Mein Geist ist voll Sehnsucht nach dem Ewigen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jesaja 26,7-9.12.16-19:

Der Weg des Gerechten ist gerade, du ebnest dem Gerechten die Bahn.
HERR, auf das Kommen deines Gerichts vertrauen wir.
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Deinen Namen anzurufen und an dich zu denken ist unser Verlangen.
Meine Seele sehnt sich nach dir in der Nacht, auch mein Geist ist voll Sehnsucht nach dir.
Denn dein Gericht ist ein Licht für die Welt,
die Bewohner der Erde lernen deine Gerechtigkeit kennen.
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HERR, du wirst uns Frieden schenken; denn auch alles, was wir bisher erreichten,
hast du für uns getan.
In der Not suchten wir dich; wir schrien in unserer Qual, als du uns straftest.
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Wie eine schwangere Frau, die nahe daran ist, ihr Kind zu gebären,
die sich in ihren Wehen windet und schreit,
so waren wir, HERR, in deinen Augen.
Wir waren schwanger und lagen in Wehen; doch als wir gebaren, war es ein Wind.
Wir brachten dem Land keine Rettung, kein Erdenbewohner wurde geboren.
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Deine Toten werden leben, die Leichen stehen wieder auf;
wer in der Erde liegt, wird erwachen und jubeln.
Denn der Tau, den du sendest, ist ein Tau des Lichts; die Erde gibt die Toten heraus.

Gott läßt regnen über Gerechte und Ungerechte

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 5,43-48:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn ER lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und ER lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?

Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

 


Das Wort des HERRN ist wahrhaftig!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 33 (32),1-2.4-5.18-19.

Ihr Gerechten, jubelt vor dem HERRN;
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den Ewigen mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!

Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
ER liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des HERRN.

Das Auge des HERRN ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,
die nach seiner Güte ausschaun;
dass ER sie dem Tod entreiße
und ihr Leben erhalte in Hungersnot.

 


Meine Stärke und mein Lied ist der HERR

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 118 (117),1-2.14-15.16-21.

Danket dem HERRN, denn ER ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Meine Stärke und mein Lied ist der HERR;
  ER ist für mich zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten,
die Rechte des HERRN wirkt mit Macht!

„Die Rechte des HERRN ist erhoben,
die Rechte des HERRN wirkt mit Macht!“
Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des HERRN zu verkünden.

Der HERR hat mich hart gezüchtigt,
doch ER hat mich nicht dem Tod übergeben.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem HERRN zu danken.

Das ist das Tor zum HERRN,
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast;
du bist für mich zum Retter geworden.

 


Nahe ist der HERR den zerbrochenen Herzen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 34 (33),17-18.19-20.21.23.

Das Antlitz des HERRN richtet sich gegen die Bösen,
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
Schreien die Gerechten, so hört sie der HERR;
er entreißt sie all ihren Ängsten.

Nahe ist der HERR den zerbrochenen Herzen,
ER hilft denen auf, die zerknirscht sind.
Der Gerechte muss viel leiden,
doch allem wird der HERR ihn entreißen.

Er behütet all seine Glieder,
nicht eines von ihnen wird zerbrochen.
Der HERR erlöst seine Knechte;
straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.

 


„Hinabgestiegen in das Reich der Toten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 3,18-22:

Liebe Brüder! Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ER, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde ER getötet, dem Geist nach aber lebendig gemacht.

So ist ER auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt.

Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noahs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet.

Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort sitzt ER zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

 


„Vertraue auf GOTT und tue das Gute“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36),3-4.18-19.27-28ab.39-40ab.

Vertrau auf den HERRN und tue das Gute,
bleib wohnen im Lande und bewahre Treue!
Freu dich innig am HERRN!
Dann gibt ER dir, was dein Herz begehrt.

Der Ewige kennt die Tage der Bewährten,
ihr Erbe hat ewig Bestand.
In bösen Zeiten werden sie nicht zuschanden,
sie werden satt in den Tagen des Hungers.

Meide das Böse und tue das Gute,
so bleibst du wohnen für immer.
Denn der HERR liebt das Recht
und verlässt seine Frommen nicht.

Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der Ewige hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.