Medjugorje: Statt der „Gospa“ kam Asche vom Himmel

Von Ende August bis 2. September 2012 gab es rund um den  –  kirchlich nicht anerkannten  –  „Erscheinungsort“ Medjugorje in Bosnien-Herzegowina großes Buschfeuer, das erheblichen Schaden in der Region anrichtete. Waldbrände kommen in solch heißen Gegenden durchaus einmal vor. 

Obwohl die Kleinstadt Medjugorje nicht direkt vom Feuer betroffen war, kam Asche vom Firmament herunter, so daß  „Seher“ Ivan Dragicevic seine geplante öffentliche Erscheinung auf dem Hügel am 31. August abgesagt hat. Die Vision der „Gospa“ (so nennt man die Madonna bei Kroaten) fand stattdessen in seiner Privatkapelle mit einer kleinen Gebetsgruppe statt.

Drei Tage später war der Menschenauflauf bei der Erscheinung, die der „Seherin“ Mirjana zuteil wurde, umso größer: sage und schreibe 25.000 Menschen sollen dem übersinnlichen Ereignis gefolgt sein, das 9 Minuten dauerte, wie die Fanseite „Medjugorje Today“ berichtet.

Der Visionärin kamen mehrfach während ihrer Vision die Tränen, danach griff sie zum Taschentuch. Angeblich soll es sich um besorgniserregende „Botschaften“ gehandelt haben, vielleicht auch im Zusammenhang mit den sog. „zehn Geheimnissen“, welche die Seherschar  – eigenen Angaben zufolge  – durch die heilige Jungfrau Stück für Stück erhalten.