Umfrage zu Corona: Fast jeder Fünfte hofft auf mehr Orientierung von den Kirchen

18 Prozent der Deutschen erhoffen sich angesichts der derzeitigen Coronavirus-Pandemie mehr geistliche Orientierung von den Kirchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Demnach gab eine Mehrheit von 56 Prozent der Befragten an, sich nicht mehr geistliche Orientierung zu erhoffen.
 
Im Westen Deutschlands erhoffen sich deutlich mehr Menschen (20 Prozent der Befragten), die Kirchen mögen geistliche Orientierung bieten, als dies im Osten der Fall ist (12 Prozent).

Sowohl bei katholischen wie auch bei protestantischen Befragten lag der Wert derjenigen, die auf die Kirchen bauen, mit jeweils 26 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt. Konfessionslose Befragte erhoffen sich von den Kirchen aktuell nur zu sieben Prozent geistliche Orientierung, 69 Prozent tun dies nicht.

Je stärker das politische Interesse, desto größer ist der Anteil derjenigen, die sich mehr geistliche Orientierung von den Kirchen erhoffen. In der Gruppe der „sehr stark“ politisch Interessierten gaben dies knapp 29 Prozent an. Im Vergleich dazu lag dieser Wert bei den „überhaupt nicht“ politisch Interessierten nur bei gut 9 Prozent.

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