„Ewig denkt man an den Gerechten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 112 (111),1-2.5-6.8a.9.

Wohl dem Mann, der den HERRN fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet
.

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.
Niemals gerät er ins Wanken;
ewig denkt man an den Gerechten.

Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.


Wie ein Baum sei vor GOTT unser Leben…

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Der HERR kennt den Weg der Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des HERRN,
über sein Gesetz nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut, wird ihm gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.


An Gottes Geboten habe ich meine Freude!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),41.43.44-45.47-48.

HERR, deine Huld komme auf mich herab
und deine Hilfe, wie du es verheißen hast.
Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit!
Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide.

Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.
Dann schreite ich aus auf freier Bahn;
denn ich frage nach deinen Befehlen.

An deinen Geboten habe ich meine Freude,
ich liebe sie von Herzen.
Ich erhebe meine Hände zu deinen Geboten;
nachsinnen will ich über deine Gesetze.

.


HERR, ich vertraue auf deine Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche
Psalm 119 (118),66.71.75.91.125.130.

Lehre mich Erkenntnis und rechtes Urteil!
Ich vertraue auf deine Gebote.
Dass ich gedemütigt wurde, war für mich gut;
denn so lernte ich deine Gesetze.

Herr, ich weiß, dass deine Entscheide gerecht sind;
du hast mich gebeugt, weil du treu für mich sorgst.
Nach deiner Ordnung bestehen sie bis heute,
und dir ist alles dienstbar.

Ich bin dein Knecht. Gib mir Einsicht,
damit ich verstehe, was du gebietest.
Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung,
den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.

.


HERR, begnade mich mit deinen Geboten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),29.72.89.101.104.163.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deinen Geboten!
Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.
 

HERR, dein Wort bleibt auf ewig,
es steht fest wie der Himmel.
Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück;
denn ich will dein Wort befolgen.
 

Aus deinen Befehlen gewinne ich Einsicht,
darum hasse ich alle Pfade der Lüge.
Ich hasse die Lüge, sie ist mir ein Greuel,
doch deine Weisung habe ich lieb.


HERR, führe mich auf den Pfad deiner Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119(118),1.27.30.34.35.44.

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des HERRN.
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
 

Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab‘ ich Verlangen.
Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge
und mich an sie halte aus ganzem Herzen.
 

Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!
Ich habe an ihm Gefallen.
Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.


Nächstenliebe ist die Erfüllung der Gebote

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 13,8-10:

Bleibt niemandem etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
.
Denn die Gebote Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
.
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses an. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
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Nachsinnen über Gottes Weisung macht weise

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),97-98.99-100.101-102.

Wie lieb ist mir deine Weisung;
ich sinne über sie nach den ganzen Tag.
Dein Gebot macht mich weiser als all meine Feinde;
denn immer ist es mir nahe.
.
Ich wurde klüger als all meine Lehrer;
denn über deine Vorschriften sinne ich nach.
Mehr Einsicht habe ich als die Alten;
denn ich beachte deine Befehle.
.
Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück;
denn ich will dein Wort befolgen.
Ich weiche nicht ab von deinen Entscheiden,
du hast mich ja selbst unterwiesen.

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Willst Du ewig leben, so halte die Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 19,16-22:

In jener Zeit kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? 
Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist «der Gute».
Willst Du ins Leben eingehen, so halte die Gebote!
.
Darauf fragte der Mann ihn: Welche?
Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre Vater und Mutter! Und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Der junge Mann erwiderte ihm: Alle diese Gebote habe ich befolgt. Was fehlt mir jetzt noch?
.
Jesus sprach: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.
Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.