Voodoo-Ritual: Menschen als „Opfer für die Geister“ ins Meer geworfen

Wenngleich die folgende Schreckensmeldung vom 1.12.2011 stammt, ist sie nach wie vor aufschlußreich, auch hinsichtlich der möglichen mörderischen Folgen des irrgeistigen Voodookults, eines schwarzmagischen Geisterglaubens, der ursprünglich aus Afrika stammt, in der Karibik und Lateinamerika weit verbreitet ist, aber auch im Westen leider immer mehr Anhänger findet:Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Polizei in Sizilien hat fünf afrikanische Mitglieder einer Schlepperorganisation wegen mehrfachen Mordes festgenommen. Die beiden Nigerianer und drei Ghanaer sollen im August zwischen Libyen und der Insel Lampedusa eine noch nicht bekannte Zahl von Flüchtlingen lebend ins Meer geworfen haben.

Damit folgten sie einem Voodoo-Ritual, mit dem sie sich die Gunst der Geister für die Überfahrt sichern wollten, berichteten die Staatsanwälte von Agrigent. 380 Menschen befanden sich ursprünglich an Bord des Flüchtlingsbootes, das am 2. August unweit der libyschen Küste gesichtet wurde.

Am folgenden Tag kamen Motorboote der italienischen Küstenwache dem Boot zu Hilfe. An Bord befand sich die Leiche einer Person. Die überlebenden Flüchtlinge berichteten, dass mehrere Menschen an Hunger und Durst gestorben seien.

Andere seien als „Menschenopfer“ ins Wasser geworfen worden, weil sich die Mitglieder der Schlepperorganisation eine ruhige Überfahrt sichern wollten. Die fünf Verhafteten hatten aus humanitären Gründen eine Aufenthaltsgenehmigung in Italien erhalten. Bei ihrer Festnahme befanden sie sich in italienischen Auffanglagern.

Quelle: http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Chronik/Voodoo-Ritual-Migranten-lebend-ins-Meer-geworfen

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Papua-Neuguinea: Geisterglaube und Zauberei sind immer noch weit verbreitet

Obwohl die Mehrheit der Einwohner von Papua-Neuguinea (Südsee) formal einer christlichen Kirche angehören, sind Magie und Geisterglaube dort weit verbreitet.

Das berichtete der aus dem Land stammende evangelische Pfarrer Nawi Philip bei einem Vortrag in Kitzingen (Unterfranken):

„Hier in Deutschland halten mich die Leute für verrückt, wenn ich von Geistern rede, aber die Menschen in Papua-Neuguinea sehen das anders“, sagte der Theologe, laut einem Bericht des Online-Portals „infranken.de“ (5. Januar).

Philip zufolge werden vor allem unheilbare Krankheiten oder plötzliche Todesfälle mit bösen Geistern in Verbindung gebracht. Auf vielen Häusern und Zäunen seien Spitzen angebracht, die Geister abwehren sollten. Auch in Tänzen spiele der Geisterglaube eine Rolle.

Der Pfarrer stellte klar: „Man kann nicht Gott dienen und von anderen Göttern reden oder gar an sie glauben.“

In der Diskussion nach dem Vortrag vertraten Zuhörer die Ansicht, daß der Glaube an Geister auch in Deutschland anzutreffen sei. „Wir nennen es Aberglauben, aber eigentlich ist es nichts anderes als Geisterglauben“, sagte ein Besucher.

Pfarrer Philip verneinte in der Aussprache die Frage, ob Zauberer manchmal gute Kräfte hätten. Sie hätten zwar eine reale Kraft, aber das sei letzlich immer eine böse Macht.

Quelle: http://www.idea.de