Mainz: Selbstgestrickte farbige Strickmützen für Faschings-Babys in Uni-Klinik

Neugeborene, die an den närrischen Tagen in der Universitätsmedizin Mainz das Licht der Welt erblicken, erhalten in diesem Jahr eine selbstgestrickte Mütze in Fastnachtsfarben. Insgesamt 23 Mützen warten auf ihre neuen Besitzer.fastnacht-2017_neugeborenes_julia-fuhr_foto-thomas-boehm-15x15

Mehrere Mainzerinnen, die älteste mit 91 Jahren, haben unermüdlich gestrickt, um die wollenen Geschenke rechtzeitig fertig zu bekommen.

BILD: Die kleine Julia Fuhr wurde am Rosenmontag um 4:27 Uhr geboren und erhielt eine bunte Strickmütze.

„Für viele Mainzer, ist es etwas Besonderes, wenn ihr Kind an den närrischen Tagen zur Welt kommt. Nicht selten heißt es dann seitens der Eltern, unser Spross hat närrisches Blut in den Adern. Die selbstgestrickten Mützen in Fastnachtsfarben sind also genau das Richtige für die Kleinen, und sie erfüllen einen wichtigen Zweck: Sie wärmen die leicht frierenden Neugeborenen am Kopf“, sagt die Oberärztin in der Klinik für Geburtshilfe, Dr. Anja Fruth.

Die Strickmützen werden ab Fastnachtssamstag an Neugeborene verschenkt. Danach gilt die Devise: So lange der Vorrat reicht. Spätestens am Aschermittwoch endet die Aktion, auch wenn dann noch Mützen in Fastnachtsfarben übrig sein sollten.

„Wir sind zuversichtlich, dass die 23 Mützen ausreichen“, zeigt sich die Hebamme Christine Benz überzeugt, deren Mutter einen Teil der Mützen gestrickt hat. 

Am gestrigen an Rosenmontag kamen in der Universitätsmedizin Mainz vier Kinder – zwei Mädchen und zwei Jungen – zur Welt.

Quelle: Pressemitteilung der Universitätsmedizin Mainz  – Foto: Thomas Böhm, Uni-Medizin Mainz

 


Unser neues WEIHNACHTS-Plakat 2016

POSTER aus dem ECCLESIA-Plakatdienst (KOMM-MIT-Verlag):

1612

DIESES PLAKAT kann bei uns bestellt werden. Es ist im riesigen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten, 4 Stück nur 6 € inkl. Porto. – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de


Christus über Not und Freude seiner Jünger und der gebärenden Mütter

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 16,20-23a:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:  Wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln. Baby

Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not wegen der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.

So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude.

 


„Bundesverband Lebensrecht“ begrüßt EGMR-Entscheidung – Wir brauchen eine Willkommenskultur für Ungeborene

Meinungsfreiheit für Lebensrechtler auch vor deutschen GerichtenLohmann5

Der Bundesverband Lebensrecht begrüßt die Entscheidung ECHR 371 (2015) des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) als dringend überfällige Klarstellung.

„Das heutige Urteil zugunsten der Meinungsfreiheit ist ein deutliches Signal auch gegen die zahlreichen ideologisch begründeten Bestrebungen, einen offenen Diskurs über die ungelöste politische Aufgabe  –  Abtreibungen zu verhindern  –  zu unterbinden“, so der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann (siehe Foto).

Wichtig bleibt es weiterhin, das Grundrecht auf Leben und Unversehrtheit der Person auch ungeborener Kinder einzufordern. „Der Schutzauftrag verpflichtet den Staat ferner, den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewusstsein zu erhalten und zu beleben.“ (BVerfGE 88,203, Leitsätze)

Dies und nicht die politische Rechtfertigung von Einrichtungen, in denen massenhaft Kinder vor ihrer Geburt getötet werden, ist Aufgabe des Staates. In einem die Menschenrechte achtenden, nächstenliebenden Europa haben Kindstötungen außerhalb der vitalen Indikation keinen Platz.035_32A

Wie in unserer „Berliner Erklärung“ vom 19.9.2015 anlässlich des „Marsches für das Leben 2015“ formuliert ist, setzen wir uns daher für eine Willkommenskultur für jedes ungeborene Kind ein, sowie für eine Rückkehr zur Verpflichtung, auch für bereits gezeugte Kinder zu sorgen und ihnen den Schutz zu gewähren, den sie benötigen.

Schwangere und Familien in Not müssen wirksame und nachhaltige Hilfe zum Durchstehen der Krisenzeiten und zum Leben mit ihren Kindern erfahren. Dann sind Einrichtungen wie die, gegen die der Kläger demonstriert hat, nicht mehr erforderlich.

Ein nach der deutschen Verfassung unmögliches „Recht auf Abtreibung“ als angeblichen Bestandteil „sexueller Selbstbestimmung und reproduktiver Gesundheit“ (SRHR) zu erzwingen, darf weder durch die juristische Hintertür auf EU-Ebene erfolgen, noch durch Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Redefreiheit oder die Verdrängung aus dem öffentlichen Raum.


AT-Prophetie: Christus wird der Friede sein

Heutige liturgische Lesung zum Fest der Geburt Mariens: Micha 5,1-4a:

So spricht der HERR: Du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen.  Camberg-Peter-Paul-DSC_0342

Darum gibt der HERR sie preis, bis die Gebärende einen Sohn geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder heimkehren zu den Söhnen Israels.

ER wird auftreten und ihr Hirte sein in der Kraft des HERRN, im hohen Namen Jahwes, seines Gottes. Sie werden in Sicherheit leben; denn nun reicht seine Macht bis an die Grenzen der Erde. Und ER wird der Friede sein.


Sudan: Christin Meriam Ibrahim war bei der Geburt im Gefängnis angekettet

Die christliche Familienmutter Meriam Ibrahim (siehe Foto: mit ihrem Ehemann), die wegen Abfall vom Islam mit dem Tode bedroht im Gefängnis war, ist am Abend des 26. Juni zum zweiten Mal aus der Haft entlassen worden. 

Die Sprecherin des US-Departments, Marie Harf, möchte aber aus Sicherheitsgründen nichts über den derzeitigen Aufenthaltsort der Familie Ibrahim mitteilen.

„Um die Familie zu schützen, werden wir zum genauen Aufenthaltsort nichts sagen“, so Marie Harf. „Nur soviel: Wir stehen in Verbindung mit dem sudanesischen Außenministerium, um sicherzustellen, dass ihre Familie so schnell wie möglich ausreisen kann.“ 

Meriam und ihre Familie versuchten zunächst, das Land mit von der südsudanesischen Regierung ausgestellten Reisedokumenten zu verlassen. Daraufhin kam es erneut zu einer Festnahme durch den sudanesischen Geheimdienst mit der Anklage, Meriam habe gefälschte Dokumente.

Auch die Regierung selbst wurde beschuldigt, sie habe mit dem US-Botschaftspersonal zusammengearbeitet, damit Meriam und ihre Familie illegal das Land verlassen können. Die Lage bleibt unübersichtlich.

Aus Sicht von Marie Harf hat die Familie alle Dokumente, um den Sudan verlassen und in die USA ausreisen zu können. „Es liegt nun an der Regierung des Sudan, ihr zu erlauben, endlich zu gehen.“weltverfolgungsindex_2014

Neben dem Nervenkrieg um die Freilassung belastet die junge Familie von Daniel und Meriam eine weitere Sorge. Meriam berichtete nun, dass ihre Tochter eventuell bleibende körperliche Schäden bei der Geburt erlitten hat, weil Meriam bei der Geburt angekettet war.

Die Behinderung der Tochter sorgt für eine zusätzliche Traumatisierung der Familie. Meriam trägt schwer an ihrer Situation: „Um ehrlich zu sein, bin ich wirklich unglücklich. Es ist nicht einfach für mich und uns. In den Straßen wird gegen mich demonstriert.

Die Familie wünscht sich, dass ihre Tortur bald ein Ende hat und sie vereint und in Freiheit leben kann und endlich zur Ruhe kommt. Zu BBC Arabic sagte Frau Ibrahim, dass ihre ‚Zukunft in Gottes Händen ist‘ und sie einfach Zeit mit ihrer jungen Familie verbringen möchte.

Auf dem Open-Doors-Weltverfolgungsindex, einer jährlichen Rangliste der 50 Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden, belegt der Sudan derzeit Rang 11. 

Quelle: Hilfwerk Open Doors


Risiken und negative Folgewirkungen bei Kaiserschnitt noch bedenklicher als bislang bekannt

Ein Kaiserschnitt scheint heutzutage ein sehr risikoarmer Eingriff zu sein – allerdings wurden die postoperativen (nach der Operation eintretenden) Probleme für Mutter und Neugeborenes lange Zeit vernachlässigt.

Dies betonte Prof. Dr. med. Frank Louwen, Frankfurt, auf dem 59. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in München.

Der Kaiserschnitt ermöglicht eine rasche Entbindung, wenn eine vaginale Geburt wegen einer geburtsunmöglichen Lage des Kindes indiziert oder mit einem hohen Verletzungsrisiko für das Kind verbunden ist, wenn bei der Mutter eine geburtsrelevante Erkrankung vorliegt oder wenn unter der Geburt eintretende Komplikationen eine natürliche Geburt ausschließen.   

In der Phase nach der Geburt treten bei Patientinnen mit einem Kaiserschnitt  –  im Gegensatz zu Müttern nach einer natürlichen Geburt  –  typische postoperative Probleme und auch gehäuft Komplikationen auf, so Prof. Frank Louwen, Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin an der Universitätsfrauenklinik Frankfurt.

Da für einen Kaiserschnitt die Bauchdecke eröffnet werden muß, sind Schmerzen in der ersten Phase nach der Entbindung operationsbedingt.

Da sich in der Schwangerschaft das Gerinnungssystem der Frau verändert, hat eine Wöchnerin auch nach einer natürlichen Geburt ein erhöhtes Risiko für zum Teil lebensbedrohliche Gerinnungskomplikationen wie Thrombosen oder Lungenembolien.

Das Risiko für diese schweren Erkrankungen ist nach einem Kaiserschnitt besonders erhöht. Die Sterblichkeitsrate einer gesunden Mutter ist gegenüber einer natürlichen Geburt nur noch um den Faktor 1,7 erhöht; die Wahrscheinlichkeiten für Thrombosen, Embolien, Blutungskomplikationen, anästhesiologische Komplikationen, aber auch für Gebärmutterentfernungen als letzte, lebensrettende Maßnahme bei geburtsbedingten Komplikationen ist nach Kaiserschnitt signifikant erhöht, wenn auch die Wahrscheinlichkeit für operationsbedingte Komplikationen in den letzten Jahrzehnten bedeutend gesunken ist.

Beckenbodensenkungen können durch einen Kaiserschnitt nicht verhindert werden, da sie mit der Schwangerschaft selbst im Zusammenhang stehen. Allerdings scheint eine verlängerte Geburtsdauer in der Phase, in der das Kind durch den Gebärkanal tritt (Austreibungsperiode), mit späteren Beckenboden- und Inkontinenzkomplikationen einher zu gehen.

Die Folgen eines Kaiserschnitts für das Neugeborene wurden lange Zeit vernachlässigt. 

Nicht selten entstand sogar der Eindruck, das Kind profitiere von einem Kaiserschnitt, so daß für die Mutter der Kaiserschnitt trotz der bekannten erhöhten mütterlichen Morbidität und Mortalität als Alternative im Sinne des Neugeborenen diskutabel erschien.

Neue Untersuchungen –  insbesondere auch der nachbetreuenden Kinderärzte  –  haben verdeutlicht, daß bei einem Kaiserschnitt gegenüber einer natürlichen Geburt sowohl die Kurzzeit- als auch die Langzeitmorbidität der Neugeborenen erhöht ist.

Nach einer Sectio caesarea sind Anpassungsstörungen und beatmungspflichtige Komplikationen signifikant erhöht. Die Komplikationsrate ist umso höher, je früher vor der 40. Schwangerschaftswoche der Kaiserschnitt durchgeführt wird.

Der geplante Kaiserschnitt in der 38. Schwangerschaftswoche – wie er noch vor kurzem angeboten wurde – ist mit einer signifikant höheren Rate an Komplikationen des Neugeborenen verbunden, die sogar zu einer intensivmedizinischen Behandlung veranlassen, verglichen mit natürlichen Geburten oder mit einem Kaiserschnitt in der 40. Schwangerschaftswoche.

Im Wochenbett sind ebenfalls sowohl die Rückbildung der Gebärmutter als auch die Stillphase durch einen Kaiserschnitt gestört. So resultiert nach einem Kaiserschnitt ein Bedarf an kontraktionsfördernden Medikamenten; resultierende Blutungskomplikationen treten gehäuft auf, die Schmerzen nach einem Kaiserschnitt müssen zudem medikamentös effektiv behandelt werden, auch weil Schmerzen die Ausschüttung des Hormons Oxytocin hemmen, das für das Stillen notwendig gebraucht wird.

Wird ein Kaiserschnitt ohne natürlichen Geburtsbeginn durchgeführt, so steigt das Risiko eines primären Oxytocinmangels.

Besonders bedeutsam sind aber die Ergebnisse von epidemiologischen Studien aus den vergangenen 5 Jahren:

Sie verdeutlichen, daß ein Kaiserschnitt auch bedeutsame Einfluß auf das weitere Leben des Neugeborenen und insbesondere auf immunitätsbedingte Erkrankungen hat.

Kinder nach Kaiserschnitt scheinen signifikant häufiger an Asthma, Allergien, Diabetes mellitus und Zöliakie (Überempfindlichkeit auf Weizenbestandteile in der Nahrung) zu erkranken.

Der genaue Mechanismus dieser erhöhten Erkrankungswahrscheinlichkeit im Jugendalter ist noch nicht aufgeklärt. Dennoch haben diese Befunde direkte Konsequenzen für die Aufklärung von Patientinnen –  insbesondere bei Wunsch nach einem Kaiserschnitt ohne medizinischen Anlaß.

Besondere Bedeutung kommt aber dem Risiko für alle folgenden Schwangerschaften zu, das aus einem Kaiserschnitt resultiert.

Dementsprechend ist von einem Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation dringend abzuraten, wenn weiterer Kinderwunsch besteht, so Prof. Frank Louwen.

Ein vorausgegangener Kaiserschnitt birgt nicht nur das Risiko, daß Verletzungen aus der Gebärmutternarbe bei Folgeschwangerschaften entstehen könnten.

Wesentlich bedeutsamer für die mütterliche Morbidität und Mortalität sind die sog. Plazentationsstörungen. Darunter wird sowohl der „falsche Sitz“ eines Mutterkuchens direkt vor dem Muttermund verstanden, die sog- Plazenta prävia. Sie hat nicht nur das sehr stark erhöhte Risiko für Frühgeburtlichkeit in der Folgeschwangerschaft, sondern für Mutter und Kind lebensbedrohliche Blutungen.

Direkt mit der Anzahl vorausgegangener Kaiserschnitte sind auch Mutterkuchen-Komplikationen verbunden, die durch ein tiefes Einwachsen des Mutterkuchens in die Gebärmutterwand entstenhen (Plazenta accreta/increta).

Häufig kann hier nur die Gebärmutter-Entfernung lebensrettend für die Mutter sein; selbst bei optimalen Bedingungen kommt es bei diesen operativen Eingriffe immer wieder zu Todesfällen, die nicht verhindert werden können.

Dennoch sind Folge-Kaiserschnitte keine Einzelfälle, sondern ein häufiges Phänomen. Denn die durchschnittliche Geburtenzahl von 1,3 Kindern pro Frau in Deutschland bedeutet nicht, daß es fast nur noch Einzelkinder gäbe.

Richtig ist, daß etwa 20% aller Frauen heute kinderlos bleiben   –  und daß die Geburtenrate unter Frauen, die Kinder bekommen, bei 1,6 liegt, in den alten Bundesländern sogar bei 1,9.

Das bedeutet, daß eine Frau, die ihr erstes Kind bekommt, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch weitere Kinder bekommen wird. Unter optimalen Bedingungen können auch nach einem vorangegangen Kaiserschnitt durch eine vaginale Entbindung die Folgekomplikationen häufig reduziert werden.

Nach diesen Erörterungen zurück zur Hypothese – „Kaiserschnitt oder natürliche Geburt – keine schwierige Entscheidung“

Ein Kaiserschnitt ist immer dann eine gute und geeignete Geburtsmethode, wenn die Gesundheit von Mutter und Kind durch eine natürliche Entbindung gefährdet sind.

Dabei ist die operative Methode des Kaiserschnittes insbesondere unter regionalanästhesiologischer Schmerzausschaltung (PDA), Spinalanästhesie) mit geringer mütterlicher direkter Komplikationsrate im Vergleich zu früheren Jahrzehnten verbunden.

Lachgas, das derzeit in der angloamerikanischen Literatur wieder diskutiert wird, kann Sauerstoffmangel verursachen. Er stellt in Deutschland keine sinnvolle Option dar.

Wenn eine Schwangere ohne eine medizinische Indikation einen Kaiserschnitt wünscht, zum Beispiel weil sie Angst vor den Geburtsschmerzen hat, dann sollte sie wissen, daß der Eingriff selbst zwar in der Klinik sicher durchgeführt werden kann.

Aber sie muß auch wissen, daß sie damit Risiken für das Kind sowohl direkt nach der Geburt als auch für das spätere Leben, für sich selbst und für weitere Schwangerschaften in Kauf nimmt.

Insbesondere ist auch der Geburtszeitpunkt bei geplantem Kaiserschnitt mit den sich daraus ergebenden Komplikationsraten relevant. Die Aufklärung der werdenden Mütter muß diese Erkenntnisse berücksichtigen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (idw)

Fotos: Mechthild Löhr, CDL