Homosexueller Publizist Riehle kritisiert Intoleranz in den eigenen CSD-Reihen

Von Dennis Riehle

Mit Unverständnis reagiere ich als Mitglied des „CSD Konstanz-Kreuzlingen e.V.“ über den Protest des Vereins gegen den Auftritt der Referentin Gabriele Kuby am 12. Februar 2016 im Rahmen der „Ring 2000 Erwachsenenbildung“ der Kreuzlinger Pfarreien St. Stefan und St. Ulrich zum Thema „Gender Mainstreaming“. Riehle, Dennis_5

In der „Kreuzlinger Zeitung“ (http://www.kreuzlinger-zeitung.ch/2016/01/14/zwei-umstrittene-referenten/) wurde gegen die Autorin gewettert, wobei eine Vielzahl von undifferenzierten Darstellungen einen Eindruck hinterlassen, der aus meinen persönlichen Erfahrungen mit der Rednerin ihre tatsächlichen Haltungen in keinerlei Falle wiedergibt.

Wer Homosexualität und Heterosexualität nicht als „gleich“ bezeichnen will, der ist noch lange nicht „homophob“! Mit dieser Keule wird die Meinungsfreiheit zunehmend einzuengen versucht, das ist für mich als Homosexuellem nicht akzeptabel.

Zweifelsohne trennen Frau Kuby (siehe Foto) und mich verschiedene Standpunkte: Ich würde auch die „ausgelebte“ Homosexualität nicht zwingend als Sünde bezeichnen, verstehe ich doch die ursprünglichen Textstellen der Bibel, die für die Rechtfertigung dieser Einstufung herbeigeführt werden, anders.

Dass in einer sexualisierten Gesellschaft aber besonders auch in der schwul-lesbischen „Szene“ eine ganz herausstechende Tendenz zu Oberflächlichkeit, vollkommener sexueller Ausuferung und einer Reduktion der Sexualität auf die reine Befriedigung von Trieben besteht, ist gleichsam aus meinen Erlebnissen in diesem Umfeld nicht zu bestreiten.

Schrille Parade erweist Homosexuellen einen Bärendienst

Gerade von einem Verein wie dem CSD e.V. würde ich mir daher auch mehr selbstkritisches Denken erwarten, denn nicht zuletzt muss die Frage erlaubt sein, ob eine schrille, anzügliche Parade noch etwas mit dem zu tun hat, was sie ursprünglich verkörperte: den politischen Einsatz gegen Diskriminierung. Heute sind es Veranstaltungen wie diese bunten Umzüge, die Vorurteile gegenüber Homosexuellen bestärken und dem Unverständnis über manch Schwule und Lesben einen vermeidlichen Bärendienst erweisen.

Das beständige Einfordern von neuen und mehr Rechten wirkt auf mich befremdlich. Ich lehne jede Form der Missachtung persönlicher Integrität ab, egal, wen jemand liebt. Ich bekenne mich zu den unabänderlichen Menschenrechten, die uns allen zuteilwerden müssen – ohne jegliche Beschränkung.

Unsere Grundrechte sehen allerdings legitimerweise eine Schutzbedürftigkeit besonderer Personengruppen, Institutionen und Eigenschaften vor. Dass jedwede heterosexuelle Verbindung der homosexuellen nicht in der Liebe, wohl aber in ihrer Bedeutung für die Fortpflanzung und damit den existenziellen Fortbestand des menschlichen Lebens „überlegen“ ist, erachte ich auch als Schwuler als eine Tatsache, die nach meiner Auffassung keines Widerspruchs bedürfte.

Daraus leitet sich für mich entsprechend dieser besondere Stand der heterosexuellen Ehe ab, den unsere Verfassung definiert; die Unterscheidung zu einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft halte ich schon deshalb für notwendig, weil diese sich nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern aus der Evolution heraus, praktisch und ebenso ideell gesehen, als vollkommener gestaltete Ergänzung präsentiert.

Entsprechend ist damit Familie vornehmlich auch dort, wo diejenigen sind, die zu einem Kind die engste Beziehung haben – nämlich die leiblichen Eltern. Das besagt nicht, dass Homosexuelle nicht zur Erziehung „taugen“ würden. Doch eine Bevorzugung verschiedengeschlechtlicher Elternschaften (im besten Falle selbstverständlich die zum Kinde blutsverwandten) ist für mich nicht nur hinnehmbar, sondern vor allem auch nachvollziehbar.

Diese Selbstverständlichkeit braucht auch keine (ohnehin bislang nur über kurz aussagekräftige Zeiträume vorliegenden) Studien, die trotz erheblicher Zweifel an ihrer wissenschaftlichen Argumentation keinerlei Nachteile für Kinder sehen, die in homosexuellen Beziehungen aufwuchsen. Dass heterosexuelle Paare einen weitergehenden Beitrag für unser aller Wohl leisten können, ist eine natürliche Gegebenheit, die ich als Schwuler annehmen muss.

Würdigung der Ehe ist keine Entwürdigung der anderen

Ich sehe mich aber nicht dadurch diskriminiert, dass heterosexuelle Bindungen einer herausragenden Obhut unterworfen werden, wenn dies der Allgemeinheit dienlich scheint. Denn eine Würdigung des Einen bedeutet nicht unmittelbar die Entwürdigung des Anderen.cropped-ZIM_5640

Meines Wissens hat Frau Kuby „Homosexualität“ nie als eine Ausprägung der sexuellen Orientierung verurteilt. Sie bemängelte den Geschlechtsverkehr zwischen Männern beziehungsweise Frauen untereinander, betonte aber gleichzeitig auch, dass sie aus ihrem Glauben und ihren Wertvorstellungen heraus jeden außerehelichen Beischlaf ablehnt. Der Respekt vor den Anschauungen andersdenkender Menschen gebietet mir auch, diese Sichtweise anzuerkennen, ohne sie damit gleichsam teilen zu müssen.

Der Aufschrei über einen Vortrag, über dessen Inhalte im Vorfeld lediglich bekannt ist, dass er sich mit der Frage der Rollenverständnisse in unserer modernen Gesellschaft befassen wird, wirkt auf mich unehrlich. Wer erörtert, ob die Annäherung der unterschiedlichen sozialen Geschlechter aneinander (und zu biologischen Identitäten darüber hinaus auch miteinander) in Richtung einer willkürlichen Gleichmacherei denn tatsächlich hilfreich sein kann, ist kein Hetzer, sondern lässt Vernunft in seiner Abwägung walten.

Ich persönlich muss nun überprüfen, ob ich dem CSD e.V. weiterhin als Mitglied angehören will. Denn einst hatte ich gehofft, dass er sich den wirklich notwendigen Forderungen nach Respekt vor jedem Individuum, nicht aber dem populistischen und vor allem unhinterfragten Rufen einer Lobbybewegung verschreibt, die im Austeilen von Vorwürfen groß ist, aber in der Eigenreflexion versagt. Hauptsache, man ist dagegen, egal, ob damit weit am Ziel vorbeigeschossen wird!

Die Tendenz, lieber zu demonstrieren, statt miteinander zu reden, beunruhigt mich – und auch im aktuellen Falle wäre es den schwul-lesbischen Kollegen gut angestanden, anstelle in eine sture Widerrede ohne Ahnung einzustimmen, den Dialog mit Frau Kuby über Streitpunkte und Positionen zu suchen. Das werde zumindest ich weiterhin tun.

Dennis Riehle, Martin-Schleyer-Str. 27 in 78465 Konstanz
Webpräsenz: http://www.Dennis-Riehle.de

 


Dr. Frauke Petry beklagt „ungeheuerliche Übergriffe“ und das Versagen der Politik

Zu der Gewalt in der Silvesternacht in Köln und Hamburg erklärt die Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Dr. Frauke Petry (siehe Foto):

„Fünf Tage nach den ungeheuerlichen Übergriffen auf mindestens 90 Frauen auf dem Kölner Domplatz warte ich noch immer auf den medialen und gesellschaftlichen Aufschrei über einen massenhaften Missbrauch von Frauen, der an rechtlose Zustände zum Kriegsende erinnert. Vergewaltigungen und sexuellen Missbrauch dieses Ausmaßes, noch dazu in der Öffentlichkeit, hat Deutschland seit 70 Jahren nicht mehr erlebt.  AfD-Petry

Wenn Frauen auf einem der am stärksten belebten deutschen Plätze in Gegenwart der Polizei nicht mehr vor sexueller Gewalt durch eine Gruppe von etwa 2000 Männern mutmaßlich arabischer und nordafrikanischer Herkunft geschützt werden können, ist der sog. Rechtsstaat am Ende und damit der Schutz auch von Frauenrechten in unserem Land nicht mehr gewährleistet.

Hier sehen wir die entsetzlichen Folgen einer katastrophalen Asyl- und Migrationspolitik in der Lebensrealität Deutschlands im Jahr 2016.

Es ist seit langem auch der Polizei bekannt, dass sich auch in NRW nordafrikanische Banden zu hunderten zusammenrotten, Bürger in den Städten bestehlen, bedrohen und belästigen. Die Polizei ist dagegen weitgehend machtlos, nachdem nahezu alle Bundesländer ihre Einsatzkräfte in den vergangenen zwei Jahrzehnten personell und materiell kaputtreformiert haben.

Es fehlt zudem an Durchgriffsmöglichkeiten und auch dem politischem Willen der Justizbehörden, bei Straftaten krimineller Ausländer und Asylbewerber schneller und konsequenter zu handeln. Vielerorts werden Asylverfahren selbst während der Gefängnisaufenthalte verurteilter Straftäter weitergeführt, anstatt diese Personen umgehend und dauerhaft des Landes zu verweisen. untitled

Forderungen der AfD nach einer Gleichbehandlung krimineller Ausländer und Asylbewerber im Strafrecht bleiben bislang ungehört.

Besonders brisant ist die Tatsache, dass ausgerechnet jetzt die selbsternannten links-grünen Frauenrechtlerinnen zu den Kölner Gewalttaten wortreich schweigen, nachdem sich einige in den letzten Monaten auf Reiserouten von Migranten und Asyl-Aufnahmezentren in Südosteuropa medial inszeniert haben. Sie nehmen bewusst in Kauf, einer frauenfeindlichen und fundamental religiös motivierten Gesellschaftskultur den Weg nach Deutschland und Europa zu ebnen und gefährden damit die über Jahrhunderte seit der Aufklärung erkämpften Frauenrechte und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.

Gleichzeitig lassen ebendiese Politiker hierzulande keine Gelegenheit aus, um hinter dem Etikett von Gleichstellung familiäre Traditionen auszuhöhlen und attackieren europäische Lebenskultur auf Basis einer staatlich satt subventionierten Ideologie des Gender-Mainstreaming.“


Prof. Dr. Manfred Spieker: Die Gender-Theorie ist leibfeindlich und entwürdigt die Ehe

Gender Mainstreaming hat nicht die Gleichberechtigung von Mann und Frau zum Ziel. Vielmehr handelt es sich bei der Gender-Theorie um eine leibfeindliche Ideologie, die die Natur von Mann und Frau nicht akzeptiert. Spieker-Foto

Diese Ansicht vertrat der Professor für Christliche Sozialwissenschaften Dr. Manfred Spieker (siehe Foto) auf einer Veranstaltung der christlichen Kleinpartei „Bündnis C“ am 19. September in Berlin.

Nach seinen Worten versucht der Mensch mit Hilfe der Gender-Theorie, seine Natur zu manipulieren. Die Ehe gelte dabei nicht als von Gott vorgegebenes Modell, sondern als eine Konstruktion unter vielen.

Die Kirchen müssten Widerstand gegen Pläne leisten, „sexuelle Vielfalt“ an Schulen zu vermitteln.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/sozialwissenschaftler-gender-theorie-ist-leibfeindlich-92154.html


Warum der Einsatz für Bewährtes wie Ehe und Familie zunehmend unter Beschuß gerät

Von Birgit Kelle

Seitdem ich mit Frau 2000plus e.V. angefangen habe, mich politisch für eine Familien- und Frauenpolitik abseits von Gender Mainstreaming und Quoten-Wahnsinn zu einzusetzen, mache ich die Erfahrung, dass dies Engagement öffentlich unter Beschuss steht. Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall

Es scheint nicht opportun zu sein, auf die Risken von Krippen-Politik hinzuweisen, Hausfrauen für großartig zu halten, Frauen-Quoten abzulehnen, die Ehe für ein Institut von Mann und Frau zu halten, und gegen die Vermittlung von „Fachwissen“ über alle mögliche sexuelle Spielarten schon an Grundschüler zu sein.

Ich habe mich bereits gewöhnt an Pöbeleien, Beschimpfungen, latente Drohungen, Unterstellungen sowohl in manchen Printmedien, vor allem aber in sozialen Netzwerken.

Neuerdings kommt ein weiterer Vorwurf hinzu, dem nicht nur ich, sondern auch andere Journalisten-Kollegen und Aktivisten für die Familie und vor allem gegen die Bildungspläne zur „sexuellen Vielfalt“ ausgesetzt sind: Wir seien irgendwie „rechts“, radikal“ oder gleich beides.

Bezeichnend dabei ist, dass dieser Vorwurf nicht mit Fakten oder Zitaten belegt wird, sondern mit Unterstellungen und Diffamierungen. Offensichtlich in Ermangelung von Argumenten beschränken sich unsere Gegner auf üble Nachrede in Bezug auf die agierenden Personen.

Das linke Magazin „Der Freitag“ ist sich nicht einmal für billigen Rassismus zu schade und vermutet hinter meinen Positionen die Rückständigkeit von osteuropäischen Bürgern, da ich aus Rumänien stamme. Soviel zum Demokratieverständnis und  der Toleranz derjenigen, die immer gerne Toleranz von anderen fordern.

Bislang bin ich nie juristisch gegen all die Diffamierungen und Falschbehauptungen vorgangen; nun habe ich aber erstmalig eine Einstweilige Verfügung gegen das Magazin „Der Spiegel“ erwirkt; man muss sich nicht alle Lügen gefallen lassen.

Lesen Sie hier meine Stellungnahme in der Sache unter dem Link und ein Interview über diese Angelegenheit unter diesem Link


Baden-Württemberg: „Alternative für Deutschland“ kritisiert Gender-Ideologie

Einstimmiger Beschluß des Landesparteitags der baden-württembergischen AfD vom 26.7.2015:

Die Alternative für Deutschland fordert in Bezug auf Gender Mainstreaming / Gender Diversity (Gender-Ideologie) für Deutschland Folgendes: DSC_0199

  1. Gender Mainstreaming als durchgängiges politisches Leitprinzip in Form einer Querschnittsaufgabe staatlichen Handelns ist auf allen Ebenen unverzüglich und ersatzlos zu beenden, wobei sich diese politische Gesamtforderung im Einzelnen wie folgt begrün-det:
  2. Die Alternative für Deutschland hält die politisch-bürokratisch verordnete Nivellierung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen für einen unzulässigen Eingriff des Staates in das private und gesellschaftliche Leben der Menschen, der überdies aus biologischen Gründen zum Scheitern verurteilt ist und eine Verschwendung von Steuergeldern darstellt.
  3. Die Alternative für Deutschland hält es für untragbar, dass Mütter, die sich ihren Kindern in Vollzeit widmen wollen, einem politischen und ökonomischen Druck ausgesetzt werden, eine Erwerbsarbeit aufzunehmen. Die AfD fordert deshalb die Beendigung aller Versuche, Frauen und Ehepaare in dieser Frage zu bevormunden.
  4. Die Alternative für Deutschland hält einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der „zu sexuellem Experimentieren ermutigen soll“, für einen sittenwidrigen Eingriff in die Kinderseelen und für eine schwerwiegende Beeinträchtigung der psychischen und physischen Entwicklung junger Menschen. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress
  5. Die Alternative für Deutschland lehnt die fortschreitende Aushöhlung des Erziehungs-rechts von Eltern und dessen Übertragung auf den Staat als unvereinbar mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie mit dem Subsidiaritätsprinzip ab.
  6. Die Alternative für Deutschland lehnt geschlechtsbezogene Quotenregelungen für alle Arbeits- und Lebensbereiche, aber auch jede Form der Quotierung nach anderen soziodemo-graphischen Merkmalen ab, da sie den Prinzipien der Chancengleichheit und des freien Wettbewerbs widersprechen.
  7. Die Alternative für Deutschland lehnt jegliche staatliche Propaganda – in Schulen, den Massenmedien oder im öffentlichen Raum – für bestimmte sexuelle Orientierungen oder Verhaltensweisen strikt ab. Die Förderung der klassischen Familie ist davon ausgenommen.
  8. Die Alternative für Deutschland setzt sich für eine Willkommenskultur für Un- und Neugeborene ein und wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu bagatellisieren, sie staatlicherseits zu fördern oder sie gar zu einem „Menschenrecht“ zu erklären. 035_32A
  9. Die Alternative für Deutschland weiß sich in diesen Forderungen mit den ethischen Grundsätzen der großen Weltreligionen einig und lehnt es ab, diese auf dem Altar der pseu-do-wissenschaftlichen Gender-Ideologie zu opfern.
  10. Die Alternative für Deutschland fordert die ersatzlose Rücknahme aller Gesetze und Vorschriften im Sinne der Gender-Ideologie, wie – mindestens – der folgenden:
  • Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG)
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • 4 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg u.v.m.

sowie die unverzügliche Einstellung sämtlicher einschlägiger Gesetzgebungsvorhaben.

  1. Die Alternative für Deutschland fordert den Entzug sämtlicher Steuer- und Fördermittel für genderideologische Maßnahmen, wie beispielsweise:
  • die Streichung aller Stellen für sog. „Gleichstellungsbeauftragte“ (früher: „Frauenbeauf-tragte“)
  • die Schließung aller sog. „Diversity Offices“

in allen öffentlich- und privat-rechtlichen Institutionen, sowie:

einen sofortigen Förderstopp für die sogenannten „Gender Studies“ an Hochschulen und Universitä-ten. Bestehende „Gender“-Lehrstühle sollen traditionellen Studiengängen zugeordnet und bei Aus-scheiden der Stelleninhaber nicht wieder nachbesetzt werden.

B e g r ü n d u n g :

  1. Gender-Mainstreaming zielt auf einen permanenten „Kampf der Geschlechter“ ab und führt damit zu einer schleichenden Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas.
  1. Gender-Mainstreaming führt in seiner Anwendung regelmäßig zur Verletzung von Artikel 1-6 Grundgesetz, insbesondere von Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz, da es mit der Diskriminierung konkreter Personen – in der Regel von Männern – aus geschlechtsspezifischen Gründen einhergeht.
  1. Die gegen die Natur des Menschen gerichtete Gender-Ideologie ist der wichtigsten bevölkerungspolitischen Herausforderung, vor der Deutschland steht, nämlich die Geburtenrate signifikant zu steigern, in extremer Weise abträglich.

 

 


Christa Meves ruft Eltern zum Widerstand gegen die Gender-Ideologie auf

Staatliche „Bildungspläne“ fördern Frühsexualisierung der Kinder

In den Bundesländern Baden-Württemberg und Niedersachsen sorgen die linksorientierten Landesregierungen durch ihre schulischen Lehrpläne seit längerem für Proteste von Eltern, die sich gegen jede Frühsexualisierung ihrer Kinder wenden. 

Zum einen vertreten sie ihr grundgesetzlich geschütztes Hoheitsrecht auf Erziehung (sog. „Elternrecht“), zum anderen wünschen sie eine ungestörte psychosexuelle Entwicklung ihrer Kinder ohne staatliche Indoktrination. Meves

Christa Meves (siehe Foto) ruft Väter, Mütter und Familien sowie alle Gleichgesinnten, denen Elternrecht und Kinderschutz am Herzen liegen, zu weiteren Demonstrationen auf, z.B. am Sonntag, den 21. Juni in Stuttgart (Treffpunkt Schillerplatz um 14 Uhr).

Dabei begründet die Psychagogin ihren Appell mit ausführlichen Kenntnissen und Argumenten. Wir dokumentieren den Aufruf hier vollständig:

 
Liebe Eltern, merkt auf!
Es sind befremdliche schulische Maßnahmen im niedersächsischen Ministerium anberaumt worden: Gender Mainstreaming soll hierzulande im Unterricht fächerübergreifend dem Unterricht hinzugefügt werden.

Das heißt: Die Jugendlichen sollen nicht etwa nur in einem Fach über geschlechtliche Zusammenhänge aufgeklärt werden, sondern die Behörde will ihnen als eine HAUPTSACHE bzw. HAUPTSTROM (so heißt das Wort „Mainstreaming“ ins Deutsche übersetzt) eine neue Lehre über die Geschlechter in allen Schulfächern vermitteln. StuttgartJuni20141a#

Die Kinder sollen nun erfahren, dass es nicht mehr vorgegeben ist, dass Mann und Frau sich zusammenfinden, um mit den daraus erwachsenen Kindern eine Familie zu bilden, sondern dass ihnen als „Gender“ eine Fülle weiterer Möglichkeiten geschlechtlichen Umgangs offen stehe.

FOTOS: Elternrechts-Demonstrationen in Stuttgart gegen rotgrüne „Bildungspläne“

Den Schülern und Schülerinnen soll beigebracht werden, dass die geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau nicht eine biologische angeborene Gegebenheit ist. Sie sollen neu lernen, dass es gleichrangig möglich, ist als Lesbe, Schwuler, Bisexueller,Transsexueller, Transgender, Intersexueller oder als sexuell vielfach Wechselnder zu leben (LSBTTIQ).

Es soll damit ausgeschaltet werden, dass die Jugendlichen es nicht mehr für selbstverständlich halten, ihr Geschlechtsleben nach ihren angeborenen Körperformen auszurichten. Die Schüler sollen lernen, dass sie selbst die Form ihres Geschlechtslebens bestimmen können. Dass Mannsein und Frausein angeboren und zur Ehe miteinander bestimmt sind, sei ein überholtes Vorurteil, das jetzt überwunden werden müsse.  048a

Hormonforschung bestätigt die Schöpfungsordnung

Aber das ist eine Irrlehre: Dass der Mensch als ein Mann oder als eine Frau durch diese Welt gehen soll, – so weiß es jetzt die Hormonwissenschaft ganz genau – wird bereits unmittelbar bei der Zeugung festgelegt und durch die Einwirkung von Geschlechtshormonen im ungeborenen Kind zur Entfaltung gebracht.

Im Alter von 4 bis 7 Jahren merkt das Kind das dann und beginnt sich als Junge nach dem Vater und als Mädchen nach der Mutter auszurichten, um eines Tages ein Mann und ein Vater, als Mädchen eine Frau und eine Mutter werden zu wollen.

Neuerdings soll nun in der Grundschule den Kindern vermittelt werden, dass es auch anders gehen könne. Sie könnten auch hier schon wählen, was sie werden wollen, wenn sie erwachsen sind, z. B. als Junge eine Frau und als Mädchen ein Mann. Das aber sind und bleiben Abweichungen vom angeborenen vorgegebenen Geschlecht, die nach Gender Mainstreaming nun als normal gelehrt und angeregt werden sollen.  038a

Gender-Irrlehre kann Kinder desorientieren

Liebe Eltern, Ihnen allen wird dieses neue Unterrichtsziel absurd erscheinen, und dieses Konzept als eine ausgefallene Mode, die  –  so denkt man  –  bald wieder verschwinden wird. Aber dennoch kann diese Irrlehre für manche unserer Kinder heute zur Verführung werden.

Wenn z. B. Jungen in diesem Alter keinen Vater haben, der ihnen ein Vorbild ist, oder den sie nicht nachahmen möchten, weil er säuft, schlägt oder einfach weg ist, während die Mama das Leben packt und gut drauf ist, kann der kleine Sohn in diese Schiene geraten und dann sogar später meinen, er hätte von Anfang an anders sein wollen, als es sein Geschlecht vorgibt. Im Jugendalter können solche Kinder aufgeschlossen sein für diese neue Mode.

Vielen Eltern in deutschen Ländern, aber auch in manchen anderen europäischen Staaten ist das aber gar nicht recht. Sie demonstrieren vor den Parlamenten; denn dieses Gender Mainstreaming wird in vielen Instituten der EU bereits öffentlich programmiert. Deshalb werden die Unterrichtsmaterialien jetzt bereits dieser Theorie entsprechend verändert.

„Das Recht zum Widerstand ist auf Eurer Seite“

Eltern! Mit dieser so international programmierten Lehre könnt Ihr nicht einverstanden sein!

Denn wenn sie Erfolg hat, wird es immer weniger Familienbildung geben, und der Geburtenschwund wird weiter zunehmen. Damit wird die Hoffnung auf Zukunft in Wohlstand immer mehr gefährdet. Erst recht könnt ihr dann nicht auf Großelternschaft hoffen. Die Enkel bleiben aus!

Dieser „Hauptstrom“, der jetzt eingerichtet werden soll, entspricht nicht den Wünschen, die die Mehrheit der Menschen heute in Europa hat: Sie wollen in gesunden und zusammenhaltenden Familien leben.

Wehrt Euch, Ihr Eltern, gegen solche Schulpläne! Unser Grundgesetz sagt: Die Erziehung der Kinder liegt zuförderst in der Hand der Eltern. Das Recht zum Widerstand ist auf Eurer Seite!

Christa Meves ist Psychagogin und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem sich online weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


Verhängnisvolle Auswirkungen des Genderismus in der Kindererziehung

Von Christa Meves

Unverdrossen schreitet der Genderismus nun auch in den Unterrichtsplänen der Schule hierzulande voran. Zwar ist mittlerweile in der Bevölkerung ein ratloses Staunen darüber aufgekeimt; aber bei meinen Fachvorträgen in der letzten Zeit lässt sich immer wieder der Eindruck feststellen, dass die Gefahr für unsere Kinder und Jugendlichen unterschätzt wird. Christa Meves

Das ist verständlich, ist es doch eine absurde Idee, in die Gehirne bereits der Kleinen im Vor- und Grundschulalter einpflanzen zu wollen, dass sie es aufgeben mögen, ein Junge oder ein Mädchen zu sein und zu einem Mann bzw. einer Frau heranzuwachsen.

„So eine blöde Mode wird sich schon bald wieder verflüchtigen“, schallt es mir dann entgegen. „So eine verrückte Idee ist doch einfach viel zu unnatürlich.“  –  Das ist zwar richtig, wird aber der Gefahr zu seiner Realisierung als „Mainstream“   –  dieses zur Hauptsache gemachten Umerziehungsplans  – nicht gerecht.

Es ist für den Laien in der Tat auch nicht einfach, die Raffinesse dieses Eingriffs in die Elternrechte sogleich zu erkennen. Hier ist mit diesem internationalen Großprogramm mehr beabsichtigt als ein ideologisches Spielchen; denn warum soll nun ausgerechnet schon bei den Kleinen eine „Offenheit in der geschlechtlichen Identität“ erwirkt werden?

Hier liegt eine Strategie vor, die auf entwicklungspsychologisches Fachwissen der Initiatoren schließen lässt; denn in der 4 bis 7-Jährigkeit vollzieht das seelisch gesunde Kind einen bedeutsamen Entfaltungsschritt: die Bejahung der geschlechtlichen Identität. IMG_4228

In diesem Zeitfenster keimt, erst noch halb bewusst, die Frage auf (z. B. bei den Jungen): „Okay, ich bin ein Junge – und wie geht das nun weiter? Na klar, ich werde ein Mann wie Papa!“ (Vice versa bei den Mädchen).

Aber wenn dieser Papa nun kein nachahmenswertes Mannsbild ist, weil er seinen kleinen Sohn lieblos behandelt, weil er säuft und Mama schlägt, weil er so oft weg ist, oder so viel rumschreit; einer, von dem Mama sagt, dass Papa ein „Waschlappen“ oder ein „Schlappschwanz“ sei, dann kann leicht mal die Vorstellung auftauchen, dass man so nicht werden will  –  und das ist bei unserer hohen Scheidungsrate gar nicht so selten.

Dann kann etwa folgende Stimmung in dem Kind einsetzen, wie ich mir das als Kinderpsychotherapeutin manchmal sogar von einem Buben habe direkt erzählen lassen: „Wie Papa werden? Bäh, dann lieber wie Mama!

Kleine Jungen grübeln nicht. Sie fassen handelnd Entschlüsse, jedenfalls solange sie klein sind. Später, im Jugendalter, wenn sie sich noch einmal sehr bewusst –  in den Spiegel schauend  –  fragen „Wer bin ich eigentlich?“, meinen einige dann oft, lieber eine Frau werden zu wollen, sei immer schon angeboren in ihnen vorhanden gewesen.

Aber objektiv stimmt das nicht (von seltenen pathologischen Fällen abgesehen). Erst im Kleinkindalter hat sich diese Wendung vollzogen!

So also kann  –  durch Enttäuschung hervorgerufen – der Entfaltungsschritt in dieser frühen Prägungsphase für geschlechtliche Identität in eine andere Richtung gehen. Und deshalb gibt es an der Schwelle zum Erwachsensein bei einigen Kindern die Vorstellung, „andersrum zu sein“.

Genderismus als Unterrichtsprogramm in der Schule kann deshalb die neue Vielfalt (LSBTTIQ) bei manchen Jugendlichen mit einer solchen oder ähnlichen Vorgeschichte schmackhaft machen. Und zwar als etwas Besonderes, in unserer Gesellschaft Hervorgehobenes, ja sogar als etwas Super-Anerkanntes. Und manchmal keimt dann sogar eine innere Hoffnung auf: dadurch eine bedrückende Unsicherheit im eigenen Selbstwertgefühl durch Outen zu beseitigen.  BILD0222

Warum dann also auch nicht? Schließlich sind wir doch alle zu Toleranz erzogen und auch dazu, jeden Menschen in seinem Eigenwert anzunehmen.

Dennoch sollten Eltern sich fragen: Gehört dergleichen wirklich zu ihrem Erziehungsziel? Das muss im Hinblick auf die Erziehung heute sehr allgemein und vorab gefragt werden; denn mit der Hoffnung auf das Entstehen von Familien in der jungen Generation kann es dann immer öfter vorbei sein. Wenn die „Vielfalt“ erst einmal zur praktizierten Realität geworden ist, gibt es kaum einmal einen Weg zurück….

Aber 80 % der Menschen hierzulande wünschen sich, in Familien zu leben, und ein Großteil der Älteren wünscht sich Enkel und Großelternschaft.

Es muss vermutet werden – und die hohe Scheidungsrate kann hier als Gradmesser dienen, dass einer nicht geringen Zahl von Kindern schon im Kleinkindalter solche Änderungswünsche anfliegen können, so dass sie damit für Gender Mainstreaming in der Tat aufgeschlossen gemacht werden können.

Wenn man diese Zusammenhänge für unsere brüchige Gesellschaft heute durchschaut, wird es dringlich, in später Stunde den Anfängen zu wehren!

Jetzt ist es geboten, dass verantwortungsbewusste, gut informierte Väter den Entschluss fassen, sich um ihre kleinen Buben so zu kümmern, dass sie ihnen durch liebevolle männliche Zuwendung als erstrebenswerte Vorbilder erscheinen.

Spätestens im Vor-und Grundschulalter muss in der einzelnen Familie heute Vorbeugung beginnen; denn die Wissenschaft kann nun eindeutig die Aussage machen:

Das Geschlecht, als Mann oder als Frau durchs Leben zu gehen, wird bereits im Fötus installiert. Im Kleinkindalter wird diese Gewissheit dann durch das positive Erleben des Kindes mit erwachsenen Vorbildern in seinem Gehirn noch einmal verfestigt, es sei denn, eine dekadente, den Mann ins Out gesetzte Umwelt treibt das Kind auf einen erschwerten Lebensweg.


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