Großartiger Erfolg eines genderkritischen Symposiums mit TOP-Vorträgen in Stuttgart

Hedwig von Beverfoerde

Ein einzigartiges Symposium liegt hinter uns: Rund 1000 Gäste konnten am Samstag in der Stuttgarter Liederhalle einen ganzen Tag lang fünf Top-Redner aus der Wissenschaft mit brillanten Vorträgen sowie ein spannendes Podiumsgespräch zu den Themen Gender und Sexualpädagogik live miterleben: Zur Bildergalerie.

Viele Tausend verfolgten außerdem die Veranstaltung im Internet über unseren Live-Stream. 

In den nächsten Tagen werden wir nach und nach die Videos der Vorträge und des Podiums online veröffentlichen. Den Anfang machen wir heute mit Univ.-Prof. Dr. Dr. Raphael M. Bonelli, Psychiater und Neurowissenschaftler, mit seinem kenntnisreichen Vortrag »Persönlichkeit, Geschlecht und Sexualität«: Hier klicken.

Einen Pressespiegel finden Sie hier.

Wenn mich diesbezüglich auch nicht mehr viel schockieren kann, ist die einseitige Berichterstattung z.B. der “Stuttgarter Nachrichten” angesichts des fundierten Inhalts der Veranstaltung ein starkes Stück. Die “Qualität” solcher Presseartikel wird jedenfalls bald anhand der veröffentlichten Vortragsvideos schonungslos offenbar werden. Wie es auch anders geht, zeigt Sebastian Krockenberger, der einen detailreichen Bericht für die “Tagespost” geschrieben hat – hier zum Nachlesen.


Stuttgart: Symposium am 23. Januar 2016 setzt Gender auf den Prüfstand

Symposium „Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften“
am Samstag, 23. Januar 2016 von 10 bis 18 Uhr  
Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften
in der Liederhalle (Mozartsaal) in Stuttgart

Es erwarten Sie herausragende Vorträge fachlich versierter Experten: Univ-Prof. Dr. Axel Meyer (Evolutionsbiologe), Dr. Jakob Pastötter (Sexualwissenschaftler), Prof. Dr. Dr. Raphael Bonelli (Neurowissenschaftler und Psychiater) sowie Univ-Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Philosophin, Sprach- u. Politikwissenschaftlerin).

Das Symposium wird den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den gängigen Gender-Theorien, dem politischen Gender Mainstreaming und mit den Herausforderungen einer „emanzipatorischen“ Sexualpädagogik ausleuchten und mögliche weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen vor einem breiteren Publikum erörtern.

Dabei werden verschiedene, auch kontroverse Standpunkte zu Wort kommen. Wir möchten damit einen fachlich fundierten und lebendigen Diskurs eröffnen.

Der Eintritt ist kostenlos.

Eine verbindliche Anmeldung bis 20. Januar 2016 ist erforderlich.

Mehr Infos und Anmeldung unter http://www.genderundsexualpaedagogik.com

 


SPD-Politikerin Kolb will Kita-Kinder über Gender und Homosexualität “aufklären”

Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) hat angekündigt, schärfer gegen die Diskriminierung sexueller Minderheiten vorzugehen. Mit speziellen „Kita-Koffern“ sollen deswegen künftig Kinder im Vor- und Grundschulalter über Homosexualität und „Geschlechtervielfalt“ konfrontiert werden, berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung”. Doris-Sohnemann

„Wir wollen für mehr Sensibilität sorgen“, begründete Kolb den Vorstoß. In den Koffern sollen „Kinderbücher und pädagogisches Begleitmaterial“ enthalten sein, berichtet das Blatt. Zudem soll das Personal durch Schulungen besser für das Thema sensibilisiert werden.

Hintergrund ist laut Kolb die Dunkelziffer bei Gewalttaten gegen Homosexuelle, Intersexuelle sowie Transsexuelle und Transgender. „Nur ein geringer Teil der Beleidigungen, Drohungen und Angriffe wird bei der Polizei bekannt“, betonte die SPD-Politikerin. Von 2007 bis 2014 registrierte die Polizei in dem Bundesland 19 entsprechende Straftaten. Dies sind etwas mehr als zwei Straftaten pro Jahr. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Binnen-Sternchen: Prof. Dr. Jörg Meuthen kritisiert grüne Sprachverstümmler*innen

Zu der Absicht der Partei “Die Grünen”, auf ihrem bevorstehenden Parteitag der deutschen Sprache als neue „Errungenschaft“ ein Binnen-Sternchen in bislang nicht geschlechtsneutrale Formulierungen einzufügen, bemerkt der AfD-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto): k-DSC_7131-160x200

Die Partei der Grünen  –   Entschuldigung: der Grün*innen  –  beabsichtigt,  sich auf ihrem Parteitag im Dezember mit den wirklich entscheidenden Fragen unserer bewegten Zeit zu beschäftigen. Statt sich mit vergleichsweise bedeutungslosen Nebensächlichkeiten wie dem heillosen Asyl-Chaos und der Problematik der Terror-Prävention zu befassen, konzentriert man sich dort auf die wirklich wichtigen Dinge, die alle Menschen im Land tief bewegen:

Auf die Einführung eines Sternchens mitten in Wörtern, die dem grünen Anspruch der gendergerechten Geschlechtsneutralität noch nicht entsprechen, dem sogenannten „Gender-Star“ (und nicht etwa Stern, das klänge so garstig deutsch).

So schafft es diese Partei in ihrem Gender-Wahn endgültig in die erste Liga der Sprachverstümmler*innen. Gratulation dazu unsererseits an die Gender-Star(r)-sinnig*innen der Grünen: Mehr dümmliche und sinnfreie Verunstaltung unserer Sprache geht nicht.

Die Bürger*innen werden es ihnen gewiss danken und sie in Scharen dafür wählen. Allerdings vermutlich nur jene, die nicht nur Deutschland, sondern zugleich auch die Schönheit der deutschen Sprache abschaffen wollen. Alle anderen werden sich eher nach einer Alternative zu diesem grandiosen Unfug umsehen, die sich auch für den Schutz der deutschen Sprache vor grünen und anderen Sprachpanscher*innen einsetzt.

 

 


Vatikan: Synode fordert den Schutz der Familie vor feindlichen Einflüssen

Mathias von Gersdorff

Liest man die blasse „Erklärung der Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz“, erhält man den Eindruck, dass diese noch nicht wirklich verstanden haben, was für ein gewaltiges Programm zur Verteidigung der Familie die Synode den Bischofskonferenzen auferlegt hat. Podium5

Der Schlussbericht der Synode zählt nämlich detailliert die vielen Angriffe auf die Familie von heute auf. Es gilt, die Familie vor diesen Anfeindungen zu schützen.

Dieses Dokument bleibt nicht im Ungefähren stehen, sondern geht präzise auf die Gefahren ein. Einige Beispiele:

Punkt 8 (Die kulturellen Widersprüche) bezeichnet z.B. die Gender-Theorie als besonders schwerwiegendes Problem: „Eine Herausforderung von großer Bedeutung entspringt der „Gender-Ideologie“, welche die Unterschiede und die Gegenseitigkeit zwischen Mann und Frau leugnet.“

Der Hinweis darauf ist aus verschiedenen Gründen für Deutschland von Bedeutung. Politische Kräfte versuchen mit allen Mitteln, „Gender“ in die Schulen einzuführen (Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und andere).

Doch nicht nur das: Katholische Verbände, wie etwa der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) oder der „Katholische Deutsche Frauenbund“ führen Programme durch, um „Gender“ zu einem Teil ihres Selbstverständnisses zu machen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf seitens der deutschen Bischöfe!

Der Schlussbericht geht auch auf weitere Gefahren für die Bildung stabiler Familien ein: Pornographie, Gefahren des Internet, Prostitution, die Verhütungsmentalität, die Abtreibung, die „biotechnologische Revolution“ usw. Kurz: Die gesamte Agenda der sexuellen Revolution ist ein Angriff auf die Familie.

Die Mehrheit der deutschen Bischöfe hat nicht sonderlich viel gegen diesen Attacken auf Ehe und Familie unternommen. Hoffen und beten wir, dass sich das nun mit dem Schlussbericht der Synode schnell ändert.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und veröffentlicht seine kirchenpolitischen und zeit(geist)kritischen Beiträge hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.it/


Regensburger Bischof wendet sich gegen den Gender-Flyer der Dt. Bischofskonferenz

KOMMENTAR von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Zum Flyer „Geschlechtersensibel: Gender katholisch gelesen“: http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2015/2015-187a-Flyer-Gender.pdf

Der Flyer ist erstellt von Frau Prof. Dr. Hildegard Keul (Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Dt. Bischofskonferenz) und Herrn Dr. Andreas Ruffing (Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen e.V.) borMedia1840101

Am 22.10.2015 wurde im Namen der Deutschen Bischofskonferenz ein Flyer zum Thema Gender Mainstreaming veröffentlicht. Ich möchte meine Kritikpunkte daran hier im Einzelnen entsprechend der Gliederung des Flyers auflisten:

Zu Punkt 1:
Der Flyer spricht von unfairen Auseinandersetzungen mit Drohungen und Diffamierungen. Er versäumt es, auch nur einen Beleg zu nennen. In der Regel sind es besonders die gendersensiblen Theologinnen und Theologen, die die Kritiker des Gender-Mainstreaming in die Nähe von AfD, Pegida und dem „rechten Rand“ bringen (Quellen hierzu z.B. in: Manfred Spieker, Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen, Paderborn 2015, 44, Anm. 24).

Zu Punkt 2:
Hier wird die Intersexualität angesprochen, als sei sie neben Weiblichkeit und Männlichkeit eine Art drittes Geschlecht. Es wäre sicher für eine objektive Information von Nutzen gewesen, darauf hinzuweisen, dass sie ein Defekt ist, auf den das Familienrecht Rücksicht nehmen muss (z.B. keine vorschnellen Geschlechtsfestlegungen in Geburtsurkunden), der aber äußerst selten vorkommt.

Zu Punkt 3:
Die Formulierung „die katholische Position besagt“, dass Gender und Sex zusammengehören, ist an dieser Stelle falsch und irreführend. Papst Franziskus, um nur ein Beispiel zu neRadioVatikannnen, hat sich wiederholt sehr kritisch zur Gender-Theorie geäußert, z.B. wenn er bei der Generalaudienz am 15.4.2015 sagte: „Ich frage mich zum Beispiel, ob die sogenannte Gender-Theorie nicht auch Ausdruck von Frustration und einer Resignation ist, die darauf abzielt, den Unterschied zwischen den Geschlechtern auszulöschen, weil sie sich nicht mehr damit auseinanderzusetzen versteht.“ (Papst Franziskus, Ansprache bei der Generalaudienz am 15. April 2015).

Zu Punkt 4:
Dass das Gender-Mainstreaming eine Strategie ist, die zur Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern beitragen möchte, ist naiv und irreführend. Es geht dem Gender-Mainstreaming um die soziale und politische Akzeptanz der Homosexualität und darüber hinaus um die Durchsetzung des Diversity-Mainstreaming, in dem alle sexuellen Orientierungen als gleichrangig gelten. Es geht ihm um die Infragestellung der Heterosexualität als das Normale und Schöpfungsgemäße.

“Ein Dokument von Gender-Mainstreaming in der Kirche”

Zu Punkt 5:
Der Flyer fordert eine Wertschätzung jedes Menschen unabhängig von der sexuellen Orientierung. Das Diskriminierungsverbot, das auch gegenüber Homosexuellen gilt, beinhaltet keine Wertschätzung einer homosexuellen Orientierung. Homosexualität darf also kritisiert werden und die Kritik ist noch keine Diskriminierung. Obwohl die Ziffer vom christlichen Menschenbild sprechen will, verliert sie kein Wort darüber, dass Sexualität auf die Weitergabe des Lebens hin angelegt ist. Ehe und Familie kommen im ganzen Flyer nicht vor. Insofern ist er schon selbst ein Dokument des Gender-Mainstreaming in der Kirche.bildma1

Zu Punkt 6: 2 Kor 12,9 auf die Schwächen des Mannes hin zu interpretieren, ist kühn, auch ein Dokument des Gender-Mainstreaming in der Exegese. Hier wird eine gnadentheologische Aussage für eine bestimmte gesellschaftspolitische These verzweckt. Dass Thomas Morus auch noch erwähnt wird, ist ja schön. Aber leider findet sich kein Wort darüber, dass er den Märtyrertod in Kauf nahm, weil er gegenüber Heinrich VIII. die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe verteidigte.

Zu Punkt 7:
Dass Vielfalt ein Lebenselixier der Kirche sei, und die Kirche „Männer und Frauen unterstützt, ein für sie und ihre Familien stimmiges Lebensmodell zu finden“, ist etwas dürftig, um nicht zu sagen zweideutig. Wenn es um die „katholische Position“ gehen soll, muss auch angesprochen werden, dass das „Familienmodell“ im Einklang mit der Lehre Jesu und der Lehre der Kirche stehen muss, eben als Ehe von Mann und Frau – offen für Kinder.

Bei den Lektüreempfehlungen fehlen Hinweise auf päpstliche Dokumente.
Als Alternative zu diesem Flyer empfehle ich den „Glaubens-Kompass“ von Kirche in Not: „Gender-Ideologie. Ein Leitfaden“.

SOWEIT der Regensburger Oberhirte – und hier die Text-Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/news/bischof-voderholzer-kommentiert-flyer-geschlechtersensibel-gender-katholisch-gelesen-4121/

Auch Kardinal Cordes hat sich der Kritik von Bischof Voderholzer angeschlossen: http://www.kath.net/news/52566

1. Foto: Bistum Regensburg – 2. Foto: Radio Vatikan – 3. Foto: Archiv


Stuttgart: Nächste Elternrechts-Demo am Sonntag, den 11. Oktober 2015

Hedwig von Beverfoerde

Gemeinsam streiten wir  f ü r  Ehe und Familie und  g e g e n  die Gender-Ideologie und die Sexualisierung unserer Kinder in Kindertagesstätten und Schulen. Friedlich, demokratisch, selbstbewußt.
 .
Mit sechs erfolgreichen Demonstrationen  –  davon eine in Hannover und fünf in Stuttgart, zuletzt mit 4.600 Teilnehmern  –  haben wir unsere Anliegen in die große Öffentlichkeit gebracht. Seither wächst der Druck auf die Politik. Und darauf kommt es an.
 .
Bitte notieren Sie sich deshalb gleich den nächsten Demo-Termin:
 .
Am Sonntag, den 11. Oktober 2015, werden wir in Stuttgart wieder gegen die Gender-Agenda und Sexualisierung per Schulpflicht auf die Straße gehen und damit der Politik im Wahlkampf-Herbst ordentlich einheizen.
 .
Bitte beteiligen Sie sich an unserer großen Unterschriften-Aktion „Ehe bleibt Ehe!“, die sich an Angela Merkel richtet, um eine „Öffnung“ der Zivilehe für Homo-Paare zu verhindern. Verbreiten Sie diese Aktion online.
 

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