Niedersachsen: Grüne Jugend unterstützt RAF-nahe, linksextreme „Rote Hilfe“

Nachwuchsverband kritisiert „Kriminalisierung“ der „Roten Hilfe“

Die Grüne Jugend Niedersachsen hat zum Eintritt in die linksextreme „Gefangenen-Hilfsorganisation“ Rote Hilfe aufgerufen.

Damit wolle man sich mit allen Personen solidarisieren, die wegen ihrer Mitgliedschaft in dieser Vereinigung „diffamiert“ würden, heißt es in einer Mitteilung des grünen Nachwuchsverbands.

Die Rote Hilfe sei eine „wichtige strömungsübergreifende Organisation für alle emanzipatorischen Kämpfe, sei es gegen Rassismus, Faschismus, Sexismus, Nationalismus, Kapitalismus oder Umweltzerstörung“, erklärte Leonie Köhler vom Landesvorstand der Grünen Jugend. Zudem forderte der Grünen-Nachwuchs das Ende der Beobachtung der Roten Hilfe durch den Verfassungsschutz.

In Deutschland würden immer wieder Menschen wegen ihres politischen Engagements „kriminalisiert“, beklagte die Grüne Jugend. Dies sei ein „Skandal“:

„Wir fordern: Freiheit für alle politischen Gefangenen, die auf Grund ihres aktiven Engagements für emanzipatorische Ziele kriminalisiert werden! Tretet in die Rote Hilfe ein und organisiert Solidarität“, heißt es in dem Aufruf, der auf einen entsprechenden Beschluß der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Niedersachsen zurückgeht.

Erst im vergangenen Jahr war die damalige Bundesvorsitzende der Grünen Jugend, Sina Doughan, wegen ihrer Mitgliedschaft in der Roten Hilfe in die Kritik geraten. Einen Austritt lehnte sie jedoch ab.

Die linksextreme Vereinigung unterstützt Personen und Organisationen, wenn diese im „gemeinschaftlichen Kampf“ gegen den Staat mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Hierzu zählen auch inhaftierte Terroristen, insbesondere aus der Roten Armee Fraktion (RAF).

Quelle: http://www.jungefreiheit.de