Vertraut nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus GOTT sind

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 3,22-24.4,1 ff.

Liebe Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von IHM, weil wir seine Gebote halten und tun, was IHM gefällt.
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Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm.
Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den ER uns gegeben hat.
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Geliebte, vertraut nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgezogen in die Welt.
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Christus ist der Mittler eines neuen Bundes

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebr 12,18-19.22-24a:

Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.
Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes.

Im Himmel lebt der Richter aller und die Seelen der schon vollendeten Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 12,18-19.21-24:

Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.
Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken.
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Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Seelen der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.
Gemälde: Evita Gründler

„Hinabgestiegen in das Reich der Toten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 3,18-22:

Liebe Brüder! Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ER, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde ER getötet, dem Geist nach aber lebendig gemacht.

So ist ER auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt.

Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noahs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet.

Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort sitzt ER zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

 


Pharisäer verteidigen den hl. Apostel Paulus gegenüber den Sadduzäern

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 22,30.23,6-11:

In jenen Tagen als der römische Oberst genau wissen wollte, was die Juden Paulus vorwarfen, ließ er ihn aus dem Gefängnis holen und befahl, die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat sollten sich versammeln. Und er ließ Paulus hinunterführen und ihnen gegenüberstellen.

Da Paulus aber wusste, dass der eine Teil zu den Sadduzäern, der andere zu den Pharisäern gehörte, rief er vor dem Hohen Rat aus: Brüder, ich bin Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern; wegen der Hoffnung und wegen der Auferstehung der Toten stehe ich vor Gericht.

Als er das sagte, brach ein Streit zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern aus, und die Versammlung spaltete sich.

Die Sadduzäer behaupten nämlich, es gebe weder eine Auferstehung noch Engel noch Geister, die Pharisäer dagegen bekennen sich zu all dem.

Es erhob sich ein lautes Geschrei, und einige Schriftgelehrte aus dem Kreis der Pharisäer standen auf und verfochten ihre Ansicht. Sie sagten: Wir finden nichts Schlimmes an diesem Menschen. Vielleicht hat doch ein Geist oder ein Engel zu ihm gesprochen.

Als der Streit heftiger wurde, befürchtete der Oberst, sie könnten Paulus zerreißen. Daher ließ er die Wachtruppe herabkommen, ihn mit Gewalt aus ihrer Mitte herausholen und in die Kaserne bringen.

In der folgenden Nacht aber trat der HERR zu Paulus und sagte: Hab Mut! Denn so wie du in Jerusalem meine Sache bezeugt hast, sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Als Gläubige treten wir hin zum Berg Zion

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebr 12,18-19.22-24a:Tagesimpuls

Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.

Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hinzugetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes.

 


Der hl. Paulus wird vor dem Hohen Rat von den Pharisäern verteidigt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 22,30.23,6-11:

In jenen Tagen, als der römische Oberst genau wissen wollte, was die Juden Paulus vorwarfen, ließ er ihn aus dem Gefängnis holen und befahl, die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat sollten sich versammeln. Und er ließ Paulus hinunterführen und ihnen gegenüberstellen. Tagesimpuls

Da Paulus aber wusste, dass der eine Teil zu den Sadduzäern, der andere zu den Pharisäern gehörte, rief er vor dem Hohen Rat aus: Brüder, ich bin Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern; wegen der Hoffnung und wegen der Auferstehung der Toten stehe ich vor Gericht.

Als er das sagte, brach ein Streit zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern aus, und die Versammlung spaltete sich. Die Sadduzäer behaupten nämlich, es gebe weder eine Auferstehung noch Engel noch Geister, die Pharisäer dagegen bekennen sich zu all dem.

Es erhob sich ein lautes Geschrei, und einige Schriftgelehrte aus dem Kreis der Pharisäer standen auf und verfochten ihre Ansicht. Sie sagten: Wir finden nichts Schlimmes an diesem Menschen. Vielleicht hat doch ein Geist oder ein Engel zu ihm gesprochen.

Als der Streit heftiger wurde, befürchtete der Oberst, sie könnten Paulus zerreißen. Daher ließ er die Wachtruppe herabkommen, ihn mit Gewalt aus ihrer Mitte herausholen und in die Kaserne bringen.

In der folgenden Nacht aber trat der HERR zu Paulus und sagte: Hab Mut! Denn so wie du in Jerusalem meine Sache bezeugt hast, sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.

 


Ihr seid hinzugetreten zum himml. Jerusalem, zu den Geistern der vollendeten Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 12,18-19.21-24:

Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden; ja, so furchtbar war die Erscheinung, daß Moses rief: Ich bin voll Angst und Schrecken.  Tagesimpuls

Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten,  zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.

 


„Prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 3,22 ff.:

Liebe Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von IHM, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. DSC06228

Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.

Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Liebe Brüder, traut nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgezogen in die Welt.

 

 


Altes und neues Heidentum: Nervenkitzel und okkulte Faszination um Halloween

Von Dr. Edith Breburda

Halloween war ursprünglich ein heidnisches Fest der Kelten. Man nannte es „Fest der Toten„. Auf Altären und Türschwellen brachte man den „wandernden Verstorbenen“ Nahrung und Opfergaben dar.  Dr. Breburda

In der „Nacht der Magie“ sollte man nach Einbruch der Dunkelheit nicht unterwegs sein. Die meisten Leute verkleideten sich als das andere Geschlecht, um die Geister, die in dieser Nacht umher schweifen, in die Irre zu führen.

Diese Beschreibung findet man auf einer Webseite der Naturreligion, die den 31. Oktober noch heute begeht.

70% der Amerikaner feiern zur Zeit immer noch dies alte keltische Fest. Viele wissen wohl gar nicht, worum es sich handelt. Anstatt der dicken Kürbisse, die ausgehöhlt wurden, damit sie den Schutzgeistern ähneln, stellt man heute dünne Kürbisse vor die Türe, um den Kinder zu symbolisieren, dass es keine Süßigkeiten mehr gibt, die eigentlich nur Diabetes verursachen.

Auch hat man Sorgen vor Allergenen in den „Treats„. So verteilen verantwortungsbewußte Amerikaner Kugelschreiber, Spielzeug oder sonstwie nützliche Gegenstände an die von Haus zu Haus herumziehenden Kinder. Die verkleideten Kinder sagen auch nicht mehr: „Trick or Treat„. Heute heißt es: „Trick or Toys“ (vgl. Wisconsin State Journal v. 27. Oktober 2014).  Bsp-7

Früher war der Tag, an dem man „Die Herren der Toten“ ehrte, in den USA so verrufen, dass man ein Feier-Verbot verhängte.

Im Mai 1977 schrieb Bill Schnoebelen im „National Geographic“: „Am 31. Oktober, dem Keltischen Fest der Samhain, wurden früher Menschen und erstgeborene Kinder geopfert.“  –   Es ist eine Nacht, in der boshafte Geister ihr Unwesen treiben und ihre einstigen Wohnstätten wieder aufsuchen, schreibt CBN.COM, ein Christliches Network.

Am Anfang des 7. Jahrhunderts führte Papst Gregor I. „Halloween“ ein. 601 erließ er ein Edikt. Man wollte heidnische Sitten und Gebräuche der Menschen christlich umformen. So wurde das Fest Allerheiligen auf den 1. November gelegt und der Abend vor Allerheiligen (Al Hallows Eve) wurde zu Halloween.

Viele Amerikaner lächeln über all das und tun es als altmodisch ab. Sie feiern Partys und denken sich nichts. Aber einige sind doch der Meinung, in dieser Nacht leichter mit dem Übernatürlichen in Verbindung treten zu können (M. Synder, Halloweens heidnische Wurzeln, 16. 10. 2014).

Viele sind sich nicht bewußt, wie sehr heidnische Kulte und die New-Age-Bewegung bereits unsere Gesellschaft unterminiert haben. Der Atheismus, die Amoral, ein fehlender Glaube, ja eigentlich die Nivellierung des Bösen selbst scheint daran nicht ganz unschuldig, analysiert Jeanne Ewing die Lage in ihrem Bericht ‚Fascination and Trappings of the Occult and their unexpected consequence“ (in Society/Aletia vom 25. Oktober 2014) DSC_1185-3

Die heutige Gesellschaft ist fasziniert von Zombies, Vampiren, Hexen und Zauberern. In ihren Augen handelt es sich sogar um friedliche Dinge, die einen Hauch von etwas Heiligem, ja Göttlichem in sich tragen. Sie sind alles andere als langweilig.

Wenn Halloween näher rückt, steigert sich diese Faszination für Okkultes, für dunkle Künste und Magie. Es scheint verführerisch, weil wir ja eigentlich etwas tun, was wir dennoch als Verbot ansehen. Der Nervenkitzel, den wir verspüren, reizt uns. Wenn wir uns vor etwas fürchten, sind wir plötzlich hellwach. Ehrlich gesagt genießen auch einige die Angst, die aus lauwarmer Routine reißt, schreibt Ewing.

Die Geister, die ich rief  –  hat uns nicht schon Goethe davor gewarnt?   –  Die Macht des Bösen, die unseren Seelen schadet, davon berichtet schon die Bibel.

Ewing berichtet aus eigener Erfahrung. Sie besuchte eine katholische Schule in den USA. In der Mittelstufe wurde sie neugierig und wollte alles Übersinnliche erforschen. Sie wollte in die Tiefen des Unbekannten vordringen und bat um die Gabe des Hellsehens. Eine Wahrsagerin sollte ihr die Zukunft voraussagen. Sie studierte Astrologie.

All die magischen Gepflogenheiten, an denen sie teilnahm, spielte sie als harmlos herunter und sagte sich, sie wolle ja nur hineinschnuppern. Sie las Bücher über Geister und Spukhäuser. Verschwiegen wurde ihr Leben, in dem die Dunkelheit herrschte. Sie dachte über sich selbst, sie sei sehr aufgeklärt.

Foto: mexiko-lexikon.de/

Foto: mexiko-lexikon.de/

Unbewußt rutschte sie ins teuflische Reich ab, wie sie es später nannte. Langsam und fast unbemerkt wandte sie sich von Gott ab. Teuflische Alpträume quälten sie fast jede Nacht. Damit verbunden wackelte ihr Bett sehr heftig, schreibt Ewing. Bruder und Vater wurden terrorisiert. In der Nacht schwebten sie über ihren Betten.

Im Haus der Familie waren Schritte zu höheren, Türen fielen zu und Stimmen riefen ihren Namen. Als sie sah, wie ihre Familie litt, überkam sie eine tiefe Scham. Sie berichtete ihren Eltern, was sie getan hatte, als sie bei Freunden übernachtete. Ihre Eltern rieten Jeanne, zur Beichte zu gehen, um dem Bösen zu widersagen. Sie folgte dem Rat und erlebte eine authentische Heilung. Sie kehrte sich ab von der makabren Faszination des Unbekannten. Später schrieb sie:

Gott will, dass wir uns nur ihm zuwenden und nicht falschen Ideologien oder häretischen Philosophien nachrennen. Er will unsere ganzes Herz, damit wir die Wahrheit und Schönheit seiner bedingungslosen und unerschütterlichen Liebe erkennen„.

Antworten auf unsere irrigen Lebenswege können wir nur in Gott finden. Heute sieht Jeanne, wie sehr das Okkulte unser Leben beherrscht. Sie wünscht sich so sehr, sie hätte eher gewußt, dass man nicht aus Neugierde oder Spaß dem Widersacher die Türe in sein Leben öffnen kann.

Viele ihrer Freunde tun aber genau dieses, ohne eigentlich zu wissen, was sie tun. Heute gibt es viele Katholiken die sich von der Kirche entfernen. Manchmal durch anscheinend „harmlose“ Praktiken wie Yoga und fernöstliche Meditationen, die man akzeptiert, ohne sie zu hinterfragen. Wenn wir jedoch genauer hinsehen, bemerken wir die Irrtümer, mit denen sie befallen sind, schreibt Jeanne.CIMG0769

Heute halten sie und ihr Mann Vorträge über okkulte Praktiken und Zauberei. Auch Videospiele wie „Grand Theft Auto“, ja selbst die Lieder von Lady Gaga oder die Bücher von Harry Potter enthalten okkulte Inhalte.

Leider scheinen wir heute die Infiltration der Medien mit dem Okkulten zu akzeptieren. Unsere Großeltern wären wohl aus ihren Betten gefallen, wenn sie wüßten, womit wir uns heute beschäftigen. Heute sind wir nicht mehr offen genug, diese Phänomene in unserer Kultur bloßzustellen, schließt Jeanne ihren Bericht auf der Webseite „Aletia“.

Ob sie recht hat?  –  Ein Blick in die Zeitung genügt. Im Wisconsin State Journal wurde am 26. Oktober 2014 über ein Ehepaar berichtet, das anderthalb Jahre an einem Spukhaus arbeitete, wo man eine Nacht für 25 Dollars verbringen kann. Ihr Anwesen liegt im sog. „Wisconsin Scaryland“. Das Haus von Guz Kitchell und seiner Frau Sahra ist unter den 200 gelisteten Geisterplätzen des Staates Wisconsin aufgeführt. Dazu gehören Spukhäuser, Ställe, Wälder, Maisfelder und Zombie-Jagdgebiete.

Der 43-jährige Kitchell ist selbständig, er stellt Deodorants her. Seit 2009 verkauft er nebenbei Halloween-Dekorationen für die Vorgärten oder auch als Inneneinrichtungen von Restaurants. Er gründete die Firma Halloween FX Props.

Es ist ein florierendes Geschäft„, sagt er. Die Stadt von Westport, wo sein Haunted House steht, hat diese makabre Attraktion genehmigt. Nur die Nachbarn beschwerten sich. Deshalb konnte das Haus erst dann für den Publikumsverkehr freigegeben werden, nachdem er eine 5 Millionen-Versicherung abgeschlossen hatte.

Soweit haben wir keine Probleme„, betont der Eigentümer. Er betrachtet die Angelegenheit als kontrovers und nennt seine Nachbarn Spaßverderber (Adams B. on Wisconsin: A Deodorant salesman adds to his repertoire. Wisconsin States Journal, 26. Oktober 2014).

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda (von ihr stammen auch die Fotos) ist Buchautorin, Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).