Der HERR ist König – es juble die Erde!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 97 (96),1-2.5-6.11-12.

Der HERR ist König. Es juble die Erde!
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.
 

Berge schmelzen wie Wachs vor dem HERRN
vor dem Angesicht des Königs der ganzen Erde.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.
 

Ein Licht erstrahlt den Gerechten
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
Ihr Gerechten, freut euch am HERRN,
und lobt seinen heiligen Namen!


Ich will den HERRN loben, solange ich lebe

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 146 (145),2.5-6.7.8-9ab.9cd-10.

Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf Gott, setzt.
 

Der HERR hält ewig die Treue.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.
 

ER öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
Der HERR beschützt die Fremdlinge
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
 

Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet ER in die Irre.
Der HERR ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.


Die Rettung der Gerechten kommt von GOTT

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36),3-4.18-19.27-28ab.39-40ab.

Vertrau auf den HERRN und tu das Gute,
bleib wohnen im Land und bewahre Treue!
Freu dich innig am HERRN!
Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt.
.
Der HERR kennt die Tage der Bewährten,
ihr Erbe hat ewig Bestand.
In bösen Zeiten werden sie nicht zuschanden,
sie werden satt in den Tagen des Hungers.
.
Meide das Böse und tue das Gute,
so bleibst du wohnen für immer.
Denn der HERR liebt das Recht
und verlässt seine Frommen nicht.
.
Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.
.

Der HERR richtet die Gebeugten auf!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 146 (145),1-3.5-6.7-8.9.

Lobe den HERRN, meine Seele!
Ich will den HERRN loben, solange ich lebe,
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Verlasst euch nicht auf Fürsten,
auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt.
.
Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist
und der seine Hoffnung auf den HERRN setzt.
ER hat Himmel und Erde geschafffen,
das Meer und alle Geschöpfe;
ER hält ewig die Treue.
.
Recht verschafft ER den Unterdrückten,
den Hungernden gibt ER Brot;
der HERR befreit die Gefangenen.
Er öffnet den Blinden die Augen,
ER richtet die Gebeugten auf.
.
Der HERR beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der HERR liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.

Der Gerechte steht dem Frevler im Wege

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish. 2,1a.12-22:

Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen:
Lasst uns dem Gerechten auflauern!
Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung.
Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, und nennt sich einen Knecht des HERRN.
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Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, schon sein Anblick ist uns lästig; denn er führt ein Leben, das dem der andern nicht gleicht, und seine Wege sind grundverschieden.
Als falsche Münze gelten wir ihm; von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. Das Ende der Gerechten preist er glücklich und prahlt, Gott sei sein Vater. Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht.
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Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennenzulernen, seine Geduld zu erproben. Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt.
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So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind. Sie verstehen von Gottes Geheimnissen nichts, sie hoffen nicht auf Lohn für die Frömmigkeit und erwarten keine Auszeichnung für untadelige Seelen.

Der Gerechte wächst wie die Zedern empor

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 92 (91),2-3.13-14.15-16.

Wie schön ist es, dem HERRN zu danken,
deinem Namen, du Höchster, zu singen,
am Morgen deine Huld zu verkünden
und in den Nächten deine Treue.
.
Der Gerechte gedeiht wie die Palme,
er wächst wie die Zedern des Libanon.
Gepflanzt im Hause des HERRN,
gedeihen sie in den Vorhöfen unseres Gottes.
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Sie tragen Frucht noch im Alter
und bleiben voll Saft und Frische;
sie verkünden: Gerecht ist der HERR;
mein Fels ist ER, an ihm ist kein Unrecht.

Im Himmel lebt der Richter aller und die Seelen der schon vollendeten Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 12,18-19.21-24:

Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.
Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken.
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Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Seelen der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.
Gemälde: Evita Gründler