2017/01/viel-spa-und-viel-segen-teil-1.html038_35

Daß es sich hierbei aber nicht um Ausrutscher oder Auswüchse am Rande dieser Mega-Veranstaltung handelt, ist für jeden klar, sich der sich der charismatischen Szenerie auskennt  –  einmal abgesehen davon, daß der katholische Theologe Dr. Johannes Hartl selber kein Geheimnis daraus macht, wie großartig er dieses Phänomen findet, das man aus der pfingstlerisch-protestantischen Bewegung seit über 100 Jahren kennt, seit einigen Jahrzehnten aber auch in katholisch-charismatischen Kreisen.

Dr. Hartl: „Meine aufregende Reise ins Gebet“

Dr. Hartl schreibt in seinem Buch „In meinem Herzen Feuer   –  Meine aufregende Reise ins Gebet“ im Kapitel „Heiliges Chaos“ (!), bei dem Fallen „im Geist“ handle es sich um eine „Kraftbezeugung Gottes“, die er bereits 1999 bei einem von ihm geleiteten Jugendwochenende beobachtet habe.

Während der üblichen Lobpreismusik ging es dort richtig rund – und dann kam ER (gemeint ist Gott): hartl-buch

„Doch während des 2. Liedes kommt er. Und übernimmt die Kontrolle…Ohne dass jemand sie berührt, beginnen Einzelne, umzufallen. Bum!…Die Betroffenen berichten, sie seien von der Kraft Gottes überwältigt worden….Im ganzen Raum fallen Jugendliche um und bleiben liegen….Einige liegen ganz ruhig am Boden und berichten hinterher, den Frieden und die Liebe Gottes auf tiefe Weise erfahren zu haben.

Andere beginnen laut zu weinen, weil Gott Bereiche intensiven Schmerzes in ihnen berührt. Andere lachen, weil sie Gottes Freude in sich spüren, andere haben Visionen der geistlichen Realität, einige sogar über lange Zeit hinweg.“

Dr. Hartl wird nun klar: „Jemand hat mir die Leitung aus der Hand genommen. In alledem jedoch die überwältigende Präsenz von etwas Heiligem. Von jemand Heiligem.“

Wirkt der Heilige Geist gegen Verstand und Bewußtsein?

Hierzu stellen wir fest:

  1. Der Heilige Geist wirkt grundsätzlich nicht gegen oder völlig ohne Verstand und Bewußtsein, sondern erleuchtet unsere Erkenntnis und unsere Vernunft mit dem Licht des Glaubens. Die Gnade baut auf der Natur auf –  aber er überwältigt sie nicht, er „wirft sie nicht um“, denn Gott ist ein Freund der menschlichen Freiheit, die ER selber uns verliehen hat. Herz-Jesu_01
  2. Als Katholiken sind wir überzeugt, daß uns durch das Sakrament der Firmung die Sieben Gaben des Heiligen Geistes (die zudem auch ausdrücklich biblisch bezeugt sind) schenkt, wobei wir diese Gnadengabe Gottes in unserem Leben fruchtbar machen sollen. Zu den „7 Gaben“ gehören interessanterweise auch die Gabe des VERSTANDES und der WISSENSCHAFT (Erkenntnis) sowie der WEISHEIT. Will jemand ernsthaft behaupten, beim quasi-ohnmächtigem Umkippen seien Verstand, Weisheit und Wissenschaft wirksam?
  3. Es ist in zweitausend Jahren nicht in einem einzigen Fall bezeugt worden, daß bei einem Sakrament, welches besonders den Heiligen Geist und seine Gaben vermittelt (Taufe, Firmung, Priesterweihe) jemals jemand „im Geiste geruht“ hat. Nun wissen wir aber im Glauben, daß bei der sakramentalen Begegnung mit Gott tatsächlich auch seine Gaben und wirksame Gnaden verliehen werden. Freilich kommt es hierbei aber keineswegs zu charismatischen Manifestationen wie dem Hammersegen, „Heiliges Lachen“, „Heiliges Weinen“, Zungenreden usw.
  4. Unser Glaube beruht nicht in erster Linie auf dem Gefühl, schon gar nicht auf ekstatischen, außer Kontrolle geratenen Emotionen oder Trance-Erfahrungen ähnlich wie bei Zen oder Yoga. Auch und gerade der Heilige Geist ist ein Gott der Ordnung, Besonnenheit und Nüchternheit, wozu beispielsweise der Apostel Paulus die damaligen Gemeinden in seinen Briefen häufig ermahnt.

Weitere Artikel von uns zur „Hammersegen“-Problematik:

https://charismatismus.wordpress.com/2012/08/22/charismatik-pur-pater-ivo-pavic-und-der-hammersegen/
https://charismatismus.wordpress.com/2013/02/18/warnung-vor-dem-philippinischen-heiler-und-charismatiker-corsie-legaspi/
https://charismatismus.wordpress.com/2016/10/04/warnung-vor-dem-ruhen-im-geist-warum-der-hammersegen-nicht-von-oben-kommt/
https://charismatismus.wordpress.com/2014/10/05/der-hammersegen-ist-keine-taufe-im-geist/
https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/03/warnung-vor-medjugorje-2/

Kritische evangelische Information über diesen Toronto-Segen: http://www.relinfo.ch/toronto/kurz.html

HIER sechs weitere Artikel über die MEHR-Konferenz und das Gebetshaus Augsburg: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/gebetshaus-augsburg-j-hartl/

 

 

 


STARTEN wir mit GOTT in das neue JAHR

1613