Gendersprachliche Ausgrenzung von Männern

Von Hubert Hecker

Es sind teilweise kabarettistische Kapriolen, die die Gendersternsprache hervorbringt. Insbesondere bei Wortableitungen und Komposita sind zahlreiche Kandidat*innen für das Lachwort des Jahres zu erwarten. 

Das bekannte Witzwort vom Bürger*innensteig wird noch übertroffen durch die Bürger*innenmeister*innen. Weitere Favoriten sind Ladendieb*innenstahl oder LKW-Führer*innenhaus. Auch das Wort Außenvertreter*innen hat Fastnachtsreife. 

Nicht mehr lustig ist dagegen die semantische Verwirrung durch den Gender-Neusprech, der vereinzelt auch in die Kirche eindringt.

Bei der Ansprache ‚liebe Christen‘ haben sowohl das feminine Adjektiv ‚liebe‘ wie auch das maskuline Nomen ‚Christen‘ geschlechterinklusive Bedeutungen. Grammatisch werden solche Wortkategorien als ‚generisch‘ bezeichnet, abgeleitet vom lateinischen ‚genus‘. Sie beinhalten alle geschlechtsdifferenten Mitglieder einer Gattung oder Gruppe. So umfassen die generischen Begriffe ‚der Mensch‘, ‚die Person‘ oder ‚das Volk‘ jeweils Männer, Frauen und Kinder.

Davon sind die geschlechtsspezifischen Wortmodifikationen zu unterscheiden. Alle Worte mit der angehängten Silbe -in bezeichnen ausschließlich weibliche Personen. In einer Versammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) ist die Anrede an die Zielgruppe als ‚liebe Mitchristinnen‘ korrekt.

Wenn dagegen in einem Pfarrbrief die Gesamtheit der Gemeinde mit ‚liebe Mitchrist*innen‘ angeredet wird, dann sind mit einem solchen Sprechakt alle Männer und Jungen aus der Gemeinschaft der Katholiken ausgeschlossen. An dieser sprachlichen Exkommunikation ändert auch der Genderstern nichts, denn damit sollen sich nur die sogenannten LSBTIQ-Personen angesprochen fühlen.

Genderaktivisten wollen das generisch-inklusive Maskulinum als vermeintlich frauendiskriminierend generell durch das angeblich geschlechterübergreifende feminine Genderstern-Konstrukt ersetzen. In Wirklichkeit würde mit dem exklusiven Femininum (mit der Endung -in) ein männerausschließendes Sprachmuster etabliert werden.

Die gesellschaftliche Brisanz dieser grammatischen Willkür wird an der Modifikation des Wortes ‚Judenverfolgung‘ deutlich: Bei der gendersprachlichen Verwandlung des Begriffs in ‚Jüd*innenverfolgung‘ würde der explizite sprachliche Ausschluss von jüdischen Männern und Jungen aus den Nazimorden an Juden einer halben Holocaustleugnung gleichkommen.

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Initiativen gegen „Gender-Gaga“ erfolgreich

Der Verein Deutsche Sprache hat für seine Initiative gegen die sog. Gendersprache bislang rund 39.000 Unterzeichner gewinnen können. Unterstützt wird der Aufruf auch von der AfD. Deren Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto), sagte, die Gendersprache vergewaltige unsere Muttersprache und zertrümmere Texte bis zur Unlesbarkeit. Durch diese Sprachregelung wolle eine Minderheit der Mehrheit ihr Denken aufzwingen.

Unter den 100 Erstunterzeichnern des Aufrufs finden sich Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Kultur, darunter der Politologe Werner J. Patzelt, der ehem. Präsident des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen und der bekannte Buchautor und Theologe Peter Hahne.

Parallel dazu sammelt auch die Initiative „Stop Gendersprache jetzt!“ Unterschriften. Deren Aufruf, den u.a. der Unternehmer Wolfgang Grupp und der Publizist Matthias Matussek unterstützen, war innerhalb von eineinhalb Wochen rund 30.000 mal unterzeichnet worden.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/2019/initiativen-gegen-gendersprache-sammeln-70-000-unterschriften/


Petitions-Erfolg: „Pampers“ reagiert auf Proteste gegen firmeneigenen Genderismus

Stellungnahme von CitizenGo:

Vor einigen Tagen startete das christlich-konservative Portal CitizenGO eine Petition an Procter&Gamble (Windelmarke Pampers). Das Unternehmen hatte auf seinen deutschsprachigen Internetseiten einen Artikel mit dem Titel „Tolle Namen, die zu Mädchen und Jungen passen“ veröffentlicht: http://www.citizengo.org/de/ec/37060-pampers-soll-sich-von-gender-ideologie-distanzieren  Logo Christustag

In dem Artikel wurde im Sinne der Gender-Ideologie, die behauptet, es gäbe im Grunde keine Geschlechter, diese seien den Menschen nur „sozial zugeschrieben“, für „geschlechterneutrale Kindernamen“ geworben.

Die Petition ist ein schöner Erfolg. In wenigen Tagen schlossen sich über 13.330 aktive Bürger dem Protest gegen die wirklichkeitsferne Gender-Ideologie an. Und das zeigte offensichtlich Wirkung: Innerhalb kürzester Zeit verschwand der Artikel aus dem Internetauftritt von Pampers!

Ein herzliches Danke an alle Unterzeichner dieser Petition, die diesen Erfolg ermöglichten.

Passend zum Thema hier ein Link zu einer recht unterhaltsam gestalteten Dokumentation, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: „http://em.citizengo.org/VRDk000NVh0Y300ORbD9hX0“

Bitte „teilen“ Sie diese gute Nachricht auch auf Facebook: „http://em.citizengo.org/CD900d0aR0VO0XNR3D0hY0b“


Postsdam: AfD-Abgeordneter vergackeiert erfolgreich die Gender-Sondersprache

Der Brandenburger AfD-Abgeordnete Steffen Königer hat mit einer vielbeachteten Rede die Debatte um sexuelle Vielfalt aufs Korn genommen. In einer knapp dreiminütigen Ansprache im Potsdamer Landtag sagt der 43-Jährige eigentlich nur, daß seine Fraktion einen Antrag von Grünen und Linken ablehne. Doch die Begrüßung hatte es in sich.

Königer begann seine Rede mit den Worten: „Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Schwule, sehr geehrte Lesben.“

Danach begrüßte er mehrere Dutzend „sexuelle Minderheiten“ wie Inter- und Transsexuelle, Androgyne und Bi-Gender in allen szenetypischer Schreibweisen mit Sternchen oder Unterstrichen. Das Video von Königers Auftritt wurde im Internet zum Renner. Alleine auf der Facebookseite der AfD Brandenburg wurde es schon 150.000 mal angeschaut.

Der Parlamentarier berichtet der Wochenzeitung „Junge Freiheit“, er habe nicht lange nach den zahlreichen sexuellen Identitäten suchen müssen, sondern einfach die von Facebook genutzten Geschlechtertypen verwendet. Der Erfolg seiner Rede hat auch ihn überrascht. Er fügt hinzu: „Ich hätte noch etwa einhundert weitere Geschlechter vorlesen können, aber dann wäre es langweilig geworden.“ 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Grüne verpflichten sich zur Gendersprache

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Die Grünen haben bei ihrem Parteitag die sogenannte Gender-Sprache in offiziellen Parteidokumenten zur Pflicht gemacht. Im Regelfall soll das sog. Gendersternchen verwendet werden: Terrorist*innen, Räuber*innen, Verbrecher*innen, Mörder*innen usw.  Zugelassen sind Alternativen wie etwa die Erwähnung der weiblichen und männlichen Form: Terroristen und Terroristinnen.

Mit dieser Maßnahme machen sich die Grün*innen zu einer wahren Sprachsekte, die eine eigene Sprache und Schrift erfindet. In allen Kulturen entwickelte sich die Sprache organisch, langsam und ohne eine politisch oder ideologisch motivierte Lenkung. Erst totalitäre Ideologien versuchten, die Sprache zu verunstalten, um eine Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung herbeizuführen.

Vor allem der Kommunismus führte Sprachregeln ein, anhand derer man sofort feststellte, ob jemand regimekonform dachte oder sich zumindest entsprechend ausdrückte. Im Spielfilm „Goodbye Lenin“ wird diese regelrechte Sprachdiktatur humoristisch dargestellt.

Was aber die Grünn*innen am Wochenende beschlossen haben, ist alles andere als lustig, denn sie wollen eine Stimmung in der Gesellschaft schaffen, in der die Menschen nicht mehr das Gefühl haben sollen, so sprechen und schreiben zu dürfen, wie sie es wollen. Durch diverse Techniken der Massenmanipulation wird man versuchen, die Menschen in eine Art Schizophrenie zu drängen.

Es ist empfehlenswert, das Buch von Stefan Wolle „Die heile Welt der Diktatur“ zu lesen, in welchem die Sprache der DDR beschrieben wird. Die Menschen in der DDR waren praktisch gezwungen, zwei Persönlichkeiten zu haben, um nicht verfolgt zu werden: „Ebenso besaß in der DDR jeder mindestens zwei Gesichter. Der „chronische Dualismus“ betraf jedoch nicht nur die Individuen, sondern auch die Gesellschaft und das gesamte Land. Es gab eine gespaltene Öffentlichkeit, eine „offizielle“ und eine „inoffizielle“ Meinung, ungeschriebene Gesetze, die jeder einhielt, und ein „formales“ Recht, das niemand beachtete.“

Deutschland bewegt sich rapide in diese Richtung, weil sich die Politik – die Grünen vorneweg – nach Ideologien und politischen Vorstellungen orientiert, die der Vernunft und der menschlichen Natur widersprechen. Dies führt zwangsläufig zu einer Diktatur, denn auf eine andere Weise ist ein solcher Zustand in einer Gesellschaft nicht aufrecht zu erhalten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff (Frankfurt) leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und betreibt das Webmagazin „Kultur und Medien online“