Linksradikale Randale gegen den Kreuze-Gebetszug für das Leben in Münster

Von Felizitas Küble

Am Samstag, dem 10. Oktober 2020, veranstaltete der Verband „EuroProLife“ den 18. Gebetszug für die ungeborenen Kinder in Münster.

Die von meditativen Gesängen geprägte Lebensrechtler-Prozession wird seit 14 Jahren massiv von linken und radikalen Gruppen gestört und teils auch blockiert, so daß die Teilnehmer ihr Versammlungsrecht nur durch die Hilfe von Hundertschaften Polizeibeamter wahrnehmen können.

Die Kundgebung beginnt stets auf dem Aegidii-Kirchplatz in der Innenstadt von Münster mit einer Ansprache des Veranstalters Wolfgang Hering aus München.

Dabei betonte er erneut, daß es sich nicht um eine politische Demonstration oder einen „Marsch“ handle, sondern um einen Gebetszug mit Fürbitt-Charakter. Um unsere Trauer für die getöteten Ungeborenen zu verdeutlichen, würden weiße Holzkreuze durch die Straßen der Stadt getragen.

BILD: Die Mauer der Aegidii-Kirche wurde von Chaoten mehrfach mit Parolen beschmiert, hier „Gegen 1000 Kreuze“

Der EuroProLife-Leiter berichtete aus seiner Gesprächserfahrung über die inneren Leiden der Frauen nach einer Abtreibung, die sich teils noch nach vielen Jahrzehnten in erschütternder Weise bemerkbar machten.

Nicht dieser Gebetszug „klage an“, sondern das eigene Gewissen. So könne man sich teils auch den erbitterten Widerstand gegen diese Kreuze-Initiative erklären.

An der diesjährigen Pro-Life-Prozession nahmen ein halbes Dutzend katholische Geistliche aus Westfalen teil, Gemeindepriester ebenso wie Ordensleute.
Auch Vertreter von Lebensrechtsverbänden beteiligten sich, darunter Reinhard Dörner vom Kardinal-von-Galen-Kreis sowie Cordula Mohr (siehe Foto), ALFA-Vorsitzende des Münsterlands und CDL-Vorständlerin in NRW.

Sowohl bei der Kundgebung wie beim Gebetszug wurde von Veranstalter und Teilnehmern auf den Corona-Mindestabstand von 1,5 m geachtet. Das Maskentragen wurde von Herrn Hering empfohlen, doch da die Versammlung im Freien stattfand, bestand keine Verpflichtung dazu.

Schon kurz nach dem Start der Prozession, die durch die City Münsters und an mehreren Kirchen sowie an der Synagoge vorbeiführte, begann das Schrei-Konzert der Linksradikalen. Wie jedes Jahr ertönte wieder der Dauerspruch: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat.“

Es ging aber noch dreister: „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. Dieser wüste und makabre Slogan wurde auch auf Plakaten herumgetragen (siehe Foto oben mit einer Antifa-Aktivistin).

Auch die anderen ständig gegröhlten Parolen wiesen ein unterirdisches Niveau auf, darunter die seltsame Eigenwerbung: „Kondome – Spirale – Linksradikale!“ oder: „Wir sind die Perversen, wir gehen euch auf die Nerven!“ – Minutenlang riefen die Chaoten im Chor: „Halt die Fresse!“, obwohl der Gebetszug sich auf sanfte Gesänge beschränkt hat.

Neben staatsfeindlichen „autonomen“ Gruppen beteiligte sich vor allem die Linkspartei und deren Solid-Jugend mit zahlreichen Fahnen an den Protesten – hier z.B. mit diesem Transparent (Für ein selbstbestimmtes Leben), das den Untertitel trägt: „Stoppt den Marsch der Frauenfeinde!“

Zwischendurch gab es einige Rangeleien mit der Polizei, wenn die Beamten gewalttätige Störenfriede auf dem Boden festhielten – während die Lebensrechtler ruhig und besonnen mit ihren Kreuzen weiterzogen (siehe Foto).

Der Gebetszug erregte großes Interesse und Aufmerksamkeit zahlloser Passanten, die verwundert die „Ereignisse“ verfolgten und sich wohl die Augen rieben, warum eine harmlose Prozession von linken Randalierern derart angegriffen wird.

Teils kamen Kellner und Geschäfte-Inhaber aus ihrem Laden heraus und staunten fassungslos über diese Vorgänge, zumal die radikalen Abtreibungsbefürworter mit ihrem staatsfeindlichen Parolen gewiß keine Sympathie von normalen Bürgern gewinnen können (und als Provokateure wohl auch gar nicht wollen).

Der Gebetszug erinnerte sodann an Kardinal von Galen, den seliggesprochenen Oberhirten von Münster, der sich der NS-Diktatur widersetzte und das Menschenrecht auf Leben gegen die Nazi-Euthanasie einforderte (siehe Foto mit einem Galen-Porträt).

Der Gebetszug endete auf dem Domplatz in der Nähe des Denkmals dieses heldenhaften Bischofs, wobei hier die Proteste der Linken und Antifa-Aktivisten noch heftiger wurden. Teils rüttelten und zerrten die Störeran den Absperrgittern, die sie durchbrechen wollten, aber die Polizeipräsenz war stärker und ziemlich energisch im Auftreten (siehe dieses Foto mit hunderten Beamten auf dem Domplatz).

Unserem Veranstalter Wolfgang Hering wurde in der Ludgeristraße von einem Gegner mit der Faust aufs Ohr geschlagen.

Dieses letzte Bild hat wohl gewissermaßen Symbolcharakter: Wir sehen hier das eindrucksvolle Galen-Denkmal, wobei der Kirchenmann gleichsam mahnend in Richtung der Abtreibungsfanatiker zeigt – und neben ihm steht ein Polizist. (Der „Nebel“ stammt übrigens von den vielen Stink- und Platzbomben, mit denen die Linksradikalen gerne um sich warfen.)

Einst verteidigte der Kardinal das Lebensrecht der bedrohten Behinderten – und diesmal beschützte die Polizei die Versammlungsfreiheit der Lebensrechtler in Münster.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Gebetszug für das Leben in Münster: Kreuze-Aktion von Linksradikalen massiv gestört

DIGITAL CAMERAChristliche Lebensrechtler ließen sich nicht beirren

Am heutigen Samstag, den 19. März 2016, begann gegen 15 Uhr die Kundgebung der christlichen Vereinigung „EuroProLife“ auf dem Ägidii-Kirchplatz in der Innenstadt von Münster, die bereits seit 14 Jahren meist Mitte März stattfindet.

Die rund 100 Teilnehmer hielten dabei weiße Holzkreuze in den Händen, weshalb auch von einer „Kreuze-Aktion“ gesprochen wird.

Veranstaltungsleiter Wolfgang Hering (siehe Foto) aus München betonte in seiner Ansprache, daß es sich keineswegs um eine politische Demonstration handle, sondern um einen Gebetszug für das Leben, weshalb sich die Teilnehmer in keiner Weise durch Störungen provozieren oder beunruhigen lassen sollten. Dazu gehöre auch, bei Lärm zu schweigen, für die Widersacher still zu beten und sie zu segnen.DIGITAL CAMERA

Wegen angekündigter linksextremer Proteste wurden die Abtreibungsgegner von ca. 250 Polizeibeamten beschützt, die aufmerksam darauf bedacht waren, daß sich keine Chaoten in die Schar der christlichen Teilnehmer mischen. Schließlich hatten bereits im Vorfeld ultralinke Gruppen dazu aufgerufen, „Banden zu bilden“ und den Gebetszug durch Störmanöver zum Erliegen zu bringen.  DIGITAL CAMERA

Tatsächlich kam es neben Dauerlärm (auch durch Sirenen!) zu zahlreichen Übergriffen gegen die friedliche Prozession, die über verschiedene Stationen der City bis zum Domplatz führte. Dort fand wie üblich die Abschlußkundgebung am Kardinal-von-Galen-Denkmal statt.

Die 1000-Kreuze-Aktion wurde von Anfang an vielfach gestört: durch Pfeifkonzerte, Fluchreden („Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“) und weiteren, nicht zitierfähigen Beleidigungen gegen die Marien-Ikone sowie staatsfeindlichen Sprüchen (z.B. „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“  – „Feuer und Flamme für die Abschiebebehörden“) oder geschmacklosen Blödsinn („Kirche raus aus meiner Vagina!“).

Lebensrechtler, die teils in stiller Andacht, teils betend und singend durch die Innenstadt zogen, wurden von den Randalierern nicht nur mit Kondomen, sondern auch mit Farbbeuteln beworfen, aber auch mit weißen Kreuzen: Drei vermeintliche Teilnehmerinnen haben plötzlich ihr Holzkreuz mit voller Wucht auf den Boden geschmissen bzw. um sich geworfen, wobei ein Kreuz kaputtging.

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BILD: Junge Leute zeigen uns ihr mitgebrachtes Transparent mit einem originellen Spruch gegen Abtreibung

Hätte die Polizei mit ihren Hundertschaften und Mannschaftswagen nicht für den Schutz der Demonstrationsfreiheit gesorgt, wären die Übergriffe wohl noch massiver ausgefallen.

Leider konnte ein Randalierer das Mikrofon von Wolfgang Hering rauben und kaputtmachen; dieser jagte dem jungen Burschen hinterher, stellte ihn und übergab ihn der Polizei; gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Es handelte sich um das einzige Mikro für den mobilen Gebets-Lautsprecher. Obwohl es nicht mehr möglich, über die Lautsprecher zu reden, ließen sich die tapferen Christen nicht davon abhalten, betend und singend weiterzuziehen.

Ein Reporter hatte den Mikrofon-Diebstahl mit seinem Handy gefilmt, was ihm Schläge von Links-Demonstranten einbrachte sowie deren Versuch, sein Handy zu stehlen. Als ich den Vorgang ebenfalls knipsen wollte, stellte sich ein Gegner direkt vor meine Digitalkamera und behauptete dreist, ich dürfe nichts fotografieren.

Das schreiben ähnlich auch die „Westfälischen Nachrichten“ in ihrem Bericht: „Die Christen ließen sich von all den Aktionen allerdings nicht provozieren. „Beten und gar nicht hinschauen“, gab ihnen Hering mit auf dem Weg. Und daran hielten sie sich auch.“

PICT0288Sogar ein linkes Pro-Abtreibungs-Portal räumt in einem Artikel ein, daß sich die Lebenrechtler von den Übergriffen keineswegs ablenken ließen: „Neben Pappschildern strecken sie auch aufgeblasene Kondome in die Luft und werfen sie auf die christlichen Fundamentalisten hinter der Polizeikette. „Für mehr Analverkehr!“ rufen einige ihnen zu und können die Abtreibungsgegner doch nicht in ihrem stoischen Gebet stören.“

Obwohl die Beamten ständig darauf achteten, daß die Christen unbehelligt ihres Weges ziehen konnten, gelang es einigen gegnerischen Frauen, sich unerkannt in den Gebetszug zu mischen, was sich aber erst an der Schlußkundgebung auf dem Domplatz herausstellte.

Zunächst legten die Teilnehmer jeweils eine Blume am Kardinal-von-Galen-Denkmal ab, um damit an die ungeborenen Kinder zu erinnern und ihrer zu gedenken. Pfarrer Dr. hc Hans Stein läutete dazu jedesmal mit einer Glocke.

Zu Beginn dieser Trauerzeremonie versuchte ein ca 30-j. Mann, Rosen aus unserem Kinderwagen zu stehlen. Wolfgang Hering konnte ihn aufhalten, die Polizei übernahm den Täter, Strafanzeige wegen Diebstahl wurde erstattet. Bald danach störte eine junge Frau lautstark; sie rief „Mein Körper, meine Wahl!“ und schrie Wolfgang Hering an „Du hast mir nichts zu sagen“ (dabei hatte er sich gar nicht geäußert).

Als die Christen am Denkmal niederknieten, um für einige Minuten still zu beten  –  für sich, für die Gegner, für schwangere Frauen in Not etc.  –  gab es eine weitere Störaktion durch zwei junge Damen, die aber schnell von der Polizei weggedrängt wurden, so daß Pfr. Steindie Lebensrechtler weiterbeten konnten.

Insgesamt kam es zu fünf Anzeigen gegen Randalierer. Versammlungsleiter Hering bedankte sich herzlich bei den Beamten für ihren hervorragenden Einsatz zum Schutz der betenden Christen.

Die drei erwähnten Attacken kann man hier im Schlußteil des Videos sehen: https://www.youtube.com/watch?v=Pk-NSRXqTUk

An der Kreuze-Initiative haben auch zwei katholische Priester teilgenommen, ein Geistlicher aus Düsseldorf sowie der bereits erwähnte Pfarrer Stein (siehe Foto) aus Oer-Erkenschwick. Die beiden Geistlichen spendeten am Schluß ihren priesterlichen Segen, worauf die Teilnehmer ihre Gebetskundgebung mit dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ beendeten.

HIER unser Bericht über die von ultralinker Seite angekündigte Störung des Gebetszugs: https://charismatismus.wordpress.com/2016/03/19/muenster-linksradikale-kuendigen-stoermanoever-gegen-kreuze-marsch-an/

FOTO-Serie der „Westfälischen Nachrichten“ über die Lebensrechtler-Prozession: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-durch-Muenster/%28Foto%29/8

MELDUNG der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/muenster-250-polizisten-mussten-gebetsmarsch-gegen-abtreibung-schuetzen-94036.html

 

 

 


Polizeimeldung zur linken Demo und zum Lebensrechts-Gebetszug am 22.3. in Münster

Pressebericht der Polizei Münster  – Titel: „Versammlungen verliefen nahezu störungsfrei – Strafanzeigen aufgrund von Böllerwürfen und Vermummung“:

Rund 400 Teilnehmer des Aufzugs „Raise your voice – your body, your choice!“ zogen heute Vormittag (22.3.) durch die münstersche Innenstadt. Bevor es los ging, musste der Versammlungsleiter zunächst die versammlungsrechtlichen Bedingungen erfüllen. Weil er keine Ordner stellen wollte, muss er sich in einem Bußgeldverfahren verantworten. PICT0141

Im Hamburger Tunnel und auf der Ludgeristraße zündeten Teilnehmer einen Böller, 2 Strafanzeigen sind die Folge.

Auf ihrem Weg gingen Demonstrationsteilnehmer wiederholt Journalisten an und wollten die Berichterstattung verhindern. Im weiteren Verlauf des Demonstrationszuges bespuckten sie Passanten. Eine Anzeige wegen Körperverletzung ist die Folge. PICT0155

Am Nachmittag bewegte sich der „Gebetszug – 1000 Kreuze für das Leben“ mit rund 200 Teilnehmern durch die Innenstadt. Bis zu 200 jüngere Menschen versuchten mehrfach, diese Demonstration zu stören und aufzuhalten. Um dabei unerkannt zu bleiben, vermummten sich 3 Teilnehmer. Sie erwartet ein Strafverfahren nach dem Versammlungsgesetz.

„Beide Versammlungen verliefen nahezu ohne Störungen“, erklärte Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Mönnighoff. „Vereinzelten Versuche, die Versammlung der Abtreibungsgegner aufzuhalten, hat die Polizei konsequent verhindert und der Versammlungsfreiheit Geltung verschafft.“ 

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11187/2694346/pol-ms-versammlungen-verliefen-nahezu-stoerungsfrei-strafanzeigen-aufgrund-von-boellerwuerfen-und

Fotos: Felizitas Küble