Der CDU im “Ländle” fehlt eine klare Positionierung zum grün-roten “Bildungsplan”

Mathias von Gersdorff

Landtagsabgeordnete der CDU in Baden-Württemberg äußern verfassungsrechtliche Bedenken hinsichtlich des „Bildungsplanes 2015“ der grün-roten Landesregierung. Podium5

Ebenso haben sie Vorbehalte gegen den kürzlich bekannt gewordenen „Aktionsplan für Akzeptanz“ des Sozialministeriums unter der Leitung von Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD).

„Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit“ und ein eventueller Gang zum Verfassungsgericht klingt zunächst ganz gut  – ist es aber nicht.

In der Vergangenheit (§ 218 StGB oder Lebenspartnerschaftsgesetz) hat die CDU immer wieder diesen Weg gewählt, um „schwierige“ Themen nicht parlamentarisch und in der Öffentlichkeit bekämpfen zu müssen.

Auf diese Weise zeigte sich die CDU zwar als Gegnerin solcher Projekte, wollte aber nicht die Risiken einer öffentlichen Debatte auf sich nehmen.

Wie hat sich die CDU nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts zum § 218 Anfang der 1990er Jahre und zum Lebenspartnerschaftsgesetz Anfang des 2000er Jahre verhalten? Die Partei hat sich schlicht aus der Debatte völlig zurückgezogen! csm_20140512_MfL_One_of_us_2014_01_3cccf472a8

Im Falle des § 218 StGB ist das besonders beschämend, weil Karlsruhe dem Bundestag eine „Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht“ angeordnet hatte. Der Bundestag sollte also im nachhinein prüfen, ob die Zahl der Abtreibungen nach dem neuen Gesetz tatsächlich sinken würde. Doch die Bundestagsabgeordneten wollten sich mit dem schwierigen Thema überhaupt nicht mehr befassen  – und auch der CDU ist es lästig.

Mit Bildungsplan und „Sexueller Vielfalt“ könnte dasselbe passieren: Aus verfassungsrechtlichen Erwägungen könnten die grün-roten Pläne de facto gestützt und nur sprachlich abgemildert werden: Vor allem würde man sie schwammiger redigieren.

Im Grunde wäre das überhaupt keine Verbesserung, denn Kultusminister Andreas Stoch deutet sowieso schon darauf hin, dass die Reglementierungen vage bleiben werden und die konkrete Ausgestaltung des „Akzeptanz-Unterrichts“ den Schulen überlassen sein wird.

Fazit: „Verfassungsrechtliche Bedenken“ sind kein Ersatz für eindeutige Positionierung und scharfe öffentliche politische Auseinandersetzung.

Was die Menschen von der CDU brauchen, ist ein klares Nein zum Bildungsplan, ein klares Nein zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, ein klares Nein zu jeglicher Gender-Indoktrination!

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr”


TV-TIP: Birgit Kelle heute bei “Hart, aber fair”

ARD-Thema: Gender und Gleichberechtigung

Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?  –  Gleichstellungs-gesetz, Quotenregelung, Genderforschung – bei uns wird das Verhältnis von Mann und Frau zur Staatsraison. 558387_344678045621010_604335282_a

Braucht echte Gleichberechtigung mehr Regulierung? Oder wird so aus dem kleinen Unterschied ein großer Krampf?

Es diskutieren in der ARD-Sendung:

Birgit Kelle (siehe Foto), Vorsitzende von Frau 2000plus e.V, Anne Wizorek von #aufschrei, Wolfgang Kubicki (FDP) Anton Hofreiter (Grüne) und Sophia Thomalla, Model.

Beteiligen Sie sich an der Zuschauerdiskussion jetzt und während der Sendung im Gästebuch von Hart aber Fair unter diesem Link.


Hirtenwort von Bischof Gregor M. Hanke (Eichstätt) zum Advent 2014 im Wortlaut

Liebe Schwestern und Brüder!bildma1

Vorfreude auf die Geburt
Ein Ehepaar, das ein Kind erwartet, bereitet sich auf das Ereignis vor. Die schwangere Frau nimmt auf ärztliche Empfehlungen so mancherlei Verzicht auf sich. Die Kliniktasche steht lange vor dem Entbindungstermin griffbereit gepackt. Es ist die Freude, die alles leitet. Auch Verwandte und Freunde sind voller Erwartung.

Mit dem ersten Advent am nächsten Sonntag beginnt auch für uns die Zeit dieser freudigen Erwartung. Dann bereiten wir uns auf das Fest der Geburt des Herrn vor. Gott wird Mensch in Jesus Christus!

Menschwerdung Gottes ist bleibende Einladung
Die Menschwerdung Gottes ist nicht einfach Vergangenheit, sondern bleibende Einladung Gottes an uns hier und heute, seinen Weg der Menschwerdung einzuschlagen. Das Zweite Vatikanische Konzil erklärt in der Konstitution über die Kirche in der Welt die Bedeutung der Menschwerdung des Gottessohnes für unser Menschsein:  011_7A

Denn er, der Sohn Gottes, hat sich in seiner Menschwerdung gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt. (…) Tatsächlich klärt sich nur im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes das Geheimnis des Menschen wahrhaft auf.(1)

Menschsein als Personsein in der Krise
Der Blick auf den Mensch gewordenen Gottessohn und seinen Weg als Mensch tut not für den Weg meiner Menschwerdung. Es scheint, als sei sich der Mensch von heute selbst zur Frage geworden, als sei die Anerkennung des Menschen als Person mit Würde in die Krise geraten.

Weltweite Krise der Menschseins
Trotz Fortschritt, Wissensmehrung und eines global gewachsenen Bewusstseins der Zusammengehörigkeit der Menschheit wird die Menschenwürde in vielen Bereichen der Welt mit Füßen getreten. Ökonomische und machtpolitische Interessen oder auch eine fanatisierte Religion werden sich zum Selbstzweck. Der Mensch in seiner Würde bleibt auf der Strecke. baby_hand_abtreibg_cdl11_a4357ad790

Wir erleben dies gegenwärtig dramatisch an den Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen. Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, Minderheiten sind bedroht. Denken wir vor allem an Syrien und den Irak, wo gerade unsere christlichen Schwestern und Brüder Bedrängnisse bis hin zur Verfolgung erleiden.

Doch auch in unserer Umgebung zeigt sich die Krise des Menschseins:

Krise der Menschenwürde: Debatte um den assistierten Suizid
Wir stehen mitten in der Debatte um den assistierten Suizid. Hier wird mit den Ängsten vor unerträglichen Schmerzen, der finanziellen Belastung der Angehörigen und der Einsamkeit argumentiert, um letztlich die Beihilfe zum Selbstmord zu legalisieren.

Auch wer “religiös unmusikalisch” ist und daher die in der Gottebenbildlichkeit wurzelnde Unverfügbarkeit des menschlichen Lebens nicht mehr nachzuvollziehen vermag, kann die darin liegende Gefahr erkennen. Die gesetzliche Erlaubnis einer Tötung auf Verlangen könnte dazu führen, dass kranke Menschen subtil oder offen dazu gedrängt werden, endlich sterben zu wollen.

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: E. Gründler

Diese Tendenz ist bereits jetzt deutlich erkennbar, wenn immer unverblümter darauf hingewiesen wird, wie hoch die Kosten für die Pflege Sterbender sind. In Wirklichkeit ist die Palliativmedizin mittlerweile schon so weit fortgeschritten, dass sie auf die vorhandenen Ängste reagieren kann, ohne Beihilfe zum Suizid zu leisten: Auch in schweren Fällen können die Ärzte ein Sterben ohne Schmerzen gewährleisten.(2)

Identitätskrise des Menschen: Theorie des Genderismus
Auch auf einem zweiten Feld zeigt sich die Krise des Menschseins. Die Ideen des Genderismus stellen sich gegen unser biblisch-christliches Menschenbild. Dieses Theoriegebäude postuliert, Mann und Frau seien in allen Lebensbereichen auswechselbar. Es seien primär Erziehung und kulturelle Bedingungen, welche die Geschlechterrollen von Mann und Frau prägen. Diese gelte es als kulturelle Klischees zu überwinden.

Unter dem sanft klingenden Begriff Geschlechtervielfalt verbreiten manche, es gebe überhaupt kein objektives Geschlecht als Mann und Frau. Stattdessen propagieren sie eine Geschlechtervielfalt mit weiteren geschlechtlichen Identitäten. Der Einzelne könne sich sein Geschlecht selbst auswählen.BILD0222

Diese Sicht auf den Menschen verwundert in einer Zeit, in der sich viele für die Bewahrung der Schöpfung engagieren. Sie übernehmen die Anwaltschaft für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichtes, was nur zu begrüßen ist. Denn sie sind überzeugt, dass die in der Schöpfung vorgegebene Ordnungsstruktur dem Wohle dient.

Hingegen herrscht bei vielen in der Gesellschaft Desorientierung und Verwirrung, wenn es um die Natur des Menschen und die Bedeutung der menschlichen Person geht.

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau
Am Beginn der Heiligen Schrift lesen wir: Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. (…) Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte. Es war sehr gut. (Gen 1, 27.31)

Lassen wir uns als Getaufte in unserem Zeugnis für das Menschsein nicht entmutigen. Machen wir uns Gottes Wort und die Wegbegleitung der Kirche zu eigen. Der heilige Papst Johannes Paul II. hat uns als kostbares Vermächtnis die Botschaft von der Schönheit des Menschseins hinterlassen, das der Schöpfer als Mannsein und Frausein gewollt hat.DSC05485

In seinen als “Theologie des Leibes” bekanntgewordenen Katechesen deutet er die Schöpfungsordnung als Ausdruck der Liebe des Schöpfers, denn der Mensch ist um seiner selbst willen von Gott gewollt und geliebt.

Die leibliche Unterschiedlichkeit offenbart bereits, dass Mann und Frau aufeinander verwiesen sind. Diese gegenseitige Verwiesenheit wiederum lässt erkennen, dass wir zum Menschsein in Fülle die Gemeinschaft mit einem personalen Gegenüber benötigen. Die höchste Form dieser personalen Gemeinschaft ist die gegenseitige Hingabe, das wechselseitige Sich-Verschenken von Mann und Frau im Liebesbund der Ehe.(3)

Die gegenseitige Hingabe ist gleichzeitig natürlich auch ein wechselseitiges Empfangen und Annehmen des anderen. Wenn der jeweilige Partner dabei um seiner selbst willen angenommen wird, dann findet er sich selbst durch seine Hingabe. Aus dieser Selbstfindung heraus ist er wiederum in der Lage, sich selbst erneut und tiefer zu verschenken: Die Selbsthingabe wird zur neuen Quelle des Gebens.(4)

Von der Krippe strahlt das Licht des wahren Menschseins
Liebe Schwestern und Brüder, Weihnachten rührt auch heute viele Menschen an. Der tiefste Grund liegt doch darin, weil Gott in der Menschwerdung des Sohnes diese Ordnung der Liebe bestätigt und erneuert hat. Von der Krippe und aus dem Leben Jesu strahlt das Licht des wahren Menschseins. Offensichtlich spüren das selbst noch viele, die nicht mehr tief in der religiösen Praxis verwurzelt sind.DSC_0062

Lassen wir uns von Christus einladen auf seinen Weg der Menschwerdung, um selbst Mensch zu werden. Wir Getaufte können so dafür Zeugnis geben, wie erfüllend der Weg der Menschwerdung nach Gottes Schöpfungsordnung und im Geiste Jesu ist.

Begegnung als Schlüssel zu Menschwerdung
Der Schlüssel zu unserer eigenen Menschwerdung liegt in der Begegnung. Erst im Du des Gegenübers erkenne ich mich selbst und kann zu dem Menschen werden, der Gottes Plan von mir entspricht. In der Reaktion des anderen spiegelt sich sozusagen mein Ich, das ich sonst nicht zu sehen vermag. Deswegen kommt es wesentlich auf die Begegnung an.

Drei Ausformungen der menschlichen Begegnung können auf unserem Weg zur Menschwerdung eine besondere Rolle spielen. In gewisser Weise können sie auch als Antwort auf die oben skizzierten drei Symptome der Krise des Personseins verstanden werden.

Menschwerdung in der Gastfreundschaft
Schon das Gespräch mit Familienmitgliedern und Freunden, für das ich mir Zeit nehme, ist eine solche Begegnung, die zur Formung meines Ichs, zu meiner eigenen Menschwerdung beitragen kann. header_buch

Aufgrund der Wechselseitigkeit der Begegnung gilt dasselbe natürlich für den, der mir begegnet. Dort, wo wir Gastfreundschaft üben und den Fremden in christlicher Nächstenliebe aufnehmen, kommt ein zusätzlicher Aspekt hinzu. In der Begegnung mit dem Fremden können mir Elemente offenbar werden, die im Austausch mit mir schon bekannten Menschen verborgen bleiben. Die Gastfreundschaft etwa gegenüber Flüchtlingen als Schritt der eigenen Menschwerdung kann so auch eine erste Antwort auf die Unmenschlichkeit in der Welt sein, die sich in Verfolgung und Unterdrückung äußert.

Menschwerdung in der Freundschaft
Eine zweite Weise der personalen Begegnung ist die Freundschaft. Das wesentliche Merkmal der Freundschaft als menschlicher Begegnung ist die personale Bindung an ein Du.

Gerade die Freundschaft mit Christus gibt uns die Kraft für eine solche tiefe personale Verbundenheit. In der Freundschaft lernen wir, uns selbst zu überschreiten und über unser Drängen nach Selbstverwirklichung hinauszugehen. Die Annahme des Freundes um seiner selbst willen macht den Kern der Freundschaft aus. Echte und dauerhafte Freundschaften sind auch ein Heilmittel gegen den Wunsch nach legalem Suizid, der im Grunde ja nichts anderes als ein Ruf der Verzweiflung ist.

Menschwerdung in der Ehe
IMG_1468 - KopieDie gegenseitige Annahme des anderen um seiner selbst willen findet seine höchste Ausformung in der gelingenden Ehe.

Die personale Bindung der Freundschaft findet sich in der Ehe zwischen Mann und Frau noch einmal exklusiv auf einen einzigen Partner hin ausgerichtet. Durch ihre wechselseitige Hingabe und gleichzeitige Annahme des anderen um seiner selbst willen fördern sich die Partner in ihrer Selbstfindung und Menschwerdung.

Die Ehepartner, die in gegenseitiger Liebe und Hingabe leben, stärken sich nicht nur gegenseitig, sondern geben in der umsichgreifenden Identitätskrise des Menschen zugleich auch denen Orientierung, die noch auf der Suche sind nach dem Menschsein in Fülle.

Sie alle, die Sie als Weggemeinschaften zur Krippe hin unterwegs sind, als Familie, Freundeskreise, Gemeinschaften, Pfarreien und Verbände, segne der Dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Eichstätt, am Gedenktag der hl. Elisabeth von Thüringen, dem 19. November 2014

Ihr Gregor Maria Hanke OSB
Bischof von Eichstätt


(1) Gaudium et spes 22.
(2) Vgl. Gisela Klinkhammer, Mit großer Sorgfalt und klinischer Erfahrung, in: Deutsches Ärzteblatt 111 (38) , 19. September 2014, 1552f.
(3) Vgl. Theology of the Body (TOB) 14,4; zitiert nach: Johannes Paul II., Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan. Eine Theologie des Leibes (herausgegeben v. Norbert und Renate Martin), 2. überarbeitete Auflage Kisslegg 2008, 161.
(4) Vgl. TOB 17,6.

Quelle: http://www.bistum-eichstaett.de/bischof/wortlaut/hirtenwort-adventsszeit-2014/


Starker Auftakt in Hannover: 1200 Teilnehmer gegen Genderwahn und Frühsexualisierung

Hedwig von Beverfoerde

Wir haben den Sprung nach Niedersachsen geschafft! Über 1200 Menschen demonstrierten gestern friedlich und in guter Stimmung in Hannover.

Die Gegendemonstration eines – eigens gegen uns gegründeten  – Aktionsbündnisses konnte gerade einmal 250 Leute auf die Straße bringen. Erste Fotos von unserer Demo gibt es hier.

Unser Demonstrationszug verlief störungsfrei vom Steintor bis zum Niedersächsischen Landtag, wo wir wieder hunderte Luftballons aufsteigen ließen und mit lauten “Wir Protestieren”-Rufen unsere Meinung über den niedersächsischen Entschließungsantrag zum Thema sexuelle Vielfalt in der Schule zum Ausdruck brachten.

Auf der Kundgebung sprachen u.a. der bekannte Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker, der Deutschlandfunk-Moderator Jürgen Liminski, der Initiator einer von 15.000 Menschen gezeichneten Online-Petition gegen die niedersächsischen Schul-Sexualisierungspläne, Gerriet Kohls (Freie Wähler Niedersachsen), Frau Anette Schultner von der AfD Niedersachsen und der Vertreter der niedersächsischen Elternrechtsgruppe “Eltern21″, Eckhard Kuhla.

Prof. Spieker stellte eine glasklare Diagnose zur “Sexualpädagogik der Vielfalt”:

Statt Sexualität zu kultivieren und ihren Wert und ihre Schönheit zu vermitteln, ziele sie “unter der Tarnkappe der Vielfalt auf die Banalisierung der Sexualität und auf die Zerstörung von Ehe und Familie.” 

Er forderte die CDU-Fraktion auf, sich der gesetzlichen Einführung dieser Sexualpädagogik zu widersetzen und mit allen Initiativen zusammenzuarbeiten, die dieses Ziel verfolgen.

Liminski stellte hinsichtlich der Frühsexualisierung die Frage “Wem nutzt es?” und verwies auf die pädosexuelle Vergangenheit der Grünen.

Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative www.familien-schutz.de


Elternrechts-Demo gegen Frühsexualisierung am Samstag (22. 11.) in Hannover

Hedwig von Beverfoerde

Das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE veranstaltet am Samstag, den 22. November 2014, um 14 Uhr erstmals in Hannover am Steintor(platz) eine Demonstration unter dem Motto: “Ehe und Familie vor – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!” DSC03312a

Ablauf der Veranstaltung: 14 Uhr Kundgebung mit Musik und Reden u.a. von:

  • Jürgen Liminski (Journalist und Buchautor)
  • Prof. Manfred Spieker (Sozialwissenschaftler)
  • Maria Steuer (Familiennetzwerk)
  • Gerriet Kohls (Eltern21)
  • Eckhard Kuhla (Agens e.V.)
  • Ruth Heil (Ehe- und Familienberaterin)

15 – 16 Uhr: Demonstrationszug durch Hannovers Innenstadt zum Niedersächsischen Landtag

16 Uhr: Abschlußkundgebung am Landtag, bei der hunderte rosa und blaue Luftballons aufsteigen werden, um den Elternprotest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu tragen.

Aktueller Anlass ist der Entschließungsantrag von SPD und Grünen in Niedersachsen „Schule muss der sexuellen Vielfalt und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden“.

Darin plant die Landesregierung u.a. eine verbindliche, fächerübergreifende Thematisierung „sexueller Vielfalt“. Neue Schulbücher sollen nur noch dann zugelassen werden, wenn sie die „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten berücksichtigen und angemessen behandeln und abbilden“. DSC03232a

Schulen sollen künftig mit schwul-lesbischen Initiativen wie SchLAu Niedersachsen Aufklärungsprojekte mit den Schülern ohne Anwesenheit der Lehrer durchführen.

Am vergangenen Freitag wurde dieser Entschließungsantrag mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP vom Kultusausschuss angenommen und an den niedersächsischen Landtag übergeben, der voraussichtlich im Dezember darüber abstimmen wird.

Dazu die Koordinatorin der DEMO FÜR ALLE, Hedwig von Beverfoerde: »Die Zeit bis dahin müssen wir alle gemeinsam nutzen, um die berechtigten Einwände der Eltern und den oft nur stillen Protest so vieler besorgter Familien wirkungsvoll und weithin hörbar in die Öffentlichkeit zu bringen.«

Die DEMO FÜR ALLE und eine Liste aller Partner des Aktionsbündnisses finden Sie auf unserer Internetseite: www.demofueralle.de.

Freifrau Hedwig von Beverfoerde
presse@familien-schutz.de  –  Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin


Pro Elternrecht: “Demo für alle” startet am 22. November in Hannover

Hedwig von Beverfoerde 

In Niedersachsen brennt es. Dort steht aktuell der Entschließungsantrag „Schule muss der sexuellen Vielfalt und geschlechtlicher Identitäten gerecht werden“ auf der Tagesordnung des Landtags.

Unter dem Druck der Homo-Lobby will die rot-grüne Regierung damit „sexuelle Vielfalt“ und ihre Gender-Agenda in den Unterrichtsalltag der Kinder integrieren. Deshalb müssen wir jetzt handeln:

Kommen Sie zur DEMO FÜR ALLE am 22. November 2014 um 14 Uhr nach Hannover!  –  Der genaue Ort wird in Kürze bekanntgegeben.

Verbreiten Sie unseren Aufruf auch in Ihrem Umfeld weiter, per Flyer, bei Facebook und Twitter.

Der rot-grüne Ideologisierungswahn tobt sich akut in Niedersachsen aus. So plant die Landesregierung u.a., neue Schulbücher nur noch dann zuzulassen, wenn sie die „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten berücksichtigen und angemessen behandeln und abbilden“  –  das gilt für alle Fächer.

Schulen sollen künftig, unterstützt von der Schwullesbischen Initiative SchLAu Niedersachsen, Schulaufklärungsprojekte durchführen und den Kindern „Begegnung mit Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ermöglichen“.

Ein offizieller Entschließungsantrag der Regierungsparteien SPD und Grüne sieht also vor, die Schulen zur Zusammenarbeit mit FS_Logo mit Schriftzug_kl(1)Homolobbygruppen zu verpflichten. Wenn wir hier nicht mit vereinten Kräften gegensteuern, dann wird das in Kürze Gesetz.

Voraussichtlich noch im Dezember wird der Landtag dazu eine Stellungnahme abgeben. Zudem ist das Thema Sexualerziehung und sexuelle Vielfalt jetzt bundesweit in allen Medien so präsent wie noch nie.

Das gilt es zu nutzen und mit der DEMO FÜR ALLE in Hannover den Politikern in Niedersachsen, aber auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Hamburg, etc. den geballten Elternprotest zu demonstrieren.

Welche Wirkung Medienwirbel und Druck von der Straße erzielen können, hat sich vor wenigen Tagen wieder in Hamburg gezeigt, wo die Hamburger Schulbehörde das schamzerstörende Unterrichtsbuch “Sexualpädagogik der Vielfalt” von der Literaturliste des Hamburger Lehrerinstituts genommen hat.

Während CDU-Schulpolitikerin Karin Prien fordert, die Lehrer zusätzlich anzuweisen, das Buch nicht mehr zu nutzen, kam von den Grünen umgehend Kritik: Manchmal seien Schüler auch weiter als ihre Lehrer in Sachen Sex, so Schulpolitikerin Stephanie von Berg. Die Gender- und Sexualisierung-Ideologie ist bereits weit vorgedrungen.

Mit der Präsenz vieler Menschen in Hannover werden wir wirkungsvoll dagegen ankämpfen.

Initiative Familienschutz, Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin
Tel. 0 30/88 62 68 96, Fax 0 30/34 70 62 64
www.familien-schutz.de
demofueralle@familien-schutz.de

3000 Menschen demonstrierten heute in Stuttgart gegen grün-roten Bildungsplan

Von Dr. Lothar Gassmann

„1.000 Bildungsplangegner demonstrierten heute Nachmittag in Stuttgart“ – diese dreiste Lüge mussten meine Familie und ich am 19.10.2014 um 18 Uhr bei unserer Heimfahrt von Stuttgart im Autoradio bei den SWR-Nachrichten hören. DSC03337a

In Wirklichkeit waren wir drei Mal so viele, nämlich ca. 3.000 Menschen (meist Christen, viele kannte ich persönlich), die friedlich gegen die Zwangssexualisierung unserer Kinder und Enkel auf die Straße gingen.

Wären die Züge ausgerechnet an diesem Tag wegen einem bundesweiten Streik nicht lahmgelegt gewesen, dann wären wir wahrscheinlich noch wesentlich mehr gewesen. Mir persönlich sind etliche Menschen bekannt, die gerne mit dem Zug gekommen wären, aber dann leider absagen mussten, weil die Bahn nicht fuhr.

Noch etwas Skandalöses war während der Demonstration geschehen, das wahrscheinlich ebenso wenig den Weg in die Presse findet wie die wahre Teilnehmerzahl: BILD0235

Die ca. 200 Gegendemonstranten aus der linksfaschistischen Szene, die die 3.000 friedlichen Demonstranten mit Gemeinheiten, Obszönitäten und Gotteslästerungen (vergeblich) zu provozieren versuchten, hatten es geschafft, dass die gesamten technischen Anlagen mitsamt Lautsprecher für die Schlusskundgebung vor dem Sitz der baden-württembergischen Landesregierung nicht aufgebaut werden konnten.

Somit musste die Schlusskundgebung ohne Lautsprecher stattfinden – und nur die Personen, die (wie ich) in unmittelbarer Nähe der Veranstalter standen, konnten die Ansprache mit der Bekanntgabe der Teilnehmerzahlen hören.

Initiatorin Hedwig von Beverfoerde tat stimmlich ihr Bestes, aber es waren aus dem genannten Grund (kein Megaphon) nur ca. 100 Menschen (von den 3.000), die ihre Abschlussrede akustisch verstehen und die wahre Teilnehmerzahl erfahren konnten (während des Umzugs waren die Teilnehmer gezählt worden).

Ich wünsche mir, dass bei der nächsten Kundgebung (der Termin steht noch nicht fest) noch viel mehr Menschen kommen und den Politikern zeigen, dass wir nicht gewillt sind, unsere Kinder der Willkür der Gender-Ideologen in Schulen und Kindergärten auszusetzen.

SCHÜTZT UNSERE KINDER  –  Familie VORAN!

www.L-Gassmann.de

Der evangelische Publizist Dr. Lothar Gassmann ist Autor der Verteil-Broschüre „Schützt unsere Kinder“ (Jeremia-Verlag)


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