Als der HERR uns befreit hat, da waren wir alle wie Träumende!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der HERR das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.
.
Da sagte man unter den Völkern:
„Der HERR hat Großes an ihnen getan.“
Ja, Großes hat Gott an uns getan.
Deshalb waren wir fröhlich.
. 

Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

.

Ja, der HERR hat Großes an uns getan!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der HERR das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den Völkern:
„Der Herr hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat der HERR an uns getan,
deshalb waren wir fröhlich.

Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.


„Wende doch, HERR, unser Geschick“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der HERR das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den andern Völkern:
„Der HERR hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat der HERR an uns getan.
Da waren wir fröhlich.

Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

 


Der HERR hat Großes an Zion getan!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der HERR das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den andern Völkern:
„Der HERR hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat der Ewige an uns getan,
des waren wir fröhlich.

Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

 


Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-6.

Als der HERR das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den andern Völkern:
„Der HERR hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat der HERR an uns getan.
Daher waren wir fröhlich.

Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

 


„Gezeichnet vom Krieg“: Der freundliche Herr war einst Soldat in Stalingrad

Heute Nacht ist mir Ehre widerfahren…Ein 90-jähriger hat zu mir gesagt “Bischt a nett’s Mädele” und hat mir einen Luftkuß zugeworfen.

Jetzt bin ich doch selbst schon im Großmutteralter und doch war das “Mädele” wie ein Geschenstalingrad-madonnak.

Der alte Herr war dankbar für einen Dienst. Gezeichnet vom Krieg, die Füße in russischer Gefangenschaft erfroren und amputiert, ein Stalingradsoldat, der heimgekehrt ist, einer von 6000.

Als ich ihn kennengelernt habe, war das ein kurzer Dialog. Ich sah seine Füße und fragte: “Russland?”  –  “Stalingrad” sagte er, “Gefangenschaft”  –  und wir schwiegen.

Er hat keine Angehörigen mehr und hat sich in fremde Obhut begeben. Er macht kein großes Wesen um sich, hat sehr bescheidene Bedürfnisse.

Nur eines ist ihm fast lebenswichtig: niemals darf seine Zimmertüre geschlossen werden. Da kann er böse werden, wenn es versehentlich passiert, weil man es halt so macht.

Nein, er will nie wieder eingesperrt sein. Er braucht den Blick nach draußen, er will sehen, wer da kommt.

Ich habe das Glück und die Ehre, zwei Berufe zu haben, die mich den Menschen sehr nah bringen. Eine Zuhörerin bin ich und seit meiner Jugend höre ich dem Krieg zu in allen seinen grausamen Spielarten und Nachwirkungen. Und immer wieder dieses “Stalingrad”.

Der alte Herr ist meine “Nummer 12″. Zwölf Männer von 6000, die einzigen, die der Hölle aus Kriegswahnsinn und Gefangenschaft “dort” entkommen sind. So viele Geschichten leben in mir weiter, Bilder, Gefühle: in Stalingrad gefallen, verwundet, vermisst…Familien.Bildschirmfoto 2014-11-17 um 07.58.29

Warum begegnet es mir in dieser Häufung und jenseits aller Wahrscheinlichkeit?

Auch das nehme ich als Fügung: die Zeitzeugen sind bald nicht mehr da. Dann bleiben nur noch nüchterne Zahlen, Daten, Fakten, “objektiv” und eingefärbt von den Bewertungen der Nachwelt.

Offenbar muß es auch die andere Form der Tradierung von Geschichte geben. Gesichter, Stimmen, Bilder, Empfindungen, Erschütterung.

Nein, “Nummer 12″, ich werde das in mir behalten und erinnern, das Gesicht, die Stimme, den Luftkuß und das Schweigen. Es ist mir eine Ehre.

Ein Beitrag mit Text und Fotos der ANKERPERLENFRAU, die das inhaltlich und graphisch ansprechende Webmagazin „Rosenkranz und Pilgerzeichen“ betreibt: http://rosenkranzbeten.info/