Venezuelas katholische Bischöfe kritisieren die geplanten Wahlen als ungültig

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Die Bischöfe in Venezuela haben zum Abschluss ihrer Vollversammlung an den Rahmenbedingungen der für 6. Dezember geplanten Parlamentswahlen scharfe Kritik geübt.
Der von dem sozialistischen Präsident Nicolas Maduro ausgerufene Wahlprozess sei illegitim und voller Unregelmäßigkeiten.

Er zeige, dass Maduro nur das Ziel verfolge, an der Macht zu bleiben, schrieb die Bischofskonferenz am letzten Wochenende.

Die Einschüchterung und Verfolgung politischer Funktionsträger sowie der Ausschluss politischer Parteien werde eine große Stimmenthaltung und Misstrauen provozieren.

Bei der letzten Parlamentswahl 2015 hatte die Opposition einen deutlichen Erdrutschsieg eingefahren, doch Präsident Maduro regierte mit Hilfe von Sonderdekreten über die Volksvertretung hinweg. Später entmachtete Maduro die Nationalversammlung, indem er alle Kompetenzen an eine verfassungsgebende Versammlung übertrug, die von seinen politischen Gefolgsleuten dominiert wurde.

Auf die Entmachtung des frei gewählten Parlaments setzte eine Massenflucht aus Venezuela ein.

Sanktionen der USA und Europa gegen die Regierung Maduro führten bislang zu keinem Einlenken der sozialistischen Staatsführung.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-07/venezuela-bischoefe-kritisieren-wahlprozess-als-illegitim.html