Israelis bringen eine Bibel auf den Mond

Anfang 2019 schickt Israel das erste unbemannte Raumschiff zum Mond. Dieses enthält eine Zeitkapsel mit bedeutenden israelischen Objekten. Dazu gehört auch eine hebräische Bibel (AT), die somit für unbestimmte Zeit auf dem Erdtrabanten erhalten bleibt.

Da nicht erwartet wird, dass das Raumschiff zur Erde zurückkehrt, ist es wahrscheinlich, dass seine Informationen auf unbestimmte Zeit auf dem Mond bleiben und von zukünftigen Generationen gefunden und angesehen werden können.

Die Zeitkapsel wird nationale und traditionelle Symbole wie die Bibel, die Unabhängigkeitserklärung Israels, die israelische Flagge, die «Tfillat Haderech» – also das vor der Reise verlesene Gebet –, israelische Lieder, eine Sammlung von Gemälden israelischer Kinder und andere Materialien, die in den letzten Jahren von der Öffentlichkeit gesammelt wurden, enthalten.

Die Verantwortlichen kündigten an, dass sie auch planen, Enzyklopädien und Wörterbücher in 27 Sprachen an Bord zu beizulegen, als Symbol für Informationen, die von der gesamten Menschheit gesammelt wurden.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.jesus.ch/magazin/international/asien/338168-israeli_schiessen_bibel_auf_den_mond.html


Farbenfrohe Hundertwasser-Ausstellung in Ludwigsburg bis 17. April 2017

„Schönheit ist ein Allheilmittel“

Die Arbeiten des Ausnahmekünstlers – der auch als Architekt, Ökologe und Philosoph bekannt ist – sind wegweisend im Bereich der Druckgrafik. Sein Engagement für ein friedliches Miteinander im Einklang mit der Natur spricht aus seinen Werken. hundertwasser

Die Ausstellung im Schloss Ludwigsburg zeigt einen Querschnitt aus seinem grafischen Schaffen.

Die Ausstellung zeigt auf knapp 300 m2 in den prachtvollen Attikaräumen der Residenz einen repräsentativen Querschnitt der Grafik eines des populärsten europäischen Künstlers unserer Zeit.

Anhand seiner Poster vermittelt sie Einblicke in Hundertwassers Engagement für den Schutz natürlicher Lebensräume und den Erhalt natürlicher Kreisläufe. Ein Architekturmodell und Fotografien veranschaulichen seinen Beitrag für eine natur- und menschengerechtere Architektur. Auch ein Gemälde des Künstlers ist ausgestellt.

Sein grafisches Werk leistete einen großen Beitrag zu seiner Popularität, denn er beherrschte und erneuerte viele grafische Techniken, darunter Lithografie, Siebdruck, Radierung und Farbholzschnitt. Beispielsweise verwendete er als Erster fluoreszierende Farben.

Sein Ziel war, entsprechend der Vielfalt in der Natur, Unikate herzustellen. Schließlich gelangen ihm Grafik-Auflagen, in denen die Blätter so individuell verschieden sind wie die Blätter eines Baumes. Aus seinem Glauben an die Natur und die individuelle Kreativität des Menschen entfaltete sich unter anderem sein bahnbrechendes, vorausschauendes ökologisches Engagement.

Quelle (Text/Foto) und weitere Infos hier: http://www.schloss-ludwigsburg.de/schloss-garten/ausstellungen/hundertwasser/


Bad Mergentheim: Ausstellung über Bibel-Illustrationen aus sechs Jahrhunderten

Die Ausstellung „Botschaft im Bild“ im Deutschordens-Museum in Bad Mergentheim (Baden Württemberg) läuft noch bis 6. Januar 2017; sie präsentiert ca. 140 Bibelillustrationen aus rund sechs Jahrhunderten. 

Foto: Evita GründlerDie frühesten Werke sind die detailgenau restaurierten Kupferstiche Martin Schongauers (ca. 1450 – 1492), der in seinen Arbeiten mit einem Bein immer noch im Mittelalter und der Gotik steht.

Die Spannbreite reicht bis hin zu den großen Surrealisten des 20. Jahrhunderts wie Marc Chagall und dessen verträumt poetischen Lithografien zum Alten Testament. Hier wird Chagalls feste Verwurzelung in seinem jüdischen Glauben mit ihren Traditionen und Symbolen deutlich.

Foto: BIBEL-Gemälde der Künstlerin Evita Gründler (Regensburg)

Meisterhaft im Ausdruck sind die Holzschnitte von Gustav Doré. Aus seinem Gesamtwerk wird die Leidensgeschichte Christi gezeigt.

Einen weiteren Höhepunkt bilden die farbigen Radierungen von Salvador Dalí zu Altem und Neuem Testament. Hier wird auf einzigartige Weise die gesamte Spiritualität eines der genialsten Künstler des 20. Jahrhunderts deutlich.

Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Stile, graphische Techniken und den kulturellen und historischen Hintergrund der Künstler. Einzig gleich bleibt eine tiefe Frömmigkeit, die jeweils unterschiedlich zum Ausdruck gebracht wird. Die Exponate wurden aus dem Fundus eines süddeutschen Privatsammlers eigens für das Deutschordensmuseum zusammengestellt.

Quelle und weitere Infos hier: http://www.deutschordensmuseum.de/sonderausstellung/


Biblische Kunstwerke im Grenzgebiet: Marc trifft Mark in Markt Eisenstein

Von Susanne Habel

„Marc trifft Mark“ könnte man die aktuelle Doppelausstellung in den „Kuns(t)räumen“ in Markt Eisenstein betiteln.

Mit Marc Chagall und Mark Angus ist Weltkunst zu Gast in dem direkt an der deutsch-tschechischen Grenze gelegenen Ausstellungshaus, das sich derzeit biblischer Kunst widmet.  4 Mark Angus Jakob ringt mit dem Engel2

Marc Chagall (1887–1985) zählt zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Immer wieder beschäftigte er sich in seinem Werk mit der Bibel und mit biblischen Themen. Bis heute berührt er mit diesen Arbeiten die Menschen.

BILD: Gemälde von Mark Angus: Der Patriarch Jakob ringt mit dem Engel

Die Galerie „Kuns(t)räume“ zeigt seine 1956 und 1960 als Farblithographien entstandenen Illustrationen zur Bibel, die zu seinen populärsten Werken zählen. Inspiriert durch seinen jüdischen Glauben und angeregt von der Mythen seiner weißrussischen Heimat schuf sich Chagall in Frankreich einen eigenen Zugang zur biblischen Bildwelt.

Die strahlenden Farben und schwerelos schwebende Figuren und Formen schaffen eine faszinierende Optik, die die emotionale Tiefe der biblischen Erzählungen betont. Auch einige von Chagalls Darstellungen aus der griechischen Mythologie werden gezeigt.2 Chagall - David u Betsabe_kl

Passend zu seinen Bibel-Motiven gibt es einen Ausblick auf eine der kommenden Ausstellungen, die sich dem Thema der Bibel in der Kunst widmen wird, setzten sich doch zahlreiche bedeutende Künstler mit der Heiligen Schrift auseinander.

BILD: Gemälde von M. Chagall: König David und Bethsabe (Batseba)

Einen Vorgeschmack auf diese Sonderschau geben Original-Werke von Albrecht Dürer und Rembrandt.

Harmonisch ergänzt wird die aktuelle Ausstellung mit Arbeiten des 1949 in Südengland geborenen Mark Angus, der sich ebenfalls oft biblischen Themen widmet. Der Künstler beschäftigt sich mit Vorliebe mit der Ausgestaltung von Kirchenräumen mit farbigen Fenstern.

Gleichermaßen beeindruckend sind seine hinterleuchteten Glasbilder und seine Malerei auf Papier, die er in den „Kuns(t)räumen“ unter dem Titel „Der Sprung“ zeigt.

Ausstellung bis 12. April: „Marc Chagall – Die Bibel und andere Illustrationen“ in „Kuns(t)räume grenzenlos“, Bahnhofstraße 52 in 94252 Bayerisch Eisenstein. Telefon 09925/18297-52.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.30 – 17.30 Uhr. Führungen durch die Ausstellung jeden Samstag und Sonntag um 14.15 Uhr.

Text: Susanne Habel (Redakteurin aus München) / Fotos: Sven Bauer

 


Neues Pallotti-Porträt von Michael Triegel

Das neue Porträt von Vinzenz Pallotti ist am vergangenen Freitag im Provinzialat der Pallottiner in Friedberg feierlich präsentiert worden. Rund 200 Gäste aus Kirche, Gesellschaft und Politik waren gekommen, um das Gemälde von Michael Triegel zu sehen.index

Gemeinsam mit dem Künstler enthüllte der Provinzial der Pallottiner Pater Helmut Scharler im Rahmen der Feier das neue Bildnis.

Anläßlich des 50. Jahrestags der Heiligsprechung Vinzenz Pallottis (2013) hatte die Gemeinschaft der Pallottiner den angesehenen Leipziger Künstler Michael Triegel damit beauftragt, ein Porträt ihres Gründers anzufertigen.

Nach der Präsentation stellte Dr. Hermann Reidel, Leiter der Kunstsammlungen im Bistum Regensburg, den Gästen das Gemälde vor und sprach von einem großen Verdienst der Gemeinschaft „durch die Neuanfertigung eines bedeutenden neuen Porträts ihres Gründers auf diese Lichtgestalt der Kirche in all ihrer Aktualität aufmerksam zu machen.“

Schließlich sprach auch Michael Triegel ein paar Worte zu seinem neuen Gemälde. Der 1968 in Erfurt geborene Künstler erläuterte, dass er kein typisches Heiligenbild malen wollte; sein Ziel sei es vielmehr, durch sein Bildnis die Ideen Vinzenz Pallottis zu transportieren. index (2)

Bei der Aufgabe stand er zudem vor der Herausforderung, einen Mann zu malen, der sich zu Lebzeiten gewährt hatte, porträtiert zu werden. So hatte er lediglich die Totenmaske sowie längere Aufenthalte in den Räumen Pallottis in Rom für die Studien zur Verfügung.

Für ihn selbst fiel die Arbeit an dem Werk in eine bewegende Zeit: „Ich habe an dem Porträt gearbeitet, als ich mich auf meine Taufe an Ostern 2014 vorbereitet habe.“

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein hatten die Gäste die Möglichkeit, den „neuen Pallotti“ genau unter die Lupe zu nehmen, sowie mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

Musikalisch umrahmt wurde die Nachmittagsveranstaltung von dem Klassiktrio Galina Gembler, Karsten Brandt und Rainer Oberauer, die u. a. Stücke von Mendelssohn, Bach und Mozart spielten.

Zu sehen ist das neue Pallottigemälde in Kürze im Provinzialat in Friedberg

Kontakt-Daten:
Herz-Jesu-Provinz der Pallottiner, Vinzenz-Pallotti-Straße 14 in 86316 Friedberg (Bayern)
Tel.: 0821.600 52-520  / Fax: 0821.600 52-506
info@pallottiner.org  / http://www.pallottiner.org
Fotos: Eva Djakowski