CDU und CDL gegen fremdnützige Forschung an geistig behinderten Menschen

Anlässlich der heutigen Stellungnahme der Dt. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) zur fremdnützigen Forschung an nichteinwilligungsfähigen Personen erklärt der stellv. Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Hubert Hüppe (siehe Foto), zugleich Berichterstatter für Medizinethik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit sowie Mitglied im Bundesvorstand der Organisation „Lebenshilfe“: 130325-hueppe-1422x744

„Die Psychiatrie-Fachgesellschaft DGPPN beklagt, dass die derzeit geplante gesetzliche Regelung zur fremdnützigen Forschung an nichteinwilligungsfähigen Personen aufgrund der vorgesehenen Bedingungen eine solche Forschung an Menschen mit geistigen Behinderungen unmöglich macht.

Diese Kritik zeigt, dass die heute diskutierte gesetzliche Lockerung ein bioethischer Türöffner ist für fremdnützige Forschung auch an Personen, die niemals vorher in der Lage waren, eine grundsätzliche Zustimmung zu erteilen.

Dies bestätigt die Befürchtung, dass der vermeintlich eng begrenzbare Tabubruch weitere Forderungen nach fremdnütziger Forschung an weiteren Gruppen von Nichteinwilligungsfähigen nach sich zieht, wie z.B. Menschen mit sog. geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen.

Erschreckend ist auch, dass Ärzte ihre nichteinwilligungsfähigen Patienten fremdnütziger Forschung aussetzen wollen.

Im übrigen ist der Psychiatrie-Fachgesellschaft DGPPN zuzustimmen, wenn sie ausdrücklich davor „warnt, eine so sensible, die Patientenautonomie betreffende Neuregelung überstürzt zu treffen“, und eine „breiten gesellschaftlichen Dialog fordert.“

Hinweis: Die DGPPN-Stellungnahme steht unter http://www.dgppn.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article//forschung-in.html

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Indien: Fünf Anschläge auf christliche Kirchen und Einrichtungen in fünf Tagen

Vom 10. bis 15. Mai 2015 kam es im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh zu fünf Übergriffen auf christliche Gemeinden. Unter anderem wurde ein Heim katholischer Ordensschwestern für geistig behinderte Kinder in Pipaldhar und drei Kirchen in Indore angegriffen. 7e5988847c

Wie aus ersten Ermittlungen hervorgeht, soll die radikal-islamische Organisation “Sanskritik Jagran Manch” für die Taten verantwortlich sein.

Für die in der Region Indore verübten Übergriffe habe es keinen anderen offensichtlichen Anlass gegeben als “Hass gegen wehrlose Christen“ und das Ziel, diese zu terrorisieren, erklärte Sajan George vom “Global Council of Indian Christians” (GCIC).

Quelle: Fidesdienst